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 Betreff des Beitrags: Bericht ĂŒber Bockshornklee
BeitragVerfasst: Di Aug 17, 2004 6:08 

Registriert: Fr Mai 28, 2004 8:03
BeitrÀge: 512
Wohnort: Hanau
Hallo Leute,

geht mal auf diesen Link. Ein wirklich sehr ausfĂŒhrlicher Bericht ĂŒber Bockshornklee und seine vielen positiven Wirkungen!!

https://www.portal-collection.com/haarwuchs.htm

Gruß Pat


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Aug 17, 2004 8:34 

Registriert: Do Apr 08, 2004 8:41
BeitrÀge: 967
Wohnort: Stuttgart
Interessant - danke, Pat!

Ich kopiere den Text mal rein, dann kann man gleich hier lesen:

Zitat:
Eine mögliche ErklĂ€rung fĂŒr den Stopp des Haarausfalls und der Stimulation des Haarwuchses ist die strukturelle Ähnlichkeit des im Bockshornkleesamen enthaltenen Wirkstoffes Trigonellin zu Minoxidil, 2,4-Diamino-6-piperidino-pyrimidin-3-Oxid. Minoxidil ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel gegen Haarausfall. Pharmazeuten bezeichnen die strukturelle Ähnlichkeit auch als chemische Vorstufe. Medikamente gegen Haarausfall mĂŒssen in der Regel permanent eingenommen werden. Wegen möglicher Nebenwirkungen sind sie in der Diskussion. Der Samen der Heilpflanze Bockshornklee wird als speziell hergestelltes und patentiertes Extrakt in Kapselform ĂŒber einen definierten Zeitraum eingenommen, der je nach Indikation zwischen 4 und 9 Monaten liegt. Hippokrates, Hildegard von Bingen, Albertus Magnus, Paracelsus, Kneipp, Dioskurides und viele andere renommierte Gelehrte setzten den Bockshornkleesamen als Therapeutikum u.a. bei SchwĂ€chezustĂ€nden, Gelenkschmerzen, krankhaften HautzustĂ€nden und Haarproblemen ein. Bei den Chinesen, Griechen, Römern und Arabern genoss diese Heilpflanze hohes Ansehen. Karl der Große sorgte fĂŒr Ihre Kultivierung nördlich der Alpen. (1)


Eine Renaissance des Haarwuchses durch Bockshornkleesamen - Extrakt ?

Fangen wir an, wo es 1980 neu anfing. Ein Handwerksmeister aus SĂŒddeutschland studierte wegen seiner chronischen Bronchitis alte Heil- und KrĂ€uterbĂŒcher. Bockshornkleesamen fand er besonders interessant. Nach einem Rezept des Sebastian Kneipp und eigenen Zutaten kochte er sich einen Tee gegen seine chronische Bronchitis. Diese verschwand und mit ihr sein Haarausfall. Nicht von heute auf morgen. Sondern, wie das bei Heilpflanzen so ĂŒblich ist, nach vielen, vielen Wochen. Um exakt zu sein, entdeckte er nach 9 Monaten Bockshornkleesamen-Tee trinken neuen Haarwuchs in Form eines Flaums. Er konnte es nicht glauben, dachte nach und kam auf den Bronchitistee. Stellte doch dies die einzig maßgebliche VerĂ€nderung in seinen Lebensgewohnheiten dar. Der Handwerksmeister, auch in ihm steckte ein Erfinder, fing an zu experimentieren. Heraus kam ein speziell hergestelltes, damals noch flĂŒssiges Extrakt aus dem Bockshornkleesamen, welches seine Wirkung auch auf anderen Köpfen beweist. Im Laufe der Jahre wurde die Entwicklung des Produktes vorangetrieben und es entstand die hochdosierte Extrakt-Variante in Kapselform. Gleichfalls ging auch die Erfolgsquote steil nach oben. Wobei die beobachteten Erfolgsquoten, vor allem bei der Entwicklung neuen Haarwuchses unterschiedlich sind: Bei Frauen geschieht dies eher als bei MĂ€nnern.

