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 Betreff des Beitrags: @ Armin (anabole Di√§t)
BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 10:53 

Registriert: Do Nov 06, 2003 14:36
Beiträge: 254
Hallo Armin,

Du hattest mir mal folgendes geschrieben:

"Die f√ľr mich anabolste Di√§t f√ľr Sportler ist eine ketogene Di√§t, die direkt nach dem Training (nur an Trainigstagen) durch 100 g Createston unterbrochen wird. "

Das heißt Createston nur an Trainingstagen.
Mit welchem Produkt sollte man den an den anderen Tagen seine Creatinspeicher laden? evtl. Creatin SX mit + Peptid NA6 (oder Whey Protein wegen der Kosten).

Gr√ľ√üe

Andreas


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 11:24 

Registriert: Mo Jan 12, 2004 10:23
Beiträge: 20
Wohnort: Saarbr√ľcken
Hallo,
bin zwar net Armin kann dir aber sagen das das mit dem Createston nach Training bei der Ketogenen Diät nix bring, zu viel Kh's, dass wirft dich aus der Keto, so war's bei mir, aber vielleicht reagierst du ja anderst darauf (kritische Kh Schwelle!!)

Ich hab immer Creatin Prof. dazu genommen.

Gruß


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 11:37 

Registriert: Do Nov 06, 2003 14:36
Beiträge: 254
Hallo Yurik,

bin jetzt nach drei wochen ketogener Diät voll in Ketose. Hat ein bischen gedauert aber die Sticks schlagen jetzt richtig schön aus :)
Ich bin allerdings mit den Khs auf 20g/Tag runtergegangen...
Im Moment hab ich ja noch Creamin. Wenn das aus ist werd ich mal mit Creatin SX versuchen.
Sag mal kannst Du mit mal sagen warum die Leistug bei einer ketogenen Diät in die Kniee geht? Denn den täglichen Energiebedarf decke ich ja ab, nur mit Fetten statt mit Khs. Bei einer regulären Diät verstehe ich das ja....

Gr√ľ√üe

Andreas


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 11:48 

Registriert: Mo Jan 12, 2004 10:23
Beiträge: 20
Wohnort: Saarbr√ľcken
Ich vermute das das an der Dehydrierung des Körpers liegt, ansonsten kann ich mir im Moment nix anderes vorsellen. Ein großteil des im Muskel gelagerten Wassers geht ja durch das Fehlen der Kh's verloren.

Vielleicht gibts aber noch andere Gr√ľnde??


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 12:15 

Registriert: Do Nov 06, 2003 14:36
Beiträge: 254
Das w√ľrde erkl√§ren warum ich immer so tierischen Durst habe.
Allerdings trinke ich zur Zeit ca. 5 Liter Wasser am Tag, das sollte doch eigentlich reichen, oder?


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 14:47 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
die Leistungseinbuße hängt nicht mit Wasser zusammen, sondern kommt daher, dass du so wenig Kohlenhydrate isst.
Das ganze Gerede von Ketose die genug Energie f√ľr mehrmaliges hochintensives Training pro Woche bringt ist genauso Quatsch wie die Meinung der Kohlehydratp√§pste, dass Carbs alles sind.

Ich kann hier nicht auf die genauen biochemischen Vorg√§nge der Energiegewinnung aus verschiedenen N√§hrstoffen eingehen und Berechnungen √ľber den jeweiligen ATP Verbrauch anstellen. Das w√ľrde auch nichts bringen, weil dann zwar die Biochemie erkl√§rt ist, aber niemand wei√ü was er denn nun eigentlich essen soll.

Hier ein kurzer Abschnitt √ľber Kohlenhydrate, Fette, Protein und Energie:

Kohlenhydrate sind der Schl√ľssel f√ľr optimale k√∂rperliche und geistige Leistungf√§higkeit. Die Kohlenhydrate in unserer Nahrung werden zu Glukose verdaut und gelangen als solche ins Blut bzw. werden als Glykogen in den Muskeln und der Leber gespeichert. Wenn diese Glykogenspeicher voll sind, wird die √ľbersch√ľssige Glukose ges√§ttigten (leider nicht zu den gesundheitsf√∂rdernden einfach- und mehrfach unges√§ttigten) Fetts√§uren umsynthetisiert und als K√∂rperfett gespeichert. Im Blut werden nur etwa 5 g Kohlenhydrate gespeichert. Die menschliche Leber speichert etwa 75 g und die Muskulatur 300 g Kohlenhydrate. Bei regelm√§√üig intensiv trainierenden Leistungssportlern vergr√∂ssert sich die Speicherkapazit√§t der Leber auf etwa 120 g, die der Muskulatur bis auf 500 g Kohlenhydrate, w√§hrend die Blutspeicherkapazit√§t auf 5 g bleibt.

