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BeitragVerfasst: So Jul 03, 2005 7:27 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

BE ist sicherer und zwar von der Funktionalität wesentlich breiter (dh. von viele mehr und unterschiedlichen Quellen) belegt und auch in der Praxis breiter als effektiv belegt als Turkesteron.

Die zwei Quellen, die TU als effektiver best√§tigen (es sind nur zwei Quellen dh. 2 russisch/uzbekische Studien vom selben Wissenschaftler - alle anderen Schriften beziehen sich ohne jegliche √úberpr√ľfung auf Richtigkeit auf die beiden Studien), sind f√ľr mich nicht wirklich unbedingt glaubhaft (dazu geh√∂ren f√ľr mich mehrer unabh√§ngige Studien von verschiedenen Autoren).

√úber Turkesteron habe ich mittlerweile wohl mehr Information als sonst jemand gesammelt. Von Professor Mustafa Bey (T√ľrkei) wei√ü ich mittlerweile, dass Ajuga in der T√ľrkei als Mayasil Osmanen Otu bekannt ist und im osmanischen Reich gegen Depression eingesetzt wurde. Die Pflanze w√§chst in Uzbekistan wild, aber in Anatolien gibt es auch eine Plantage (unter franz√∂sischer Leitung) wo die Pflanze zum Extrahieren f√ľr die Kosmetik gepflanzt wird (BE und TU verbessern/kr√§ftigen offensichtlich auch in Cremes die Haut).

Alle Informationen weisen darauf hin, das TU in der Tat vitalisierend/kr√§ftigend und auch das antidepressive zeigt irgendwie in diese Richtung. Was mich jedoch stutzig macht, ist, dass nichts direkt auf Muskel/Kraftaufbau/Leistungssteigerung wie beim BE aus alten √úberlieferungen hervorgeht (es gibt diesbez√ľglich nur die 2 uzbekischen Studien). BE wurde √ľber die Maral Root, die im tiefen Sibirien w√§chst und sicher keine so lange Geschichte wie TU bzw. Mayasil Osmanen Otu hat (was ich allerdings erst jetzt wei√ü) entdeckt. Die Maral Root wurde direkt wegen Kraft-Muskel-Leistung erkannt, was bei einer so weit vom "Schu√ü" vorkommenden Pflanze darauf hinweist, dass dieser Effekt klar erkennbar ist und sich dieser Effekt √ľber ganz Russland herumgesprochen hat.
Da TU trotz seines Einsatzes im osmanischen Reich als Antidepressivum nicht auch wegen Kraft-Muskel.... bekannt geworden ist, spricht nicht gerade f√ľr einen besonders signifikanten Effekt in dieser Richtung.

Alles in einem gehe ich derzeit davon aus, dass BE als effektiver einzuschätzen ist, aber auch TU in die geleiche Richtung (wahrscheinlich nicht so stark anabol aber zusätzlich in Richtung Adaptogen) geht.
Ich vermute dass bei den beiden o.g. uzbekischen Studien eine besondere Konstellation bei den Probanten vorlag (evtl. waren die Leute nicht besonders lebensfroh - was ja kein Wunder in Uzbekistan sein m√ľsste) , so dass der Kombieffekt aus anabol+antidepressiv+adaptogen zu besseren Resultaten f√ľhrte als die rein anabole Wirkung von BE. In √§hnlicher Weise - durch Probanten mit starkem Vitamin B 12 Mangel - wurde ja auch Dibencozide (Vitamin B 12 Variante) als anabol eingestuft, obwohl das bei gutem B12 Status nicht so ist.

Zu diesem Gesichtspunkten kommt noch hinzu, dass derzeit noch kein qualitätsstandarisierter Extrakt erhältlich ist, dh. die Wirkung könnte von Produkt zu Produkt stark varieren.

Letztendlich mu√ü man auch die Lebensmittelsicherheit betrachten. BE ist allein schon durch sein Vorkommen im √ľblichen Spinat als gesichert anzusehen (solange man damit nicht extrem in der Dosis √ľbertreibt).
TU hat keine solche historisch/empirische Sicherheitlage um mösste eventuell durch die Novel Food Kriterien laufen (kostet ca 3 Millionen Euro) und könnte sich dann im schlimmsten Falle als nicht sicher zeigen.

Ich denke dass ich aus der T√ľrkei noch Informationen √ľber die Sciherheit bez. den Langzeiteinsatz aus fr√ľheren Zeiten bekomme, so dass die Lebensmittelsicherheit sich aus der Historie zeigt.

Allerdings bleibt der rein anabole Effekt in seiner Qualtiät immer noch fraglich -- wahrscheilich bringt unser Test bei Peak in dieser Hinsicht mehr als alles was bisher an Information vorliegt.

Armin


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