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 Betreff des Beitrags: B√ľcher
BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 0:19 

Registriert: Sa Apr 23, 2005 16:27
Beiträge: 205
Wohnort: tschernobyl,hiroshima
Hallo,
wollte mal fragen was ihr von dien B√ľchern:
Anaboles Training von klaus arndt
Leistungsern√§hrung f√ľr kraftsportler von Loeffelholz
und die sonstigen b√ľcher von Dr. Ellington Darden haltet
hat jemand eines von diesen B√ľchern oder kennt es?


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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 0:35 

Registriert: Sa Apr 23, 2005 16:27
Beiträge: 205
Wohnort: tschernobyl,hiroshima
ach ja und was haltet ihr von der anabolen diät?


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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 2:46 

Registriert: Sa Dez 18, 2004 4:09
Beiträge: 708
Die Darden-B√ľcher sind, obwohl etwas arg plakativ, halbwegs interessant, obwohl ich viele seiner Prinzipien inzwischen fuer fragwuerdig oder gar veraltet halte (Bspw. Superslow-Methode). Seine Erkenntnisse stammen aus der Glanzzeit der Nautilus-Maschinen, seit dem ist in der Trainings- und Sportwissenschaft viel passiert, also nicht alles fuer bare Muenze nehmen, was da drinne steht. Ich fr√∂hne einer ganz anderen Meinung wie er, ich bin vielmehr von der Okklusionsmethode √ľberzeugt und daher kein besonderer Freund von Darden, aber das eben nur meine individuelle meinung, basierend auf meinen individuellen Kenntnissen und Erfahrungen.

In Leistungsern√§hrung Di√§ten f√ľr Bodybuilder schafft es L√∂ffelholz, unglaublich viele verschiedene Ernaehrungs- und vorwiegend Dieatansaetze systematisch zu beschreiben. Er bleibt dabei stets sachlich und gewahrt sich eine gewisse Neutralitaet. Dieses Buch ist aber kein Richtschema im eigentlichen Sinne, sondern gibt dem ambitinierten Bodybuilder die M√∂glichkeit, die ihm individuell sinnvoll erscheinenden Ansaetze selbst auszuprobieren. Dieses Buch ist lesenswert und praxisorientiert, es spiegelt die Meinungen vieler Wissenschaftler und vor allem auch Praktikern/Trainern wieder.

Die anabole Diet von Arndt- ist als Grundlage zum weiteren Studium der Materie durchaus interessant, wobei ich finde, dass das Thema hier doch etwas arg undifferenziert und regelrecht platt angegangen wird, zudem sind einige seiner Aussagen und Schlussfolgerungen zum teil schon etwas veraltet. Das liegt wohl daran, dass zum Thema ketogene Diet in der Wissenschaftlich recht kontraere Meinungen und Studien exisitieren, die es aus Autoren-Perspektive schwer machen, eine sogenannte Einheitsmeinung herauszukristallisieren.

Viel brauchbarer ist da das Handbuch √ľber Protein und Aminos√§uren (ISBN: 3929002329) ebenfalls von Arndt. Das ist sehr lesenswert, sauber und recht sachlich und fundiert.

Herzlichst drratio


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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 5:42 

Registriert: Mo Jan 03, 2005 21:19
Beiträge: 1500
Wohnort: Chemnitz
@ drratio

Wobei man nach neueren Erkenntnissen wohl mittels geziehlt langsamer WH ("superslow") √§nliche Kapillarverschl√ľsse produziert (und damit eine nachfolgende √úberkompensation; Pump) wie mittels Okklusionsmethode, wobei die Okklusionsmethode, basierend (z. T.) auf Reduktionss√§tzen und partiellen "Reps" sicher deutlich effektiver ist, keine Frage...

_________________
MfG Uwe

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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 8:49 

Registriert: Sa Dez 18, 2004 4:09
Beiträge: 708
dare100em hat geschrieben:
@ drratio

Wobei man nach neueren Erkenntnissen wohl mittels geziehlt langsamer WH ("superslow") √§nliche Kapillarverschl√ľsse produziert (und damit eine nachfolgende √úberkompensation; Pump) wie mittels Okklusionsmethode, wobei die Okklusionsmethode, basierend (z. T.) auf Reduktionss√§tzen und partiellen "Reps" sicher deutlich effektiver ist, keine Frage...


Der Gedanke ist durchaus interessant ...

aber ich denke wie du, dass Okklusionsmethode, basierend (z. T.) auf Reduktionssätzen und partiellen "Reps" sicher deutlich effektiver ist. Hast du es mit dieser Methodik schonmal probiert? Bei mir kommt sie in Verbindung mit schweren Gewichten - unglaublich gut. Ich glaub ich weiss jetzt, warum Big Ronnie so big is ...

