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 Betreff des Beitrags: basenpulver bei l√§ngerem muskelkater
BeitragVerfasst: So Jul 12, 2009 9:56 

Registriert: So Mär 25, 2007 12:10
Beiträge: 243
Wohnort: Lauterbach
Moin Männer.
Meine sups zur zeit createston bcaas caps protein 85 cre-akg.
Habe die letzte zeit oft 3 Tage oder mehr muskelkater nach dem Training. Kannte ich bisher √ľberhaubt nicht. Auch im unteren r√ľckenbereich f√ľhlt sich alles verspannt an. muss mich mehr aufdennen als sonst. hatte die letzte zeit auch mega stress in der familie h√§ngt alles vieleicht zusammen. Kann es sein das meine mineralienspeicher leer sind.
(Basenpulver)?

_________________
Lerne Leiden ohne zu Jammern!


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 Betreff des Beitrags: Re: basenpulver bei l√§ngerem muskelkater
BeitragVerfasst: Mo Jul 13, 2009 9:25 

Registriert: So Jun 18, 2006 16:00
Beiträge: 2130
Wohnort: Reutlingen
Ich habe selbst 3-5 tage muskelkatze. Mache mir da aber eigtl keine gedanken auser das evtl das training gut ist. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: basenpulver bei l√§ngerem muskelkater
BeitragVerfasst: Mo Jul 13, 2009 12:24 

Registriert: Sa Sep 01, 2007 22:17
Beiträge: 1001
Mal was zum Thema Basenpulver zum nachgr√ľbeln:

Natriumbicarbonat-/ Soda-Loading - mehr anaerobe Leistung f√ľr Leistungssportler durch Alkalisalze?


Was versteht man unter "Natriumbicarbonat-Loading" und welche Funktion hat es?
F√ľr welche sportliche Belastung kann eine Natriumbicarbonat-Einnahme sinnvoll sein?
Was ist Bicarbonat (syn. Hydrogencarbonat)?
Wie wirkt Bicarbonat?
Um wie viel kann die anaerobe Leistung verbessert werden?
Dosierung, Bicarbonatquellen, Zeitpunkt der Einnahme, Nebenwirkungen und Dopingfrage
Literatur







Was versteht man unter "Natriumbicarbonat- Loading" und welche Funktion hat es?
Bicarbonat1) kommt im K√∂rper nat√ľrlicherweise vor. Es ist an der Regulation des Gleichgewichts zwischen S√§uren und Basen im K√∂rper beteiligt und z√§hlt damit zu den Puffern. Die zus√§tzliche Einnahme (Substitution) von Bicarbonat in Form des Alkalisalzes Natriumbicarbonat 2) wird als "Natriumbicarbonat-Loading" bezeichnet. Diese "Beladung" erweitert die k√∂rpereigenen Vorr√§te an Bicarbonat. Dadurch wird einem sauren Milieu entgegengewirkt und ein alkalisches gef√∂rdert. In diesem Zusammenhang wird auch h√§ufig der Begriff "Alkali-Loading" verwendet (1). Ein anderes Alkalisalz, das Natriumcitrat, eignet sich ebenfalls gut zur Puffer-Substitution (2).

1) Synonym f√ľr Hydrogencarbonat: HCO3-
2) Synonym f√ľr Natrium-Hydrogencarbonat (=Natron = Alkalisalz): NaHCO3



F√ľr welche sportliche Belastung kann eine Natriumbicarbonat- Einnahme sinnvoll sein?
Interessant ist das Thema Bicarbonat-Loading f√ľr Leistungssportler, die hochintensive, kurze Belastungen (~1-7 Minuten) aus√ľben und dabei Energie √ľberwiegend √ľber Milchs√§ure (Lactat) anaerob, d.h. ohne Sauerstoff, gewinnen (3, 4).
Hierzu zählen bspw. 400 m-Läufe oder 100 m-Schwimmsprints (4). Auch Athleten aus etwas längeren Belastungsdisziplinen, wie etwa 1500 m-Läufer, 400- 800 m-Schwimmer (3,4) oder 5-km-Radrennsprinter (1), beanspruchen den anaeroben Stoff-wechsel zwar nicht primär, aber dennoch stark (4).

Generell: Um so stärker es belastungsbedingt zu einer Lactatanhäufung und damit zu Acidität (=Übersäuerung) kommt, um so mehr kann mit einer leistungssteigernden Wirkung durch Bicarbonat gerechnet werden (4, 5).

