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 Betreff des Beitrags: Frage zu pinitol und Insulin
BeitragVerfasst: Mi M√§r 23, 2005 4:10 
Da ich einen relativ hohen Kohlenhydratverzehr tags√ľber habe , w√ľrde nach der Theorie f√ľr mich das aj nichts bringen.Meine Frage ist nun:
Ist es so, dass in einem anabolen Fenster die Wirkung von Insulin (durch hochglyk√§mische KH induziert) vollkommen unsch√§dlich f√ľr die Gesundheit w√§ren, weil dann sowieso kein K√∂rperfett aufgebaut wird sondern Muskelmasse?
Was sind die Ursachen einer Insulinresistenz, und besteht diese auch nach dem Training?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi M√§r 23, 2005 7:32 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
ein hoher Kohlenhydratverzehr tags√ľber dient vor allem der Energiebilanz, bedeutet aber nicht unbedingt, dass ein anaboles Fenster dadurch optimal genutzt wird.
Um sein anaboles Fenster richtig zu nutzen sind mindestens 90 besser 100 g Dextrose, Maltodextrin oder ein √§hnlich schnelles Kohlenhydratkonzentrat (ohne Ballaststoffe) n√∂tig UND diese Kohlenhydrate m√ľssen direkt bei offenem Fenster VOLLST√ĄNDIG verzehrt werden.
Ist das gegeben, dann bringt zus√§tzliches Piniol in der Tat nichts. Allerdings bestehen bei einem normalen Trainingstag 2 anabole Fenster (morgens und nach Training) und bei Doppel Splitt Training sogar 3 solcher Fenster. Dh. es sind 2 bis 3 mal 100 g der oben genannten schnellen Kohlenhydrate notwendig - und das wird im allgemeinen nicht praktiziert - daher hat Pinotol generell fast f√ľr jeden Athleten eine Berechtigung, auch dann, wenn er tags√ľber viele KH zur Energiedeckung verzehrt.

"Vollkommene Unsch√§dlichkeit" w√ľrde ich nie bei irgend etwas best√§tigen. Allerdings d√ľrfte nach menschlichem Ermessen eine massive KH Beladung nach dem Training nicht sch√§dlich sein - vorausgesetzt es werden generell nicht zu viele KH verzehrt, was ja bei dir nicht der Fall ist. √úber diese Frage m√ľsstest du mit einem Arzt sprechen wobei eine eingehende Untersuchung und eine Bewertung der Nahrungsaufnahme notwendig ist.

Ich bin grundsätzlich ein Gegner von "gerade so daher gemachten Spekulationen" auch wenn sie auf den ersten Blick logisch erscheinen, das hat nichts mit wissenschaftlichen Beweisen zu tun, sondern eher mit Politik und Polemik (und Stammtisch). Daher kann ich dir nur oben beschriebenen Antwort zu deiner Insulinfrage geben.

Insulinresistenz kommt von dauerhaft oder zumindest √ľber regelm√§√üig langdauerndem hohen Insulinspiegel. Die Rezeptoren der Zellen werden durch dieses dauernd zirkulierenden Insulin weniger und weniger sensibel f√ľr Insulin (stumpfen ab).
Bei hohem KH Verzehr besteht diese Gefahr und zusätzlich kann durchaus auch die eigentliche Insulinsynthese wegen einer dauerhaften Überforderung zusammenbrechen.

Armin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi M√§r 23, 2005 15:40 
Um auf nat√ľrliche Weise eine Insulinresistenz zu vermeiden, w√§re da eine sog. Zick-Zack-Di√§t angebracht , damit die Insulinrezeptoren wieder desensibilisiert werden? Oder sehe ich das falsch?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi M√§r 23, 2005 16:01 

Registriert: Sa Dez 18, 2004 4:09
Beiträge: 708
Ich weiss nicht genau wie du isst, aber hier sollte man sich nicht verrueckt machen. Verzeih mir die Direktheit, aber ich glaube, du solltes hier "auf eine andere Schiene denken". Eine Insulinresistenz kann zwar vorkommen, es ist jedoch eher wirklich selten. Oftmals haben Leute damit Probleme, die regelmaessig grosse Mengen absolut ungesunder, mit Unmengen an Industriezucker verseuchter lebensmittel zu sich nehmen.

