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Biotin

Biotin

Die Vorteile auf einen Blick:

Biotin trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei

Es trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei

Liefert einen Beitrag zur Erhaltung normale Haare, normaler Schleimhäute und normaler Haut bei

Biotin trägt zur normalen psychischen Funktion bei




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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Biotin

Allgemeine Informationen

Biotin (5-[(3aS,4S,6aR)-2-Oxohexahydro-1H- thieno[3,4-d]imidazol-4-yl]pentansäure), auch unter dem Namen Vitamin H bekannt, gehört zu der Gruppe der wasserlöslichen B-Vitamine. Außerdem wird es in der wissenschaftlichen Literatur auch noch unter den Namen Vitamin H, Vitamin B7, Coenzym R und Hautvitamin geführt (BITSCH UND BARTEL 1994). Für diesen Artikel wird jedoch der Übersicht halber nur die Bezeichnung Vitamin H und/oder Biotin verwendet. Des Weiteren ist es ein essenzieller Cofaktor für Enzyme der Carboxylase-Familie*1 und dadurch an vielen Enzymvorgängen beteiligt. Bei näherer Betrachtung handelt es sich bei Biotin im chemischen Bereich um eine Kombination aus Harnstoff, Thiophen und Valeriansäure. Die ersten Wissenschaftler, die dies im Jahre 1942 erkannten, waren die Wissenschaftler DU VIGNEAUD sowie seine damaligen Kollegen. In der Natur findet die Synthese von Biotin nur bei Bakterien und bestimmten Pilzarten statt, eine weitere Synthese bei Säugetieren findet wahrscheinlich in ihrer Darmflora statt, da ist sich die Wissenschaft aber bis heute noch nicht ganz einig. Es existieren von Biotin in der Natur 8 mögliche Stereoisomere, von denen allerdings nur das d-(+)-Biotin (D-Biotin) in der Natur existieren und biologisch aktiv sind. Es existieren zahlreiche Lebensmittel, welche Biotin enthalten, dennoch ist der Gehalt an Vitamin H sehr gering.

*1 Die Carboxylase-Familie besteht aus vier Carboxylasen, diese sind:

  • Acetyl-CoA-Carboxylase
  • Pyruvatcarboxylase
  • Propionyl-CoA-Carboxylase
  • 3-Methylcrotonyl-CoA-Carboxylase

Das Biotin ist ein Cofaktor der Carboxylasen und zusammen spielen beide eine gemeinsame Rolle im menschlichen Stoffwechsel.

Die untere Liste zeigt eine mögliche Auswahl an Vitamin H-haltigen Lebensmitteln:

Nahrungsmittelµg pro 100g
Fisch 
Hering 9
Forelle 7,7
Rotbarsch 4,8
Kabeljau 2,7
Fleisch 
Rinderleber 1,9
Schweineleber 30
Schweinefleisch 3,3
Rindfleisch 1,9
Milchprodukte 
Brie 5
Vollmilch 3,5
Gouda 2,6
Getreide 
Haferflocken 20
Roggenmehl Type 1740 4
Reis, ungeschält 3
Reis, geschält 1
Weizenmehl Type 405 1
Nüsse 
Erdnüsse 34
Walnüsse 20
Mandeln 10
Ei 
Ei 23,8
Gemüse 
Tomaten 3
Erbsen 2,1
Spinat 2
Blumenkohl 1
Spargel 0,7
Kartoffeln 0,2
Obst 
Bananen 5
Erdbeeren 3
Aprikosen 1
Grapefruit 0,7
Kirschen 0,4
Birnen 0,1

Umrechnung:

1 µg entspricht 40 IE

Wie die obige Tabelle zeigt, sind die Nüsse, wenn es um den Biotinanteil pro 100 g geht, die Spitzenreiter. Selbst beim Fleisch kann hier nur die Schweineleber mithalten, danach kommt bereits das Ei mit 23,8 µg Biotin pro 100 g. Biotin ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, somit ist der Bedarf an Biotin sowohl beim Omnivore wie beim Vegetarier bei ausreichender Ernährung gesichert. Der Bedarf an Biotin für Erwachsene, wie auch Kinder und Jugendliche ist bis heute noch nicht ganz geklärt, deswegen gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE/ÖGE/SGE/SVE, 2000) Schätzwerte für eine angemessene Biotinzufuhr an. Die unten abgebildete Tabelle zeigt die Schätzwerte nach DGE:

Schätzwerte für eine angemessene Biotinzufuhr:

AlterSchätzwert (µg/Tag)
0 - < 4 Monate 5
4 - < 12 Monate 5 - 10
1 - < 7 Jahre 10 - 15
7 - < 10 Jahre 15 - 20
10 - < 13 Jahre 20 - 30
13 - < 15 Jahre 25 - 35
15 - > 65 Jahre 30 - 60
   