Keine Wirkung zeigte die Mehrzahl der Untersuchungen bei Leistungen unter 30 Sekunden und bei Kraft- und Schnellkraftbelastungen, die nur die lokale Kurzzeit-Ausdauer betreffen (1). F√ľr eine Aussage zu aeroben Belastungen (√ľber 10 Minuten) sind die Studienergebnisse noch unzureichend. Gesichert ist, dass aber mit keinen negativen Auswirkungen des Bicarbonats zu rechnen ist (1).



Was ist Bicarbonat (syn. Hydrogencarbonat)?
Hydrogencarbonat (HCO3-) ist das Salz der Kohlens√§ure (H2CO3). Im K√∂rper kommt es als Bestandteil des Hydrogencarbonat-Kohlens√§ure-Puffers vor. Dieser wichtige Puffer sorgt f√ľr einen stabilen Blut-pH-Wert (6).
Bekannt ist Bicarbonat auch aus der Lebensmitteltechnologie und Pharmaindustrie, in Verbindung mit Natrium, als Bestandteil des Backpulvers (=Natron, Zusatzstoff-Nr.: E 500) (6) und in Magentabletten als Puffer.




Wie wirkt Bicarbonat?
Anaerobe Belastungen f√ľhren zu einer Anh√§ufung von Milchs√§ure (Lactat) in der Muskulatur. Die Folge ist eine stoffwechselbedingte √úbers√§uerung (=Acidose), die sich leistungsmindernd auswirkt, indem sie die Energiegewinnung und Muskelkontraktion behindert (3).

Im Detail:
Folgende physiologische Auswirkungen der √úbers√§uerung k√∂nnen zur Erm√ľdung der beanspruchten Muskeln beitragen: Die Funktionsf√§higkeit von wichtigen Enzymen der Energiegewinnung in der Muskulatur wird eingeschr√§nkt (1, 5). Bspw. das wichtige (limitierende) Enzym der Glykolyse, die Phosphofructokinase. Wird dieses entscheidende Enzym f√ľr die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten gehemmt, kommt es zwangsl√§ufig zur vorzeitigen Erm√ľdung (7). Weiterhin k√∂nnen St√∂rungen im Transport und bei der Bindung von Calcium auftreten oder die Aktin-Myosin- (Muskelfasern) Interaktion behindert sein (5).

Ein hoher Lactatspiegel zwingt zur Verminderung der Belastungsintensität und schließlich zum Abbruch der Belastung (1).
Der Körper geht durch ein umfangreiches Puffersystem gegen die Übersäuerung an. Um die körpereigenen Puffermöglichkeiten zu erweitern, versucht man durch zusätzliche Gaben von puffernden Verbindungen - wie das Natriumbicarbonat - dem sauren Milieu entgegen zu wirken (1).
Puffer bauen die Anhäufung von Lactat ab. Damit ist der Körper potentiell länger in der Lage, anaerobe, also hochintensive Leistung zu erbringen (4).
Der genaue Wirkmechanismus von Bicarbonat ist allerdings sehr komplex und noch nicht genau erforscht (4).



Um wie viel kann die anaerobe Leistung verbessert werden?
Studien √ľber die Wirksamkeit ergaben sehr unterschiedliche Ergebnisse. Die gr√∂√üte Wirkung mit einem l√§nger anhaltenden Leistungsverm√∂gen von durchschnittlich 27% bei Natriumbicarbonatgabe zeigten mehrere, methodisch gut durchgef√ľhrte Studien, die die Belastungszeit bis zur Ersch√∂pfung gemessen hatten (4).

Durch anaerobes Training lässt sich die Pufferkapazität der Muskulatur erhöhen. Ein gut trainierter Athlet besitzt dadurch eine angepasste Pufferkapazität an seinen Belastungsumfang und profitiert unter Umständen von einer zusätzlichen Einnahme von Natriumbicarbonat nicht. Zwei Studien an Hochleistungsathleten aus dem Bereich Rudern demonstrieren diesen Zusammenhang: Hier zeigte sich keine verbesserte Leistung durch Bicarbonat (4). An dieser Stelle muss auch klar sein, dass nur Leistungs- und Hochleistungssportler und damit Trainierte Interesse haben, durch Substitution ihre anaerobe Kapazität zu erhöhen. Eine Leistungssteigerung vorauszusagen, ist demnach sehr schwer und bedarf noch einiger Forschung (4).
Dennoch, die Mehrzahl der Studien wiesen bei hoher anaerober Belastung eine signifikant positive Wirkung durch Natriumbicarbonat-Substitution nach (4).
Eine weitere Studie kommt zu dem Schluss, dass neben der Pufferkapazität des Bicarbonats scheinbar auch oder vielmehr nur das Natrium zur Leistungsverbesserung beiträgt (1, 3).





