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 Betreff des Beitrags: @ armin: Testosteronspiegel und CT - Wirkung
BeitragVerfasst: Fr Mär 11, 2005 18:50 

Registriert: Mo Jan 03, 2005 21:19
Beiträge: 1500
Wohnort: Chemnitz
Hallo Armin.

Inwieweit behindert ein wirklich extrem niedriger (natürlicher) Testosteronspiegel (Testosteron: 2.07 µg/l; freies Testosteron 30.5 pmol/l) die Wirkung Von CT + AP und anderen?

Ist ein sehr niedriger Spiegel auf die Dauer der "Tot" jeder Art von Muskelzuwachs, auch wenn Ernährung, Training, Supplemente etc. stimmen?

Gibt es Möglichkeiten unter ärztlicher Kontrolle einzugreifen um die natürliche Produktion zumindest etwas zu verbessern? Arometasehemmer oder Rezeptorenblocker?

Würdest Du in einem solchen Fall eventuell den Einsatz von Chemie als gerechtfertigt ansehen um überhaupt "Land" zu sehen? Wird soetwas in einem solchen Fall eventuell auch vom Arzt verschrieben?

Ist es in einem solchen Fall überhaupt sinnvoll CT etc. einzusetzen oder kann man das gleich lassen, insbesondere das Gesamttesto ist ja extrem niedrig, das freie Testo ist auch sehr niedrig aber im Verhältnis deutlich besser, da kann ja auch FENU etc. kaum wirken weil der Gesamtspiegel katastrophal ist?
Inwieweit ist Dir bekannt ob eine Cortisol - Medikamentation in der Jugend über mehrere Jahre einen solchen Scheiß - Spiegel (sorry) bedingt?

Sorry aber das ist sehr wichtig...

_________________
MfG Uwe

Es ist Alles ein weites Feld.


Zuletzt geändert von dare100em am Sa Mär 12, 2005 10:45, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Mär 11, 2005 19:41 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
Hast dun niedrigen Spiegel oder was?


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BeitragVerfasst: Fr Mär 11, 2005 21:14 

Registriert: Mo Jan 03, 2005 21:19
Beiträge: 1500
Wohnort: Chemnitz
@ Kaiser

Nein, meine Mutter, Sie will unbedingt Wettkampfbodybuilderin werden...
Natürlich ja.

_________________
MfG Uwe

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BeitragVerfasst: Fr Mär 11, 2005 22:13 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
Wie alt bist du?
Wie oft hast du die Werte schon bestimmen lassen?
Hast du bisher wesentlich was aufbauen können oder wars ziemlich fürn Arsch?
Was für nen Körper hast du? Endo,Ekto?
Was hat der Arzt zu diesen Werten gesagt?


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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 2:52 

Registriert: Sa Dez 18, 2004 4:09
Beiträge: 708
Hi Uwe

Ich nehme an, du hast Cortisol-Behandlung wegen Asthma gekriegt. Die Medizin sträubt sich natürlich etwas, einen solchen Zusammenhang glasklar darzulegen, nach den Gesetzen der Logik ist es natuerlich naheliegend, dass du dir mit einer hochdosierten Cortisol-Behandlung im Kindheitsalter die androgene Achse (und nicht nur die), was gar nicht so einfach ist, auf Dauer verschieben kannst. Vor einiger Zeit hab ich dazu ne interessante tschechische Studie (die Ostblock-Staaten und Asiaten sind hier irgendwie "ehrlicher") gelesen.

Hier wurde gezeigt, dass es (und das bei niedrigen Dosen von < 0.3 mg/kg/day, langzeit bzw. >6 monate) bei T, DHT, DHEA/S, SHBG, IGF-1, IGF-1 AUC, IGF BP-3, IGF-1/IGF BP-3 / somatostatin levels klar zu negativen Korrelationseffekten kam. Interessant dabei, passend zu deinem Hormon-Profil: Das extrem niedrige SHBG-Level sorgt für einen in der Relation hohen FAI (free androgen index).

Dennoch glaube ich, dass CT etc. speziell aber Zink (bitte nicht unterschätzen!) & Saponine dir helfen können, geht hier zunächst einmal ja eher um den Basiseffekt bzw bei CT normal manifestiert sich der haupteffekt bezüglich der Komplementaer-Nährstoffmatrix ohnehin stark auf insulgenanaboler Ebene. Wenn CT und Saponine bei dir nicht anschlagen: Um hier sicherzugehen, solltest du auf eine gute Darmflora bauen, denn ohne eine gute Darmflora bringen saponine weniger. Sympthomatisch hierzu waere, wenn du als Kind auch viel Antibiotika hast schlucken muessen, was von den Aerzten ja gern dazu verschrieben wurde. Kannst ja mal Spirulina probieren (vielleicht kann Armin hierzu was sagen). Wenn du nur CT nimmst, solltest du mal CT prof. probieren.

