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 Betreff des Beitrags: Alkohol ist gesund !
BeitragVerfasst: Di Nov 29, 2005 9:21 

Registriert: Mo Jun 07, 2004 22:52
Beiträge: 1043
Neulich im Wartezimmer meines Hausarztes habe ich einen interessanten Artikel im Stern gelesen, leider waren da die mittleren 3 bis 4 Seiten schon ausgerissen.

Naja, in dem was noch zu lesen war stand das Wein bekanntermaßen sehr Gesund sei, wenn man es pro Tag auf ein Glas beläßt, ist ja eigentlich nichts neues, es soll eben Rotwein sein.
Nun wurde aber auch festgestellt das eine Flasche Bier am Tag und sogar 150 ml Cognac oder Cherry der Gesundheit sehr zuträglich sein soll !
Wenn man es eben nicht √ľbertreibt und diese Dosierung einh√§lt !
Es geht da um die speziellen Pflanzenstoffe und Verbindungen die aus Wein, Bier und Cognac resultieren und all das soll gut f√ľrs Herz, Blutgef√§√üe sein, gut f√ľrs Gehirn, gegen Krebs wirken usw.
Sogar das pure Alkohol selbst in geringer Dosierung ist gesund.

Die √Ąrzte empfehlen den Patienten nur aus einem Grund keinen alkoholischen Genu√ü wie Bier, Wein oder Cognac, aus Angst vor Mi√übrauch.

In einer Studie wurden 20 Sorten Rotwein, ein Rose und 2 oder 3 Wei√üweine untersucht, es wurde ein experiment mit Zellen durchgef√ľhrt, es ging da glaube ich um antioxidative Prozesse oder √§hnliches.

Aufjedenfall waren der Rose und die Weißweine wirkungslos, die Rotweine haben alle eine Wirkung gezeigt und der wirksamste Wein war ein schwerer reichhaltiger Rotwein.

Also dann mal prost auf die Gesundheit ... ! :-)

mfg

silversurfer

P.S. Es wurde sogar ein Bier entwickelt deß das 10 Fache an einem Stoff hat der im Hopfen vorkommt und ebenfalls sehr förderlich ist.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Nov 29, 2005 10:45 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
na ja, das ist vielleicht neu f√ľr die Stern Leute....

Ich habe in diesem Zusammenhang mehrfach hier im Forum gepostet.

Nach den mir vorliegenden Studien ist der "pure Alkohol" sogar wesentlich gesundheitsfördernder als die ganzen Pflanzenstoffe, was nicht heißt, dass diese nicht gesundheitsförderlich sind.

Ich will jetzt nicht nochmals darauf eingehen, aber f√ľr Frauen w√ľrde ich 10-12 ml und f√ľr M√§nner 20-25 ml Alkohol am Tag empfehlen (Alzheimer und Nitric Oxide und die Gef√§ssdurchblutung, ja sogar das Gehirn bzw die Gehirnfunktion werdens danken).

Dabei ist zun√§chst mal nicht soooo ausschlaggebend wo der Alkohol herkommt, aber im Hinblick auf die Pflanzenstoffe ist aller Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es am "geschicktesten" ist, alkoholische Getr√§nke abzuwechslen (Bier, Wein, Wodka, ...) weil dadurch nat√ľrlich verschiedenere Pflanzenstoffe zugef√ľhrt werden wie wenn man zB. nur Rotwein trinkt. ¬ī

Armin

PS:
Von mehr Alkohol als der o.g. Menge ist allerdings abzuraten, dann dreht sich nämlich der Effekt um und aus gesundheitsfördernd wird krankheitsfördernd.
Allerdings bin ich auch noch nicht gestorben und glaube ich auch nicht dummer geworden oder meine Leber kaputtgegangen, wenn ich ein oder zwei mal im Jahr vor allem mit meinen russischen und/oder ukrainischen Partnern eine Flasche Wodka pro Mann in einer Nacht "abpumpe". 8)
Ein ordentliches Training f√ľr die Leber muss ja auch ab und zu mal sein...


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BeitragVerfasst: Do Dez 01, 2005 0:17 

Registriert: Mo Jun 07, 2004 22:52
Beiträge: 1043
Das wird ja immer interessanter. :-)

Wie kann man das mit den 20-25 ml denn am geschicktesten ungef√§hr umrechnen, wieviel Wein, Bier, Cognak oder Wodka m√ľ√üte man da jeweils zu sich nehmen um auf 25 ml zu kommen ???