Dosierung, Bicarbonatquellen, Zeitpunkt der Einnahme, Nebenwirkungen und Legalität der Verwendung (Dopingfrage):

Dosierung:
300 mg Natriumbicarbonat pro kg Körpergewicht (1, 4).

Bicarbonatquellen:
Backpulver mit ~1 Liter Wasser vermischt (3) -->~ 4 Teel√∂ffel Backpulver f√ľr eine 70 kg schwere Person.
Oder: Reines Natriumhydrogencarbonat ist in der Apotheke als Pulver (z.B. Bullrich Salz Pulver) erhältlich.
Bei der Tablettenform sind häufig noch andere Pufferstoffe wie Natriumcitrat oder/ und Natriumphosphat enthalten, die zwar gut verträglich sind, allerdings ist der Puffergehalt einer Tablette meist so gering, dass die Einnahme von etlichen Tabletten notwendig wäre.

Einnahmezeitpunkt: ~1,5 Stunden (bis 3 Stunden) vor der Belastung (4).

Nebenwirkungen: Bei einer Menge von 300 mg pro kg K√∂rpergewicht, die in den meisten Studien eingesetzt wurde, scheint die Wirksamkeit gegeben zu sein (1, 4). Bei einigen Athleten, insbesondere wenn diese generell zu gastrointestinalen Beschwerden neigen, kann es jedoch zu √úbelkeit und Durchfall kommen. F√ľr diese Personen ist die Substitutionsm√∂glichkeit von Natriumbicarbonat begrenzt oder gar ausgeschlossen (5). Die Vertr√§glichkeit wird etwas verbessert, indem ausreichend Wasser zu Bicarbonat aufgenommen wird (3). Natriumcitrat k√∂nnte alternativ verwendet werden, die Magenvertr√§glichkeit soll hier besser sein (2, 5) (in der Apotheke zu kaufen).
Diese möglichen negativen Auswirkungen sind aber weder gefährlich, noch ist bei häufiger Anwendung mit langanhaltenden Nebenwirkungen zu rechnen (5).
H√∂here Dosierungen (>400 mg alkalisches Salz pro kg K√∂rpergewicht (2)) k√∂nnen allerdings zu einer Alkalose (=√ľberm√§√üige Alkalisierung) f√ľhren, die Muskelkr√§mpfe, Apathie oder Reizbarkeit nach sich zieht. Vorsicht vor √úberdosierung (1, 7) !

Doping: Bisher steht Bicarbonat nicht auf der Dopingliste (1, 5).



Stephanie Ruf
Dipl. oec. troph.

PD Dr. Dr. Dr. Christoph Raschka
Facharzt f√ľr Innere Medizin - Chirotherapie - Sportmedizin




Literatur:

(1) Williams, M.H.: Ernährung, Fitness und Sport. Dt. Ausg. hrsg. von R. Rost, Ullstein Mosby Verlag, Berlin 1997.

(2) Schek, A.: Ernährungsbezogene Leistungsförderer versus leistungsbezogene Ernährung. Ernährungs-Umschau, 42, 7: S.243-249, 1995.

(3) Applegate, E.: Effective Nutritional Ergogenic Aids. International Journal of Sport Nutrition, 9: S.229-239, 1999.

(4) Matson, L. G., Tran, Z. V.: Effects of sodium bicarbonate ingestion on anaerobic performance: A meta-analytic review. International Journal of Sports Medicine, 3: S.2-28, 1993.

(5) Maughan, R.J.: Nutritional ergogenic aids and exercise performance. British Journal of Nutrition, 12: S.255-280, 1999.

(6) Lexikon der Ernährung: in drei Bänden/ Red.: Udo Maid-Kohnert, Spektrum, Heidelberg 2002.

(7) Bucci, L.R.: Nutrients as ergogenic aids for sports and exercise. CRC Press, London, 1993.






Sodium bicarbonate ingestion and its effects on anaerobic exercise of various durations.