Da Menschen mit areata totalis universalis (komplette Haarlosigkeit am ganzen Körper), kreisrundem Haarausfall, Haarausfall durch medikamentöse Therapien, diffusem Haarausfall, genetisch bedingten Haarausfall, sowie unter dĂŒnnen, brĂŒchigen und schuppigen Haaren leiden, entdeckte der Handwerksmeister im Laufe der Jahre, dass sein Extrakt mehr kann als Haarausfall stoppen und Follikel zum Haarwuchs zu aktivieren. Schuppen und Kopfhautekzeme verschwanden und fĂŒlligeres Haar mit mehr Sprungkraft entwickelte sich. Positive Nebenwirkungen: FingernĂ€gel, die bekanntlich zu den Hautanhangsgebilden gehören und haarĂ€hnliche Strukturen aufweisen, wurden fester und wuchsen schneller.

Dokumentiert sind u.a. die Senkung des Cholesterinspiegels und die Erhöhung des Sauerstoffgehaltes im Blut. In der Griechischen Antike nannte man die Heilpflanze "Philosophenklee", da Herren dieses Berufsstandes den Samen zu kauen pflegten.

Ob der Bockshornkleesamen-Extrakt das Denken fördert? Wir bleiben vorerst beim Haar: Der Lancet vom 16. September 1967 berichtet ĂŒber die blutzuckersenkende Wirkung des Bockshornkleesamens, die dem Trigonellin zugeschrieben wird. Im "Kreuterbuch" des Medicus Hieronymus Bock von 1560 wird der Bockshornkleesamen bei Haarausfall und Erbgrind, einer ansteckenden Krankheit mit Borkenbildung, zur Ă€ußerlichen Anwendung empfohlen.


Ausblick

Diese Faktensammlung kann keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit beanspruchen. DafĂŒr mĂŒssen erst noch mehr Quellen und Studien gesichtet und laufend ergĂ€nzt werden. Stopp des Haarausfalls bei Frauen und MĂ€nnern, sowie neuer Haarwuchs, gesunde Haut und eine signifikante Reduktion von Allergiesymptomen haben seit 1998 Tausende durch den Bockshornkleesamen-Extrakt erfahren. Unter dem Namen HairPower und SkinPower treiben wir, die NaturesMedic Inc., die Europa- bzw. weltweite Renaissance des Bockshornkleesamens als patentierten Extrakt in Kapselform voran, um wirksame pflanzliche Alternativen bei Haut- und Haarproblemen zu bieten.


Bockshornkleesamen

Definition: Bockshornkleesamen ist der getrocknete reife Samen von Trigonella foenum graecum, Fam.: Trigonella. Bockshornkleesamen enthĂ€lt ca. 0,13 % des Alkaloids Trigonellin (ein NikotinsĂ€urederivat), dass sich in Nicotinamid = Vitamin PP umwandelt. Weiterhin sind 28 % Schleim (vornehmlich Mannagalaktan), Bitterstoffe, Ă€therisches Öl, in dem allerdings bislang stolze 40 verschiedene Komponenten identifiziert werden konnten und Rohproteine.

Beschreibung: Die braunen Samen sind ca. 6-7 mm lang, 3 mm breit und ca. 2,5 mm dick mit einer Einkerbung auf einer LĂ€ngsseite. Der Geschmack ist schleimig, bitter. Der britische Pharmaceutical Kodex beschreibt weiterhin folgende Standards:

Asche: nicht mehr als 6 %

sÀureunlösliche Asche: nicht mehr als 2 %

wasserlösliche Stoffe: mindestens 30 %


Inhaltsstoffe des Bockshornkleesamen:

Trigonellin 0,13 %

Gesamt Sapogen in-Glykoside
daraus Genine 7,3 %

FlĂŒchtige Bestandteile und Feuchtigkeit nicht publiziert

gebundene Öle 6,0 %

Rohproteine 24 - 25 %

Galactomannan-Schleim 1,9 - 7,4 %

(ViskositÀt 12,7 cP)

Glukose im Schleim 24 - 35 %

Sonstige Bestandteile:
C--Flavonylglycoside, Zucker, Enzyme, Cholin, Bitterstoffe, AminosÀure.