Reicht ein Glas Wein f√ľr 25 ml, oder eine Flasche Bier f√ľr 25 ml, oder dann ein Gl√§schen hochprozentiges wie Cognak oder Wodka ?

Ich habe hier im Forum schon √∂fter gelesen das du anscheinend Wodka bevorzugst, ist es nur in geschmacklocher Hinsicht oder hat es auch Qualitative Gr√ľnde, ich meine warum nicht z.B. Whisky oder Schnaps ???

Wie sieht es eigentlich mit Jägermeister aus, bringen die darin verarbeiteten Kräuter auch was gutes ?
Da könnte man doch mal öfter so nen "gesunden" Kräuterschnaps zu sich nehmen.

Weil du von Abwechslung in Bezug der Pflanzenstoffe sprichst, kann man also sagen man könnte an einem Tag Wein trinken, dann den nächsten Tag mal ein Bier darauf dann mal einen Wodka usw. ?

Ich trinke eigentlich so gut wie nie Alkohol, weil ich es eigentlich f√ľr v√∂llig ungesund gehalten habe !
Aber es ist wohl immer so wie du schon oft gesagt hast, die Dosis macht es ...

mfg

silversurfer

P.S. Habe versucht im Forum nach den Posts von dir in diesem Zusammenhang zu suchen, habe aber nicht so recht was gefunden.
Hast du einen Tipp f√ľr spezielle Suchbegriffe, oder reicht Alkohoil als Suchbegriff ?


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BeitragVerfasst: Do Dez 01, 2005 8:54 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
nun ich will jetzt nicht Werbung f√ľr Wein, Bier, Wodka usw machen daher nur ganz kurz....

Alkohol in kleinen Mengen und NATÜRLICHE Pflanzenstoffe kann man ohne weiteres als "Gesundheits-" in manchen Fällen sogar auch als "Leistungsförderer" betrachten.

K√ľnstliche Substanzen wie sythetische oder naturidentische Aromen und sonstige Zutaten (E Nummern usw) w√ľrde ich auf jeden Fall darin meiden.
Das ganze Alkohol-S√ľ√üzeug finde ich daher Mist.

F√ľr mich sind unter diesem Gesichtspunkt sehr saubere Alkoholgetr√§nke Bier und Wein (aber nicht alle Weine, auch hier wird viel gepanscht und geschwefelt bzw. mit Chemikalien gearbeitet - gibt zB. Kopfweh - Bier ist daher oft sicherer). Guter Wodka und auch guter Saki (Reisschnaps) und sicher auch einige andere √§hnliche Getr√§nke (mit denen ich mich aber nicht befasst habe) sind ebenfalls sehr saubere Alkohole.

Da f√ľr mich und wohl auch die meisten anderen Athleten Alkohole jetzt nicht unbedingt soooo wichtig sind, beschr√§nke ich mich im wesentlichen auf die paar, von denen ich weiss, dass sie ok sind (es mag auch andere gute Produkte geben, aber das ist nicht so wichtig f√ľr mich).

Wodka ist dann mein Favorit, wenn ich mit "meinen" Russen oder Ukrainern zusammen bin, Reisschnaps dann, wenn ich mit "meinen" Chinesen bzw. Asiaten zusammen bin.
Hier in Europa trinke ich dann aber auch nur Wodka oder Saki oder Bier oder Wein (ABER ALLES IN KLEINEN MENGEN).

Gut, vielleicht noch ein kleiner Tipp:
Wodka und Reisschnaps (meist verwende ich jedoch Wodka, weil ein guter Wodka auch recht billig ist) sind ideal geeignet um paktisch im Haus oder in der K√ľche eine "hauseigene" Wasser-Alkohol" Extraktion zu machen.

Man braucht eigentlich nur ein paar Kr√§uter, Samen oder Gew√ľrzpflanzen in die Wodka-Flasche zu stecken und mit der Zeit gehen die wertvollen Pflanzenstoffe in den Wodka √ľber. So kann man sich seinen eigenes "K√§utertonikum" machen und man ist sicher, dass es wirklich nat√ľrlich ist.

Solche Kräuter bekommt man in Asiengeschäften aber man kann auch einheimische Kräuter aus dem Supermarkt nehmen.

Wer so was vorhat (und es ist ja wirklich nicht viel Arbeit), der sollte sich aus der Buchhandlung ein Kr√§uter- Gew√ľrzbuch kaufen, dort sind viele Gesundheitliche Wirkungen beschrieben und man kann sich interessanten Pflanzen aussuchen.

