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Riboflavin

Riboflavin

Die Vorteile auf einen Blick:

Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und normalen Eisenstoffwechsel bei

Unterstützt eine normale Funktion des Nervensystems

Riboflavin trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute, normaler Haut und normaler Sehkraft bei

Liefert einen Beitrag zur Erhaltung normaler roter Blutkörperchen

Riboflavin trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen

Liefert einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung

 




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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Riboflavin

Allgemeine Informationen

Vitamin B2, auch „Riboflavin“ genannt, gehört zu der Gruppe der wasserlöslichen B-Vitamine. Zu dieser Gruppe gehören noch das Flavinmononucleotid (FMN)* und das Flavinadenindinucleotid (FAD)*. Chemisch gesehen besteht Riboflavin aus einem Iso-Alloxanzinring, dieser ist mit Ribit, einem fünfwertigen Alkohol, verbunden. Somit ist der vollständige chemische Name von Vitamin B2 7,8.Dimethyl-10-(1`-D-Ribityl)-Isoalloxazin.

Aufgrund seiner wasserspeichernden Eigenschaft kann es vom Körper nur unzureichend gespeichert werden. Dies ist auch der Grund, warum es regelmäßig exogen, d.h. von außen über die Nahrung, zugeführt werden muss. In der Natur ist es als gelblicher Pflanzenstoff vorzufinden. Es kann selbst nur von Pflanzen oder Kleinstlebewesen (Mikroorganismen) wie z.B. in Hefen hergestellt werden. Riboflavin ist extrem hitzebeständig (Schmelzpunkt liegt bei ca. 271 – 293 ºC), aber es sollte keinem Licht ausgesetzt werden, da es sonst rasch zerfällt. In der Wissenschaft herrscht Uneinigkeit, ob es sich hier tatsächlich um ein Vitamin handelt, da es ja von einigen Lebewesen selbst synthetisiert werden kann. Der menschliche Darm sowie Tiere sind in der Lage, das Vitamin über den Dünndarm zu absorbieren und schließlich in die biologisch aktiven Verbindungen FAD und FMN umzuwandeln. Das ist auch der Grund, warum es in tierischen Lebensmitteln vorzufinden ist. Vitamin B2 ist in folgenden Lebensmitteln vorzufinden:

*Flavine

Weiter oben sind die Wörter Flavinmononucleotid (FMN) und Flavinadenindinucleotid (FAD) gefallen. Doch was sind Flavine? Hier eine kleine Erklärung, um sich das Ganze besser vorstellen zu können. Flavine sind Überträger von Elektronen bzw. Lichtrezeptoren. Zu den biologisch wichtigen Flavinen zählen das Riboflavin (Vitamin B2), Flavinmononucleotid (FMN) und Flavinadenindinucleotid (FAD). Hier sei noch angemerkt, dass Riboflavin der Grundstoff für die Biosynthese der Flavonoide bildet.

Natürliches Vorkommen Vitamin B2 (Riboflavin)

  • Milch und Milchprodukte
  • Fleisch (Schwein, Rind, Huhn)
  • Leber (Rind und Schwein)
  • Fisch (Makrele, Hering, Sardine, etc.)
  • Vollkornprodukte
  • Gemüse und Obst

Die aufgestellten Lebensmittel stellen nur eine mögliche Auswahl der riboflavinhaltigen Nahrungsmittel dar. Soweit man erkennen kann, ist das essentielle Vitamin B2 im Fleisch sowie in Obst und Gemüse enthalten. Somit ist die Vitamin-B2-Bedarfsdeckung beim Allesesser und beim Vegetarier bzw. Veganer jederzeit gegeben.