AminosÀurezusammensetzung des Proteins in den Samen von Bockshornklee
(g je 16g N):

Alanin 4,0
Histidin 2,0
Prolin 4,6
Arginin 9,2
Isoleucin* 4,5
Serin 5,2
AsparaginsÀure 10,9
Leucin* 6,8
Threonin* 3,0
Cystin* n.b.
Lysin* 6,0
Trythopan* 1,6
GlutaminsÀure 15,8
Methionin* 1,3
Valin* 3,4
Glycin 4,4
Phenylalanin* 3,8

* = essentiell


Werden die Samen bei 150 C bzw. 175 C geröstet, verringern sich die Bestandteile wie Zucker und AminosĂ€uren; hingegen wĂ€chst der Anteil an Kaliumpermanganat - reduzierenden flĂŒchtigen Bestandteilen. (9)

...


Pharmakologie

Wie bei sehr vielen Heilpflanzen können auch die Wirkungen von Bockshornklee oder dessen Samen nicht eindeutig zu einem bestimmten Inhaltsstoff zugeordnet werden. Es gibt z.Zt. keine aussagefĂ€higen Untersuchungen darĂŒber, welche Wirkstoffe fĂŒr eine therapeutische Wirkung verantwortlich sind. 1948 wurde von Henri Leclerc im Rev. phytotherap 12, 347-9 ĂŒber die pharmakologischen Eigenschaften von Bockshornklee auf Grund der chemischen Inhaltsstoffe berichtet.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann angenommen werden, dass sowohl das Trigonellin wie auch die Sapogenin-Glykoside bei der Aktivierung des Haarwuchses eine Rolle spielen. Verwandte Substanzen zum Trigonellin wie z.B. die NikotinsÀure und das NikotinsÀureamid sind als pharmakologisch wirksame Substanzen sehr gut dokumentiert.

Eine mögliche ErklĂ€rung fĂŒr den Stopp des Haarausfalls und die Stimultion des Haarwuchses durch Bockshornkleesamen-Extrakt wĂ€re, wie schon erwĂ€hnt, die strukturelle Ähnlichkeit von Trigonellin zu Minoxidil 2,4-Diamino-6-pyrimidin-3-Oxid, einem durchblutungsfördernden PrĂ€parat gegen Haarausfall.


Therapie und Wirkung

Die wohl umfassendste Dokumentation ĂŒber die Ă€ußerliche und innerliche Anwendung findet sich im Lehrbuch der biologischen Heilmittel von Madaus, dass auch die Vermehrung der Erythozyten, bessere Ausnutzung der Eiweißstoffe und BeschrĂ€nkung der Phosphorausscheidung beschreibt. Der therapeutische Pflanzenteil ist zumeist der Samen. Hippokrates und Dioskurides sprechen von einem Bockshornkleemehl, erklĂ€ren es aber nicht nĂ€her. (2/3)


Äußerliche Anwendung

In Bocks KrĂ€uterbuch aus dem Jahre 1565 wird der Bockshornkleesamen bei Haarausfall und Erbgrind empfohlen. (1) Seine positive Wirkung auf die Haare belegt eine britische Publikation ĂŒber Heilpflanzen aus dem Jahre 1962. (4) Ein Patent aus Großbritannien empfiehlt eine Emulsion mit 12 % Anteil an pulverisierten Bockshornklee gegen trockene Haut, da Bockshornkleesamen eine antientzĂŒndliche Wirkung hat. (5) In Indien werden die Samen mit Öl vermengt und zur Förderung des Haarwuchses eingesetzt. Weitere Anwendungen: Zur Heilung von eitrigen Wunden, Furunkel, Karbunkel, HĂ€morriden und GeschwĂŒlsten. (1)


Erkrankungen der unteren und oberen Atemwege

Im KrĂ€uterbuch von Bock wird Bockshornkleesamen als allgemein schmerz- und hustenlindernd beschrieben, eine Indikation, die 300 Jahre spĂ€ter Sebastian Kneipp bestĂ€tigte und ihn bei Verschleimung der Lunge, der Atemwege und bei MandelentzĂŒndungen verordnete. (6)


Magen und Darmerkrankungen / Stoffwechselkrankheiten

Die Anwendung bei Magen-Darmerkrankungen tritt gegenĂŒber allen anderen Indikationen zurĂŒck. Bei Madaus wird ĂŒber gelegentlichen Einsatz bei Magen- und Darmbeschwerden sowie Ulcus ventriculi berichtet. (1) Die ErwĂ€hnung als Milztherapeutikum hĂ€ngt wahrscheinlich mit der beobachteten Vermehrung der Erythrozyten zusammen.

