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 Betreff des Beitrags: Dauer der Glutaminsupplementierung im Ausdauersportbereich
BeitragVerfasst: Do Dez 11, 2008 9:16 

Registriert: Mi Dez 10, 2008 9:34
Beiträge: 15
hallo, bis jetzt war ich leser dieser foren. ich habe nun mal eine frage, in den foren wird sehr oft glutamin erwähnt. aber leider nicht die dauer der supplementierung. ich habe jetzt folgendes gefunden....

" Zudem kann zugef√ľhrtes Glutamin im K√∂rper leicht zu Glutamins√§ure und Ammoniak umgewandelt werden. Eine Gabe von Glutamin sollte nur in Phasen h√∂chster Trainings- und Wettkampfbelastung erfolgen, eine dauerhafte Einnahme sollte nicht l√§nger als 2 Monate, gefolgt von einer mehrw√∂chigen Pause, erfolgen, um die m√∂gliche Belastung des K√∂rpers mit Ammoniak zu verhindern."

wer kennt sich da aus (vielleicht hat armin eine antwort) ??

danke sehr!

thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Dauer der Glutaminsupplementierung im Ausdauersportbereich
BeitragVerfasst: Do Dez 11, 2008 10:47 

Registriert: Mi Nov 29, 2006 11:03
Beiträge: 13
Armin hat das schon beantwortet ( siehe unten )



Zitat:
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t-killa Betreff des Beitrags: Wie lange darf man Glutamin supplementieren?Verfasst: Fr Mai 12, 2006 11:02



Registriert: So Sep 04, 2005 12:19
Beiträge: 126
Wohnort: fulda Zitat:
Der K√∂rper kann Glutamin unter Aufnahme von Ammoniak aus Glutamins√§ure bilden. Glutamin ist sehr hitzeempfindlich und kann im K√∂rper leicht zu Glutamins√§ure und Ammoniak umgewandelt werden. Weiterhin wird durch die additive Gabe von Glutamin die Syntheserate des Organismus reduziert, was mit einer Verminderung der Ammoniakentgiftung gleichzusetzen ist. Ammoniak (NH3) ist ein toxisches Gas, das in Form von Harns√§ure im Urin ausgeschieden wird und unter anderem zu Gelenkproblemen f√ľhren kann. Eine Supplementierung sollte daher √ľber maximal 8 Wochen, gefolgt von einer mehrw√∂chigen Pause, erfolgen, um die toxische Belastung des Organismus mit Ammoniak zu reduzieren.


Ist das wahr? Soll ich dann nach 6-8 Wochen auch solange eine Pause machen?





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mcalex Betreff des Beitrags: Verfasst: Fr Mai 12, 2006 11:05


Registriert: Di Apr 13, 2004 7:27
Beiträge: 1044 Glutamin ist auch im milch,brot,eier,fisch etc. also besser du ist garnichts ab heute





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Armin Betreff des Beitrags: Verfasst: Fr Mai 19, 2006 11:34


Registriert: So Jan 16, 2000 2:01
Beiträge: 5594 Hallo,

sorry, aber was f√ľr ein "Fachmann" hat denn das geschrieben?

Ammoniak ist ein UNVERMEIDBARES Nebenprodukt des menschlichen (und tierischen) Stoffwechsels.
Je mehr Stoffwechselaktivität, desto mehr Ammoniak entsteht, dh. u.a. der Leistungssportler erzeugt automatisch mehr davon als der Schreibtischhengst. Besonders bei hohem Proteinkonsum in Verbindung mit körperlichem Training entsteht viel Ammoniak und zwar durch quasi "verbrauchte" Aminosäuren/endogene Proteine, bei denen die Aminogruppe und die Säuregruppe getrennt sind, so dass sich der "verlorene" Stickstoff mit Hydrogen zu Ammoniak verbinden kann.

Gl√ľcklicherweise ist aber der Sportler auf dieses Phenomen quasi trainiert so dass er keine Probleme damit hat. Ammoniak wird mit Carbon Dioxide (das der Sportler durch sein Training ja auch vermehrt erzeugt) engogen verlinkt und dann √ľber den Urin ausgeschieden..(also genug trinken!!! dann macht die Natur den Rest v√∂llig allein und zwar in idealer Weise).

Bei Lebercirrhose und extensivem Stress (meist aber mentalem Stress, nicht körperlichem Stress in Form von Sport wobei allerdings Extremsport bei unausgewogener Lebens- und Ernährungsweise doch als schlechter Stress zu sehen ist) können zu hohe Ammioniakmengen im Körper entstehen und das hat dann gesundheitschädliche Folgen auf die ich aber hier nicht eingehen will.

In solchen F√§llen ist so weit wie m√∂glich der oben angesprochene Misstand zu beseitigen und man kann durch geeignete N√§hrstoffe f√ľr eine Ammoniakentgiftung sorgen.

Zu den Nährstoffen zählen:
Glutamin (das im Gehirn zu Glutaminsäure umgewandelt wird und sich dann mit dem Nitrogen/Stickstoff des Ammoniaks wieder zu Glutamin verbindent und so Ammoniak REDUZIERT). Achtung... Glutaminsäure, die oral verzehrt wird, hat komischerweise diese entgiftungseigenschaft nicht!
Weithin sind Alpha Ketoglutarate, Carnitin, Acethyl-L-Carnitin, Arginin, Apargarinsäure, Citrulline, Ornithin, Ornithine Alpha Ketoglutarate, Araionogalactan, und Bifidobakterien ammoniaksenkend.

Armin





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oh Herr schmeiss Hirn vom Himmel ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Dauer der Glutaminsupplementierung im Ausdauersportbereich
BeitragVerfasst: Do Dez 11, 2008 12:53 

Registriert: Mi Dez 10, 2008 9:34
Beiträge: 15
vielen dank f√ľr die schnelle antwort. leider habe ich den beitrag √ľbersehen.

thomas


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