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 Betreff des Beitrags: Creatinmonohydrat vs. Creatin-Ethyl-Ester - Creatin Generell
BeitragVerfasst: Fr Feb 20, 2009 11:51 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,

in der Studie:

The effects of creatine ethyl ester supplementation combined with heavy resistance training on body composition, muscle performance, and serum and muscle creatine levels von Spillane , Schoch, Cooke, Harvey et. al im Journal of the International Society of Sports Nutrition 2009,
Published: 19 February 2009:::: In conclusion, when compared to creatine monohydrate, creatine ethyl ester was not as effective at increasing serum and muscle creatine levels or in improving body composition, muscle mass, strength, and power. Therefore, the improvements in these variables can most likely be attributed to the training protocol itself, rather than the supplementation regimen.


wird gezeigt, dass einfaches Creatinmonohydrat (CM) dem aufwendiger hergestellten Creatin-Ethyl-Ester (CEE) bez√ľglich der Creatinlevel im Blutserum und in den Muskelzellen leicht √ľberlegen war.

Beim genauen Lesen der Studie ist erkennbar, dass offensichtlich beim Creatin-Ethyl-Ester mehr Creatin zu Creatinine umgewandelt wurde (CEE ergab höhere Creatininwerte im Serum) und daher einfaches CM höhere Creatinlevel im Serum erzielte.

Never the less... mit dieser Studie ins CEE nicht sinnlos geworden, die Studie belegt allerdings genau das, was Peak schon seit Jahren probagiert, n√§mlich dass einfaches CM f√ľr die meisten Athleten wahrscheinlich das sinnvollste Creatinprodukt ist.

√úbrigens... wir bei Peak verwenden schon von Anfang an als Creatinmonoprodukt Creatin-Ethyl-Ester-HCL welches die Umwandlung von Creatin zu Creatinin durch niedrigen PH Werte minimiert.

Jede der mittlerweile 13 existierenden Creatinverbindungen hat ihre Vorteile und ihre Nachteile und die Kunst ist es, die Verbindungen (wie in unserem Creatin Hyperfusion) so zu bilanzieren, dass sich die Vorteile möglichst addieren und die Nachteile minimieren.
W√ľrde in der oben angesprochenen Studie z.B. das CEE in geringerer Menge verehrt, dann w√ľrde sicher kein Creatin zu Creatinin umgewandelt werden und der Vorteil von CEE, dass es schneller als CM ins Blutserum gelangt, w√ľrde zum Tragen kommen.
Das ist ein wenig wie an der Börse... ein guter Analagensplit steigert die Erfolgschancen und minimiert das Ausfallrisiko :idea:

Als Res√ľmee w√ľrde ich empfehlen:
a,
F√ľr die meisten Fitness-Sportler ist CM das Produkt der Wahl
b,
Wer von CM kein Kraftzuwachs bekommt, oder wer Magen-Darmprobleme mit CM hat, der sollte auf Creatine-Hyperfusion umsteigen.

Es empfiehlt sich, diese Creatinsorten mit Kohlenhydraten und Protein bzw. freien Aminos√§uren zu nehmen, um √ľber eine Insulinaussch√ľttung eine bessere Zelltransportwirkung zu erzielen.

c,
Wer eine optimale Zelltransportwirkung ohne Kohlenhydrate bei Creatin erreichen will, der muss zu Creatine AKG (CAKG) oder Creatin-Orotat (CO) greifen, weil AKG und Orotsäure als Zelltransportcarrier wirken.

Allerdings muss man beachten, dass ohne Insulin (welches durch Kohlenhydrate und Protein/Aminos√§uren ausgesch√ľttet wird) die Zellmembran zwar CAKG und CO gut durchl√§sst, dass aber die Aminos√§uren nicht so gut wie mit Insulin eindringen, was den anabolen Zustand der Zelle ja auch beeintr√§chtigt.

Im Moment haben wir als Creatin-mit-Carrier Supplement nur CAKG im Program. Wir werden aber in K√ľrze auch Creatine-Orotate als Monoprodukt herausbringen, da sich bei internen Versuchen eine Mischung aus CAKG mit CO (plus etwas Magnesiumcitrat) als noch effizienter als CAKG alleine herausgestellt hat.
Dabei ist im Moment noch nicht klar, was der Grund f√ľr die h√∂here Effektivit√§t ist (wahrscheinlich ist es die Tatsache, dass Orots√§ure an sich gewissen anabole Effekte hat, die sich unabh√§ngig vom Creatin possitiv auswirken), aber die interne Ergebniss sind einfach so eindeutig, dass wir unseren Athleten generell die M√∂glichkeit zur Kombination geben wollen.

Armin


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