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 Betreff des Beitrags: Eisen√ľberladung bei M√§nnern
BeitragVerfasst: So Apr 25, 2004 8:47 

Registriert: So Apr 25, 2004 8:38
Beiträge: 229
Wohnort: Berlin
Bei M√ľller-Wohlfahrt las ich mal die Empfehlung, dass M√§nner nur als Leistungssportler ihre Nahrung mit Eisen supplementieren sollten. Freizeitsportlern empfahl er keine zus√§tzliche Eiseneinnahme. Da ich bei 2 x Training in der Woche nach Feierabend mich auch als Freizeitsportler f√ľhle, belas ich mich weiter:

Bei Strunz und Jopp im Buch "Mineralien" (2003) wird aus einer Studie aus dem Jahr 1999 wie folgt zitiert:
"Bei M√§nnern liegt M√ľdigkeit √∂fter an Eisen√ľberladung, als an Eisenmangel." Die Autoren schlu√üfolgern:
"Eisen sollten Männer daher nicht einfach auf Verdacht einwerfen, denn Eisen wird kaum wieder ausgeschieden."
Sie merkten an, dass 10 -15 % der Nordeurop√§er dazu auch noch ein Eisenspeichergen bes√§√üen, welches zur Aufnahme der doppelten Menge an Eisen im Darm f√ľhrt (2 Studien).
Weiterhin wird an Hand von weiteren Studien profezeit, dass bei einem Eisen√ľberschu√ü Diabeties und Herzinfakte ansteigen k√∂nnen. √Ąltere Menschen haben zu 13 % √ľberf√ľllte Eisenspeicher.
Die Autoren raten dazu, A-Z Produkte mit Eisen zu vermeiden, da Eisen die Zinkaufnahme behindert. Wer Eisen benötigt, könne es separat einwerfen.
√úbrigens empfahl M√ľller-Wohlfahrt auch Kupfer und Mangan nur kurm√§√üig anzuwenden.

In vielen Produkten bei PEAK findet man Eisen, Kupfer und Mangan-Zus√§tze. Ich denke aber, dass die Zielgruppe f√ľr Peakprodukte nicht nur Profis sind oder ? Vielleicht bin ich hier tats√§chlich im falschen Film.

W√§re es nicht gut, wir w√ľrden selbst √ľber unsere Eisensupplementierung entscheiden? Nat√ľrlich hat Eisen f√ľr die Sauerstoffversorgung unbestrittene Vorteile. Die Dosis allein macht aber auch hier den Erfolg aus.

Wer wei√ü mehr √ľber das Thema?[/b]


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BeitragVerfasst: Di Apr 27, 2004 7:20 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
Eisen, aber eigentlich fast alle Spurenelemente, sollten unbedingt in nicht zu geringer aber auch nicht in zu hoher Menge zugef√ľhrt werden.
Das h√§ngt nicht nur mit den negativen psysiologischen Folgen einer √úberdosierung eines einzelnen Elementes, sondern sogar noch mehr von der Konkurrenz verschiedener Elemente miteinander (behindern oder verdr√§ngen sich gegenseitig) zusammen, was insgesamt zu einer schlechten Mineralien-und Spurenelementbilanz im Organismus f√ľhrt.

Berichte √ľber Eisen sind jetzt (Anti-Aging-Welle) besonders popul√§r geworden, weil es sehr reaktionsfreundlich (oxidativ) ist.

Auf der anderen Seite kann man Studien die an Menschen mit zu hoher Eisenaufnahme durchgef√ľhrt wurden nicht nutzen um eine Anti-Eisen-Kampagne (die besonders die oft selbst vertriebenen Multi-Vitamin-Mineral-Produkte f√∂rdert) zu sch√ľren.

Eine solche Kampagne ist mit jedem Element m√∂glich, aber man sollte doch vern√ľnftig bleiben und nicht einige Studien herauspicken um seine Verkaufsziele durchzusetzen, sondern alle Fakten im Zusammenhang sehen.

Realistisch betrachtet haben Sportler fast immer Zink, Chrom und Eisenmangel (das ist definitv belegt) und daher ist eine Supplementierung generell (ich w√ľrde mal sagen in 99.5% aller F√§lle) angezeigt.

Selbst bei Nichtsportlern w√ľrde ich immer ein sorgf√§ltig und gerade bei Spurenelementen vorsichtig niedrig dosiertes Multipr√§parat empfehlen, denn das wird sicherlich nicht zu einer √úberf√ľtterung mit irgend einem Element f√ľhren.
Allenfalls bei M√§nnern (weniger bei Frauen) √ľber 50 Jahren w√ľrde ich das Eisen weglassen, daf√ľr aber Chrom und Zink erh√∂hen.

A-Z ist keine "Reglerstoff-Bombe" wie manche hochdosierten US-Produkte und daher generell sicher (sonst w√ľrden es besonders die deutschen Beh√∂rden - die ja gern solche Sachen der Parmalobby zuschanzen - sofort verbieten).

Wir haben das Produkt auch absichtlich als sichere Grundversorgung gehalten, da wir davon ausgehen, dass die Athleten sich mit solchen Themen befassen und gegebenenfalls Chrom, Zink, Eisen (besonders Frauen), Vandium usw.) gezielt als Einzelsubstrat supplementieren.

Armin


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BeitragVerfasst: Mi Apr 28, 2004 18:53 

Registriert: So Apr 25, 2004 8:38
Beiträge: 229
Wohnort: Berlin
Danke f√ľr Deine Antwort.

Du schriebst:
"Allenfalls bei M√§nnern (weniger bei Frauen) √ľber 50 Jahren w√ľrde ich das Eisen weglassen, daf√ľr aber Chrom und Zink erh√∂hen. "

Was ist eigentlich wenn wir, also Eure Kundschaft, so alt sind? Bei mir im Studio trainiert ein Rentner, der f√ľr sein Alter eine Traumfigur besitzt. Ein seltenes, wunderbares Vorbild f√ľr uns J√ľngere. Vielleicht w√§re die Zielgruppe der √ľber 50-j√§hrigen f√ľr Euch auch interessant? Bis jetzt h√§tten die Rentner in Deutschland noch Geld f√ľr Nahrungserg√§nzungen. In 10 - 20 Jahren sieht es da wohl schlechter aus. Aber das ist wohl ein anderes Thema.

Wenn Du weiterhin dieses interessante Forum f√ľhrst, hast Du uns als Rentner noch alle auf dem Hals. Vielleicht bietet ihr dann Gehhilfen an?


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BeitragVerfasst: Do Apr 29, 2004 6:45 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
die Zielgruppe ist interessant, wir werden noch in diesem Jahr eine Gesundheitslinie auf den Markt bringen.

Unabh√§ngig davon sind viele Sportlerprodukte f√ľr √§ltere Menschen interessant, da sie ja in erster Linie dem Muskelaufbau, der Regeneration und dem Muskel-bzw. Zellerhalt dienen und sehr leicht verdaulich bzw. resorbierbar sind.

Creatine bzw. Createston ist zB. ein Idealprodukt f√ľr √§ltere Leute, denn es verbessert den gesamten Stoffwechsel und sogar die Gehirnleistung.

Armin


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