Armin


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BeitragVerfasst: Do Dez 01, 2005 15:38 

Registriert: Do Apr 08, 2004 8:41
Beiträge: 967
Wohnort: Stuttgart
Hallo Armin,

ich finde Deine Idee sehr interessant. Denkst Du bei den Kräutern an getrocknete Kräuter oder an frische Kräuter, wie z. B. Schnittlauch, Kresse oder meinetwegen auch Sprossen? Bei letzteren könnte ich mir z. B. Brokkoli oder Alfalfa vorstellen.

Gruß
Karbon


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BeitragVerfasst: Do Dez 01, 2005 18:35 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
bez√ľglich der Kr√§uter hol dir am besten wirklich ein Buch....

Wenn du nicht allzu viele Kreuter reinmachst, kannst du frische Kräuter nehmen (kleinschneiden).

Wenn du einen starken Kräuterauszug willst und eine hohe Kräutermenge in den Alkohol machen willst, musst du die Kräuter trocknen (Backofen leicht offen stehen lassen), ansonsten kommt zu viel Wasser mit hinein und der Alkoholgehalt sinkt zu stark so dass die Extraktion nicht mehr so gut ist. (Kräuter auch gut zerkleinern, dh. die Zellen aufbrechen, damit der Alkohol und das Wasser besser an die Pflanzenstoffe kommt und sie aus den Zellen lösen kann).

Armin


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BeitragVerfasst: Do Dez 01, 2005 23:12 

Registriert: Mo Jun 07, 2004 22:52
Beiträge: 1043
Der Gedanke klingt wirklich nicht schlecht, sozusagen als eine Dosis "Kräutertonikum".

W√ľrde mich aber dann doch noch interessieren was f√ľr dich z.B. ein guter Wein, Wodka oder Bier ist, da ich mich mit diesen Getr√§nken eben nicht so auskenne, aber was tut man nicht alles f√ľr die liebe Gesundheit. :-)

Bevorzugst du deutsche Weine wegen dem Reinheitsgrad, kann man da Marken empfehlen, unterteilt man Weine √ľberhaupt in Marken ?
Was f√ľr ein Bier k√∂nnte man als "besonders" n√ľtzlich f√ľr diesen Zweck empfehlen.
Und ist es egal ob es bei Wodka Smirnof, Pushkin, Gorbatschof oder sonstwas ist ?
Ist Schnaps und Whisky weniger rein oder Wertvoll in dieser Hinsicht ?

Kannst du auch eventuell einen guten Link f√ľr dieses Thema empfehlen ???

Und wie ist es nun mit dem dosieren von 25 ml Alkohol ?
Wenn z.B. ein Flasche Wodka 1 Liter fasst und 50 % hat, dann darf ich also nur 50 ml von diesem Wodka trinken um die 25 ml nicht zu √ľberschreiten, kann man das als Beispiel so rechnen ?

mfg

silversurfer


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BeitragVerfasst: Fr Dez 02, 2005 6:28 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

ok, aber nach dieser Antwort ist Schluss mit der Fragerei .... sonst meinen die Leute noch ich bin Alkoholiker.

In Deutschland ist jedes Bier "gut" (Reinheitsgebot).
Wodka ist ebenfalls immer "gut" solange er pur ist.
Mit Schnaps Whisky usw. kenn ich mich nicht aus, da ich wenn ich so was trinke Wodka nehme.

Weine sind leider sehr oft geschwefelt und manchmal auch gepanscht und das ist auch f√ľr mich nicht erkennbar, daher bin ich auch nicht so ein gro√üer (rot) Weinfan (die Weinvermarkter heben gern die gesundheitswirkung der Polyphenole heraus, aber das Schwefeln wird nat√ľrlich nicht gesagt).
Eigentlich ist Bier von daher "besser".

Aber wenn du jemanden aus der Weinbranche kennst dem du vertrauen kannst, dann ist ein guter Wein (sofern er eben "gut" ist) wirklich eine feine Sache.
Beim Wein ist es wohl so ähnlich wie bei uns im Supplementbereich, da kann man viel tricksen ohne das der Verbraucher es merken kann und letztendlich kommt es darauf an, einen Hersteller oder Händler zu finden, dem man vertrauen kann.

Aber ich muss sagen, die Leute/Verbraucher sind auch selbst schuld. Sie wollen eine Flasche super SCHMECKENDEN WEIN f√ľr 2 Euro (oder ein Supplement wie Createston am liebsten f√ľr 10 Euro und es soll noch wie ein Milch-Eis-Shake schmecken) und das ist eben nicht zu machen, wenn man nicht "bescheisst" oder zumindestens "trickst".