Eine Offenlegungsschrift bringt klinische Ergebnisse ĂŒber die Senkung des Blutalkoholgehaltes bei Patienten mit toxischer LeberschĂ€digung um 50 % durch tĂ€gliche Gabe von 10 g Bockshornkleesamen. (7)

Der LANCET vom 16.September 1967 berichtet ĂŒber eine blutzuckersenkende Wirkung des Bockshornkleesamen, die dem Trigonellin zugeschrieben wird. (8) Viele Yemeniten in Israel nutzen diesen therapeutischen Effekt, den Fournier 1948 erstmals beschrieb.


Historie

Der Bockshornklee gehörte in Ägypten zu den Ă€ltesten Arznei- und Kulturpflanzen, die bereits in den Rezepten des Papyrus Ebers als Mittel gegen Brandwunden genannt wurden. Die frischen Schösslinge der Pflanze wurden in Ägypten als GemĂŒse gegessen. Auf einen frĂŒhen Gebrauch in Indien weisen verschiedene Sanskrit-Namen hin. Auch bei den Chinesen, Arabern, Griechen und Römern stand der Samen in großem Ansehen. In den Schriften der Hippokratiker finden wir ihn in erster Linie als Schleimmittel gebraucht. Des weiteren wird seine Verwendung als erweichendes und zerteilendes Mittel bei Milz und Frauenkrankheiten, zur Entfernung von Schorf und Grind und als Mittel gegen Haarausfall dokumentiert.


Trigonella foenum graecum [ engl. Fenugreek ]

Den Gattungsnamen Trigonella bildete LinnĂ© aus lateinisch Trigosum=Dreieck, wegen der bei Trigonella foenum graecum scheinbar dreiblĂ€ttrigen Krone. Foenum graecum=griechisch Heu, ist der Name der Pflanze bei den Römern und weist auf Ihre Verwendung als Futtermittel hin. Die deutschen Namen wie Bockshornklee, Kuhhornklee erklĂ€ren sich aus der Form der HĂŒlsenfrĂŒchte.


Botanik

Der Bockshornklee ist einjĂ€hrig. Aus spinnenförmiger langer Pfahlwurzel erhebt sich der aufrechte, 30-60 cm hohe StĂ€ngel. Dieser ist stielrund und wenig verĂ€stelt. Er trĂ€gt aufrechte Äste und entfernt stehende dreizĂ€hlige BlĂ€tter. Die nach oben etwas verdickten Blattstiele sind behaart. An ihrer Basis findet man zwei stark behaarte NebenblĂ€tter. Die BlĂ€ttchen sind keilförmig gestutzt und formstachelspitzig gezĂ€hnelt. Die mittelgroßen, gelblichen oder gelblich weißen SchmetterlingsblĂŒten sitzen einzeln oder zu zweit ungestielt in den Blattachseln. Der weichhaarige Kelch hat pfriemliche Zipfel, die so lang sind wie die Kelchröhre. Die HĂ€lse wird 7-12 cm lang, bei einer Breite von 4 mm. Sie ist langgeschnĂ€belt und bisweilen schwach gebogen. Die getrocknete Pflanze riecht wie KrĂ€uterkĂ€se und behĂ€lt diesen Geruch in abgeschlossenen RĂ€umen außerordentlich lange. SĂŒdeuropa ist die Heimat der Pflanze, wo sie auf steinigen HĂŒgeln vorkommt. Die BlĂŒtezeit ist Juni-Juli. Kultiviert wird sie auch in Nordafrika und Indien.


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