Meine Nachbarin wundert sich, dass sie eine leichte Form von Diabetes hat, schafft es abends aber locker, einen 1,5-kilo-Eimer Eis zu verputzen! da ich nicht davon ausgehen, dass du dich als Sportler auch so verhaeltst, sehe ich bei dir nicht unbedingt die Gefahr einer Insulinresistenz. Dennoch - ganz auszuschliessen ist sowas nie (genetik etc.). Wenn du dir hier sorgen machst, geh einfach mal zum Arzt und lass Blutzucker messen.

Bei dir sehe ich allerdings m√∂glicherweise ein anderes Konfliktpotential, das, wenn zutreffend, korrigiert werden sollte: Du sprichst in einem anderem Posting nach ein paar schweren Saetzen im Training von starker Ermuedung und erwaehnst in diesem Posting, dass du dich tags√ľber sehr kohlenhydratreich ernaehrst. Ist es moeglich, dass deine Gesamt-Kohlenhydratmenge zuviel sehr kurzkettige Kohlenhydrate beinhaltet?

Das wuede n√§mlich auch die schnelle Ermuedung (Blutzuckerspiegel geht bei kurzkettigen KH durch die Decke und faellt dann wieder oft unter Ausgangsniveau zur√ľck, da der K√∂rper von der Evolution her meist nicht an kurzkettige KH gew√∂hnt ist, meint er mehr Energie zu haben, als tatsaechlich vorhanden ist. wenn er das dann bemerkt hat, sinkt der Blutzuckerspiegel rapide ab) bei dir erklaeren. Check das mal ab und probier mal, mehr Kohlenhydrate mit niedrigerem glyk√§mischem Index zu verzehren. Das "setzt dein Grundenergieniveau auf eine wesentlich stabilere Basis".

Ich schwoere bspw. auf Nudeln/Spagetti. Wenn ich viel kurzkettige KH esse, werde ich insgesamt schlapper. Die Insulinwirkung als Speicherhormon imitiere ich vorwiegend mit Anabolic Juice/D-Pinitol.

Herzlichst drratio


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi M√§r 23, 2005 16:12 
Danke , du hast wahrscheinlich Recht.Ich esse wirklich zuwenig langkettige KH , ich werds mal mit Haferflocken probieren .
Sollte man die dann 3h vor Belastung nehmen?
Übrigens könnte ich auch einen Eimer Eis jederzeit verputzen , egal was ich sonst noch am Tage esse, aber ich weiß dass es ungesund ist und halte mich ab.
Ich weiß auch nicht warum ich so einen hohen Energiebedarf habe, obwohl ich endo-mesomorph veranlagt bin,wobei dies jedoch eher in Richtung endomorph geht.
Mein Bruder z.B. ist von der Veranlagung her sehr ektomorph , isst aber soviel wie ich , ist dabei noch ungez√ľgelter als ich.
Wahrscheinlich muss man den Insulinspiegel Tags√ľber konstant auf einem mittleren Nivaeu halten.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do M√§r 24, 2005 8:57 

Registriert: So Jan 16, 2000 1:01
Beiträge: 8487
Hallo,
drratio hat vollkommen recht.

Bei einem ECHTEN Sportler kommt eine Insulinresistenz so gut wie nicht vor.

Er m√ľsste sich schon gezielt √ľber Jahre hinweg mit Kohlenhydraten bis zum geht nicht mehr vollstopfen um eine Insulinresistenz m√∂glich zu machen.

Körpertraining bekämpft regelerecht eine Insulinresistenz!!!!
Was ich diesbez√ľglich unter K√∂rpertraining verstehe ist wohl klar, Schwei√ü mu√ü schon flie√üen, 2 mal 10 Liegest√ľtz am Tag sind kein K√∂rpertraining .....

Armin


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