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 Betreff des Beitrags: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: Mo Apr 07, 2008 17:53 

Registriert: Sa Apr 05, 2008 13:04
Beiträge: 2
Im Supplement-Ratgeber wird auf Seite 29 die Koopman Studie erwähnt.
Dort heißt es, dass man mit so einer Mast sogar mehr aufbauen kann als mit Steroiden und
Wachstumshormonen allerdings sind die Mengen auch gigantisch.
Meine Frage an Armin und alle anderen die damit schonmal experimentiert haben ist, ob man
die Mengen nicht reduzieren könnte aber dann immer noch besser aufbauen könnte? Also quasi das Prinzip der anabolen Mast nur eben gemäßigter.
K√∂nnte man das immer in kurzen Zyklen machen und w√ľrde der massive Aufbau begleitet von ebenfalls starkem Fettzuwachs? Interessant w√§re es ja nur wenn man den Fettzuwachs in Relation zum Muskelzuwachs gering halten k√∂nnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: Mo Apr 07, 2008 18:40 
Kannst Du mal kurz zusammenfassen, worum es geht? Anabole Mast h√∂rt sich f√ľr mich nicht besonders sinnig an. Muskeln kann man sich immer noch nicht anfressen, egal was irgendein Koopman (wer auch immer das ist) sagt. Gute Ern√§hrung und einige passende Supplements sind sicher wichtig, aber das wars dann auch schon.

Selbst wenn man durch irgendeine Mast mehr Muskeln aufbauen K√ĖNNTE, was nutzt es, wenn diese dann unter einer √ľberproportionalen Fettschicht verborgen sind? Oder andersherum, Fett baut man ganz bestimmt auf, mehr Muskeln als sonst, wei√ü nicht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: Fr Apr 11, 2008 6:19 

Registriert: Do Apr 03, 2008 6:02
Beiträge: 16
Sorry@Metalhead.....aber deine Antwort zu seiner frage h√§ttest dir sparen k√∂nnen, ich w√ľrd sagen sowas machen "Spamer". :?

:?: Hat er nicht ganz klar klar formuliert, im Supplement Ratgeber, den sicher jeder hat der Peak Produkte bestellt, auf Seite 29, im Thema "Wissenswertes √ľber Protein" wird von einer sogenannten "Anabolen Mast" gesprochen, was bedeutet, das unnat√ľrlich viel Protein (6 gr pro KG K√∂rpergewicht) in Verbindung mit 3 gr. L-Leucin pro KG und 9 gr. hochglyk√§mischen Kohlenhydraten zu einer signifikant erh√∂hten Muskelproteinsynthese und eben dadurch erh√∂hten Muskelmasseaufbau resultieren sollen. So das ist die Koopman Studie in kurzform!
Seine frage war nun, (interessiert mich auch mal) ob jemand wei√ü, oder sagen kann, aus erfahrung, ob man diese immens hohen Mengen evtl auch etwas herabsetzen k√∂nnte, vllt nur 4 gr. Protein +die entspechend ebenfalls geringeren Mengen L-Leucin etc. um dann trotzdem noch diesen Anabolen effekt/zustand im K√∂rper erzeugen kann, was f√ľr eine erh√∂hte reine Muskelmassezunahem erforderlich w√§re. Ebenfalls verst√§ndlich ist die frage, wie es denn bei so einer Di√§t mit der Fettzunahme w√§re, denn 6000 kcal am tag, egal ob aus Protein oder Kohlenhydraten is nunmal, zb f√ľr mich 1,70m, 80Kg eine verdammte hohe Menge an energie, die ja irgendwo hin mu√ü. Und nahezu jeder wei√ü, was unser K√∂rper mit Energie√ľberschu√ü macht.
Also nochmal kurz und B√ľndig an Armin und die, die sich auch wirklich auskennen. Was meint ihr dazu, wer hat erfahrungen, oder vllt diese Koopman studie komplet zum nachlesen etc.??
thx for help


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 Betreff des Beitrags: Re: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: Fr Apr 11, 2008 9:00 

Registriert: Fr Jan 25, 2002 1:01
Beiträge: 2497
und da sind wir wohl an einem knackpunkt.... entscheidende faktoren sind auch hier die trainingserfahrung, die ernährung und das körpergewicht. ein BB mit 15 jahren erfahrung und einem gewicht von 120 kg bei 12% körperfett wird mit weniger kaum die erfahrungen machen wie ein anfänger, der 70 kg bei 20% kfa wiegt. wie bei allem, wird das individuell stark schwanken. ich denke, die grundaussage ist, das man einfach eine extrem hohe zufuhr der genannten komponenten aufrecht erhalten muss, um diesen effekt zu erzielen. wie hoch... das ist abhängig von vielen faktoren, glaube ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: Sa Apr 12, 2008 13:43 
@Hell: Es hat mit Spam nichts zu tun, wenn man zweifelhafte Studien kritisch hinterfragt. Solche Studien kann man schon eher als Spam bezeichnen. Ich vertraue lieber meiner eigenen langjährigen Erfahrung und der erfolgreicher Wettkampf-BB. Und die besagt, dass 2 bis maximal 3g Eiweiß pro kg Körpergewicht dicke ausreicht.

"Anabole Mast" hingegen impliziert, das es egal ist wie ich trainiere und ob ich √ľberhaupt trainiere, sowie (wie Silverhawk gesagt hat), wie lange ich trainiert und welche Erfolge ich bereits erzielt habe. Als k√∂nnte man sich Muskeln anfressen. Und das ist definitiv nicht so.

