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 Betreff des Beitrags: @Armin Protein-Cycling?
BeitragVerfasst: Di Mai 24, 2005 17:11 

Registriert: Sa Dez 18, 2004 4:09
Beiträge: 708
Das Prinzip des anabolen Fensters/√úberkompensation, das bei mir so gut funktioniert, kann sicherlich auch in groesseren Zeitrahmen funktionieren. Wenn man jetzt daran denkt testweise Protein-cycling zu betreiben, was waere hier ein guter Zeitraum und eine gute menge?

Z.b.: 5 Tage 2,5g Protein, danach 5 tage 4,5g Protein

oder

1 Woche 2g Protein, danach eine Woche 5g Protein?

hast du hier Erfahrungwerte?

Vielen Dank, drratio


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Mai 24, 2005 18:48 

Registriert: Do Apr 07, 2005 18:06
Beiträge: 30
In der neuen Flex steht was √ľber dieses Thema


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BeitragVerfasst: Di Mai 24, 2005 21:01 

Registriert: Mo Jan 03, 2005 21:19
Beiträge: 1500
Wohnort: Chemnitz
@ drratio

Halte ich f√ľr genausowenig sinnvoll wie ein KH - Cycling zur Fettreduktion, damit der K√∂rper "den Stoffwechsel nicht runterf√§hrt", lachhaft, um 100 m bei x kg KG zu laufen brauche ich so - und - soviel Kalorien, basta...
Ein gewisses "Cycling" betreibst Du jeden Tag, Du isst ja nicht jeden Tag das gleiche, trainierst nicht jeden Tag gleich usw.!

Zudem kann der K√∂rper, - wenn √ľberhaupt -, auf solche N√§hrstoffschwankungen im wesentlichen nur √ľber Hormone reagieren, und deren Spiegel sind viel langfristiger als ein paar Tage, wenn also Cycling Sinn macht, dann √ľber Wochen, nicht Tage!

PS: Der Flex Artikel ist so verkehrt nicht, leider sind aber die stoffwechseltechnischen Hintergr√ľnde mal wieder geradezu grausam Laienhaft...

_________________
MfG Uwe

Es ist Alles ein weites Feld.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Mai 25, 2005 6:46 

Registriert: Mi Feb 23, 2005 22:15
Beiträge: 59
http://www.andreasfrey.net

Nachsehen unter Studien/Protein Cycling im Bodybuilding


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Mai 25, 2005 8:06 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
ich habe mich mit diesem Thema fr√ľher mal besch√§ftigt und sage und schreibe 48 Studien daf√ľr ausgewertet sowie einige Praxisversuche durchgef√ľhrt.
Ganz so einfach wie in der deutschen Literatur (sei es von Arndt oder sonstwem - die ja eigentlich auch nur von den Amis abeschrieben haben) ist es nun doch nicht (leider machen es sich viele Leute zu einfach bei Ihren Ratschlägen und schreiben ihrgend wo ab, bzw. werten nur einen Bruchteil des Datenmaterials aus).

Generell w√ľrde ich vom Proteincycling abraten, in den meisten F√§llen geht es in die Hose.
Die Auswertung der Studien ergibt zwar, dass es in bestimmten F√§llen durchaus einen Muskelproteinsynthesreiz setzten k√∂nnte, das praktische Problem ist aber die sonstigen Umst√§nde optimal zu gestalten. Es m√ľ√üte sowohl das Training als auch die Zufuhr der anderen N√§hrstoffe (wobei diese zT. erh√∂ht werden m√ľssen) entsprechen "ausget√ľftelt" werden. Genau an diesem "Aust√ľfteln" liegt das Problem, man kann die Umst√§nde nicht analytisch im Vorab festlegen, sondern man m√ľsste mit Trail and Error an die Sache gehen, wobei die vielen Fehler die sicher in Kauf genommen werden, wohl nie durch die irgendwann einmal gewonnenen Vorteile aufgeholt werden k√∂nnen.

Wer will kann ganz einfach mal in der Praxis testen ob ihm ein Night-Time Protein (vorm schlafengehen genommen) gut bekommt oder nicht.
Das ist ja ein kleines Cycling, da ohne eine Proteinmahlzeit sp√§t am Abend doch wenigstens f√ľr einige Stunden am fr√ľhen Morgen ein Stickstoffdefizit besteht.

Anf√§nger und Athleten mittleren, ja sogar von hohem Niveau w√ľrde ich das nicht unbedingt raten, w√§hrend es bei austrainierten naturellen (oder wenigstens ziemlich naturellen) Athleten evtl. das morgendliche Anabole Fenster verbessern k√∂nnte.

Wieder ganz anders d√ľrfte das bei "Stoffern" aussehen, hier ist mit allerh√∂chster Wahrscheinlichkeit ein Protein-Cycling v√∂llig fehl am Platz.

Armin


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