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 Betreff des Beitrags: @ Armin / Supplementierung mit KRE-AKG + BCAAs + Glutafusion
BeitragVerfasst: So MĂ€r 04, 2007 15:13 
Hallo und ersteinmal danke das du (ihr) die Zeit findet hier mal reinzuschauen ;)
WÀre sehr dankbar, wenn man mir einige der folgenden Fragen beantworten könnte.

1. Ich supplementiere zur Zeit mit KRE-AKG + BCAAs + Glutafusion.
Ergibt sich irgendein Problem - z.B. eine mögliche Überdosierung mit resultierender Wirkungsminderung der anderen AminosĂ€uren - bezĂŒglich der Dosierung von L-Alanin und Alpha-Ketoglutarat [AKG], wenn ich diese Produkte regelmĂ€ĂŸig zusammen einnehme?

2. Was sind die tĂ€glichen Höchstdosierungen (angegeben in Kapseln) die ich an BCAA und Glutafusion bedenkenlos zufĂŒhren kann.
Welche Verzehrsmenge wĂŒrdest du mir empfehlen und wie sollte ich diese bei 2 Trainingseinheiten tĂ€glich aufteilen?

3. Und wie sollte das Einnahmeschema an trainingsfreien Tagen bzw. an Tagen mit reinem Ausdauertraining aussehen?

4. Wenn ich wÀhrend des Trainings ein mit Maltodextrin angereichertes GetrÀnk zu mir nehmen möchte um die LeistungsfÀhigkeit aufrecht zu erhalten in welcher Dosierung (VerhÀltnis Wasser zu Maltrodextrin) sollte dies geschehen?

FĂŒr die kompetente Beratung möchte ich mich bereits im Vorraus bedanken!

mfg.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo MĂ€r 05, 2007 15:46 

Registriert: Di Nov 23, 2004 10:57
BeitrÀge: 414
Wohnort: (CH) Oberuzwil
Hallo,

1. Bin kein Biochemiker, aber es wirt immer so sein dass eine resultierender Wirkungsminderung der anderen AminosÀuren vonstatten geht wenn eine höher dosiert wirt, aber das ist ja meistens so gewollt, sonst gibt es auch keinen Sinn so zu handeln. Ausser man weis dass man von einer weniger hat und will diese ans nveau der anderen anpassen, aber bis zur anpassung wirt auch ein resultierender Wirkungsminderung der anderen AminosÀuren vonstatten gehn.

2. Eine höchstdosierung gibt es meines wissens nicht. Es wirt dir bei allmĂ€licher erhöhung der Dosies irgend wann schon mal schlecht werden, dann weisst du dass du nicht höher dosieren solltest, ist natĂŒrlich auch von der Tagesform und sonstiger ErnĂ€hrung abhĂ€ngig.

3. Nicht anders als sonst, an ein bischen experimentieren kommst du nicht rum, auch an normalen Krafttrainingstage.

4. Hab selber mal gefragt ob 30g zu ertragen sind, aber ohne Antwort, dass verhĂ€ltiss ist nicht endscheidend wenn es sich löst ist's ok. Das VerhĂ€tniss wĂŒrde sich ja wieder Ă€ndern wenn du kurze Zeit spĂ€hter noch mit Wasser nachspĂŒhlen wĂŒrdest.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo MĂ€r 05, 2007 21:37 
wĂŒrde mich unheimlich freuen wenn Armin nochmal was dazu sagen könnte :roll:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di MĂ€r 06, 2007 13:13 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
BeitrÀge: 8487
Hallo,
das ist mal wieder ein wirklich interessantes Thema, welches ich leider teilweise nicht sicher beantworten kann (dh. man muss mit Dosiermengen herumspielen um selbst die optimalen VerhÀltnisse zu finden):

GrundsÀtzlich muss man zwei Punkte beachten, das sind AminosÀure-Imbalanzen und AminosÀure-Konkurrenzverhalten.
(Ă€hnlich wie bei Mineralien und Spurenelementen)

Der Mensch ist an ein gewisses AminosĂ€ureprofil (das in etwa so ist, wie wir es mit der Nahrung aufnehmen) angepasst. Er ist sogar an die Mengen, die wir mit der Nahrung aufnehmen angepasst (so wird zB. bei ĂŒberhöhter Protein/AminosĂ€ureaufnahme der Wirkgrad des Proteins sinken).