Aber nur zu, m√§stet Euch mit Eiwei√ü und versucht dann m√ľhsam, das Fett wieder loszuwerden. Wer nicht h√∂ren will muss f√ľhlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: Do Apr 24, 2008 7:27 

Registriert: Mo Okt 16, 2006 10:20
Beiträge: 166
Push, w√ľrde mich auch interessieren!


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 Betreff des Beitrags: Re: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: Fr Apr 25, 2008 6:54 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
der Ausdruck "anabole Mast" stammt aus den 70 igern des letzten Jahrhunderts .
Damals war es zB √ľblich, dass Schwergewichtler im Gewichtheben, bzw. Hammerwerfer ect. um die 1 kg Fleisch (meist Rindfleisch) und auch einige Lebensmittel wie Leber,
(teilweise sogar Spinat --- Popey l√§sst gr√ľssen) in extremen Mengen verzehrten um m√∂glichst hohe Kraft bzw. Schnellkraftleistungen zu erbringen.
In Sportarten mit Gewichtsklassen war das mengenm√§ssig nicht so extrem, daf√ľr wurde aber teils sehr einseitig gegessen (und auch in der Sauna oft "abgekocht")

Dabei ging es mehr oder weniger Unbewusst um die Versorgung mit Creatine, Beta Ecdysteron, Zink , Eisen, Protein usw.... also um Nährstoffe, die es damals noch nicht als isolierte
Supplements im Sinne wie heute gab.
Man hat halt gemerkt, dass Rindfleisch stark macht usw... und hat das dann bis zum Excess reingeschoben :wink:
(was √ľbrigens langfristig zu gesundheitlichen Folgen wie zumindest Gicht, Reuma ectl gef√ľhrt hat)

Heute kann man diese Vorgehensweise vergessen, weil man mit Supplements nahezu nach Belieben die gew√ľnschten N√§hrstoffe bei extrem hoher N√§hrstoffdichte und geringem
Kaloriengehalt verzehren kann.

Heute geht man sogar schon dazu √ľber, schwer verdauliche Nahrung durch freie Aminos√§uren zu substituieren, weil man damit eine Menge Verdauungsenergie f√ľr die Leistung
freisetzen kann.
Bei der von Kopmann gemachten Studie hat man eine deutlich höhere Muskelproteinsythese festgestellt als je zuvor, was im Wesentlichen mit einer sehr hohen Zufuhr von EAAS
zusammenhing (und wie sie fr√ľher mehr oder weniger schlecht als recht durch eine Anabole Mast erzielt wurde)

Nur.... mit fressen und nicht trainieren hat "anabole Mast" gar nichts zu tun.

Eine häufige (6-8 malige) Zufuhr einer gewissen EAA Menge am Tag regt iA fast jedes mal die Muskelproteinsythese an, aber das bedeutet auch nicht, dass die Muskeln ohne Training
wachsen (wer viel Fleisch oder EAAs ist wird sicher meist kräftiger als Leute die gerade anders herum essen, auch wenn keiner dieser Leute trainiert, aber ein Muskelprotz wird man durch
EAAs alleine nicht, selbst wenn man darin badet :wink: )

Anders herum wird aber ein Schuh draus....
Wer durch Training den richtigen Stimmulus setzen kann, der wird sicher eher ein Muskel- Kraftprotz, wenn er häufig am Tag EAAs nimmt, als wenn er das nicht tut.
Aber der Stimmulus ist die Vorraussetzung , ohne ihn muss sich ja der Organismus gar nicht anpassen, dh. die EAAs werden benutzt um sich besser auf die Tagesarbeit einzustellen
(was aber auch schon etwas Muskelmasse bringt.)

Wer will kann ja mal seinem Hund (der ja wohl on Natur aus kein Krafttraining macht) häufig EAAs pro Tag geben, er wird bald merken, dass das Tierschen mehr Auslauf braucht (auch
das Fell wird besser usw, dh. der Hund wird etwas kräftiger und vitaler).
WEnn das Tier Gewichte stemmen k√∂nnte, w√ľrde er wohl auch ein Bodybuilder-Hund werden, aber das habe ich jetzt noch nicht gesehen, aber wer weiss, es gibt ja allerlei Freaks


Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: Fr Apr 25, 2008 7:46 

Registriert: Mo Apr 07, 2008 16:02
Beiträge: 22
Armin hat geschrieben:
...WEnn das Tier Gewichte stemmen k√∂nnte, w√ľrde er wohl auch ein Bodybuilder-Hund werden, aber das habe ich jetzt noch nicht gesehen, aber wer weiss, es gibt ja allerlei Freaks


Armin


kannst du haben: :wink:

https://farm2.static.flickr.com/1341/727 ... 5a17_o.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Anabole Mast (Koopman Studie)
BeitragVerfasst: So Mai 04, 2008 16:41 

Registriert: Do Mär 16, 2000 1:01
Beiträge: 282
Was f√ľr eine mystheri√∂se Koopman-Studie soll das denn sein?

Laut der Beschreibung im Katalog handelt es sich um folgende Studie: https://ajpendo.physiology.org/cgi/conte ... 288/4/E645

Hier wurde einfach nur die Effektivität verschiedener Post-Workout-Nutrition-Schemata getestet. Daraus einen Vergleich mit Steroiden ziehen zu wollen oder daraus auf die Wirkung einer "anabolen Mast" zu schließen, ist - wie ich finde - doch sehr gewagt.


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