McNaughton LR.

Centre for Physical Education, University of Tasmania, Australia.

Four groups of male subjects participated in anaerobic testing on a Repco EX10 cycle ergometer to determine the effectiveness of sodium bicarbonate (0.3 g kg-1 body mass) as an ergogenic aid during exercise of 10, 30, 120 and 240 s duration. Blood was collected 90 min prior to ingestion of sodium bicarbonate (NaHCO3), after ingestion of NaHCO3 and immediately post-exercise from a heated (43-46 degrees C) fingertip and analysed immediately post-collection for pH, base excess, bicarbonate and lactate. The total work undertaken (kJ) and peak power achieved during the tests were also obtained via a Repco Work Monitor Unit. Blood bicarbonate levels were again increased above the control and placebo conditions (P < 0.001) and blood lactate levels were also increased following the bicarbonate trials. The pH levels fell significantly (P < 0.05) below the control and placebo conditions in all trials. The results indicate that NaHCO3 at this dosage has no ergogenic benefit for work of either 10 or 30 s duration, even though blood bicarbonate levels were significantly increased (P < 0.05) following ingestion of NaHCO3. For work periods of 120 and 240 s, performance was significantly increased (P < 0.05) above the control and placebo conditions following NaHCO3 ingestion.

Publication Types:
Ôā∑ Clinical Trial
Ôā∑ Randomized Controlled Trial

PMID: 1331494 [PubMed - indexed for MEDLINE]





Bicarbonate ingestion: effects of dosage on 60 s cycle ergometry.

McNaughton LR.

Centre for Physical Education, University of Tasmania, Australia.

Nine healthy male subjects who were all participating in athletic events volunteered to take part in this study, the aim of which was to determine whether there are specific dosages of sodium bicarbonate (HCO3-) that are useful as an ergogenic aid as far as anaerobic performance times are concerned. A control, placebo (CaCO3 500 mg kg-1) and five dosages of bicarbonate (100, 200, 300, 400 and 500 mg kg-1) were used. The anaerobic test consisted of pedalling a Repco Exertech cycle ergometer for 1 min during which total work (kJ) and peak power (W) were measured. The subjects completed more work in the 200 (P < 0.05), 300, 400 and 500 mg kg-1 (P < 0.005) trials with most work being undertaken in the 300 mg kg-1 trial (41.9 kJ min-1). Peak power was not significantly different from the control until the 300 mg kg-1 dose, and there were no further changes from this with increasing doses of HCO3-. The highest level of peak power achieved was 1295 +/- 72.8 W at the 300 mg kg-1 dosage. Blood pH indicated that after ingestion of all but the 100 mg kg-1 dose, a state of alkalosis was achieved (P < 0.005), and this was also indicated by changes in base excess. Bicarbonate levels increased post-ingestion in all but the 100 mg kg-1 dose, with these changes reflecting the changes that occurred in the work output. Blood lactate (BLa) levels increased post-exercise (P < 0.0001).(ABSTRACT TRUNCATED AT 250 WORDS)

Publication Types:
Ôā∑ Clinical Trial
Ôā∑ Controlled Clinical Trial

PMID: 1331493 [PubMed - indexed for MEDLINE]




Sodium citrate and anaerobic performance: implications of dosage.

McNaughton LR.

Tasmanian State Institute of Technology, Centre for Physical Education, Launceston, Australia.

The use of sodium bicarbonate to improve anaerobic performance is well known but other buffering agents have been used with some success. Sodium citrate is one such substance which has been used but without the normal gastro-intestinal discomfort usually associated with sodium bicarbonate ingestion. The effects of five doses of sodium citrate (0.1 g.kg-1 body mass, 0.2 g.kg-1 body mass, 0.3 g.kg-1 body mass, 0.4 g.kg-1 body mass and 0.5 g.kg-1 body mass) on anaerobic performance were studied in order to determine the minimal and most productive dose required for performance enhancement. A maximal test was performed for 1 min on a cycle ergometer. Total work and peak power were measured at the end of the exercise period. Blood was drawn 1.5 h prior to the test session and measured for pH, partial pressure of carbon dioxide and concentrations of bicarbonate, base excess and lactate. In all but the control and placebo trials subjects then ingested one of five doses of sodium citrate which was contained in 400 ml of flavoured drink. Blood was again taken 90 min later and this was repeated after the completion of the exercise test. The greatest amount of work was completed in the trial with citrate given at 0.5 g.kg-1 body mass (44.63 kJ, SD 1.5) and this was also true for peak power (1306 W, SD 75). The post-exercise blood lactate concentration was also highest during this trial 15.9 mmol.l-1, SD 1.1.(ABSTRACT TRUNCATED AT 250 WORDS)

Publication Types:
Ôā∑ Clinical Trial
Ôā∑ Randomized Controlled Trial





Acute versus chronic sodium bicarbonate ingestion and anaerobic work and power output.

