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BeitragVerfasst: Sa Jul 22, 2006 16:54 

Registriert: Mi Mai 19, 2004 19:47
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Florian, das Blut wurde von einem Herzspezialisten im Gange eines kompletten Checkups abgenommen. In dieser Praxis verkehrt unteranderem auch Michael Schuhmacher und andere ...

Er hat mich auch darauf hingewiesen dass die erhöhten Werte eventuell vom Training kommen können, allerdings mit dem Hinweis dass bei irgendwelchen Leistungssportarten (fällt mir jetzt nicht mehr ein welche) die Sportler im Durchschnitt nicht mehr als 500 U/L hätten.
Zudem habe ich an den Vortagen nur sehr wenig, bis gar nicht trainiert!

kroenen, Muskelkater hatte ich an dem Tag nicht.


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BeitragVerfasst: Sa Jul 22, 2006 17:28 
Dann w√ľrde ich das von einem Facharzt abkl√§ren lassen.


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BeitragVerfasst: So Jul 23, 2006 7:36 

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Beiträge: 8487
Hallo,

das w√ľrde ich auch und vor allem nicht bei jedem Posting mit l√§cherlichen Ausseagen eine neu "Lebensgefahr" Sau durchs Dorf treiben

Die Argumente sind absolut lächerlich und wenn da wirklich ein "Facharzt" dahinter stecken sollte, dann hat der seinen Doktor wohl im Lotto gewonnen.

Normalerweise sollte ich √Ąrzten nicht sagen m√ľssen, wie sie mit Creatininwerten im Blut umgehen sollten, aber vielleicht sollte der Fachartz mal Kreatinine mit Harnstoff in Relation setzen und ein Kreatinin-Clearance Test durchf√ľhren eher er sich in Bl√∂dsinn ergiesst.

Bei Creatine-Supplements in Höhe von 3 g pro Tag in sind bei gesunden Sportlern keine schädlichen Nebenwirkungen und schon gar keine Lebesgefahr zu erwarten.

Wenn nat√ľrlich die Nieren kaputt sind, dann muss man auf Creatinesupplements verzichten aber sowieso eine spezielle Di√§t und arztliche Behandlung in den lebensplan aufnehmen.


Armin


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BeitragVerfasst: So Jul 23, 2006 23:13 

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Bevor wir uns jetzt immer weiter im Kreise drehen und einer nach dem anderen einen Arzt, der hochkarätige Sportler betreut, als Tölpel bezeichnet, möchte ich wieder um etwas mehr Sachlichkeit bitten.

Armin, du hast doch sicher viel Erfahrung was die CPK Werte im Blut anbelangt (Kreatininwerte sind bei mir √ľbrigens in Ordnung!).
Was sind denn so die CPK Werte die dir als "normale" Werte bekannt sind?

Welcher Wert steigt denn am bedeutensten in die Höhe wenn die Nieren nicht richtig funktionieren, Creatinkinase(CPK) oder Kreatinine?

Ich denke √ľberdies, dass man an vielen anderen Blutwerten auf einen Blick erkennen kann, wenn die Nieren nicht richtig funktionieren. Ergo, ich habe kein Nierenproblem, Armin.


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BeitragVerfasst: Mi Jul 26, 2006 20:26 

Registriert: Mi Mai 19, 2004 19:47
Beiträge: 276
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Ich hake nur ungern nach..., aber schreibst du bitte noch was dazu.


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BeitragVerfasst: Sa Jul 29, 2006 20:19 

Registriert: Mi Mai 10, 2006 15:58
Beiträge: 3
Du lagst mir deinem Höchstwert schon sehr richtig..
In meinem Buch der klinischen Chemie ist ein Normalwert zwischen 24-190 U/l angegeben. Bei z.B. einem Herzinfarkt kann der CK-Wert auf um die 600 U/l ansteigen (allerdings dann speziell das Isoenzym CK-MB, welches sich im Herzen befindet). Wenn die Messwerte tatsächlich stimmen, dann scheint es also sicherlich mit deiner Skelettmuskulatur in Zusammenhang zu stehen,
da nur bei einer Schädigung dieser solch hohe Werte erreicht werden können
(aufgrund der im Vergleich zum Herzen bzw. zum Gehirn [ein weiteres Isoenzym] wesentlich gr√∂√üeren Masse). An deiner Stelle w√ľrde ich die Messung also nochmal wiederholen, um entweder eine Best√§tigung oder eine Entkr√§ftung der Werte zu erreichen. Und falls es sich tats√§chlich best√§tigt, sollte dringend Ursachenforschung betrieben werden.
Hoffe ich konnte helfen :wink:


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BeitragVerfasst: Mo Jul 31, 2006 3:24 

Registriert: Mi Mai 19, 2004 19:47
Beiträge: 276
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Ich frage mich warum Du nichts dazu schreibst, Armin.


tobias79: Was haben denn solch hohe CPK Werte zur Folge?


