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 Betreff des Beitrags: Anabole Diät - Frage!!@all
BeitragVerfasst: Fr Nov 10, 2006 23:51 

Registriert: Di Jan 31, 2006 14:36
Beiträge: 203
Zum einen kennt ihr hierzu ein paar gute Rezept?

Jetzt jedoch zu meiner Hauptfrage, kann ich wärend der ersten(max. 30g KH pro Tag) und der zweiten Phase ("so viele KH ich möchte") Anabolic Juice zu mir nehmen oder nur in der 2ten Phase?
Wäre dann wahrscheinlich auch angebracht Createston Prof. auch in Phase 2 zu nehmen. Die anderen Sachen wie Anabolic Stack, Ecdyson, Amino Anabol, usw. dürften ja in beiden Phasen möglich sein.

Danke für eure Antworten!

Mfg Cubasis


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BeitragVerfasst: So Nov 12, 2006 18:29 

Registriert: Di Jan 31, 2006 14:36
Beiträge: 203
Bekomme ich noch ne Antwort?


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BeitragVerfasst: So Nov 12, 2006 19:49 

Registriert: So Jun 18, 2006 16:00
Beiträge: 2130
Wohnort: Reutlingen
Ich denke wenn jemand was dazu weiß dann bekommst du sicherlich eine Antwort. Da aber die meisten ihrem Mund halten wenn sie es nicht wissen(was auch besser ist) Schreiben sie auch nichts dazu.

Du wirst sicherlich eine Antwort bekommen wenn dir jemand diesbezüglich helfen kann. :lol:


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BeitragVerfasst: So Nov 12, 2006 20:39 

Registriert: Do Sep 29, 2005 18:00
Beiträge: 152
Hallo

zur Info ein Beitrag aus dem https://www.lowcarbforum.de dort findest Du auch tausende Gerichte...............

Die AD ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Sie basiert auf die Grundlagen der Atkins Diät. Einzig die Phase II ist wesentlicher Unterschied zwischen beiden Ernährungsformen. Die AD erlaubt in regelmäßigen Abständen einen Kohlenhydrat-Ladetag. Am Ladetag besteht die Ernährung Hauptsächlich aus KH, außerdem sollte ein Kalorienüberschuss erzielt werden. Wie das Wort Anabol ( aufbauend ) schon sagt wurde die AD ursprünglich für Kraftsportler und Bodybuilder „erschaffen“

Wie ist die Nährstoffverteilung bei der AD?

In Phase I ernährt man sich sehr Kohlenhydratarm und recht Fett und Proteinreich. Im Klartext heißt das, dass max 5 % KH – 30-35% Protein und 55-60% Fett (Kalorienanteil) zu sich nimmt.

Phase II 45-60% KH – 10-15% Protein und 30-40% Fett. Die Glycogenspeicher, die durch die Phase I entleert wurden, werden durch die KH wieder aufgefüllt.
Die praktische Erfahrung zeigt, dass der Erfolg größer ist, wenn man das Fett-/Proteinverhältnis am Ladetag umkehrt, sprich diesen sehr fettarm gestaltet. Die Kombination KH/Fett sollte in Grenzen gehalten werden.

Wie lange kann ich die AD durchführen?

Zeitlich begrenzt ist die AD nicht. Man kann sie ein Leben lang durchführen. Manche Sportler benutzen sie um zu einer bestimmten Zeit (Wettkampf) top definiert zu sein, andere um das ganze Jahr hindurch eine gute „Figur“ zu machen.

Muss bei der AD unbedingt Trainiert werden, oder kann die AD auch auf alle anderen Gruppen angewandt werden?

Unbedingt von Nöten ist das nicht aber man muss bedenken dass sportliche Aktivität zu einer Diät dazu gehört. Sie verstärkt den Erfolg durch den gesteigerten Kalorienverbrauch
Würde ich nicht sagen. AD ist eine Diät für Kraftsportler/Bodybuilder. Nur die profitieren von dem Ladetag als Insulin-Schub--> anabolem Booster für die trainierte Muskulatur.
Außerdem ist es ohne hartes Training schwer, schnell wieder in Ketose zu kommen.