Armin


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BeitragVerfasst: Fr Dez 02, 2005 11:30 

Registriert: Mo Dez 20, 2004 19:20
Beiträge: 419
Ist Schwefel in diesem Fall also schlecht?

In MSM ist ja auch hauptsächlich Schwefel? Oder versteh ich da was falsch?

Gruss


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BeitragVerfasst: Fr Dez 02, 2005 12:06 

Registriert: Mo Jun 07, 2004 22:52
Beiträge: 1043
Ok Armin, danke f√ľr die Antwprten und genug der Fragerei ... :-)

Habe zum Thema auch einiges im Internet entdeckt, wie immer ist es aber auch hier wiederspr√ľchlich und die eine Seite sagt das und die andere wieder was anderes und die dritte liegt dazwischen.

Zum Thema Wein gehe ich mal davon aus das der etwas teuerere Wein hoffentlich nicht so gepanscht ist wie der 2 Euro Wein vom Lidl.

mfg

silversurfer


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BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2005 15:09 

Registriert: So Nov 16, 2003 12:49
Beiträge: 219
Wohnort: Freiburg i.Br.
Dieser Artikel ist ganz neu und basiert auf einem Beitrag aus dem "Lancet"-Magazine.


Forscher nehmen Persilschein f√ľr Alkohol zur√ľck
Sch√ľtzende Wirkung kleiner Mengen Alkohols scheinen die Risiken nicht zu √ľberwiegen. "Es gibt keinen Bereich, in dem der Gesundheitsgewinn durch Alkohol die Sch√§den √ľbersteigt".

Verschiedene Studien in den 70er- und 80er-Jahren legten einen Schutzeffekt kleiner bis mittlerer Mengen Alkohols gegen Herzkrankheiten nahe. Jetzt rudern Wissenschaftler zur√ľck: Der Neuseel√§nder Rod Jackson und seine Kollegen von der University of Auckland vertreten im Fachmagazin "Lancet" die Meinung, dass diese beobachteten Effekte auf Verf√§lschungen basieren.


1990 gab es im "Lancet" einen stark beachteten Artikel mit der vielsagenden √úberschrift "Cheers", in dem es hie√ü: "kleine bis mittlere Mengen Alkohols sind gut f√ľr ihre Gesundheit". Der positive Effekt auf das Herz sollte nach den Ergebnissen verschiedener Studien in einem schmalen Fenster von einem bis drei so genannten Standard-Alkoholgetr√§nken die negativen Folgen √ľberwiegen. Ein Standardgetr√§nk enth√§lt etwa 10 Gramm Alkohol, damit entspricht die gew√ľnschte "kleine bis mittlere" Menge Alkohol etwa einem Viertel Wein.


Jackson gibt im aktuellen "Lancet" zu bedenken, dass die vermeintlichen positiven Wirkungen alleine durch die Art der Studien erkl√§rbar seien. Oft waren es einfache Telefonbefragungen, die zu den Ergebnissen f√ľhrten, statt strenger klinisch √ľberwachter Studien. So schreibt Jackson heute schuldbewusst: "Die naheliegende Erkl√§rung f√ľr einen verf√§lschten Zusammenhang wurde von vielen Forschern zu schnell verworfen - uns selbst eingeschlossen."


Eine aktuelle Befragung von Nicht- und Leicht-Alkoholtrinkern ergab, dass von 30 Herz-Gef√§√ü-Risikofaktoren 27 h√§ufiger bei Nichttrinkern als bei Leichttrinkern vorkamen. Wer mehr Risikofaktoren hat, bei dem kommt es auch √∂fter zu Krankheiten. Schuld am "sch√ľtzenden Effekt" des Alkohols k√∂nnten damit eher die fehlenden Risikofaktoren sein, als der Alkohol selbst, meint Jackson.


Er h√§lt die Fehlinterpretation durch einen logischen Fehlschluss der Wissenschaftler f√ľr erkl√§rbar. "Wir waren geblendet von den plausiblen biologischen Mechanismen. Alkohol l√§sst das HDL-Cholesterin steigen - das wird f√ľr etwa die H√§lfte der herzsch√ľtzenden Effekte verantwortlich gemacht - und hat damit einen √§hnlichen blutverd√ľnnenden Effekt wie der Wirkstoff Acetylsalicyls√§ure."


