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Eiprotein (Eialbumin)

Eiprotein (Eialbumin)

Die Vorteile auf einen Blick:

Mittelschnelle Resorptionsgeschwindigkeit

Perfektes Protein für Diät und Wettkämpfe

Liefert einen Beitrag für normale Knochen

Liefert wertvolle Bausteine, die zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse beitragen

Geeignet für Personen mit bestimmten Lebensmittelunverträglichkeiten (Laktose, Gluten).

Hervorragendes Aminosäure-Profil

 




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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Eiprotein (Eialbumin)

Allgemeine Informationen

Eiprotein, auch Egg Protein genannt, gehört mit Casein und Milchprotein zu den traditionsreichsten Eiweißsupplementen. Es genießt unter den Bodybuildern und Kraftsportlern noch immer den Ruf eines „Wettkampfproteins“. Bevor dieses Protein als Pulver angeboten werden konnte, wurde es von Sportlern als Rohsubstanz (Eiklar und Eigelb) verzehrt. Heutzutage gibt es davon zwei Formen: einmal als normales Eiklarprotein sowie als sogenanntes „Eialbumin“. Der Unterschied liegt im Herstellungsverfahren und der Wertigkeit. Das liegt daran, dass es sich bei normalen Eiklarprotein lediglich um gefrorenes, getrocknetes Eiklar handelt, das gerade einmal eine biologische Wertigkeit (BW) von 88 hat. Ganz anders verhält es sich beim Eialbumin. Dies wird mittels eines speziellen Verfahrens hergestellt. Sein Aminosäureprofil gleicht dem des Volleis, das alle essenziellen Aminosäuren beherbergt und mit einer BW von 100 sogar heute noch als Referenzprotein herangezogen wird. Einzig und allein gilt nur noch das Wheyprotein als hochwertiger, da es eine biologische Wertigkeit je nach Herstellungsverfahren zwischen 104 und 157 aufweist. Immerhin war schon zu „Arnold SchwarzeneggersZeiten“ das Ei, neben Fleisch und Gemüse, die Proteinquelle schlechthin. Hatte gar mancher Profi zu dieser Zeit ein Großabo bei seinem Lieblingsbauern, um sich seinen Proteinvorrat in Form von Eiern zu sichern. Das ist nicht verwunderlich, wenn man sich die Werte von einem 60g Ei genauer ansieht.

Tab. 1: Zusammensetzung eines 60 g schweren Eis [ROTH, 2009; CHEFTEL et al.,1992

 

Wasser (%)

Proteine (%)

Lipide (%)

Kohlenhydrate (%)

Mineralien (%)

Eischale (6 g)

1,6

3,3

-

-

95

Eiklar (34 g)

88

10

0,03

0,9

0,6

Eidotter (19 g)

49

16

33

1

1

Gesamtei

65,5

12

11

0,5

11

Ei ohne Schale

74

13

12

0,7

0,9

Wie man an den Werten der Tabelle erkennen kann, enthält das reine Eiklar viel Protein, aber wenig Fett und Kohlenhydrate. Daneben war das Ei noch eine bezahlbare Proteinquelle.

Wirkungsweise von Ei Protein

Bevor ein Wachstum in der Muskulatur stattfinden kann, ist ein dementsprechend starker Reiz in Form von Muskeltraining oder Sauerstoffarmut vonnöten. Aufgrund von dieser gewollten Überlastung (überschwelliger Reiz) in der jeweils beanspruchten Muskulatur, kommt es zu Rissen in dessen Kleinstfasern. Dieser vorhandene Schaden löst gewisse biochemische Vorgänge im menschlichen Organismus aus. Diese wiederum veranlassen den Körper dazu, den vorhandenen Schaden mittels ausreichend Protein und weiteren Substanzen zu reparieren und ihn noch stärker zu machen, als er vorher war. Dies dient dazu, bei einer erneuten Belastung nicht noch einmal an derselben Stelle verletzt zu werden. Neben seinem regelmäßigen Einsatz im Kraftsport kann es auch in anderen Sportarten und Bereichen verwendet werden. Vor allem die Athleten, die an Laktose- oder Glutenintoleranz leiden, haben mit dem Eiprotein ein vollwertiges Protein in ihren Händen. Sein Einsatzgebiet erstreckt sich unter anderem im:

      • Eishockey
      • Football
      • Basketball
      • Freeletics
      • Modellbereich
      • Ältere gebrechliche Menschen
      • Geriatrie
      • u.v.m.

