Der glykämische Index – Teil II
24. August 2009 | Von webmaster | Kategorie: Aktuelles, Hormone, Kohlenhydrate, Sportnahrung
Durch eine bewusste Wahl der Sportnahrung nach dem glykämischen Index (GI) können Sie von den Vorteilen von Insulin auf die Leistungsfähigkeit und den Muskelaufbau profitieren und gleichzeitig die Risiken hinsichtlich Fettaufbau und Insulinresistenz minimieren.
Im Folgenden geben wir Ihnen wichtige Tipps, wie eine bewusste Auswahl von Lebensmitteln und Supplements im Alltag aussehen sollte.
Einteilung nach dem glykämischen Index
Lebensmittel mit einem hohen GI haben gemäß DGE einen Wert von über 70, Lebensmittel mit einem mittleren GI Werte zwischen 70 und 55 und Lebensmittel mit einem niedrigen GI Werte unter 55, bezogen auf den Referenzwert von Glucose.¹
Eine Übersicht zu dem glykämischen Index ausgewählter Nahrungsmittel bezogen auf das Referenzlebensmittel Weißbrot erhalten Sie im Peak-Supplementratgeber 2009, S. 78.
Sportnahrung-Tipps für die Praxis
| 1) | Bevorzugen Sie generell Kohlenhydratquellen mit einem niedrigen glykämischen Index
Mit niedrigglykämischen Nahrungsmitteln können Sie die Gefahr, an Körperfett zuzulegen und an Diabetes zu erkranken, minimieren. Niedrigglykämische Nahrungsmittel sind die meisten Vollkornprodukte, Pasta (al dente gekocht), die meisten Gemüse- und Obstsorten sowie Milchprodukte. Doch auch Gemüse und Obstsorten, die gemäß Glyx-Tabelle einen höheren glykämischen Index haben, wie Karotten, rote Beete, Kürbis, Ananas oder Melone sind aufgrund ihres hohen Wasser- und Nährstoffgehaltes im Rahmen einer Sportnahrung geeignet. Meiden Sie hingegen hochglykämisch und stark verarbeitete Lebensmittel wie Zucker, Weißmehlprodukte, weißer Reis, Süßigkeiten, Chips, Pommes, Couscous usw. |
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| 2) | Zu 2 Tageszeiten sollten Sie hochglykämische Lebensmittel wählen, um von den anabolen und regenerationsfördernden Eigenschaften des Insulins zu profitieren. | |
| a) | Morgens direkt nach dem Aufstehen:
Zu dieser Zeit besteht durch die lange Fastenperiode über Nacht ein anaboles Fenster, in dem Nähr- und Aufbaustoffe besonders gut verwertet werden. Gleichzeitig ist morgens die Testosteronausschüttung am höchsten. Durch die zusätzliche Ausschüttung des anabolen Hormons Insulin lassen sich diese Bedingungen hinsichtlich eines hochanabolen Aufbauzustandes sinnvoll ausnutzen.
Die Kombination von schnellem Protein und hochglykämischen Kohlenhydraten sorgt für einen massiven Insulinaustoß und der nächtliche Katabolismus (Abbauzustand) wird schnell in einen anabolen Aufbauszustand umgewandelt. |
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| b) | Zum Training:
Das Training ist – wie morgens nach dem Aufstehen – ein besonderer Stoffwechselzustand für den Körper. Zu Trainingszeiten kann deshalb ebenfalls von Insulin in besonderer Weise profitiert werden, ohne dass eine akute Gefahr besteht, an Fett zuzulegen.
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| 3) | Betrügen Sie klug
Wenn Sie hochglykämische Kohlenhydratquellen in Ihre normalen Mahlzeiten tagsüber einbauen, dann können Sie durch gewisse Kombinationen den Blutzuckerspiegel länger Konstant halten und den Fettaufbau minimieren. |
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| a) | Ballaststoffe
Ballaststoffe quellen im Körper auf und sorgen für ein gutes Sättigungsgefühl. Gleichzeitig verlangsamen und verbessern sie damit auch die Verdauung. Wenn Sie also hochglykämische Lebensmittel wie Weißbrot oder Cornflakes essen, kombinieren Sie diese beispielsweise mit viel Gemüse, ballaststoffreichem Obst oder Leinsamen, um den Blutzuckerspiegel länger stabil zu halten und den Fettaufbau zu minimieren. |
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| b) | HCA
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| c) | Hypoinsul
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| 4) | Fett-Kohlenhydrat-Kombinationen
Nahrungsfette können ebenfalls die Verdauung von Kohlenhydraten verzögern und den Blutzuckerspiegel länger konstant halten. Bspw. haben Hamburgerbrötchen, denen üblicherweise Fett hinzugefügt wird, einen niedrigeren gykämischen Index als normales Weißbrot. Vollmilch (3,5 – 3,8% Fett) hat einen niedrigeren glykämischen Index als fettarme Milch (1,5 – 1,8% Fett), welche wiederum einen niedrigeren glykämischen Index als Magermilch (0,1 – 0,5%) Fett hat. Interessanterweise haben einige Fettsäuren aber auch einen gegenteiligen Einfluss auf die Verdauung von Kohlenhydraten. Werden z.B. Kohlenhydrate in Kombination mit mittelkettigen Triglyceriden (MCT) eingenommen, so werden sie schneller aus dem Magen in den Darm befördert, als wenn Kohlenhydrate alleine aufgenommen werden (Beckers et al, 1992). Kombinationen aus hochglykämischen Kohlenhydraten und Fetten sind aber nur selten, allenfalls nach dem Training oder morgens nach dem Aufstehen mit speziellen Fettsäuren sinnvoll. Denn durch das Insulin des Kohlenhydratverzehrs wird eine verstärkte Fetteinlagerung begünstigt (vgl. „Der glykämische Index Teil I“). Fügen Sie also nur geringe Fettmengen zu kohlenhydratreichen Mahlzeiten hinzu und meiden Sie Kombinationen mit großen Mengen hochglykämischer Kohlenhydrate und gesättigten Fettsäuren zu normalen Tageszeiten (Näheres zu gesättigten Fettsäuren im Blog „Gesättigte Fettsäuren in der Bodybuilding-Sportnahrung tabu?“). |
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Mit sportlichem Gruß
Ihr Peak Team
Quellen:
¹ http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=423








Trinken Sie morgens direkt nach dem Aufstehen einen Shake mit
Trinken Sie zusätzlich beim Training flüssige Aminosäuren wie 




[...] verwendet. Auch Zucker ist in vielen Produkten enthalten. Beide Zutaten haben einen hohen glykämischen Index, was bedeutet, dass Sie einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels mit einer daraus [...]