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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Sep 22, 2007 15:10 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

die nichtessentiellen Aminos√§uren (NEAAs) spielen f√ľr den Muskelaufbau direkt keine Rolle (allenfalls indirekt √ľber bioaktive Peptide f√ľrs Immunsystem ect).
Die NEAAs gelangen √ľbrigens nicht einmal ins extracellul√§re Gewebe, sondern werden fast ausschliesslich von der Leber aus dem Blut herausgefischt.

Das ist auch der Grund, warum in den meisten klinischen Versuchen Mixturen aus freien Aminosäuren und nicht Whey verwendet werden.
Die freien EAAs und noch besser die freien BCAAs kann man mittels Infusion oder oral verzehrten Lösung sehr gezielt "verabrechen" wobei die BCAAs dann sogar noch ganz gezielt und direkt ins extracelluläre Muskelgewebe gehen.
Die Aminosäuren aus Whey oder Sojaprotein oder anderen Proteinen kann man nicht so gut "steuern" bzw. es es mehr oder weniger Zufall was der Organismus damit macht (zB. wann, in welcher Menge und wie lang welche Aminos durch die Verdauung frei sind, wie viele als Peptide bleiben usw...)

Die Essentiellen Aminos√§uren heissen ja essentiell, weil sie unbedingt notwendig f√ľr den Organismus sind, dh. unbedingt oral zugef√ľhrt werden m√ľssen. Aus den essentiellen Aminos√§uren kann sich der Organismus die nichtessentiellen Aminos√§uren und auch alle funktionellen Peptide, welche er braucht, selbst herstelllen.

In bestimmten Fällen, ja sogar sehr oft, ist aber die Eigensythese (großeils in der Leber) von NEAAs und bioaktiven Peptiden aufwendiger als wenn man ein schnelles Protein (Whey-Soja) verzehrt und den Verdauungstrakt die NEAAs bzw. die Peptide aus diesen schnellen Proteinen (durch Hydrolyse) erzeugen lässt.

Daher empfiehlt es sich Hochleistungssportler, die NEAAs und einige biodaktiven Peptide √ľber schnelle Proteine in den Organismus zu bekommen (wobei ja auch noch EAAs und BCAAs entstehen) und auch einen Teil der EAAs in freier Form zu verzehren.

Der Normalverbraucher kann durchaus leicht alle Aminos und Peptide durch Protein zuf√ľhren, aber auch er wird durch kleine Mengen EAAs einige gesundheitliche und energetische Vorteile haben.

Der Hochleistungssportler braucht Aufbau- und Regenerationsmaterial und muss dieses so so effektiv wie m√∂glich (auch bezogen auf die Energieprozesse im Organismus) einsetzen, dann und nur dann wird die Energie (vor allem ATP) des Organismus in einer optimal gro√üen Menge f√ľr den Aufbau zur Verf√ľgung stehen und die Aufbau - und Regenerationsmatierialien optimal bzw. maximal zu K√∂rpersubstanz einbauen.
Zieht ein Hochleistungssportler zu viel Energie vom Aufbau ab, so wird er eben seinen Konkurrenten, die besser mit der Energie umgehen, benachteiligt.
Unnötig Energie kann durch Stress, harte körperlich Sportfremde Arbeit, Unruhe, unnötiges Herumzappeln und gut 30% auch durch die Verdauung und Syhteseprozesse der oben genannten Art vom Aufbau abgezogen werden

Armin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Sep 22, 2007 15:33 
Hi,
bedeutet das also, dass man vor und nach dem Training, also zu den strategisch wichtigen Zeitpunkten, nur noch auf freie Aminos√§uren setzen sollte und zwischendrin tags√ľber ab und zu einen Proteinshake nehmen sollte, um quasi f√ľr die "Grundversorgung" zu sorgen?
Dann m√ľsste man aber schon EAA nehmen und nicht einfach nur BCAA nach dem Training denn die BCAA allein reichen ja nicht weil die restlichen EAA ja dann fehlen richtig?
Kann man daraus dann schließen, dass man 2 Möglichkeiten hat wie man es nach dem Training machen könnte:

1) EAA + Dextrose

2) BCAA + Dextrose + Whey (entweder zusammen oder leicht zeitversetzt)


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