Riboflavin im Sport

Riboflavin gehört neben Vitamin B6 und sechs weiteren Vitaminen in die Gruppe der acht B-Vitamine. Allen gemein ist ihre Eigenschaft, als Grundsubstanz (Vorstufe) von Co-Enzymen zu fungieren. Wobei Vitamin B6 hier einen Sonderstatus bekleidet, da sich hinter diesem Namen die drei chemische Bezeichnungen Paradoxien, Pyridoxamin und Pyridoxal verbergen. Dies wurde hier allerdings nur vollständigkeitshalber erwähnt. Riboflavin/Vitamin B2 ist in seiner Form von FAD und FMN an über 60 Enzymvorgängen beteiligt. Diesen Umstand haben auch viele Sportler/innen inzwischen schon verstanden. Gerade Kraftsportler und Bodybuilder kaufen sich ihre Supplemente nicht mehr blindlings ohne sich genau zu erkundigen, was in dem jeweiligen Produkt enthalten ist. Fast überall ist der Zusatz B-Vitamine oder der Zusatz von Vitamin B6, B12, B2, B1, usw. zu lesen. Ist dies nicht der Fall, werden diese essentiellen Vitamine von fast jedem ernsthaft trainierenden Sportler separat bestellt, um sich nicht die Vorteile, die die B-Vitamine mit sich bringen, entgehen zu lassen. Ist doch heutzutage durch die Wissenschaft erforscht und publik gemacht worden, dass alle Makronährstoffe nur dementsprechend verstoffwechselt werden können, wenn alle dafür notwendigen Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralien) in ausreichendem Maße in unserem Körper vorhanden sind.

Der Einsatz von B-Vitaminen und somit auch des Vitamin B2 erstreckt sich inzwischen über allen möglichen Sportarten wie z.B.:

  • Bodenturnen
  • Rodeln
  • Triathlon
  • Speerwurf
  • Bowling
  • Strongman
  • u.v.m

Wirkungsweise von Riboflavin

Aufgrund seiner Eigenschaft, an über 60 Enzymreaktionen im menschlichen Körper beteiligt zu sein, kann die Wirkungsweise des Riboflavins durchaus als umfangreich bezeichnet werden. Es sei noch angemerkt, dass dieses B-Vitamin immer nur im Verbund mit seinen weiteren B-Vitaminen die optimale Wirkung erzielen kann. Über die Nahrung wird Riboflavin/Vitamin B2 sowie seine Co-Enzyme FAD und FMN aufgenommen. Seine beiden Enzyme werden dann im Dünndarm aufgespalten. Handelt es sich beim freien Riboflavin um eine kleine Menge, wird diese mit der Sättigungskinetik (Definition dafür, dass alle Carrier mit einem Substrat belegt sind) verstoffwechselt. Überschreitet das Riboflavin allerdings eine gewisse Menge, wird es durch die passive Diffusion (Ein Molekül überwindet eine Membran (Häutchen/Trennschicht einer Zelle)) absorbiert (D-A-CH, 2000). Riboflavin spielt eine absolut elementare Rolle beim Energiestoffwechsel. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt und den Eisenstoffwechsel normalisiert. Was auch erklärt, warum es einen Beitrag zur Erhaltung normaler roter Blutkörperchen liefert, denn das Eisen in den roten Blutkörperchen ist essentiell für den Energiestoffwechsel. Eine weitere Eigenschaft  ist, das Vitamin B2 zu einer Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt.

Der vorletzte interessante Punkt des Riboflavins/Vitamin B2 ist, dass es eine normale Funktion des Nervensystems unterstützt. Ein normal funktionierendes Nervensystem bedeutet auch weniger Stress für die Zellen, somit schützt Riboflavin die Zellen vor oxidativem Stress. Ferner trägt Riboflavin zur Erhaltung normaler Schleimhäute, Haut und Sehkraft bei. Diese bemerkenswerten Wirkungsweisen können sich Bodybuilder und Kraftsportler wie auch andere Sportler zunutze machen. Welcher Athlet möchte denn nicht all diese Vorteile, wie z.B. einen normalen Stoffwechsel oder eine verringerte Müdigkeit, für sich nutzen.