Mc Naughton L, Thompson D.

Department of Sport and Exercise Science, University of Bath, Bath, England, UK. l.mcnaughton@bath.ac.uk

BACKGROUND: The aim of this study was to compare and contrast the effects of acute versus chronic sodium bicarbonate ingestion. METHODS: PARTICIPANTS: Eight male, (mean+/-SE): age, 20.8+/-0.4 yrs; height, 179.6+/-0.6 cm; body mass, 79.4+/-0.85 kg, Sigma7skf, 48.6+/-4.8 mm, VO2max=55.9+/-0.8 ml x kg(-1) x min(-1)) volunteer subjects, ingested NaHCO3 in either a dose of 0.5 g x kg(-1) body mass acutely or the same dose daily over a period of six days in order to determine whether there were any differences in performance of 90 sec maximal cycling ergometry. INTERVENTION: After subjects undertook an initial control (C) test session, all were then randomly assigned to one of two groups, acute or chronic NaHCO3 ingestion. Subjects in the acute ingestion (AI) group completed their supplemented test on day one, and then on the following day. Chronic ingestion (CI) subjects completed the test after one day of chronic ingestion as well as following six days of bicarbonate ingestion. Following ten days rest, subjects repeated the protocol in the opposite group. MEASURES: Blood samples were taken pre- and postingestion, daily, and pre- and postexercise and were analysed for, pH, Base excess (BE), HCO3-, PO2, PCO2, Na+, K+, Cl-, and lactate. RESULTS: Both the chronic (CI) and acute ingestion (AI) groups were significantly different to the control (C) value (p<0.001 and p<0.05, respectively). CONCLUSIONS: We would suggest using chronic ingestion as a means to improve high intensity work rather than the acute ingestion of sodium bicarbonate. The ingestion of sodium bicarbonate, over a period of six days, significantly improved work output two days after bicarbonate ingestion ceased.

Publication Types:
Ôā∑ Clinical Trial
Ôā∑ Randomized Controlled Trial

PMID: 11687764 [PubMed - indexed for MEDLINE]




Metabolic effects of induced alkalosis during progressive forearm exercise to fatigue.

Raymer GH, Marsh GD, Kowalchuk JM, Thompson RT.

Department of Medical Biophysics, The University of Western Ontario, London, Ontario, Canada. graymer@lri.sjhc.london.on.ca

Metabolic alkalosis induced by sodium bicarbonate (NaHCO(3)) ingestion has been shown to enhance performance during brief high-intensity exercise. The mechanisms associated with this increase in performance may include increased muscle phosphocreatine (PCr) breakdown, muscle glycogen utilization, and plasma lactate (Lac(-)(pl)) accumulation. Together, these changes would imply a shift toward a greater contribution of anaerobic energy production, but this statement has been subject to debate. In the present study, subjects (n = 6) performed a progressive wrist flexion exercise to volitional fatigue (0.5 Hz, 14-21 min) in a control condition (Con) and after an oral dose of NaHCO(3) (Alk: 0.3 g/kg; 1.5 h before testing) to evaluate muscle metabolism over a complete range of exercise intensities. Phosphorus-31 magnetic resonance spectroscopy was used to continuously monitor intracellular pH, [PCr], [P(i)], and [ATP] (brackets denote concentration). Blood samples drawn from a deep arm vein were analyzed with a blood gas-electrolyte analyzer to measure plasma pH, Pco(2), and [Lac(-)](pl), and plasma [HCO(3)(-)] was calculated from pH and Pco(2). NaHCO(3) ingestion resulted in an increased (P < 0.05) plasma pH and [HCO(3)(-)] throughout rest and exercise. Time to fatigue and peak power output were increased (P < 0.05) by approximately 12% in Alk. During exercise, a delayed (P < 0.05) onset of intracellular acidosis (1.17 +/- 0.26 vs. 1.28 +/- 0.22 W, Con vs. Alk) and a delayed (P < 0.05) onset of rapid increases in the [P(i)]-to-[PCr] ratio (1.21 +/- 0.30 vs. 1.30 +/- 0.30 W) were observed in Alk. No differences in total [H(+)], [P(i)], or [Lac(-)](pl) accumulation were detected. In conclusion, NaHCO(3) ingestion was shown to increase plasma pH at rest, which resulted in a delayed onset of intracellular acidification during incremental exercise. Conversely, NaHCO(3) was not associated with increased [Lac(-)](pl) accumulation or PCr breakdown.