Jackson schreibt, er glaube weiter an den sch√ľtzenden Effekt des Alkohols. Aber: "Es gibt st√§rkere Hinweise eines sch√ľtzdenden Effekts bei mittlerem bis starkem Alkoholkonsum als bei leichtem Trinken." Und sp√§testens hier wird klar: Wer viel trinkt, mag einen geringen herzsch√ľtzdenden Effekt durch den Alkohol haben. Doch die negativen Risiken des Alkohols √ľberwiegen diesen dann in jedem Fall.



Hier der Link:
https://www.gesundheitpro.de/Herzkrankhe ... 18513.html

Hier zeigt sich wieder das Problem aller Ernährungsthemen. Es gibt zu allem Studien und Gegenstudien :evil:


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BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2005 21:49 

Registriert: Mo Jun 07, 2004 22:52
Beiträge: 1043
Ja, das ist wirklich so und man kann sich auf nichts wirklich verlassen ...

Es ist wirklich schade das es nicht zu jedem Thema eine allgemein g√ľltige Wahrheit gibt.

mfg

silversurfer


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BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2005 22:17 

Registriert: Mo Jul 11, 2005 14:55
Beiträge: 147
PROST! :wink:


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BeitragVerfasst: Mi Dez 07, 2005 9:05 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

jetzt mal ein kleiner Ausflug in die Logik...

"Eine aktuelle Befragung von Nicht- und Leicht-Alkoholtrinkern ergab, dass von 30 Herz-Gef√§√ü-Risikofaktoren 27 h√§ufiger bei Nichttrinkern als bei Leichttrinkern vorkamen. Wer mehr Risikofaktoren hat, bei dem kommt es auch √∂fter zu Krankheiten. Schuld am "sch√ľtzenden Effekt" des Alkohols k√∂nnten damit eher die fehlenden Risikofaktoren sein, als der Alkohol selbst, meint Jackson."

Soso, die Schutzwirkung liegt also ehar an den fehlenden Risikofaktoren der Alkoholtrinker als am Alkohol selbst .. UND WIESO HABEN DIE ALKOHOLTRINKER WENIGER RISIKOFAKTOREN ???

Mann oh Mann, wenn ich so einen Scheiß lese dann wird mir schon schlecht, da kann einer wohl nicht mal das kleine Ein-Mal-Eins.

Und was soll der Schei√ü "keine klinischen Studien"... wenn ein Lebensmittelvertreiber oder Produzent klinische Studien √ľber seine Produkte machen w√ľrde, w√§re es so bekloppt wie der Schreiber des Artikels. Soll ein Salatanbauer in der Pfalz 20 bis 30 Millionen Euro hinlegen um zu beweisen dass Salat Alzheimer heilen kann?

Lebensmittel k√∂nnen Krankheiten nicht heilen, sie k√∂nnen allenfalls die Gesundheit f√∂rdern und vor Krankheiten sch√ľtzen, aber wie soll man das in einer klinischen Studie beweisen? Wie soll man beweisen dass ein Gesunder noch gesunder durch Salat wird? Klinische Studien beziehen sich auf konkrete Krankheiten und man beobachtet, ob sich durch ein Medikament die Krankheit bessert (das kann man leicht sehen oder mesen - man kann aber nicht mittels einer klinischen Studie sehen ob ein Gesunder noch gesunder wird...

Studien √ľber Lebensmittel sind ganz einfach nicht klinisch zu machen, man kann nur retrospektiv oder prospektiv beobachten ob etwa jemand, wie bei Creatine, Createston usw. st√§rker wird oder durch Vitamingabe weniger h√§ufig erkrankt als √ľblich und das war es dann auch mit den Studien... Da ist nichts klinisch zu beweisen und jeder muss sich dann √ľberlegen, ob er diese statistischen Beobachtungen f√ľr sich nutzen will um mit einer GEWISSEN WAHRSCHEINLICHKEIT EVENTELL EINEN NUTZEN AUS DEM LEBENSMITTEL ZU ZIEHEN.

Und der polemische Oberhammer ist dann "Es gibt st√§rkere Hinweise deines sch√ľtzenden Effektes (ja was denn nun - sch√ľtzte Alkohol oder sch√ľtzt er nicht) bei mittleren bis starkem Alkoholkonsum...und sp√§testens hier wird klar..."

Mit der selben Argumentation sage ich dann:
1 kg Vitamin C Pulver am Tag macht den Magen kaputt, also wird klar, dass man kein Vitamin C mehr nehmen soll ...

Na ja, vielleicht hat der Author des Berichtes ja gerade zu tief in die Flasche geschaut als er den Artikel geschrieben hat und das ist dann ihm und dem Artikel nicht gut bekommen... UND PROST


Armin


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