Schwangere 30 - 60
   
Stillende 30 - 60

 

Vitamin H/Biotin im Sport

Als wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe erfüllt das Vitamin H/Biotin neben seinen weiteren 6 Vertretern der B-Gruppe sehr viele Funktionen in der menschlichen Biochemie. Vor allem die Beteiligung als Cofaktor für Enzyme (Enzyme sind Katalysatoren im menschlichen Körper für alle möglichen Stoffwechselvorgänge) macht es für die Verwertung der Makronährstoffe und im Energiestoffwechsel unabdingbar, näheres siehe weiter unten „Wirkungsweise von Vitamin H/Biotin“. Obwohl der menschliche Körper von Vitaminen im Allgemeinen sehr wenig benötigt, sind diese kleinen Helfer das A und O, wenn alles im Körper reibungslos ablaufen soll. Die Zeiten, in denen Bodybuilder und Sportler einfach nur Kohlenhydrate und Proteine verzehrten, ohne die Inhaltsstoffe zu studieren, gehören der Vergangenheit an. Inzwischen werden die Inhaltsstoffe akribisch studiert und verglichen, ob sie den Ansprüchen des Sportlers entsprechen, ist die nicht der Fall, wird oft ein dementsprechendes Vitamin-B-Präparat dazugekauft und ergänzt. Fragt man die heutigen Kraftsportler nach ihren Standardsupplementen, ist die Antwort meistens ein Proteinprodukt, welches bereits mit Vitaminen angereichert ist. Dennoch bekommt man inzwischen oft die Aussage, dass ein qualitatives hoch dosiertes und hochwertiges Supplement wie z.B. ein Multivitamin-Präparat oder ein Vitamin-B-Komplex nicht fehlen darf. Wenn es um den Kauf von Vitamin H/Biotin geht, ist es am Besten in ein hochqualitatives Multivitamin-Supplement zu investieren, da man hier sicher gehen kann, das die Verhältnisse der Vitamine optimal zueinander abgestimmt sind.

Vitamin-H/Biotin-Supplemente sind in vielen verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, dazu gehören:

  • Tabletten
  • Kapseln
  • Dragees
  • Fertigpulver
  • Tabletten zum Lutschen
  • Brausetabletten
  • etc.

Wirkungsweise von Vitamin H/Biotin

Vitamin H/Biotin ist ein regelrechtes Vielzweck-Vitamin, genauso wie seine B-Vitamin-Brüder. Es ist unter anderem nämlich wissenschaftlich erwiesen, das Vitamin H/Biotin zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen beiträgt. Dies kann einem Sportler/Bodybuilder zum Vorteil gereichen, da gerade im Kraftsport großen Mengen an Protein, Kohlenhydrate, Fette und Vitamine zu sich genommen werden. Daneben spielt das Vitamin H/Biotin eine nicht unerhebliche Rolle im menschlichen Stoffwechsel, da es zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Funktion des Nervensystems beiträgt. Vitamin H/Biotin liefert neben den rein physiologischen Wirkungen auch einen Beitrag für das Gesamtbild einer Person, da es einen Beitrag zur Erhaltung normaler Haare, normaler Schleimhäute und normaler Haut beiträgt. Neben den körperlichen Aspekten hilft das Vitamin/Biotin auch der Psyche, denn es trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei.

B-Vitamine, zu denen auch das Biotin gehört, erfreuen sich in der Welt des Bodybuildings einer immer größer werdenden Beliebtheit, da verwundert es sich nicht, dass es inzwischen auch in anderen Sportarten regelmäßig zum Einsatz kommt.

Zu diesen Sportarten gehören unter anderem:

  • Base-Jumping
  • Beachsoccer
  • Footbag
  • Fußball
  • Gleitschirmfliegen
  • Parkour
  • Pentathlon
  • Rafting
  • Schach
  • Siebenkampf
  • Wasserball
  • etc.

Anwendung und Nebenwirkungen

Der Einsatz von Vitaminen und Antioxidantien ist inzwischen neben Proteinen und Kohlenhydraten in der Bodybuilding- und Fitnessszene zu einem alltäglichen Ablauf geworden. Wurden anfangs diese kleinen Helfer noch müde von der Seite belächelt, sind sie inzwischen wichtiger denn je. Genauso wie die Proteineinnahme richtig getimet werden muss, ist der zusätzliche Verzehr von Vitaminen zu einem gewissen Zeitpunkt wichtig, um deren Effekte optimal nutzen zu können. Bei der Einnahme von Vitamin H//Biotin sollte man immer berücksichtigen, dass dies immer im Verbund mit den anderen B-Vitaminen geschieht, denn B-Vitamine wirken nur ideal, wenn sie in einem optimalen Verhältnis zu einander abgestimmt sind. Nehmen Sie Vitamin H/Biotin immer als Multivitamin oder Vitamin-B-Komplex zu den Mahlzeiten ein.