Phase I – Phase II?

Die AD besteht wie schon kurz erwähnt aus 2 Phasen.
In der Phase I wird die KH-Zufuhr sehr stark eingeschränkt und die Fettzufuhr dafür stark erhöht. Je nach Art der AD sollte die Phase I 5 oder 6 Tage betragen.

Danach folgt die Phase II, in der man seine Muskeln mit Kohlenhydraten wieder auffüllt. Diese Phase II wird als Ladephase oder Ladetage angesehen.

Wie lange sollte man die Phase I anwenden bei Beginn der AD?

Grundsätzlich geht man von einer Zeitspanne aus in der sich der Körper an die geänderte Nährstoffverteilung gewöhnen muss.In verschiedenen Gesprächsthemen und Erfahrungen sind mind. 14 als sinnvoll betrachtet worden.Also bevor die ersten Ladetage am Start sind erstmal 2-3 Wochen hart bleiben


Was sind Ladetage?

Die Aufladetage verhindern, dass die Stoffwechselaktivität zu stark abfällt bzw. der Körper sich an die Diät zu stark anpasst.
Die gezielte Insulinausschüttung hat einen anabolen Effekt, die Cortisolmenge wird laut Pasquale drastisch gesenkt und zwar über die Aufladetage hinaus, die HGH-Spiegel bleiben trotz Insulin angeblich oben.
Man kann auch mal sündigen, ohne dass dies sofort Fett ansetzt.
Ich kenne Leute, die selbst an den Aufladetagen laut Ketostix in Ketose sind - ich fliege zwar regelmäßig raus - das stört aber nicht im Geringsten (es hat offenbar keinen negativen Effekt aufs Abnehmen).
Laut Pasquale ist eine permanente Ketose nicht anzustreben. Er geht mittlerweile auch in die Richtung die Atkins vertritt - nämlich, dass jeder seine individuelle KH-Dosis herausfinden muss, bei der er optimal funktioniert.
D.h.: ein Aufladen der Glycogenspeicher scheint sinnvoll.
Außerdem ist Insulin das stärkste Wachstumshormon, und daher für einen BB´er, der Muskeln aufbauen will unverzichtbar.
Durch die gezielten Ladetage wird Insulin regelmäßig in die Glycogenspeicher der Muskeln geschleust, was die Power beim Training erhöht und Muskelerhalt, ggfs. sogar Zuwachs während der Diät erlaubt.
Also sind die Ladetage durchaus sinnvoll. Besonders, wenn Du die Woche über konsequent ein Kaloriendefizit einhältst. Das Risiko eines Jojo-Effektes ist geringer, da der Körper gezwungen ist, sich immer wieder neu anzupassen. Sowohl, was die Kalorienmenge, als auch was die Nährstoffzusammensetzung betrifft.
Wenn Du kein BB bist ist es m.E. also trotzdem sinnvoll, ab und zu mal "über die Stränge" zu schlagen.


Worin besteht der Unterschied zwischen AD und MD?

Wesentliche Unterschiede sind die Zufuhr von KH und die Fettmenge.
AD sieht max. 5 % KH vor, die MD zwischen 10 % und 30 %, die gezielt um das Training herum eingesetzt werden. Ebenso gibt es in der MD keine Ladetage oder anders genannt keine Phase II, da ja regelmäßig KH zugeführt werden.

Ist es denn bei der Zufuhr der Fette ebenso wichtig darauf zu achten welche Fettqualität man zu sich nimmt?

