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Isomaltulose / Palatinose

Isomaltulose / Palatinose

Die Vorteile auf einen Blick:

Ideal für eine langanhaltende Versorgung mit Kohlenhydraten

Optimal zur Verwendung vor dem Training

Trägt zur Wiederherstellung einer normalen Muskelfunktion bei*

Weniger starker Blutzuckeranstieg**

Niedriger Glykämischer Index

Geeignet für Masse- wie auch Diätphasen




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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Isomaltulose/Palatinose

Allgemeine Informationen

Von den drei bekannten Makronährstoffen, Protein, Kohlenhydrate und Fette, stehen vor allem die Kohlenhydrate in einer ständig kontroversen Diskussion bei Bodybuildern und Kraftsportlern. Die einen verteufeln sie, die anderen bezeichnen sie als ein sehr nützliches Energiesubtrat, wenn es um die körperliche Leistungsfähigkeit und den Aufbau von Muskulatur geht. Um zu verstehen, worum es sich genau bei Isomaltulose/Palatinose handelt, ist eine kurze Darstellung der Kohlenhydrate angebracht. Kohlenhydrate, welche auch als Saccharide bezeichnet werden, sind physiologische wichtige Energieträger. Ihre primäre Aufgabe im menschlichen Stoffwechsel ist die Energiebereitstellung. Von den Kohlenhydraten existieren 4 Klassen.

Monosaccharide (Einfachzucker)
Sie stellen die einfachste Art des Zuckers dar und bestehen lediglich aus einem Kettenglied wie z.B. Traubenzucker (Glukose/Dextrose). Bilden aber gleichzeitig die Basis für andere Kohlenhydratarten, die darauf aufbauen.

Disaccharide (Zweifachzucker)
Sie bestehen aus mindestens 2 Kettengliedern und kommen vor allem in Rüben-/Rohrzucker (Saccharose) vor. Es existieren aber noch weitere Formen.

Oligosacchharide (Mehrfachzucker)
Sie bestehen aus mehreren, mindestens 3 Kettengliedern und existieren nicht in der Natur. Es handelt sich hier um einen künstlich generierten Zucker, wie z.B. Maltodextrin. Einzig bekannte natürliche Quelle ist die Muttermilch.

Polysaccharide (Vielfachzucker)
Diese Zuckerart zeichnet sich dadurch aus, dass sie aus über 30 Kettengliedern besteht. Bekannt ist hier vor allem die Stärke (Amylose, Amylopektin).

Nach dieser Einführung geht es jetzt direkt zur Isomaltulose. Es handelt sich bei Isomaltulose, patentierter Stoff PalatinoseTM, um ein reduziertes Disaccharid. Das Patentrecht hält die Firma Südzucker seit dem Jahre 1957. Es wird wie der bekannte Haushaltszucker aus Zuckerrüben gewonnen. Wie der Name es schon sagt, handelt es sich um ein Disaccharid (Zweifachzucker), welcher sich aus Glucose und Fructose zusammensetzt. Wenn man ihn optisch mit dem Haushaltszucker vergleichen würde, würde man keinen Unterschied erkennen. Es hat die gleichen optischen Merkmale und der physikalische Brennwert ist mit 4 kcal identisch mit dem, der von anderen Kohlenhydraten ausgeht. Seine Besonderheit besteht in der wesentlich stabileren Bindung zwischen den beiden Zuckerarten (Glucose und Fructose). Diese Eigenschaft erschwert es unserem Verdauungstrakt, die Isomaltulose einfach aufzuspalten. Die Süßkraft von Isomaltulose erreicht ca. 42% von Saccharose. Der Geschmack an sich ist dem des Haushaltszuckers sehr ähnlich, ohne irgendwelchen gravierenden Nachgeschmack. Dazu besitzt Isomaltulose gerade mal einen Glykämischen Index (GI)* von 32. Ein sehr niedriger Wert, wenn man dazu Saccharose mit einen (GI) von 100 dagegen hält. Das soll heißen, wenn man Isomaltulose verzehrt, kommt es im Vergleich zu zuckerhaltigen Lebensmitteln/Getränken zu einem weniger starken Blutzuckeranstieg. Der Grund liegt hier an der Eigenschaft der stärkeren Bindung der α-1,6-Molekühle zueinander. Diese stärkere Molekülbindung macht es dem Körper unmöglich die Isomaltulose im Mund oder Magen aufzuspalten, dieser Vorgang kann erst im unteren Bereich des Dünndarms stattfinden. Das war noch nicht alles, denn seit Juli 2005 erhielt Isomaltulose durch die Europäische Kommission seine Zulassung als neuartiges Lebensmittel, auch als Novel Food bekannt. Isomaltulose ist in folgenden Lebensmitteln zu finden.


