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 Betreff des Beitrags: Beta Ecdysteron
BeitragVerfasst: Do M√§r 24, 2005 15:33 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
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Hallo,

habe gerade von "unserem Inder" gemeldet bekommen, dass er BE aus Spinat standartisiert hat.
Dh wir können jetzt in Createston und WPI die BE Spuren deutlich erhöhen ohne mit den Behörden Probleme zu bekommen (Spinatextrakt kann man ja nicht verbieten).

Nun geht es ans Turkesteron, mal sehen ob wir das auch standartisieren können.

Ich habe auch meinen fr√ľher versprochenen BE Artikel so gut wie fertig. Gl√ľcklicherweise gibt es ja genug Information im Internet, so dass ich nicht allzusehr in die Chemie gehen mu√üte, sondern mich auf die Zusammenh√§nge und einige praktische Details, die in der Literatur nicht herausgearbeitet wurden, konzentrieren konnte.
Der Artikel wird in K√ľrze im Akutellen auf der Eingangsseite zu finden sein.

Aber trotz allem, BE ist kein Wunder- sondern nur ein Hilfsmittel. Wirklich deutlich signifikante Funktionalität habe ich bisher nur in Verbindung mit CT und dem alten Peptid NA 6 bzw. dem Nachfolger WPI festgestellt.

Die BE Einzelsupplementierung hat zumindest bisher (habe allerdings erst wenige Praxistests gemacht) eigentlich zu w√ľnschen √ľbrig gelassen. Aber vielleicht liefert der bald anfangende BE Test mit einem gr√∂√üeren Probantenkreis ja mehr Information.

Armin


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BeitragVerfasst: Do M√§r 24, 2005 16:40 

Registriert: So Nov 16, 2003 12:49
Beiträge: 219
Wohnort: Freiburg i.Br.
Whey Protein Isolat. Armin hat fr√ľher mal gepostet, dass wegen des "Schnitts" bei den Peptiden die Resorptionsgeschwindigkeit √§hnlich schnell ist wie beim bioaktiven Peptid NA6.

Vielleicht macht Armin ja auch noch Spinat-Extrakt als Aroma dazu, aber 30 EUR f√ľrs WPI sind jetzt schon nicht wenig.


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BeitragVerfasst: Do M√§r 24, 2005 16:43 

Registriert: Do Apr 08, 2004 8:41
Beiträge: 967
Wohnort: Stuttgart
Hallo Armin,

ab wann rechnest Du damit, daß Ihr den Spinat(extrakt) ins CT einbauen könnt?

Gruß
Karbon


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BeitragVerfasst: Do M√§r 24, 2005 18:06 

Registriert: So Nov 16, 2003 12:49
Beiträge: 219
Wohnort: Freiburg i.Br.
@Armin:

Der BE-Artikel ist top!


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BeitragVerfasst: Do M√§r 24, 2005 18:26 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
da ist unser Mr. Haag ja schneller als die Polizei erlaubt, hab den Artikel gerade vor ein paar Minuten zu ihm gemailt.

Spinatextrakt ist jetzt schon im CT allerdings nicht standartisiert, dh. es kann manchmal mehr und manchmal weniger pures BE sein, daher habe ich vorsichtshalber in der Analyse bei be nur "Spuren" geschrieben .

Armin


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BeitragVerfasst: Fr M√§r 25, 2005 2:23 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
Wann kommt denn das Mono-Supp Armin? :twisted:


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BeitragVerfasst: Fr M√§r 25, 2005 2:32 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
Das verstehe ich nicht. Wenn das hier wirklich stimmt dann ist es schon ein Wundermittel! Wieso redest du dann nur von Hilfsmittel? :?

Zudem vermochte Beta Ecdysteron auch ohne Training (Ratten mussten schwimmen) einen anabolen Effekt hervorzurufen, während das bei Dianabol nicht so war, sprich unbedingt ein körperliches Training zum Muskelaufbau erforderlich war.

Vielleicht noch sensationeller ist die 1988 von Simakin et al, durchgef√ľhrte Studie. Darin verzehrten 78 austrainierte Athleten und Athletinnen f√ľr 10 Tage vermehrt Protein, die Placebogruppe erhielt ein proteinloses Placebo und die dritte Gruppe verzehrte das Protein zusammen mit Beta Ecdysteron. Die Proteingruppe hatte nach den 10 Tagen minimal Muskelmasse aufgebaut, die Placebogruppe verlor sogar leicht an Muskelmasse und die Protein-Beta Ecdysterongruppe legte zwischen 6% und 7% an Muskelmasse zu und verlor sogar noch 10% des vorhandenen K√∂rperfettes. Allerdings ist hier anzumerken, dass nat√ľrlich solch signifikante Verbesserungen nicht f√ľr ‚Äěalle Ewigkeit‚Äú weitergehen, sondern nach einer anf√§nglichen Initialzeit nat√ľrlicherweise abflachen.

