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 Betreff des Beitrags: APF - Verstoffwechselung
BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2011 8:47 

Registriert: Mo Apr 20, 2009 15:01
Beiträge: 274
Hi Leute,

es wird ja von vielen so praktiziert, dass die erste Mahlzeit in der Fr√ľh -also unmittelbar nach dem Aufwachen- aus einem APF-Shake (oder eben Whey-Fusion bzw. generell einem schnellen Protein) besteht. Und so wird es ja auch im Peak-Supplement-Ratgeber empfohlen (dort wird des weiteren auch noch erw√§hnt, dass es auch sinnvoll ist,vor jeder Mahlzeit einen Shake zu sich zu nehmen um erstens den Protein-Gehalt bzw. -Wertigkeit zu erh√∂hen und zweitens um den Stoffwechsel anzukurbeln).

Erst nach dem "Morgen-Shake" (oder eben dem Shake vor den Mahlzeiten) folgt dann in der Regel das Fr√ľhst√ľck, welches wohl u.a. aus komplexen KH besteht (ausser bei low carb usw.).


Jetzt stelle ich mir aber folgende Frage:
Der K√∂rper ist ja immer in erster Linie darauf bedacht, seine Energiedepots bzw. die Glykogenspeicher zu f√ľllen (Leber und Muskulatur, wobei -ausser nach dem Training- vor allem die Leberspeicher), falls diese mehr oder weniger entleert sind. Dies ist ja vor allem nach dem Nachtruhe der Fall!
Jetzt ist ja der Körper definitiv dazu fähig, im Bedarfsfall, Protein in Glykogen umzuwandeln.

Ist es jetzt nicht so, dass der K√∂rper das definitiv schneller verf√ľgbare Protein (im Vergleich zu den komplexen KH) zwangsweise in Glykogen umwandelt, um die Speicher der Leber zu f√ľllen? Das w√§re ja nicht wirklich Zweck der Sache...

Dass die Proteinsynthese trotzdem "gestartet" wird, ist wohl Fakt, aber diese ist dann wohl lang nicht so effektiv, wie unter Idealbedingungen (also gef√ľllten Glykogenspeichern), da der Aminos√§ure-Pool nach der Nachtruhe ja nicht gerade optimal gef√ľllt ist und deshalb zu wenig "Baumaterial" vorhanden ist!

Wenn man diese "Theorie" dann noch weiter verfolgt, dann w√ľrden wohl die danach ankommenden KH im schlimmsten Fall in Fett umgewandelt werden, da die Glykogenspeicher ja bereits durch das Protein gef√ľllt sind und kein weiterer Bedarf besteht...


So, und jetzt w√ľrde ich gerne h√∂ren, dass dem doch nicht so ist... ;)


Spa√ü beseite - ich w√§re f√ľr "Experten-Meinungen" sehr dankbar!


THX!

_________________
Besser BREIT sterben als D√úNN leben! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: APF - Verstoffwechselung
BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2011 8:58 

Registriert: Di Apr 13, 2004 6:27
Beiträge: 2574
Ist nicht so - das Glykogen in Leber wird primar durch Fructose ( und auch Galactose ) gefuellt.
Protein wird in Glucose umwandelt.
Da die moglichkeit das DNL ( De Novo Lipogenesis ) bei normaler KH zufuhr gleich null ist braucht du dir keine sorgen zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: APF - Verstoffwechselung
BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2011 9:29 

Registriert: Di Apr 13, 2004 6:27
Beiträge: 2574
Sorry, mein fehler.
War in einen anderen Forum in diskusion uber Fructose und habe die Gedanken ein bischen gemixt. :-(( :-(( :-((
Stimmt was du geschrieben hast.


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 Betreff des Beitrags: Re: APF - Verstoffwechselung
BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2011 22:24 

Registriert: Mo Dez 20, 2004 19:20
Beiträge: 419
Hallo Vistamin nat√ľrlich k√∂nnen Aminos√§uren in Leberglykogen umgewandelt werden...
Zur Zuckerneubildung (Glukoneogenese) in der Leber dienen diese Substrate : Aminosäuren, Glycerin und Milchsäure (Laktat) ---> daraus wird Glucose gebildet, diese wiederum wird von der Leber als Glykogen gespeichert.

In Bezug auf den Kohlenhydratstoffwechsel sorgt die Leber f√ľr die Gykogenbildung aus Glucose, die Zuckerneubildung wie oben beschrieben aus Aminos√§uren,Laktat und Glycerin und die Umwandlung von Nahrungsfruktose und Galaktose zu Glucose... usw

Um Lactose verwerten zu k√∂nnen, muss sie bei der Verdauung in beide Einfachzucker D-Galactose und D-Glucose gespalten werden. Hierf√ľr ist das Enzym Laktase zust√§ndig... Erst diese Einfachzucker dienen dann wieder der Leber zur Zuckerneubildung (Gluconeogenese).