W√§hrend die in den Muskeln gespeicherten Kohlenhydrate ausschlie√ülich f√ľr die Muskelarbeit vorbehalten bleiben, sorgt das in der Leber eingelagerte Glykogen, zusammen mit den Kohlenhydraten, die √ľber den Verdauungstrakt aus der Nahrung ans Blut geliefert werden, f√ľr einen konstanten Blutzuckerspiegel √ľber den alle Organe mit Energie versorgt werden. Dabei ist einzig und allein das Gehirn ist unter allen Umst√§nden auf eine konstante Zufuhr von etwa 100 g Glukose pro Tag √ľber das Blut angewiesen. In den Muskeln, aber auch im Gehirn und den Organen werden die zu Glukose bzw. Muskelglykogen transformierten Kohlenhydrate dann im Krebs-Zyklus via Adenosine Triphosphat als Energie genutzt.

In Ruhe und bei wenig intensiven Belastungen werden haupts√§chlich Fette f√ľr die muskul√§re Energieversorgung verstoffwechselt und nur das Gehirn braucht seine kontinuierliche 100g/Tag-Kohlenhydratzufuhr aus dem Lebervorrat bzw. der Nahrung.

Bei Belastungen mittlerer Intensität werden sowohl Muskel-Kohlenhydrate (zu 40%) als auch Fett (zu 40%) und etwa 10% Protein als Energie verbrannt wobei mit mit zunehmender Intensität mehr Kohlenhydrate und bei abnehmender Intensität mehr Fett oxidiert werden.

Bei intensiver körperlicher Belastung (Sprints, intensivem Kraft- oder Schnellkrafttraining) bezieht die Muskulatur zu etwa 80% aus ihren körpereigenen Glykogenspeichern und zu je etwa 10% aus Fett und Protein ihre Energie.

Bei allen intensiven Belastungen, d.h. Belastungen √ľber 60% des Leistungsverm√∂gens verz√∂gern -entgegen oftmals anderem Glauben- die w√§hrend der Belastung verzehrten Kohlenhydrate, auch dann wenn sie wie moderne Hi-Mol-Kohlenhydratkonzentrate, Traubenzucker, Maltodextrin usw. schnell resorbierbar sind, den Abfall der muskul√§ren Glykogenspeicher nicht, weil sie infolge des Belastungsstresses nicht von der Muskulatur aufgenommen werden.

Erst wenn die Belastung unter diese kritische 60% Grenze fällt, also idealerweise sofort nach dem Training oder Wettkampf, kann ein Kohlenhydratschub (am besten mit einem Hi-Mol-Kohlenhydrathydrolysat +Aminosäuren + Molkenprotein) die verbrauchten Substrate in das Körpersystem einbauen und eine superschnelle Regeneration bewirken.

Zwar k√∂nnen die Glucosespeicher auch √ľber Ketose aus Fetten wieder aufgef√ľllt werden, das geschieht aber in den meisten (fast allen) F√§llen viel zu langsam und ist zu Energieaufwendig um wirklich intensiv trainieren zu k√∂nnen.

Armin


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 15:14 

Registriert: Do Nov 06, 2003 14:36
Beiträge: 254
Hallo Armin,

eins verstehe ich aber trotzdem nicht. Wenn ich Kh - und Fettreduziert esse bekomme ich speziell beim Beintraining tierisch Kreislaufprobleme. Also mu√ü ich richtig Khs zulegen um das zu verhindern. Das bedeutet unweigerlich Fettzuhnahme. Jetzt in Ketose verausgabe ich mich mit der f√ľr mich gef√ľhlten Belastung genauso und komme damit also "besser" klar.
Kh-reduziert essen ist f√ľr mich wie rauchen. Entweder ich esse gar keine, dann ist da wohlbewinden nach 2 Wochen o.k., oder ich esse viel Khs dann bin ich auch o.k. Esse ich aber lediglich wenig Khs, dann laufe ich den ganzen Tag mit einem tierischen Hungergef√ľhl wie ein Junky um den K√ľhlschrank.

So ist das eben mit dem Mist :?


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 15:52 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
geht mir genauso, wir sind eben echte "Normadentypen".
Bei mir geht Insulin (tags√ľber) schon bei einem Salatteller hoch und 40 Minuten nach dem Salatk√∂nnte ich mampfen wie ein Tier.

Ich esse m√∂glichst wenig KH √ľber den Tag, sondern nur nach dem Training (Createston), dann h√§lt sich das in Grenzen.

Gl√ľcklicherweise kann ich morgens direkt nach dem Aufstehen einige Carbs essen ohne allzu hohe Insulin-Blutzucker-Reaktion (kommt daher dass ich dann m√∂glichst nur so viel esse, dass der √ľber Nacht abgesunkene Blutzuckerspiegel auf normal kommt).

Armin


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 16:11 

Registriert: Do Nov 06, 2003 14:36
Beiträge: 254
Ja, es ist schon schwierig.....