:twisted: :twisted: :twisted:

Nur her mit dem Zeug dann pack ich konkrete Muskelmasse drauf!


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BeitragVerfasst: Fr M√§r 25, 2005 9:55 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

es gibt keine Wundermittel -- da wollen wir uns mal nichts vormachen.
:cry:

Kurzfristige Ergebnisse dieser Art kann ich, mit einigen Substraten erzielen (CLA+DHA+EPA, HMB, Peptiden, ja wenn einer einen Mineralstoff- oder Vitaminmangel hat sogar mit Vitaminen).

OK, wer mich kennt, weiß dass ich viel Stärker zur Skepsis als zum Rosarot-Sehen neige.

Im Moment schwöre ich nur auf Createston, Amino Anabol, Anabolic Juice und Anabolic Protein, wenn es um DAUERHAFTE UND BEI NAHEZU ALLEN KUNDEN ERKENNBARE Wirkung geht.

Bei allen anderen Supps gibt es begeisterte Kunden aber auch welche, die so gut wie nichts merken.

Bez√ľglich BE und TE will ich erst einmal den breit angelegten Test mit ca 500 Kunden abwarten ehe es mich √ľberzeugt. Richtig √ľberzeugt bzw. darauf schw√∂ren werde ich allerdings erst, wenn es in dem Test durchgehend "gut kommt" UND auch nach einem Jahr immer noch eine gute Funktionalit√§t zu erkennen ist UND ZWAR NICHT NUR BEI EINIGEN KUNDEN SONDERN BEI DER √úBERWIEGENDEN MEHRZAHL DER KUNDEN.

Ich bzw. Peak wird am praktischen Erfolg gemessen und da ist es wichtig, dass die Mehrzahl unserer Kunden auf uns schwört. Ich kann aber nicht verlangen oder erwarten, dass sich diese Mehrzahl so gut mit Ernährung, Training, Supplements auskennt wie ich oder einige wenige hier im Forum und Spezialitäten wie CLA, HMB und Co und vielleicht auch BE mittels ihres Wissens wirklich erfolgsbringend einsetzen können.

Was n√ľtzt es, wenn 10% der Kunden herumerz√§hlen, dass BE super ist und gleichzeitig 90% sagen, dass sie nichts gemerkt haben (auch wenn sie es vielleicht so eingesetzt haben, dass es gar nicht wirken kann - evtl. zu wenige Protein usw.).

Also nochmals, schwören kann ich nur auf CT, AA, AJ und AP, da gibt es in der täglichen Praxis so gut wie keine Ausfälle.
CT wirkt eigentlich immer, auch wenn der Kunde nicht soooo gut isst und nicht soooo gut trainiert, ich glaube nicht, dass man das von BE je sagen k√∂nnen wird - w√ľrde mich aber freuen wenn ich mich irre.

Armin


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BeitragVerfasst: Fr M√§r 25, 2005 10:01 

Registriert: Fr Mai 28, 2004 8:03
Beiträge: 512
Wohnort: Hanau
Hallo Armin,

wenn man zu 3 Mahlzeiten jedesmal ca. 200-300g Spinat ist, k√∂nnte man auch einen Effekt sp√ľren????

Ist nur mal so ¬īne Frage, da ich Spinat so gut wie nie esse und es dann ¬īne √úberlegung wert w√§re..........

Gruß Pat

_________________
Alles Gelingen hat sein Geheimnis, alles Misslingen seine Gr√ľnde.


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BeitragVerfasst: Fr M√§r 25, 2005 12:34 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

Ok, jetzt mache ich mal Werbung f√ľr Spinat (den w√ľrde ich genau wie Broccoli unbedingt in die Ern√§hrung einbauen)....hier einige Infos, die zum Teil sogar vielen Fachleuten unbekannt sind:

Spinat enth√§lt Oxals√§ure und die st√∂rt die Resorption von Zink, Eisen, Mangan und Calzium, daher soll man mit Spinat nicht √ľbertreiben.

Der Nitratgehalt in Spinat ist oft hoch, Das hängt davon ab, unter welchen Bedingungen er wächst, daher am besten aus biologischem Anbau kaufen. Immer frischen Spinat der nicht lange UND VOR ALLEM KÜHL gelagert ist kaufen, dann ist wenig Nitrat enthalten und vor allem es wird nicht durch lange Lagerung bei Zimmertemperatur zu Nitrit umgewandelt.