In einem gewissen Rahmen kann man bei den Bilanzen spielen und damit deutlich positive Resultate erzielen, aber wenn man ĂŒbertreibt, kann sich das Ganze herumdrehen.
Friedrich Reuss, mit dem ich vor Jahren viel gearbeitet habe, hat sogar eine Zeit lang die These vertreten, dass man Protein nicht mit Leucine anreichern sollte, da insbesonders Leucine eine sehr dominante AminosĂ€ure ist, die andere AminosĂ€uren verdrĂ€ngt, was zu AminosĂ€ureimbalanzen fĂŒhren kann.
Heute sieht man das auf Grund von inzwischen gemachten Studien anders.
Reuss mag durchaus damals recht gehabt haben, wenn er von geringen Proteinmengen die verzehrt werden, ausging (Reuss hat ja sehr viel im Berreich von Nieren-Leberkranken gearbeitet, wo es darauf ankommt möglichst wenig Protein zu essen und das dann mit BCAAs und Glutamin zu kompensieren)

Im Sportlerbereich nimmt man aber ia. sehr hohe Proteinmengen plus AminosÀuren zu sich und da hat sich die Anreicherung von Proteinen mit Leucine bewÀhrt (bessere Muskelproteinsythese).

Alpha Ketoglutarat wird (zumindest nach derzeitigem Erkenntnissstand) genau wie Peptide nicht oder allenfalls minimal von Leucine oder anderen AminosĂ€uren beim Übergang vom Darm in den Blutpool behindert (es bestehen eigene by-pĂ€sse fĂŒr Peptide und KetosĂ€uren)
AKG hat gegenĂŒber den Pepitden sogar den Vorteil, dass es vom Blutpool direkt in die Zellen eindringen kann (wĂ€hrend Peptide meist in der Leber verarbeitet werden).
Letztendlich ist da das direkte unbeschadete Eindringen von AKG in die Zellen gerade der Grund, warum Potassium, Calcium, Mangesium, Pyridxine und seit neuestem auch Creatine an AKG gebunden werden.

Bei anderen AminosÀuren besteht sicher ein Konkurrenzverhalten, bei dem Leucine die meisten anderen AminosÀuren von vielen Rezeptoren verdrÀngt.
Das ist, vorausgesetzt es kommen immer noch genug EEAs und NEEAs in den Blutpool in gewissem Maße fĂŒr den Sportler ein Vorteil, denn beim Training will man zB. nicht den beruhigenden Effekt von Tryptophan.

Bei Glutamin dĂŒrfte das auch nicht viel schaden, denn Gluamin bleibt so oder so meist im Darm hĂ€ngen (was auch fĂŒr das Immunsystem sinnvoll ist) und im ĂŒbrigen enthĂ€lt Glutafusion wiederum Peptide, die ĂŒber ihre ByPasse ins Blut gelangen.. zuden kann Glutamin aus den BCAAs endogen sythetisiert werden.

Auch Valin und Isoleucine werden, zumindest in den 1-1-2 Formeln (1 Teil Valin, 1 Teil Isoleucine, 2 Teile Leucine) bis hin zu 30 g auf ein mal nicht von Leucine "abgedrĂ€ngt" (wenn man mit Valin und Isoleucine in eienr solchen Formel höher gehen wĂŒrde und wahrscheinlich auch, wenn man eine 1-1-2 Formel in extremen Mengen (etwa 100 g und mehr auf ein mal nimmt), was aber auch ernĂ€hrungsphysiologisch unsinnig ist, könnte evtl.
ein Teil des Valins und Isoleucines vom Leucine abgedrÀngt werden.
Jedenfalls ist es so, dass nach einer Gabe von 30 g Amino Anabol alle Aminos etwa 30 Minuten spÀter im Blutpool sind und selbst nach einem Steak findet man etwa eine Stunde spÀter eigentlich nur einen Anstieg der BCAAs im Blutpool.