Zur Chemie: Was hier fuer dich legitim ist oder nicht, hängt im Wesentlichen von deiner Zielsetzung ab. Wenn du mit Sport Geld verdienst, sidn die Grenzen, die ich noch als halbwegs verantwortbar bezeichnen wurde, natuerlich relativ weit gesteckt. Wenn du BB nur als Freizeitbetätigung ohne Wettkampfambitionen ausübst, stellt sich die Frage, ob Chemie hier überhaupt sinnvoll ist. Zur Not vielleicht eine intervallartige, therapeutische T-Zugabe, die dazu dient, dein Defizit auszugleichen.

Ferner glaub ich mich dunkel erinnern zu können, das dein Fettanteil in der Ernährung nur bei rund 10 % liegt. Das ist in Bezug auf die T-Produktion natürlich ein Handicap. Das solltest du vielleicht überdenken. Denk aber auch daran, dass ein niedriger T-Pegel sehr oft auch die Folge eines systemischen Übertrainings (klassisch bei Ausdauersportler oder viel trainierenden leichtathleten) ist. Diesen Faktor solltest du im Ausschlussverfahren erst eliminieren, bevor du weitere Schritte in Erwägung ziehst.

Unabhängig davon: selbst mit einem niedrigen T-Pegel kannst du clean Top-Leistungen erreichen, hab dir dazu ne pm geschrieben.


Herzlichst drratio


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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 7:58 

Registriert: Mi Mär 02, 2005 21:22
Beiträge: 48
hallo drratio!

ausführliche, informative antwort, spitze!!

du schreibst vom systemischen übertraining von ausdauersportlern. meinst du das parasympathische? kennst du noch ein paar hilfen, wie man es schneller in den griff bekommt, oder hilft nur eins, nämlich pause?


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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 8:40 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

CT kann und wird den Testospiegel etwas anheben aber nicht im "chemischen Masstab", da wollen wir uns nichts vormachen.

Bei zu niedrigem Testo Spiegel würde ich persönlich zuerst einmal über DHEA gehen und notfalls auch "Chemie" einsetzen.
Dies würde ich nicht nur wegen der Muskeln tun, sondern ganz generell wegen der Lebensqualität.

Allerdings solltest du wirklich erst mal sehen ob du nicht auch ohne diese Hilfsmittel auf normale Hormonwerte kommen kannst.

Im übrigen stimme ich drration voll und ganz zu.

Armin


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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 10:40 

Registriert: Mo Jan 03, 2005 21:19
Beiträge: 1500
Wohnort: Chemnitz
@ Kaiser

23 Jahre, ansonsten relativ früh genommen, also wo der Spiegel eher hoch sein müsste. Aufgebaut habe ich schon ganz gut (15kg), jedoch gebe ich mir auch extreme Mühe und betreibe einen hohen Aufwand in jeder Hinsicht, dafür sind die Ergibnisse OK aber sicher nicht besonders gut...

@ drratio

Ich hatte nur akute Bronchitis, das hat gereicht für diese Medikamentation...
Zudem habe ich früher z. T. keineswegs fettarm gegessen, und ich kann dir versichern da war der Spiegel auch nicht berühmt.
Übertraining auch unwahrscheinlich, war schon immer so, auch wenn ich wenig bis gar nicht trainiert habe (ist schon lange her).
Das mit der Verschiebung der Achse ist sicher irreversibel?

@ Armin

Danke soweit, DHEA hilft da? Das wußte ich nicht.


PS: Schon traurig das ich mir das mit der Cortisolbehandlung selber zusammenreime und kein Arzt irgendeinen Hinweiß gibt....

_________________
MfG Uwe

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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 15:19 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
Naja dare100em,
wenigstens scheinst du gut aufzubauen.
Was hat denn nun der Arzt dazu gesagt? Der muss doch auch irgendwas gesagt haben?

Ach ja, hast du noch andere Werte? Oder hat er lediglich das Testosteron gemessen? Das ist eindeutig zu wenig. Du müsstest mal nen kompletten Test machen mit Testosteron,freiem Testosteron,SHGB,LH,Prolaktin etc.
Ich würde mal zum Endokrinologen gehen.

Wie siehtsn bei dir mit der Behaarung aus? Ist die normal oder eher spärlich?

Mit DHEA auf eigne Faust rumzuexperimentieren würde ich dir nicht anraten zumal das sowieso nichts bringt. DHEA muss keineswegs in Testosteron umgewandelt werden. Mein Testosteronspiegel ist auch ziemlich unten und mein DHEA Spiegel war schonmal über der Norm, so hoch, dass ich extra ein Nebennieren-MRT machen musste. Mein Testosteron hat das allerdings nicht beeinflusst.


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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 17:09 

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Hallo,

ist hier etwa ein neuer Witzbold????