Leider findest du einen solchen Spinat selten bzw. so gut wie nie. Eine Alternative ist gefrorener Spinat aus Bioanbau, allerdings schmeckt der als Salat (siehe unten) nicht besonders. Du kannst ihn aber in der Microwelle auftauen und dann gleich im Mixer als Gem√ľsesaft zubereiten.

Spinat enth√§lt nat√ľrlicherweise ein Enzym, das die Oxals√§ure abbaut, aber dieses Enzym wird durch hohen Nitratgehalt inaktiviert. DER TRICK IST ALSO IM WESENTLICHEN EINEn GUTEN NITRATARMEN FRISCHEN SPINAT ZU BEKOMMEN (gefrorenen wie oben erkl√§rt) UND DANN KANN MAN IN DER TAT SCHON NENNENSWERT BETA ECDYSTERON (und viele andere gute Inhaltststoffe) √úBER SPINAT ZUF√úHREN

Grunds√§tzlich Spinat am besten roh im oder als Salat essen, durch erhitzen wird das o.g. Enzym, Vitamin C (vermindert Nitritbildung) ect. zerst√∂rt, die Oxals√§ure ver√§ndert sich durch erhitzen zu giftigen Kristallen und kann dann sogar die Nieren sch√§digen. AUF KEINEN FALL SPINAT MEHRMALS AUFW√ĄRMEN UND ZWISCHENDURCH BEI ZIMMERTEMPERATUR LAGERN!!!
Bei einmal erhitztem Spinat oder auch bei 2 mal erhitzten Spinat sind,
ABER NUR wenn man nicht zu gro√üe Mengen verzehrt UND DEN SPINAT ZWISCHENDURCH WIEDER EINFRIERT die gesundheitlichen Vorteile noch √ľberwiegend, aber das √§ndert sich sofort wenn man den Spinat nicht einfriert, weil sich Nitrite bilden.

BE Gehalt ...?
Nun, wenn du einen guten Bio Spinat findest kannst du bei 100 g Spinateinwaage (Achtung nicht du darfst nicht aufs Gesamtgewicht, sondern nur auf den Spinatanteil achten) auf 50 bis 60 mg BE kommen.

Leider finde ich in Europa niemanden, der Spinat so anbaut und einfriert bzw. gefriertrocknet, wie ich m√∂chte, sonst k√∂nnte ich pro 100 g Spinat auf mindestens 250 mg BE kommen (man mu√ü den Spinat beim Wachstum st√∂ren, dann entwickelt er mehr BE als √ľblich) und in Indien kann ich den Spinat zwar z√ľchten lassen, nicht aber schnell genug einfrieren.

Armin

PS:
Zu 100 g Spinat w√ľrde ich mindestens 200 ml Milch trinken (in alten Rezepten wurde Spinat oft mit kalziumreicher Milch verarbeitet zB Bechamel ) um den Kalziumverlust den die Oxals√§ure bewirkt, auszugleichen.


Zuletzt geändert von Armin am Sa Mär 26, 2005 7:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr M√§r 25, 2005 19:23 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
Ist der Verzehr von hohen Broccolimengen nicht riskant wegen dem hohen Vitamin K-Gehalt? Ich hätte dabei Bedenken, dass das die Blutgerinnung negativ beeinflusst.

Ich h√§tte ne Frage bez√ľglich der Oxals√§ure.
Oxals√§ure soll ja auch in gr√ľnem Tee sein. Hei√üt das, dass man sich mit gr.Tee eher schadet? Ich trink n√§mlich schon jeden Tag gr.Tee. :?


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BeitragVerfasst: Fr M√§r 25, 2005 20:12 

Registriert: Sa Dez 18, 2004 4:09
Beiträge: 708
@Armin/Spinat

das sind diese Art von Hintergrundartikel, die dieses Forum f√ľr mich so unverzichtbar macht - Danke.

Dass Spinat "Muskeln macht", ist bei den meisten Menschen ja ohnehin irgendwie verankert, bspw. Popeye. Ich finde es in diesem Zusammenhang sehr interessant, dass der Nutzen vieler √ľber Jahrunderte bew√§hrten "Hausmittelchen" irgendwann dann auch wissentschaftlich untermauert werden kann. Denkst du, das hat mit dem "trial and error"-Prinzip √ľber viele Generationen hinweg zu tun oder doch eher mit dem fr√ľher ausgepr√§gteren "Gef√ľhl", was f√ľr unseren K√∂rper richtig ist und was falsch?