Bei unserem EEA Produkt Aminotec finden sich bei 30 g Dosis nach 30 Minuten nach der Einnahme alle BCAAs vollstÀndig im Blut, wÀhrend die anderen EEAs nicht so deutlich angehoben sind (wahrscheinlich holt sich die Leber gleich einiges davon aus dem Blut heraus.

Bei Protein, selbst bei schnellem Whey oder Anabolic Protein sehe ich auch keine Probleme denn es ist in Studien gezeigt, dass eine Leucineanreicherung diese Proteine anaboler macht. Im Umkehrschluss folgt daraus, dass das Leucine die anderen AminosÀuren nicht so abdrÀngt, dass sie nicht mehr zur Wirkung kommen.
Zur ErklĂ€rung hierfĂŒr muss man ganz einfach sehen, dass, falls das dominante Leucine wirklich die anderen AminosĂ€uren von den Rezeptoren wegdrĂ€ngen wird, dann kann es das nur fĂŒr eine bestimmte Zeit (20-25 Minuten) tun, weil es ja dann schon im Blutpool ist und die Rezeptoren wieder fĂŒr die anderen AminosĂ€uren frei sind. Das Protein und selbst EEAs sind aber nach 20-25 Minuten immer noch im Darm und kommen dann halt etwas "verspĂ€tet" ins Blut. Dazu kommt noch, dass auch bei den Proteinen ein Teil des darin enthaltenen Stickstoffes als Peptide ins Blut geht (insbesonders bei unseren superior und professional Proteinen, die ja noch Enzyme enthalten).

Alles in einem, ich wĂŒrde bei LeuCine nur ein Problem sehen, wenn ein Sportler es absichtlich benutzt um AminosĂ€ureimbalanzen zu erzeugen, etwa in dem er es den ganzen Tag lang jede Stunde in 10 oder mehr Gramm Portionen einnimmt (was ja Quatsch ist)

Über absolute Höchstmengen kann ich zahlenmĂ€ssig nicht reden, bei sinnvoller Einnahme dĂŒrften sie, hinsichtlich der oben beschriebenen Problematik, deutlich ĂŒber dem liegen, was fĂŒr die meisten Athleten finanziuell machbar ist.

Als ideal fĂŒr maximale anabole Effekte wĂŒrde ich folgendes Schema betrachten:
Gute ErnÀhrung mit 3 hochwertigen proteinhaltigen Mahlzeiten pro Tag.
Alle 3 Stunden 25-40 g Whey oder Anabolic Protein plus 10 Kapseln Aminotec plus 10-15 g Leusteron und dazu noch ausreichend Glucofast.

FĂŒr viele kann das auch eine ideale VortrainingsSupplementierung sein, aber ich persönlich wĂŒrde dafĂŒr lieber 10 Aminotec plus 10 Amino Anabol plus 15 g Leusteron puls ausreichend Kohlenhydrate plus KreAKG nehmen (freie Aminos kommen bei mir besser als schnelles Protein und auch besser als WPI) .

Nicht dass jetzt einer meint ich will ihm diese teure Supplementierung aufschwatzen, ich habe sie nur aufgefĂŒhrt um das Maximum dessen zu zeigen, was ich fĂŒr sinnvoll halte.

Armin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi MĂ€r 07, 2007 0:02 

Registriert: Di Nov 23, 2004 10:57
BeitrÀge: 414
Wohnort: (CH) Oberuzwil
Danke wiedermal, fĂŒr diese vielen nicht unwichtigen Details, und der ErklĂ€rung!


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