Die Menge und Varianten der Vitamin-B-Komplexe auf dem Supplementmarkt sind doch sehr zahlreich und deren Zusammensetzung auch sehr unterschiedlich.

Vitamin-B-Komplex aus dem Sortiment von Peak Performance Products liefert Ihnen die folgende Zusammensetzung:

  • Thiamin/Vitamin B2                
  • Riboflavin/Vitamin B2                  
  • Niacin/Vitamin B3                  
  • Pyridoxin/Vitamin B6                  
  • Folsäure/Vitamin B9                  
  • Dibencozid/Vitamin B12                  
  • Pantothensäure/Vitamin B5                  
  • Spirulina                  
  • Bierhefe

Überversorgung mit Biotin/Vitamin H

Eine klassische Überversorgung mit Vitamin H/Biotin ist über eine normale Mischkost einfach nicht möglich. Selbst eine chronische Biotinzufuhr mit dem 200-fachen des üblichen Normalwertes, welche für medizinische Zwecke eingesetzt wurde, führte zu keinen erkennbaren schädlichen Effekten. Abgesehen davon, sind die in der BRD zugelassenen Referenzwerte für Vitamin H/Biotin in Nahrungsergänzungsmitteln, weit unter den Dosierungen, welche in der Medizin für therapeutische Zwecke Verwendung finden.

Mangel an Biotin/Vitamin H

Mangelerscheinungen von Vitamin H/Biotin sind äußerst selten, da der Bedarf des menschlichen Organismus durch eine ausgewogene Ernährung mehr als gedeckt wird. Der Bedarf (Schätzwerte) für den menschlichen Körper wurde ja in der obigen „Schätzwerte für eine angemessene Biotinzufuhr“ dargestellt. Diese Menge ist. z. B. in Nüssen, Eigelb, Leber, Hefe, Reis oder Sojamehl mehr als vorhanden. Es gibt nur wenige Möglichkeiten den Organismus in einen Mangelzustand von Vitamin H zu bringen. Die eine Möglichkeit entsteht nur wenn die biotininduzierte Darmflora durch die Einnahme von Antibiotika beschädigt worden ist. Die zweite Möglichkeit ist der Verzehr von großen Mengen an rohen Eiern, wie es in den frühen Jahren des Bodybuildings oder in Boxfilmen à la Sylvester Stallone publiziert wurde. Sieht man mal von der möglichen Salmonellenvergiftung durch die rohen Eier ab, so kann man sich durch den rohen Eierverzehr den Biotinmangel selbst antrinken. Der Grund liegt in den Inhaltsstoffen des Eis selbst. Im Eiklar ist die Aminosäure Avidin und im Eigelb das Biotin vorzufinden. Durch den Verzehr eines rohen Eis verbindet sich die befindliche Substanz Avidin sowohl mit dem im Eigelb enthaltenen Biotin wie auch mit dem im Magen-Darm-Trakt gebildeten Biotin zu einem für den Körper nicht spaltbaren Komplex. Dieser Komplex wird dann in seiner biotinbindenen Form mit dem Stuhlgang wieder ausgeschieden. Deshalb sollten Eier immer erhitzt werden, denn durch das Erhitzen jeglicher Art (kochen, braten etc.) wird der biotinbindende Stoff Avidin zerstört.
Es gibt noch Sonderfälle bei denen ein Biotinmangel auftritt, welche aber unter medizinische Aufsicht gehören und nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden, wie z.B. bei:

  • Chronischer Alkoholismus
  • Nierenkranke Patienten die sich regelmäßig einer Dialyse-Behandlung unterziehen müssen
  • Patienten die auf die Einnahme von Antikonvulsiva (Medikament gegen Krampfanfälle wie z.B. bei Epilepsie) angewiesen sind


Folgende Symptome können bei einem Vitamin H/Biotin-Mangel auftreten:

  • Appetitlosigkeit
  • Änderung der Haarfarbe
  • Bewegungsstörungen
  • Blutarmut
  • Brüchige Nägel
  • Depressionen
  • Entzündungen und Graufärbung der Haut
  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Halluzinationen
  • Haarausfall
  • Herzfunktionsstörungen
  • Hohe Anfälligkeit für Infektionen
  • Muskelschmerzen
  • Müdigkeit
  • Überempfindlichkeit
  • Übelkeit

 

 Quellen:

  • BITSCH, R.; BARTEL, K., 1994: Biotin – wissenschaftliche Grundlagen, klinische Erfahrungen und therapeutische Ansatzmöglichkeiten. In: BITSCH, R. (ED.): Biotin. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart. S. 5 – 135

 

Internetquellen:

  • http://www.onmeda.de/naehrstoffe/biotin-biotinlieferanten-2260-4.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Biotin