Natürliches Vorkommen

  • Honig
  • Zuckerrohr


*Glykämischen Index (GI) = Der glykämische Index ist ein Beurteilungskriterium für den Einfluss kohlenhydratreicher Nahrungsmittel auf den Blutzuckerspiegel und damit auch auf die Insulinausschüttung.

Isomaltulose im Sport

Dextrose, Maltodextrin oder wie sie alle heißen mögen. Kohlenhydrate werden schon jeher gerne von Sportlern für eine schnelle oder lang anhaltende Energieversorgung verwendet. Sei es bei Marathon, Triathlon oder Ironman, wo man lange vor dem Ereignis richtige Kohlenhydratmasten ausübt, um für den Tag X gewappnet zu sein. Oder für Schnellkraft- und Reaktionssportarten sowie Bodybuilding, wo schnelle Kohlenhydrate Verwendung finden. Gerade im Bodybuilding werden Kohlenhydrate in einem Pre- oder Post-Workout Shake sowie für das Carb-Back-Loading verwendet. Je nachdem, welches Ziel angestrebt wird, werden die Kohlenhydrate „getimet“ und in exakter Dosis eingenommen. Die benötigte Energie steht länger und vor allem auch in konstanter Form (Glukose) zur Verfügung. Die untere Grafik veranschaulicht den Vergleich von Glukose zu Palatinose.

Abb. 1: Vergleich einer Blutzuckerreaktion bei einer Gabe von  je 50 g Glukose bzw. Palatinose (Isomaltulose). Gut zu sehen: Der im Vergleich milde Anstieg der Blutzuckerkonzentration mit einem flachen Spitzenwert und einem milden, sinkenden Verlauf ohne Crash (Bildquelle: Beneo Palatinit; ergänzend: siehe Kawai et al. 1985).
 

 

Der niedrige GI sowie die Kohlenhydrat-Langzeitversorgung der Isomaltulose prädestinieren es für den „Functional und Wellness Food Bereich“. Dazu zählen unter anderem Fitness- und Sportgetränke, wie auch die Lebensmittel, welche für Diabetiker geeignet sind.
Aufgrund seiner vielfältigen Möglichkeiten lässt sich Isomaltulose in folgenden Sportarten einsetzen:

  • Faustkampf
  • Triathlon
  • Iron Triathlon
  • Bodybuilding
  • Sky-Diving
  • Klettern (Seil, Berg, etc.)
  • Baseball
  • Zehnkampf
  • etc.

Wirkungsweise von Isomaltulose

Isomaltulose (6-O-α-D-Glucopyranosyl-D-fructose) ist zwar ein verändertes Disaccharid, um genauer zu sein besteht es aus je einem Molekül α-1,6 glykosidisch*1 aneinander gefügter Glucose und Fructose, dennoch gehört es zu den Saccharosen (Kohlenhydraten). Somit hat es die gleichen Eigenschaften wie die anderen Zuckerarten siehe oben „Allgemeine Informationen“. Aber aufgrund seiner veränderten chemischen Struktur weist es besondere physikalische Eigenschaften auf.
Sein wohl bestechendes Merkmal ist die starke Verkettung seiner Moleküle, was es dem menschlichen Körper so schwer macht, es zu spalten. Denn im Vergleich zu zuckerhaltigen Lebensmitteln/Supplements, bewirkt der Verzehr von Isomaltulose zudem einen weniger starken Blutzuckeranstieg, als es mit zuckerhaltigen Lebensmitteln der Fall gewesen wäre.
Ein GI (siehe oben) in Höhe von 32 ist ein extrem guter Wert. Somit ermöglicht Isomaltulose eine relative lange Versorgung mit Energie wie Saccharose (4 kcal/g), ohne dabei zu sehr auf den Insulinspiegel einzuwirken, was es auch für Diabetiker interessant macht (Kawaiet al., 1989). Gerade diese Eigenschaft macht es für Kraftsportler und Bodybuilder so interessant. Nach einem intensiven Training gilt es, die entleerten Protein- und Kohlenhydratspeicher wieder rasch aufzufüllen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kohlenhydrate zu der Wiederherstellung einer normalen Muskelfunktion (Kontraktion) beitragen, insofern diese nach einem Training, welches zu einer Muskelermüdung und Erschöpfung der Glykogenspeicher in der Skelettmuskulatur geführt hat, zugeführt werden. Um diese Wirkung auszulösen, ist der Verzehr von 4g Kohlenhydraten pro Kg/Körpergewicht in den ersten 4-6 Stunden nach der Belastung erforderlich. Während in der modernen Sporternährung unmittelbar nach dem Training hochglykämische Kohlenhydrate zum Einsatz kommen, eignet sich Isomaltulose aufgrund seiner Eigenschaften ideal für die Verwendung in der zweiten Post-Workout Phase.