Danke, drratio


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BeitragVerfasst: Fr M√§r 25, 2005 21:39 

Registriert: So Feb 20, 2005 0:15
Beiträge: 448
Das heißt also den Iglo-Spinat kann man vergessen? :(
Mist. Der war so einfach zuzubereiten.


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BeitragVerfasst: Sa M√§r 26, 2005 7:49 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
also richtig wissen tue ich im Bezug darauf, wie die Generationen vor uns bzw. weit vor uns gemerkt haben was an Lebensmitteln gut oder nicht so gut ist, nicht sehr viel (komischerweise habe ich in den vielen B√ľchern, Artikeln die ich im Laufe der Zeit gelesen habe, nie was konkretes dar√ľber gefunden).

Aus den unvollst√§ndigen Fragmenten, die ich √ľber dieses Thema kenne, schlie√üe ich, dass fr√ľher, als die konkrete Wissenschaft noch nicht so entwickelt war, die Menschen einfach anders mit Lebensmitteln umgegangen sind und daher sensibler f√ľr die Wirkungen waren.

Ich glaube dass sogar der Gesetzgeber, besonders in den Industrieländern mit starker Chemie- und Pharmalobby daran mit schuld ist, dass die Menschen heute meines Erachtens Lebensmittel völlig falsch bewerten.

F√ľr die meisten Menschen sind doch Lebensmittel ganz einfach etwas dass man isst, das so gut wie nur m√∂glich schmecken und satt machen soll.
Selbst das Wort Lebensmittel (fr√ľher unterschied man neben Lebensmittel noch die Worte Genesungsmittel, N√§hrmittel, St√§rkungsmittel wie man in Lebensmittellexika nachlesen kann) sagt schon "Mittel f√ľrs/zum Leben" mehr aus als das was heute darunter verstanden wird.

Anfang des letzten Jahrhunderts hat die Chemie- Pharmalobby angefangen die Politik und Rechtsprechung dahin zu bringen, dass Lebensmittel von Arzneimitteln abgegrenzt wurden. Lebensmittel durften keine Wirkung auf die Körperfunktion haben, das war ab dann den Arzneimittlen vorbehalten.

Ich denke das war ein entscheidender Einschnitt, der zu dem Dillema in dem wir heute bez√ľglich der Ern√§hrung sind, gef√ľhrt hat. F√ľr die Pharmaindustrie ist das nat√ľrlich gut, aber wie man sieht, wurde der Bogen √ľberspannt und jetzt beginnen einige L√§nder deren Sozialsystem von den Pharmzeuten ausgepl√ľndert wird, sich wieder mehr im Ern√§hrung und Lebensmitteln zu besch√§ftigen.

In irgend einem Buch √ľber Ern√§hrung in der Steinzeit habe ich mal gelesen, dass die Menschen damals so ziemlich alles was sie fanden erst mal in kleinen Mengen gegessen haben um zu sehen wie es wirkt (sie mu√üten ja auch auf Giftpflanzen, verdorbenes Fleisch ect. sehr aufpassen).
Wahrscheinlich hat sich dieses "herumprobieren" mit Essbarem irgendwann im 18. Jahrhundert gehalten, und wurde dann, wie oben beschrieben mehr oder weniger durch die Politik abgestellt.

Wahrscheinlich hat die gesamte Menschheit fr√ľher mehr oder weniger genau das gemacht, was wir heute als Sportler tun, wir schauen wie das was wir essen auf unser Form wirkt, die Menschen haben fr√ľher beobachtet wie es auf ihre Arbeits - bzw. Kampfkraft, Gesundheit, Vitali√§t, Gef√ľhl bzw. die gesamten K√∂rperfunktionen wirkt.
Man wusste zwar nicht warum etwas gut oder schlecht ist, aber man wu√üte ob es gut oder schlecht ist (was eigentlich mehr oder weniger das Black Box System ist, das ich schon seit 20 Jahren beim austesten von Substraten -und fr√ľher auch Trainingsmethoden - benutze.)

Das Trail and Error Prinzip ist sicher die Hauptkomponente beim Arbeiten mit der Black Box, aber ganz automatisch entwickelt man damit auch die somatische Intelligenz (also das was du Gef√ľhl nennst), so dass irgenwie beides zusammen h√§ngt.

Armin

PS:
Zu 100 g Spinat w√ľrde ich mindestens 200 ml Milch trinken (in alten Rezepten wurde Spinat oft mit kalziumreicher Milch verarbeitet zB Bechamel ) um den Kalziumverlust den die Oxals√§ure bewirkt, auszugleichen (was die Rezeptentwickler - wahrscheinlich einfache Hausfrauen - wohl gar nicht genau wussten, sie wussen eher nur, dass Spinat dann "besser" bekommt).


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