Ja, auf jeden Fall.
Man unterscheidet generell zwischen guten und schlechten Fetten.
Als schlecht gelten die gesättigten Fette. Enthalten in fetthaltigen Milchprodukten – Wurst ( außer Pute und Hähnchen ) – Süßigkeiten – Gebäck als Beispiel. Es sollten vor allem Transfettsäuren (gehärtete pflanzliche Fette) gemieden werden. Die gute alte Nuss Nougat Creme ist hier ein Paradebeispiel für Transfette.
Gut und für den Körper essentiell dagegen sind die so genannten einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fette.
EUF sind in verschiedene Ölen und Nüssen enthalten. Z.B. in Olivenöl oder Rapsöl, Mandeln und Macadamianüsse, Pecannüsse und Paranüsse sind die fetthaltigsten, KH-ärmsten Nusssorten.
MUF sind besonders in Fisch enthalten, sowie z.B. in Fischölen, Leinöl und Wallnussöl

Warum soll man so viel Fett essen?

Ziel von ketogener Ernährung ist die dauerhafte Absenkung des Insulinspiegels. Insulin ist unter anderem verantwortlich für die Fettspeicherung: ist der Insulinspiegel hoch, dann findet nur wenig Körperfettabbau statt.
Der Insulinspiegel steigt durch die Aufnahme von Kohlehydraten, daher werden diese in der AD so weit wie möglich vermieden.
Aber Insulin wird auch als Reaktion auf Eiweißzufuhr ausgeschüttet, zwar nur etwas über 50% im Verhältnis zur selben Menge Kohlehydrate, aber wenn der Eiweißanteil in der Nahrung zu hoch ist, dann kann es auch passieren, daß der Insulinspiegel trotz Verzicht auf KH wegen des vielen Eiweiß zu hoch ist.
Bleibt nur Fett: auf dieses reagiert der Insulinspiegel kaum. Daher ist relativ viel Fett zu essen. Das müssen nicht große Mengen sein, es geht nur um das Verhältnis zum Eiweiß.
Notfalls muß man sogar Fettfasten, um einen Stoffwechselwiderstand zu brechen.
wer sich vor Fett ekelt oder sich einen hohen Fettanteil nicht zutraut, der möge mit einem moderatem Fettanteil beginnen und bei stagnierender Abnahme auf Kosten von Eiweiß erhöhen, d.h. wenn mehr Fett gegessen wird, muss gleichzeitig mindestens so viel an Eiweißkalorien eingespart werden. Als Minimum darf aber eine Menge von 1g Eiweiß pro kg Körpergewicht pro Tag nicht unterschritten werden, für einen 100kg Menschen wären das 400 kcal pro Tag in Form von Eiweiß als Untergrenze.

Kann man ohne Kohlenhydrate überhaupt leben bzw. ist es gefährlich / gesundheitsschädlich? ( Austrian )

"Kohlenhydrate sind für uns keine essentiellen Nährstoffe, da sie aus vielen anderen Molekülen in unserem Körper im Rahmen der Gluconeogenese aufgebaut werden können" (Biochemie des Menschen, Horn et al, 2. A., S. 458
Nur Fette und Proteine sind lebenswichtig. Es gibt 2 essentielle Fettsäuren und 8 essentielle Aminosäuren, d.h. diese müssen über die Nahrung zugeführt werden, weil sie der Körper nicht selbst herstellen kann und ein Mangel wäre langfristig tödlich.


Ist Ketose wichtig?

Einige Organe und die Muskelzellen können sowohl von Glukose (aus Kohlenhydraten) als auch von Ketonen (aus Fett) befeuert werden. Fehlt es an Glukose, wird die Ketonproduktion gesteigert. Ketose ist ein Zustand, wo der Ketonspiegel im Blut so stark ansteigt, daß einige Moleküle über die Nieren ausgeschieden werden. Das Überschreiten dieser Grenze wird durch die Ketostix angezeigt. Das kann als Kontrolle für eine erfolgreiche Vermeidung von KH in der Ernährung angesehen werden, die Gewichtsabnahme hängt davon aber überhaupt nicht ab. Der kalorische Wert der ausgeschiedenen Ketone ist vernachlässigbar, selbst bei tiefster Verfärbung ist die Tagesausscheidung an Ketonen weniger Wert als eine Kalorie. Man sollte trotzdem in den ersten Wochen Ketose anstreben, um zu lernen, wie man KH vermeidet und den Körper zu zwingen, so weit wie möglich auf Fett- bzw. Ketonverbrennung umzuschalten.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Nov 12, 2006 20:44 

Registriert: Do Sep 29, 2005 18:00
Beiträge: 152
Also ob AJ oder Createston verwendet werden kann, liegt also einzig und allein an der Menge an Gesamt KH um nicht aus der Ketose zu fliegen !!!