Gruss Kevin


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 Betreff des Beitrags: Re: APF - Verstoffwechselung
BeitragVerfasst: Mo Jun 06, 2011 23:46 

Registriert: Mo Dez 20, 2004 19:20
Beiträge: 419
Zitat Vistamin:
Die Gluconeogenese ist ein energetischer Notmechanismus, der in Gang gesetzt wird, wenn ein Mangel an Glucose den K√∂rper dazu zwingt. Das kommt u.a. bei starker Glycogenentleerung vor (z.B. bei harten Ausdauerleistungen und bei ketogener Ern√§hrung). Der K√∂rper macht im Normalzustand aus √ľbersch√ľssigem Nahrungsprotein aus glucoplastischen Aminos√§uren keine Glucose. Und allgemein via Gluconeogenese auf keinen Fall soviel, dass ein √úberschuss f√ľr die Glycogenspeicherung zur Verf√ľgung stehen k√∂nnte.

Dem Stimme ich fast ganz zu...
Selbst bei Low Carb Ern√§hrung, die ja heute viel praktiziert wird, kommt es in der Leber zur Gluconeogenese und hierzu werden Aminos√§uren, Laktat und Glycerin herangezogen... Die Leber hat ja nur einen Vorrat von ca. 80-120g Glykogen wenn sie voll ist. Nat√ľrlich ist immer der F√ľllstand der Leber das Signal zur Gluconeogenese... Die gebildete Glucose wird dann nat√ľrlich schnellstm√∂glich zu deren obligaten Verbrauchern (Gehirn, Nervensystem, rote Blutk√∂rperchen und Nierenmark) geleitet.

Bei der Zufuhr von Glucose, Fruktose und Galaktose als Einfachzucker meinte ich nat√ľrlich Glykogensynthese in der Leber ... Bitte verzeih es ist schon sp√§t :-)

Gruss Kevin


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 Betreff des Beitrags: Re: APF - Verstoffwechselung
BeitragVerfasst: Di Jun 07, 2011 12:58 

Registriert: Mo Dez 20, 2004 19:20
Beiträge: 419
S2000:

Also ich w√ľrde dir empfehlen, direkt nach dem aufstehen wie Peak es auch empfiehlt ein Produkt zu w√§hlen das eine starke Insulinaussch√ľttung nach sich zieht um das Hormon Cortisol zu senken und die n√§hrstoffe in die zellen zu schleusen... wie z.B. Createston , in diesem Produkt ist alles enthalten um morgens optimal in den Tag zu starten... Es sind s√§mtliche aufbaustoffe(KH,Proteine) in der richtigen menge und schnell verf√ľgbar enthalten...

Createston enth√§lt auch nicht zu viel Kohlenhydrate als w√ľrden diese dich dick machen, entscheidend ist da eher wie der rest deines mahlzeitenplanes √ľber den tag aussieht (Gesamtkalorienbilanz).

Das ist eine Variante, aber es kommt immer auf deine Ziele an und diese sind sehr individuell zu behandeln...

Gruss Kevin


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 Betreff des Beitrags: Re: APF - Verstoffwechselung
BeitragVerfasst: Di Jun 07, 2011 21:10 

Registriert: Mo Apr 20, 2009 15:01
Beiträge: 274
@Kevin23

Ist schon klar, dass zB. CT hier die besten Dienste erweist und deshalb gehört es seit fast 10 Jahren immer wieder zu meinen beliebtesten Supps...

Allerdings ging es mir bei meiner Frage darum, wie das der Körper generell in Theorie und Praxis handhabt.

Denn dass sich diese Frage in Zeiten von harten Trainingseinheiten bzw. zB. in der Massephase nicht stellt (da in dieser Zeit sowieso gen√ľgend KH zugef√ľhrt werden), ist klar, aber mir geht es um Trainingspausen, Di√§ten, low carb-Ern√§hrung usw.

Ich selbst praktiziere es während längerer Trainingspausen bzw. während Diäten so, dass mein Abendessen sehr wenige KH beinhaltet und deshalb die letzte halbwegs KH-reiche Mahlzeit das Mittagessen darstellt. Und das bedeutet wohl, dass die Glykogenspeicher der Leber am nächsten Morgen schon sehr "angeschlagen" sind, da es sich ja doch um ungefähr 18 Stunden handelt...


Mich w√ľrde einfach interessieren, wie sich der K√∂rper bei folgender Situation verh√§lt:

Mittagessen: KH
Abendessen: wenig bis keine KH
Fr√ľhst√ľck: zuerst APF, danach komplexe KH (Vollkornbrot, M√ľsli oder √§hnliches)

Was passiert mit dem APF und wann bzw. wodurch werden die Leberspeicher gef√ľllt (denn dass diese nach solangem KH-Mangel mehr oder weniger entleert sind, ist wohl eine Tatsache)???
Oder kommen in diesem Fall auch noch die Fettdepots ins Spiel?



PS: Ist schon klar, dass man diese Frage nicht stellen m√ľsste, wenn man gleichzeitig mit dem APF schnelle KH ala Glucofast & Co. zuf√ľhren w√ľrde, aber gerade in diesen Zeiten (Di√§ten usw.) m√∂chte man nat√ľrlich den Insulinspiegel m√∂glichst gering halten und greift eben lieber auf komplexe, ballaststoffreiche KH zur√ľck!

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