Anwendung und Nebenwirkungen

Wenn es um das Hauptanwendungsgebiet von Riboflavin geht, muss man klar sagen, dass es an mannigfaltigen Enzymreaktionen beteiligt ist. Hier muss man aber berücksichtigen, dass dieses Vitamin immer in Kombination mit anderen B-Vitaminen, als B-Vitamin-Komplex angeboten wird, da B-Vitamine immer am besten wirken, wenn sie als Verbund (B-Vitamin-Gruppe) eingenommen werden. Ein hervorragendes Einsatzgebiet von Riboflavin und seinen Kollegen (B-Vitaminen) ist der Zusatz in Supplementen wie z.B. Protein, Diätsupplementen, Kohlenhydraten sowie speziellen Ergogenics, da bei allen Ergänzungen B-Vitamine von Vorteil sind, da sie einen Beitrag zu einem normalen Energiestoffwechsel liefern. Beim Protein z.B. spielt Riboflavin zusammen mit dem Vitamin B6 eine tragende Rolle, ist nämlich eines der beiden Vitamine unzureichend vorhanden, kann es zur Beeinträchtigung der Eiweißsynthese kommen. Wie bereits erwähnt, ist die optimale Einnahme des Riboflavins immer an weitere B-Vitamine gekoppelt. Vitamin B aus dem Sortiment von Peak Performance Products liefert Ihnen die folgende Zusammensetzung:

Vitamin-B-Komplex mit Riboflavin

  • Thiamin/Vitamin B2                          
  • Riboflavin/Vitamin B2                                    
  • Niacin/Vitamin B3                               
  • Pyridoxin/Vitamin B6                                     
  • Folsäure/Vitamin B9                         
  • Dibencozid/Vitamin B12                               
  • Pantothensäure/Vitamin B5                           
  • Spirulina                                  
  • Bierhefe

Zu den effektivsten Einnahmezeitpunkten von Riboflavin/Vitamin B2 zählen:

  • 30 - 45 Minuten vor einer körperlichen Anstrengung/Sport
  • Nehmen Sie Riboflavin immer zu einer Mahlzeit ein.

Nebenwirkungen und Überdosierung

Aufgrund seiner begrenzten Löslichkeit, was eine geringe Absorption zur Folge hat, ist eine Überdosierung mit Riboflavin schier unmöglich. Sollte es doch einmal zu einer Überversorgung mit Riboflavin kommen, ist dies an einer Gelbfärbung des Urins zu erkennen. Das kommt daher, dass eine Absorption von Riboflavin über 25 mg dem menschlichen Körper auf einmal nicht möglich ist. Die Gewebestruktur ist für eine größere Menge von Riboflavin nicht ausgelegt. Als weitere Nebenwirkungen kommen allergische Hautreaktionen infrage, z.B.:

  • Jucken
  • Kribbeln
  • Akne

Mangel an Riboflavin

Ein Mangel an Riboflavin ist zwar selten, aber nicht auszuschließen. Eine Krankheit im Magen-Darmtrakt oder eine einseitige Ernährung können dies hervorrufen. Eine dementsprechende Therapie, die bei einem bestehenden Riboflavinmangel durchgeführt wird, darf nur von einem Facharzt durchgeführt werden.

Medizinisch gesehen ist die Feststellung eines Riboflavinmangels äußerst schwierig, da die möglichen Ausfallsymptome bei der Hypovitaminose wenige typische Anzeichen hervorbringen. Da diese in der Regel immer in Kombination mit dem Fehlen von mehreren Vitaminen einhergeht. Dennoch gibt es Risikogruppen, die besonders darauf achten sollten, dazu zählen:

  • Junge Frauen
  • Schwangere
  • Ältere Menschen

 Daneben gibt es noch Personengruppen, die einen erniedrigten Riboflavin-Status aufgrund von einer Sucht aufweisen können, z.B.:

  • Raucher (Heseker et al., 1992)
  • Alkoholiker (Heseker et al., 1992)
  • Diabetiker mellitus infolge des hohen Urinverlustes

 Ein Riboflavinmangel äußert sich dabei wie folgt als:

  • Hauterkrankungen
  • Erbrechen
  • Durchfall und psychischen Störungen
  • Massive Beeinträchtigung der Eiweißsynthese (bis zum vollständigen Erliegen)

 

Quellen:

  • D-A-CH (2000) Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Österreichische Gesellschaft für
  • Ernährung (ÖGE), Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE), Schweizerische Vereinigung für Ernährung (SVE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 1. Auflage, Umschau Braus Verlag, Frankfurt/Main.
  • Heseker H, Schneider R, Moch KJ, Kohlmeier M, Kübler W (1992) Vitaminversorgung Erwachsener in der Bundesrepublik Deutschland. In: VERA-Schriftenreihe, Band IV. W Kübler, HJ Anders, W Heeschen, M Kohlmeier (Hrsg.) Wissenschaftlicher Fachverlag Dr. Fleck, Niederkleen.