*1glykosidisch = Als Beispiel dient hier ein Polysaccharid (Vielfachzucker). Es bezieht sich hier auf die Bindung eines C-Atoms einer Glucoseeinheit, die mittels eines Sauerstoffatoms mit einem C-Atom einer weiteren Glucoseeinheit verbunden ist.

Anwendung und Nebenwirkungen

Gerade im Sport, seien es jetzt Kraft-, Ausdauer- oder Reaktionssportarten ist die Verwendung von Kohlenhydraten als Energiesubstrat in jeglicher Form weit verbreitet. Das hat aber auch seine Nachteile und Tücken. Gerade der immense Verzehr von schnellen Kohlenhydraten kann zu einem Blutzuckerabfall oder einem unerwünschten Stuhlgang (Durchfall) führen. Ganz genau hier kann Isomaltulose punkten. Es hat folgende Vorteile gegenüber den anderen Kohlenhydratarten:

  • extrem bekömmlich
  • gut verdaulich
  • selbst große Verzehrsmengen führen zu keinen Toleranzproblemen (Blutzuckerproblemen, Durchfall etc.)

Jeder Sportler hat bestimmt schon einmal in seinem Leben ein Übermaß an Kohlenhydraten zu sich genommen, getreu dem Motto „viel, hilft viel“ und hat es anschließend mit Übelkeit, Bauchkrämpfen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Blutzuckerabfall, etc. zu tun gehabt. Das ist genau das, was mit Isomaltulose nicht passiert, es wird im Magen-Darm-Trakt komplett verstoffwechselt und es besitzt keine abführende Wirkung, wie so mancher Zuckeraustauschstoff (Rosenplanter et al. 2007).

Zu den effektivsten Einnahmezeitpunkten von Isomaltulose zählen:

  • 30  -  45 Minuten vor schweren körperlichen Belastungen

Nebenwirkungen und Überdosierung

Wenn es um die Nebenwirkungen von Isomaltulose geht, gibt es nicht viel zu sagen. Wird dieses Kohlenhydrat wie von den Herstellern in den vorgegebenen Verzehrsmengen verwendet, ist bis dato keine Nebenwirkung bekannt. Das einzige, was man als Nebenwirkung oder Überdosierung deklarieren könnte, ist eine Gewichtszunahme, die bei einer hyperkalorischen Ernährung mit diesem Kohlenhydrat eintreten könnte. Hier unterscheidet es sich jedoch nicht von den anderen Kohlenhydraten, da der Brennwert von 4 kcal pro 1 g mit diesen identisch ist.

Mangel an Isomaltulose

Da es sich wie schon gesagt bei Isomaltulose um ein Kohlenhydrat handelt, ist ein Mangel definitiv nicht zu erwarten. Wer sich mit allen 3 Makronährstoffen versorgt, deckt den täglichen Bedarf an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen ausreichend ab. Ein Mangel kann eigentlich nur entstehen, wenn eine Unverträglichkeit zu Kohlenhydraten existiert. Es ist zwar extrem selten, doch es gibt sie, die „Kohlenhydratintoleranz“. Sie ist besser bekannt unter ihren verschiedenen Formen wie:

  • Fruktoseintoleranz
  • Laktoseintoleranz
  • Glutensensitivitat (oder auch Glutenunverträglichkeit)

Eine kohlenhydratarme Ernährung kann ein weiterer Grund sein, einen Kohlenhydratmangel auszubilden. Im Bodybuilding wird dieses Prinzip gerne für eine Diät verwendet. Doch selbst da ist der menschliche Organismus mittels eines biochemischen Vorganges in der Lage, aus Aminosäuren Kohlenhydrate herzustellen. Mutter Natur lässt sich für den Notfall immer etwas einfallen.