Ich werde jetzt hoffentlich mit der Di√§t auf ein akzeptablen K√∂rperfettanteil kommen und ab da mu√ü ich halt meine Ern√§hrung und Supplementierung nochmal √ľberdenken.

wie teilt sich denn bei Dir prozentual die Ernährung in Khs/Protein/Fett auf?

Gruß

Andreas


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 16:33 

Registriert: Do Nov 06, 2003 14:36
Beiträge: 254
Hallo Andy,

das ist meine erste anabole Diät. Vielleicht bin ich nach drei Wochen noch in der Umstellungsphase und deswegen ein bischen schwächlich :))
Wenn sich allerdings irgenwann der selbe Effekt wie bei Dir einstellt bin ich ja wunschlos gl√ľcklich :) Es macht ja auch keine M√ľhe sich khs-frei zu ern√§hren. Ein bischen k√§se, fleisch, fisch und wurst kann man n√§mlich prima nebenbei futtern :)

Gr√ľ√üe

Andreas


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 20:35 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
mein Proteinanteil ist 40%, Kohenhydrate 30% und Fettanteil 30%.

Das ist f√ľr mich bei meinem momentanen Lebenstil ideal.

Das Ganze ist aber individuell sehr verschieden und hängt von der Genetik, dem Lebensstil und auch dem Alter ab.

√Ąhnlich ist es mit der anabolen Di√§t, ich habe ja oben schon anklingen lassen dass es (in einigen F√§llen) durchaus sein kann, das die Ketose reicht um genug Energie aus Fett zu erzeugen (15 ml MCT √Ėl pro Tag k√∂nnen dies sogar noch verbessern).

Zusätzlich kann es, zumindestens kurzzeitig auch sein, dass eine "Freischwemmung" des Organismus von KH einen Energieschub bewirkt.

Ausserdem darf man auch den Placeboeffekt nicht untersch√§tzen. Wer mit rosaroten Augen bzw. durch B√ľcher, Artikel, Freunde, Foren usw possitiv motiviert in eine solche Di√§t geht, f√ľhl sich nat√ľrlich engergetischer als wenn er neutral oder gar mit widerwillen reingeht.

Jedenfalls ist eines klar, wenn man eine Zeit lang ketogen lebt und dann√ľber zwei Tage Kohlenhydrate gibt(aber bitte langsam, damit es kein Schock gibt), dann kommt wesentlich mehr Power als ohne die Carbs.

Letzendlich hat man halt immer das Problem, dass sich Power und Muskelzuwachs nur sehr selten mit maximaler Definition verträgt (jedenfalls solange man nichtg zu HGH und Co greift).

Armin


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 20:39 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
schaut euch mal den Artikel √ľber Kohlenhydrat- bzw. Insulinmodulation in "Aktuelles" auf unserer Eingangssteite https://www.peak.ag an.
Dort wird klar auf was man bei der keteogen-anabolen Di√§t verzichtet und man mu√ü sich √ľberlegen, ob nicht meine Methode, dh. eine m√∂glichst KH-freie Tagesn√§hrstoffzufuhr gebrochen von Createston nach dem Training besser ist (das ist das was ich wirklich unter anabolerSTER Di√§t verstehe).
Armin


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 21:38 

Registriert: Fr Nov 07, 2003 10:56
Beiträge: 311
Hallo Armin,

ich bin mittlerweile neugierig geworden und habe beschlossen, es auch einmal mit der anabolen Diät zu probieren (hab' mir erstmal ein Buch dazu bestellt), obwohl's mir schon recht schwerfallen wird, auf KHs zu verzichten oder diese zumindest drastisch einzuschränken.

Vorab aber nochmal die Frage: muss oder sollte ich dann auf Createston verzichten? Oder darf ich das dann nur an den Trainingstagen nehmen? Falls ja, was mache in an den trainingsfreien Tagen f√ľr meine "Creatinzufuhr" ?

Ich hoffe, ich hab' nichts √ľberlesen und Du hast dann dadurch doppelte Arbeit, aber irgendwie scheint mir die urspr√ľngliche Frage von MagicA noch unbeantwortet zu sein...

Vielen Dank im voraus f√ľr Deine Info und M√ľhe!

Stefan


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BeitragVerfasst: Fr Jan 16, 2004 21:44 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hi,
statt Createston kannst du HT-Creatine XS etwas √ľberdosiert nehmen (das enth√§lt ein Aroma mit D√§-Pinitol, damit das Creatine genauso gut resorbiert und gespeichert wird wie bei einer KH-Transportmatrix.
Dazu vielleicht noch 10 g Peptid NA6 (enthält o,5 g Laktose, die aber ncihts nacht).

Wenn du allerdings merkst, dass die ketogene Di√§t nicht gut kommt, dann machs wie ich, ern√§hre dich tags√ľber fast ohne Carbs und nimm Createston nach dem Training. Ich denke das ist in den allermeisten F√§llen anaboler und hilft genauso schnell (oder sogar schneller) Fett abzubauen als die rein ketogene Di√§t.
Armin


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