Neben den genannten Punkten ist es vor allem für Personen mit Knochenproblemen von Nutzen, da es auch zum Erhalt normaler Knochen beiträgt. Die Verwendung von Eiprotein ist, wie bereits erwähnt, nicht nur auf den Kraftsportbereich beschränkt, sondern erfreut sich außerhalb der Szene immer größerer Beliebtheit.

Anwendung und Nebenwirkungen

Das Eiprotein hat gegenüber allen anderen Proteinen etwas voraus. Es ist bis heute immer noch das Referenzprotein mit einer biologischen Wertigkeit (BW) von 100, wenn es um den Vergleich mit anderen Proteinarten wie Whey, Casein oder Sojaprotein geht. Ist es doch ein vollwertiges Protein mit allen essenziellen Aminosäuren. Besonders herauszustellen ist hier der hohe Anteil an sulfurhaltigen Aminosäuren, welche für den Eiweißstoffwechsel von entscheidender Bedeutung sind. Mit einem Proteingehalt von teilweise über 80%, braucht es sich nicht hinter seinen Geschwistern, wie z.B. dem Casein oder Weizenprotein, zu verstecken. Manch einer mag diesen Gehalt bemängeln, doch lässt sich das Eiprotein sehr gut mit anderen Proteinarten kombinieren. So erreicht man z.B. mit einer Kombination aus Soja und Ei eine BW von über 124 und einen Proteinanteil von 89% in der Trockenmasse (i.Tr.). Ein Wert, der sich durchaus sehen lassen kann. Des Weiteren lassen sich mit 65% Kartoffeln und 35% Vollei sogar Werte über 137 erreichen. Das entspricht der momentan höchsten BW, den man mit Lebensmitteln überhaupt erreichen kann! Wenn es um die Verdauung im Magen-Darm-Trakt geht, pendelt sich das Eiprotein bei so 2-3 Stunden ein. Es kann somit zu den mittelschnellen Proteinen dazugezählt werden.

Sie können das Eiprotein je nach Bedarf verzehren. Möchten Sie jedoch Ihre Eiweißabdeckung damit zusätzlich anheben, sind folgende Punkte zu beachten:

      • welche zukünftigen Ziele verfolgen Sie?
      • ist Ihre Basisernährung gut durchstrukturiert?
      • Was für Supplemente besitzen Sie und in welcher Menge werden diese verzehrt?

Bei der täglichen Verzehrsmenge an Protein haben sich in der Praxis folgende Einnahmemengen bewährt. Für nicht sportliche normale Menschen, sollte sich die tägliche Menge auf ca. 0,8g pro Kg/Körpergewicht belaufen. Bei einem sportlich aktiven Menschen steigt mit der Tätigkeit auch die Bedarfsmenge an Protein. Diese pendelt sich in etwa bei 2,0g Protein pro Kg/Körpergewicht ein. Gerade in einer Diät, in der die Kalorienanzahl sukzessiv gesenkt wird, um den Körperfettanteil zu senken, hat man festgestellt, dass sogar Bedarfsmengen von bis zu 2,5g Protein pro Kg/Körpergewicht benötigt werden. Diese Erhöhung des Proteinanteils dient dazu, einem möglichen Verlust an Muskulatur weitgehend zu verhindern. All diese Empfehlungen setzen sich aus dem Verzehr der Basisernährung und den zusätzlichen Nahrungsergänzungen zusammen.

Hatte man früher bei Eiproteinen Angst vor der biotinhemmenden Substanz Avidin, gehört dies inzwischen der Vergangenheit an. Heutzutage wird bei der Eiproteinherstellung ein Wärmebehandlungsverfahren eingesetzt, welches das Avidin neutralisiert und es somit vollkommen zerstört. Einzig und allein die verstärkte Bildung von Gasen ist diesem Protein nicht abzuerkennen. Es gibt aber auch Menschen, welche kein Eiprotein vertragen, diese sollten tunlichst Abstand von diesem Protein halten. Wobei dies eher als eine Unverträglichkeit anzusehen ist. Das Eiprotein (Egg Protein) hat nicht umsonst einen so guten Ruf in der Kraftsport- und Bodybuildinggemeinde, so wird ihm doch ein entscheidender Vorteil zugesprochen. Bei dem Verzehr soll keine Wasserspeicherung unter der Haut auftreten, was es als ideales Wettkampfpräparat auszeichnet. Diesen Vorteil kann man sich natürlich auch in anderen Bereichen, wie z.B. beim Modeling, zunutze machen.

Quellen

  • ROTH K: Allerlei vom Frühstücksei: Eine Oologisch -chemische Osterbetrachtung. Chem. Unserer Zeit, 2009, 43: 100-114.