PMID: 14766777 [PubMed - indexed for MEDLINE]




Induced metabolic alkalosis affects muscle metabolism and repeated-sprint ability.

Bishop D, Edge J, Davis C, Goodman C.

Team Sport Research Group, School of Human Movement and Exercise Science, The University of Western Australia, Crawley, WA, Australia. dbishop@cyllene.uwa.edu.au

PURPOSE: The purpose of this study was to assess the effects of induced metabolic alkalosis, via sodium bicarbonate (NaHCO3) ingestion, on muscle metabolism and power output during repeated short-duration cycle sprints. METHODS:: Ten active females (mean +/- SD: age = 19 +/- 2 yr, VO2max = 41.0 +/- 8.8 mL x kg x min ) ingested either 0.3 g x kg NaHCO3 or 0.207 g x kg of NaCl (CON), in a double-blind, random, counterbalanced order, 90 min before performing a repeated-sprint ability (RSA) test (5 x 6-s all-out cycle sprints every 30 s). RESULTS: Compared with CON, there was a significant increase in resting blood bicarbonate concentration [HCO3] (23.6 +/- 1.1 vs 30.0 +/- 3.0 mmol x L ) and pH (7.42 +/- 0.02 vs 7.50 +/- 0.04), but no significant difference in resting lactate concentration [La] (0.8 +/- 0.2 vs 0.8 +/- 0.3 mmol x L ) during the NaHCO3 trial. Muscle biopsies revealed no significant difference in resting muscle [La], pH, or buffer capacity (beta(in vitro)) between trials (P > 0.05). Compared with CON, the NaHCO3 trial resulted in a significant increase in total work (15.7 +/- 3.0 vs 16.5 +/- 3.1 kJ) and a significant improvement in work and power output in sprints 3, 4, and 5. Despite no significant difference in posttest muscle pH between conditions, the NaHCO3 trial resulted in significantly greater posttest muscle [La]. CONCLUSIONS: As NaHCO3 ingestion does not increase resting muscle pH or beta(in vitro), it is likely that the improved performance is a result of the greater extracellular buffer concentration increasing H efflux from the muscles into the blood. The significant increase in posttest muscle [La] in NaHCO3 suggests that an increased anaerobic energy contribution is one mechanism by which NaHCO3 ingestion improved RSA.

PMID: 15126714 [PubMed - indexed for MEDLINE]




Natriumzitrat erhöht Leistungsfähigkeit

17 gut trainierte College-L√§ufer, die zwei Stunden vor einem 5 km-Lauf 0,5g/kg KG Natriumzitrat ( in 1l Fl√ľssigkeit
gel√∂st) aufnahmen, konnten diesen mit 1153,2¬Ī74,1 s signifikant schneller absolvieren als unter Plazebobedingungen (1183,8¬Ī91,4 s). Gleichzeitig ergaben sich geringere HK- und Hb-Werte, die Laktatkonzentration war mit 11,9¬Ī3,0 mmol/l h√∂her als nach dem Plazebolauf (9,8¬Ī2,8 mmol/l) und die Glukosekonzentration leicht niedriger. Die Ergebnisse sprechen f√ľr eine Leistungszunahme durch die verbesserte Pufferung, die eine h√∂here Beteiligung anaerober Stoffwechselprozesse erm√∂glicht.
U.K. (Oöpik V et al: Effects of sodium citrate ingestion before exercise on endurance performance in well trained college runners. Br J Sports Med 37 (2003) 485-489)