Ein Super Gericht sind die dortigen Eiweißkugeln.

Oder von Tim Mälzer die Magerquark-Bratlinge mit Spinat sind auch genial!!!!!!!


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BeitragVerfasst: Mo Nov 13, 2006 11:51 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
ich will mich dazu nicht mehr äussern, weil die AD allenfalls eine SAD (semianabole) Diät ist.

Es gibt hunderte, wenn nicht tausende von Gründen und zwar "harte Fakten und Studien" die klar belegen, dass eine AD nicht das ist was dem Sportler zu Höchstleistungen verhilft.

Im Gegenteil, ein Anfänger kann damit vielleicht eine Zeit lang aufbauen, ein Fortgeschrittener wird, wenn er diese angeblich AD längere Zeit durchführt eher katabol und für Spitzenathleten ist das schon gar nichts.

Es kann zwar durchaus sein, dass so eine Diät (aber das trifft genau für andere Diäten, ja sogar für 3-5 Tage Wasserfasten genau so zu) wenn sie kurze Zeit durchgeführt wird, etwas bringt, aber das ist dann nur auf den Stress/'Reiz der Stoffwechselumstellung zurückzuführen.
Hat sich der Organismus, was nach kurzer Zeit passiert, erst ein mal daran gewöhnt, dann kann eine extrem kohlenhydratarme Ernährung nur Nachteile bringen und da helfen auch die Ladetage nichts.

Warum macht ihr es nicht so wie es fast jeder Hochleistungssportler macht und wie ich in meinen Artikeln über Protein, Kohlenhydrate und Fett geschrieben habe?

Es ist doch ganz einfach, man nimmt 60-80 g gute Fette (mit Omega 3 Anteil), dazu 2,5 bis 3,5 g Protein pro kg Körpergewicht pro Tag und dazu mindestens 100 + X g Kohlenhydrate .
Die 100 g Kohlenhydrate werden gleichmässig über den Tag verteilt, damit das Gehirn damit versorgt werden kann.
Wie hoch die Menge X ist, muss man individuell austesten und die Menge X solllte hauptsächlich um die Trainingszeit herum (dh. kurz vorher, während und nach dem Training) genommen werden. Ein anderer kleinerer Teil nimmt man direkt morgens beim Aufstehen zusammen mit Protein.

Das und nichts anderes ist die Idealernährung für den Sportler. Wenn er X richtig bestimmt, wird er nicht fett und hat ordentlich "Dampf".

Diese Ernährung kann man noch toppen, indem man alle 3-4 Monate 3oder4 Tage fastet und zwar am besten mit Gemüsebrühe.
Dieses Fasten "reseted" den Organismus und hinterher geht er bei der oben beschriebenen Ernährung dann wieder "gut ab".

Beachtet bitte, dass Energie, Hormone und und und ... mit der oben beschriebenen Ernährung endogen am idealsten synthetisiert werden und die Proteinsynthese in den Muskelfasern so am höchsten ist.

Armin


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BeitragVerfasst: Mo Nov 13, 2006 12:53 

Registriert: Do Sep 29, 2005 18:00
Beiträge: 152
Hallo

ich finde das ja genauso, das man mehr darauf achten sollte sich ausgeglichen gut zu Ernähren als irgendeine extreme Diätform durchzuziehen.

Oftmals sind es nämlich die täglichen "Kleinigkeiten" die sich summieren und dadurch kein befriedigendes Gesamt-Ergebnis ergeben. All

Jede Art der Diät ist doch kein Dauerzustand fürs Leben.


MfG LANDO


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