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Ein Aminosäurekomplex bewirkt mehr Muskelmassezuwachs

1. November 2008 | Von | Kategorie: Sportnahrung

Ein Aminosäurekomplex bewirkt mehr Muskelmassezuwachsals die darin enthaltenen essentiellen Aminosäuren (EAAs) alleine bewirken.

Studie:
Bei 15 älteren Menschen (65 Jahre) wurde die Erhöhung der Phenylalaninlevel in den Muskeln (das ist ein Masstab für die Muskel(protein)akkumulation) bei der Supplementierung von 15 g peptidgebundener Aminosäuren aus Whey und alternativ der Supplementierung von 6,72 essentiellen Aminosäuren (EAA) und alternativ noch mit der Supplementierung von 7,57 Gramm nichtessentiellen Aminosäuren (NEAA) gemessen. Die beiden letztgenannten Werte entsprechen genau der Mengen EAAs bzw. NEAAs, wie in den 15 g des Whey-Aminosäurekomplexes enthalten sind. Dabei wurde die Phenylalaninbilanz der Muskelzellen während der 210 Minuten nach dem Verzehr der Supplementierung gemessen.

Bei der Whey-Aminokomplex – Gruppe erhöhte sich die Phenylalaninbilanz von -216 auf -105 nanomoles pro Minute per kg reiner Beinmuskelmasse. Bei der EAA Gruppe änderte sich der Wert von -203 auf -172 und bei der NEAA von -203 auf -204 nanomoles pro Minute per Kilogramm reiner Beinmuskulatur.

Source: Nutrition Research
October 2008, Volume 28, Issue 10, Pages 651-658
“Whey protein ingestion in elderly persons results in greater muscle protein accrual than ingestion of its constituent essential amino acid content”
Authors: C.S. Katsanos, D.L. Chinkes, D. Paddon-Jones, X.-j. Zhang, A. Aarsland, R.R. Wolfe

Erklärungen und Folgerungen:
Die Tatsache, dass die Muskelproteinsynthese (MPS) und folglich die Muskelmasseakkumulation (MMAK) von den EAAs, aber nicht von den NEAAs stimuliert wird, wird auch in dieser Studie bestätigt.

Interessant ist, dass ein Aminosäurekomplex aus Whey, das sowohl die EAAs als auch die NEAAs enthält, eine deutlich stärkere MPS/MMAK als EAAs alleine erzeugt. Auf den ersten Blick nach dem Motto “mehr bringt mehr” ist zwar logisch, dass die EAA plus die NEAA mehr bringen als die EAA alleine. Aber auf den zweiten Blick, nämlich wenn man weiß, dass die NEAAs allein so gut wie gar nichts hinsichtlich MPS/MMAK bringen, sollte man doch vermuten, dass durch das Whey nach dem Motto: “x plus 0 bleibt x” nicht mehr als bei der Supplementierung von nur EAA herauskommen sollte. Der hier bei dieser Studie getätigte dritte Blick, nämlich die praktische Überprüfung, zeigt, dass der erste Blick schon richtig war. Schade ist, dass in der Studie keine dritte Gruppe, welche die EAAs plus die NEAAs in singulärer freier Form supplementierte, verglichen wurde, um zu sehen, ob zwischen intaktem Whey, mit nicht freien, sondern peptidgebundenen Aminosäuren und einer gleich bilanzierten Formel rein freier Aminosäuren ein Unterschied besteht.

Folgerungen für aktive Sportler kann man aus dieser Studie nur teilweise ziehen, vor allem, weil bei Leistungssportlern, anders als bei Senioren (elderly persons) i.a. meist eine ausreichende Proteinversorgung besteht.

Das Research und Development (R&D) bei Peak, hat bei der Entwicklung des Produktes “Amino Fusion” eigene Untersuchungen darüber, wie sich bei Sportlern die Aminosäurebilanz im Blutpool und die MPS als Folge verschiedener EAA und NEAA und Whey Supplementierungen verändern, gemacht.

Dabei zeichnet sich ab, dass vor allem ein massives Erscheinen von EAAs im Blutpool bzw. im extrazellulären Muskelgewebe die Muskelproteinsynthese startet, dass aber sowohl die NEAA in Aminosäure- aber auch in Peptidform mithelfen, die MPS/MPAK über das Mass der reinen EAA hinaus zu erhöhen.

In diesem Zusammenhang hatte das Peak R&D ursprünglich für das Produkt “Amino Fusion” eine reine Mischung aus EAAs mit besonders hohem Anteil von verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA) vor allem mit viel freiem L-Leucine geplant. Im Laufe der Entwicklung wurde aber klar, dass die – letztendlich im Amino Fusion verwirklichte – maximalanabole Aminosäurematrix aus EAAs mit hohem BCAA Anteil und zusatzlich den Aminosäuren und Peptiden einer ganz speziellen betaglobulinreichen Whey Isolatfraktion besteht.

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