Herzlichst drratio


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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 9:14 

Registriert: Sa Dez 11, 2004 20:11
Beiträge: 419
ist die okklusionsmethode teilwdhs. im im unteren bereich der wdh oder was?
sprich beim bankdr√ľcken auf die brust absenken, eins t√ľck hoch, wieder auf die brust etc., beim rudern nie ganz ranziehen usw.?
erklär mal bitte
gruß
redman


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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 9:40 

Registriert: Sa Dez 18, 2004 4:09
Beiträge: 708
redman18 hat geschrieben:
ist die okklusionsmethode teilwdhs. im im unteren bereich der wdh oder was?
sprich beim bankdr√ľcken auf die brust absenken, eins t√ľck hoch, wieder auf die brust etc., beim rudern nie ganz ranziehen usw.?
erklär mal bitte
gruß
redman


Wenn du die Okklusionsmethode richtig ausueber wills, musst du den trainierten Muskel "abbinden" damit er wenig Blutzufuhr hat bzw. ein ischämisches Umfeld erzeugt. Nach dem Satz wird die Unterbrechung der Blutzufuhr wieder aufgehoben, so dass ein mächtiger Schwall Blut in die Muskeln stroemt. das hat viele Vorteile (erhoehter und verlaengerter Kontakt anaboler Hormone/androgen-rezeptoren - sehr wichtig -, Erhoehung der osmotischen Aktivitaet in der Muskelzelle - wasser wird reingepresst und verstaerkt Muskelproteinsynthese - , verstaerkte Naehrstoffzufuhr usw.). da das Ab- und wieder aufbinden von Muskeln im Training schmerzhaft und vor allem nicht wirklich praktikabel ist, kann man diese Prinzip auch durch éine spezielle Form der Muskelkontraktion imitieren. Hierbei bieten sich partitial reps mit viel Gewicht am Punkt der groessten Krafterzeugung der Bewegungsamplitude an.

Herzlichst drratio


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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 10:31 

Registriert: Mo Jan 03, 2005 21:19
Beiträge: 1500
Wohnort: Chemnitz
@ drratio

Ehrlichgesagt habe ich die Okklusionsmethode noch nicht vollst√§ndig in mein Training eingebaut, mittlerweile bin ich aber ebenfalls er Meinung, das Sie DER Schl√ľ√üel zum Wachstum ist, insbesondere in Verbindung mit schwerem Gewicht und den damit einhergehenden Microtraumata durch kurze, hohe mechanische Spannungsspitzen. Coleman's Erfolg ist sicher auch darauf zur√ľckzuf√ľhren, sicher stimmt bei ihm auch die Genetik und naja, die "Supplementation", aber die stimmt bei anderen auch...

Ich werde demnächst mein Training dahingehend umstellen und berichten, wobei ich momentan ohnehin gute Erfolge habe und eine Zuordnung der einzelnen Parameter schwierig wird...

Bzgl.: Zu der Okklusionsproblematik, und wie man sie erreicht gab es einige interesannte Studien in Japan in letzter Zeit, die unsere Vermutungen st√ľtzen, wobei Okklusion hier im wesentlichen √ľber part. "Reps", aber auch √ľber Reduktionss√§tze und eben "superslow" erreicht wurde, alle drei Formen scheinen zu funktionieren, wichtig scheint eben wirklich die tempor√§re Unterbrechung des Blutstroms und die nachfolgende √úberkompensation zum Arbeitsmuskel zu sein, in Verbindung mit den Microtraumate und anabolen Fenstern (und dem gro√üen N√§hrstoffflu√ü in den Zielmuskel dank der Okklusion und der folgenden Gef√§√üerweiterung nach dem Training) haben wir den Zustand, den wir brauchen und der sich ja bei Dir, - in Verbindung mit entsprechender Supplementation (Peak) -, durch ein dauerhaftes Wachstum darlegt...

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MfG Uwe

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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 13:56 

Registriert: Sa Apr 23, 2005 16:27
Beiträge: 205
Wohnort: tschernobyl,hiroshima
ich verstehe die okklusionsmethode nicht im praktischen Sinne , kannst du das mal am praktischen Beispiel erläutern z.B. beim KH?


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BeitragVerfasst: Fr Apr 29, 2005 15:36 

Registriert: Mo Jan 03, 2005 21:19
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Wohnort: Chemnitz
@ drratio

Nachtrag: Nach neueren Erkenntnissen ist es nicht einmal mehr sicher, dass Microtraumata (also Microverletzungen der Zielmuskulatur) Muskelwachstum generieren, es scheint keinen kausalen Zusammenhang zwischen durch exzentrische Bewegungen ausgel√∂sten Microtraumata und Muskelwachstum zu geben, ganz im Gegensatz zu konzentrischen "Reps", die √ľber die besagte Okklusion Hypertrophie ausl√∂sen.... Damit w√§re dieser Teil des HST schonmal Geschichte, dort dreht sich ja alles um besagte Traumata. Sicher ist hier aber nichts, dass muss ich sagen, wiegesagt neuere Studien, ich selbst gehe schon von gewisser Hypertrophie durch √úberkompensation der Traumata aus, wenn auch in geringerem Umfang als bisher angenommen.

@ katie

(Konzentrische) Teilwiederholungen mit schwerem Gewicht (z. T., nicht immer am Ende eines Satzes), kurze Pause von wenigen Sekunden, weitere Teilwiederholungen, kurze Pause, usw. bis Dein Muskel total aufgepumpt ist! Gut kombinierbar mit Stripsätzen, d. h. Gewichsreduktion, noch paar Teil - WH, usw...

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MfG Uwe

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BeitragVerfasst: Di Mai 03, 2005 16:00 

Registriert: So Jun 20, 2004 15:12
Beiträge: 39
Hi, das hier ist ein sehr gutes Buch:

https://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... %3AIT&rd=1

Mfg Alex


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