Leistungsfähigkeit nach einmaliger und mehrtägiger Einnahme von Natriumbikarbonat
Mehrere Untersuchungen belegen den positiven Einfluss einer Bikarbonatgabe vor kurzen intensiven Belastungen, die mit einer deutlichen Milchs√§urebildung einhergehen. Dabei erfolgte die Verabreichung einmalig, meist ca. 60-90 s vor der Belastung. Eine englische Arbeitsgruppe konnte nun zeigen, dass auch eine vorherige mehrt√§gige Gabe von Natriumbikarbonat die Leistungsf√§higkeit erh√∂ht, wobei die positive Wirkung noch zwei Tage nach Absetzen der Einnahme anh√§lt. 8 Probanden f√ľhrten eine 90 sek√ľndige maximale Belastung auf dem Fahrradergometer durch. Die Natriumbikarbonatgabe erfolgte entweder ?akut" (0,5 g/kg K√∂rpergewicht 90 min vor der Belastung) oder ?chronisch" (6 Tage lang 0,5 g/kg KG t√§glich, in jeweils 4 Einzeldosen). Unter beiden Testbedingungen kam es infolge der gestiegenen Bikarbonatlevel zu einer signifikanten Zunahme der Leistung um 1,2-2 kJ. Bei der mehrt√§gigen Gabe lie√ü sich diese auch noch 2 Tage nach Beendigung der Einnahme nachweisen. Der K√∂rper scheint also in der Lage zu sein, dieses zus√§tzliche Pufferangebot zu speichern. Die bei chron. Gabe zu Belastungsende erh√∂hten Bikarbonatwerte k√∂nnten daf√ľr sprechen, dass die erh√∂hte Leistungsf√§higkeit nicht vollends ausgesch√∂pft wurde. Eine zus√§tzliche Rolle bei der Senkung der zellul√§ren H+-Konzentration k√∂nnte bei beiden Versuchsanordnungen die erh√∂hte Natriumkonzentration im Plasma spielen. Keiner der Probanden berichtete √ľber gastrointestinale Nebenwirkungen, die h√§ufig mit einer Bikarbonataufnahme einhergehen. Empfehlenswert scheint daher die Verabreichung kleiner Mengen in Kapselform. U.K. (Mc Naughton L, Thompson D: Acute versus chronic sodium bicarbonate ingestion and anaerobic work and power output. J Sports Med Phys Fitness 41 (2001)




Die positive Erfahrung vieler Sportler mit Basenpulver scheint also mehr als nur Placebo zu sein.
Auf Basis dieser Studien m√ľsste es Peak doch m√∂glich sein mit einem entsprechenden Werbetext die Nachfage anzukurbeln und letztendlich eine Aufnahme eines "PH-Optimizers" in die Produktpalette auch aus √∂konomischen Gesichtspunkten vertretbar zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: basenpulver bei l√§ngerem muskelkater
BeitragVerfasst: Di Jul 14, 2009 12:27 

Registriert: Sa Sep 01, 2007 22:17
Beiträge: 1001
die eine Studie sagt aus das der Körper die Bikkarbonatgaben speichern kann, d.h. man könnte die menge auf mehrere gaben am Tag verteilen.


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 Betreff des Beitrags: Re: basenpulver bei l√§ngerem muskelkater
BeitragVerfasst: Di Jul 14, 2009 15:22 

Registriert: Mo Okt 25, 2004 22:47
Beiträge: 658
Ich stimme hier Vistamin uneingeschränkt zu. Ich habe mal Armins Backpulver-Trick probiert. Die Magen-Darm Begleiterscheinungen haben ein hochintensives Training unmöglich gemacht ;) Es war wirklich ekehaft :twisted:

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: basenpulver bei l√§ngerem muskelkater
BeitragVerfasst: Mi Jul 15, 2009 12:40 

Registriert: So Jun 18, 2006 16:00
Beiträge: 2130
Wohnort: Reutlingen
Fährt jemand Moto Cross ?

Vlt hat noch jemand irgendwo die Laktat messungen eines MX fahrers bei einem Rennen.
Diese sind glaub so ziemlich die höchsten Laktat werte die man beim Sport haben kann.

Deshalb interessiert es mich wie man dem entgegen wirken kann.

Wer einmal gefahren ist weis was ich meine, ein unge√ľbter fahrer ( wie ich ;) ) macht nach 2-4 runden schlapp.
Die Hände und Unterarme verkrampfen so dermaßen das man nichtmal die Hand vom lenker bekommt um zu bremsen, ergo man fährt in einer kurve evtl einfach mal grad aus. Wer mal einen harten muskel haben will sollte auf ne cross strecke gehen.

Das sind belastungen jenseits von gut und böse. Glauben tun das aber nur die leute die es mal gemacht haben.


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