50 mg DHEA per day increases Androgens (Morales et.al, J.Clin Endocrinol Metab, 78/6 : 1360 -1367, 1994)
50 mg... increeases levels of Testosteron (Stomab et al Gyne. Endocrinol, 1999 und Mahesh et al Acta Endo. 41, 400-406 1962 und Roberts et al, Biochem. Pharacol. 1999 und Baueleu et al, Nat. Ac. of Science, 2000 und und und....)
DHEA erhöht übrigens auch HGH, Interferon Gamma, Interleucine 2 /3, Glutathion, Androstenedion, verbessert Cortisol Bilanz und potenziert die Insulinwirkung .... Studien will ich mir sparen, kann man aber sicher teilweise im Internet finden.

Armin


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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 17:30 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
Kann DHEA nicht aber ebenso auch in Östradiol konvertiert werden?
Ich halte davon jedenfalls nix.
Mit sowas sollte man nicht rumspielen, dann sollte darem lieber zu nem Fachmann.


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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 17:57 

Registriert: So Nov 16, 2003 12:49
Beiträge: 219
Wohnort: Freiburg i.Br.
Die Sportrevue schreibt zu DHEA immer, dass es bezüglich Testo erst jenseits der 30 etwas bringt, wenn der körpereigene DHEA-Spiegel sinkt.


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BeitragVerfasst: Sa Mär 12, 2005 21:16 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
devoted-mick hat geschrieben:
Die Sportrevue schreibt zu DHEA immer, dass es bezüglich Testo erst jenseits der 30 etwas bringt, wenn der körpereigene DHEA-Spiegel sinkt.


Oh...na wenn die Sportrevue das sagt dann muss es ja stimmen...


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BeitragVerfasst: So Mär 13, 2005 9:21 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
die Sportrevue hat nicht ganz unrecht, aber natürlich auch nich recht.

Was der Organismus aus oder mit DHEA macht, hängt im Wesentlichen mit dem vorhandenen Hormonhaushalt zusammen, was IM ALLGEMEINEN ABER NICH IMMER mit dem Lebensalter zu tun hat.

Da im (gesunden) Normalfall der Testosteronspiegel ab 30 Jahren zu sinken anfängt, kann DHEA das natürlich besser ausgleichen als mit 20 Jahren, wo normalerweise der Testosteronspiegel sowieso sehr hoch ist.

Ganz anders sieht das aber bei niedrigem Testo Spiegel aus und zwar egal der Mann 20, 25 oder 50 ist.

DHEA hat die schöne Eigenschaft, dass es bei sehr vielen Hormonen Schwachstellen beseitigen kann. Dabei ist es natürlich kein echtes anaboles Steroid, dass zu den Muskelbergen verhilft wie sie oft in den einschlägigen Magazinen zu sehen sind.

Armin

PS:
Leider gibt es nicht sehr viele DHEA -Fachleute, DHEA ist nicht patentierbar, daher hat die Pharmaindustrie kein Interesse seine Vorteile darzustellen und dementsprechend wissen auch die Arzte ia. nicht wirklich Bescheid darübe. Die paar, die sich gut damit auskennen, sind allerdings EXTREM scharf darauf und zwar vor allem weil sie es selbst nehmen wollen Wer mich kennt, weiß, dass ich das nicht einfach so dahinsage, sondern definitiv weiß - wobei ich die Gründe für dieses "Wissen" hier nicht nennen kann.


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BeitragVerfasst: Mo Mär 14, 2005 1:11 

Registriert: Mo Jan 03, 2005 21:19
Beiträge: 1500
Wohnort: Chemnitz
@ Kaiser

LH war im unteren bis mittleren Bereich, also normal.

Was glaubst du was der Arzt gesagt hat? "Was wollen sie denn, dass was da ist wirkt doch hervorragend, bei ihren Muskeln, ich weiß gar nicht was Sie wollen!" Noch Fragen?

Zur "Körperbehaarung" brauch ich bei dem Spiegel wohl nichts zu sagen, einen Elektrorasierer jedenfalls amortisiert sich bei mir vor dem 22 Jahrhundert kaum...

DHEA krieg ich ja nur "eventuell", jedenfalls ist der Zoll da sehr stresig... Mit nem Arzt brauch ich da wohl gar nicht erst reden...

Das ich dennoch wirklich gut (nicht verrückt aber wirklich mind. durchschnittlich) Muskeln aufbaue ist auch mir ein völliges Rätsel.

Zudem hat mein Bruder wahrscheinlich (Sichtprobe) änliche Werte wie ich, der trainiert nur seinen Schwellkörper und sonst gar nichts, von fettfreier Ernährung kann bei ihm nicht im entferntesten die Rede sein. Das nur Zum Thema Ernährung und Übertraining.

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MfG Uwe

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