Danke.


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BeitragVerfasst: Mo Jul 31, 2006 6:01 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

ich beantworte aus Zeitgr√ľnden nicht alle Postings, zumal manche Fragen f√ľr mich (vorsichtig ausgedr√ľckt) an den Haaren herbeigezogen sind... wie etwa das Konstrukt mit dem Arzt der hochkar√§tige Sportler betreut und so einen Unsinn √ľber Creatin/Creatinin ... erz√§hlen soll oder die Gummib√§rchen-Frage ect.

Hier zum Abschluss eine kurze Weiterbildung und dann will ich es bei dem Thema beruhen lassen:


Labordiagnostik

Creatin-Kinase (CK, Creatin-Kinase (Gesamt-CK), EC) wird auch als Creatin-Phosphokinase (CPK) oder als Kreatinkinase bezeichnet. Man stößt auch sehr häufig auf die falsche Bezeichnung Kreatinin-Kinase. Kreatinin ist die Ausscheidungsform des Kreatins.

Creatin-Kinase ist ein Enzym, dass eine energiereiche Phosphatgruppe von ATP auf Kreatin √ľbertr√§gt. Das Enzym findet man in allen Muskelzellen und im Gehirn. Es werden vier Isoenzyme, CK-MM (Skelettmuskeltyp), CK-MB (Myokardtyp), CK-BB (Gehirntyp) und CK-MiMi (Mitochondrientyp) unterschieden.

Es ist ein wichtiges Enzym f√ľr die Diagnose von Sch√§digungen der Herz- und Skelettmuskulatur. Die H√∂he des CK-Anstiegs und Infarktgr√∂√üe korrelieren miteinander.

Die Gesamt-Ck ist die Summe der vier Isoenzyme:

* CK-MM (Skelettmuskeltyp)
* CK-BB (Hirntyp)
* CK-MB (Myokardtyp)
* CK-MiMi (Mitochondrientyp)

Da die Creatinkinase schwer zwischen Herz- und anderen Muskelzerstörungen unterscheiden kann, wird immer häufiger das Troponin zur Herzinfarktdiagnostik benutzt. Ist der Wert der CK-MB größer als 6% der Gesamt-CK, geht man von einem Myocardschaden aus. Bevor die Möglichkeit zur Bestimmung des Troponin bestand, galt eine CK-MB-Eröhung > 10% zusammen mit einem charakteristischen EKG-Befund oder charakteristischen Beschewerden als sicherer Infarktnachweis.

In der Labordiagnostik wird die CK-Aktivität aus Plasma oder Serum bei Verdacht auf Herz- oder Skelettmuskelerkrankungen bestimmt.

Die Messung der CK-Aktivit√§t im Rahmen der Herzinfarktdiagnostik ist jedoch heute nicht mehr notwendig, da bessere Tests wie Troponin T/I oder CK-MB Masse verf√ľgbar sind.


Referenzbereich f√ľr Messungen bei 37¬įC nach IFCC
Frauen <167 U/l
Männer <190 U/l

Eine Erhöhung der CK deutet auf eine Herz- oder Skelettmuskelerkrankung hin, bei der Muskelzellen geschädigt wurden.

Bei allgemeinen Muskelerkrankungen wie der Progressiven Muskeldystrophie oder Myositis ist die CK-Aktivität stark erhöht > 25000 U/l

Bei einem Herzinfarkt ist die CK-Aktivität meistens < 7500 U/l.

Eine Runde Jogging oder ein intensives Krafttraining können bereits einen Anstieg auf 1000 U/l bewirken.

Nach Operationen, Injektionen (i.m.), Verletzungen bei denen Muskelzellen betroffen sind steigt die CK-Aktivität ebenfalls an, hier ist die Aktivität abhängig von der Grösse der Verletzung.

Literatur

* Neumeister, Besenthal, Liebrich: Klinikleitfaden Labordiagnostik, M√ľnchen/Jena, Urban&Fischer, 2003 ISBN 3-437-22231-7
* Lothar Thomas: Labor und Diagnose, Frankfurt/Main, TH-Books, 2005 ISBN 3-980-52155-9


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