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Selen

Selen

Die Vorteile auf einen Blick:

Selen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei

Es trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen

Trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei

Selen trägt zu einer normalen Spermabildung, zur Erhaltung normaler Haare und zur Erhaltung normaler Nägel bei

 




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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Selen

Allgemeine Informationen

Selen (Se) gehört zu den essentiellen Spurenelementen. Es ist ein wichtiger Bestandteil verschiedener Selenoenzyme und –proteine. Selen gehört neben Sauerstoff (O), Schwefel (S), Tellur (Te) und Polonium (Po) zu der Gruppe der sogenannten Chalkogene. Das besondere innerhalb dieser Hauptgruppe ist, dass die metallischen Eigenschaften mit steigender chemischer Ordnungszahl immer weiter zunehmen. Das ist auch der Grund, warum Selen zu den Halbmetallen gezählt wird. Die wohl stabilste Form dieses Elements ist das so genannte graue Selen (Barcelous 1999). Entdeckt wurde es von dem schwedischen Chemiker Jöns Freiherr von Berzelius. Seine Namensgebung hat Selen ebenfalls Jöns Freiherr zu verdanken, der es nach der griechischen Mondgöttin Selene benannte. Der Grund für diese Namensgebung war die sehr nahe chemische Verwandtschaft zu dem Element Tellur (griechisch Tellus), welcher nach der Erde benannt wurde. Selen kommt in der Natur überwiegend in seiner organischen Form als selenhaltige Aminosäure vor. Dabei hat es verschieden Formen inne. Beim Menschen beläuft sich der Gehalt des Selens auf ca. 10 – 20 mg. Es befinden sich davon ca. 60 % in der Leber, Niere und der Muskulatur. Die restlichen 30 % sind in der Skelettmuskulatur vorzufinden. Bei Pflanzen ist es fast nur als Selenmethionin und bei Tieren als Selencystein vorzufinden. Neben dem natürlichen Selen existieren auch noch synthetisch hergestellte Varianten, z. B. Natriumselenit (Na2SeO3) und Natriumselenat (Na2SeO4). Diese Varianten spielen in der Ernährung des Menschen als Medikamente für eine Therapie oder als zusätzliche Ergänzung in Form eines Supplementes eine Rolle. Als Zusatzinformation soll hier noch erwähnt werden, dass laut der europäischen Richtlinie 2002/46/EG nur 3 Varianten des Selens als Zusatz in Nahrungsergänzungsmitteln und in Lebensmitteln für besondere Zwecke eingesetzt werden dürfen, diese sind:

  • Natriumselenat
  • Natriumhydrogenselenit
  • Natriumselenit

 Die Anzahl der Lebensmittel, die Selen enthalten, sind zahlreich, die unten abgebildete Liste zeigt eine mögliche Auswahl:

Natürliches Vorkommen von Selen in Lebensmitteln

Nahrungsmittelnµg pro 100g
Fisch 
Hering 140
Thunfisch 130
Scholle 65
Rotbarsch 45
Makrele 35
Kabeljau 30
Fleisch
Rind: Filet 35
Schwein: Kotelett 25
Leber (Rind) 35
Leber (Kalb) 40
Geflügel 
Huhn: Schenkel 14
Huhn: Brust 11
Hühnereier 10
Milchprodukte
Vollmilch 1,4
Camembert 6
Chester, Emmentaler 11
Getreide
Haferflocken 10
Reis 40
Weizenmehl, Typ 2000 55
Weizenkleie 60 - 130
Gerste, Korn 4
Nüsse
Kokosnuss 810
Paranüsse 100
Pistazien 405
Gemüse
Kartoffeln 4-20
Kohlrabi 8-17
Rettich 2-30
Blumenkohl 1-16
Rosenkohl 18
Spinat 2-18
Hülsenfrüchte
Sojabohnen 60
Bohnen, weiß 20

 Umrechnung:

1 µg entspricht 40 IE

Wie an der obigen Tabelle gut zu erkennen ist, sind die Nüsse, wenn es um den Biotinanteil pro 100 g geht, die Spitzenreiter. Danach kommt schon Fisch, wobei dieser nicht annähernd die Werte der Nüsse erreichen. Die in Bodybuildingkreisen bevorzugten Lebensmittel, z. B. Geflügel oder Rind, sind hier stark im Hintertreffen, da sie kaum Selen enthalten. Dennoch, Selen ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, was somit den Bedarf beim Fleischesser als auch beim Vegetarier ausreichend deckt, einzig die Veganer bilden hier eine Ausnahme. Eine genauere Erklärung folgt unter dem Punkt „Mangel an Selen“. Der Bedarf an Selen für einen erwachsenen Menschen ist bislang noch nicht geklärt. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche. Selbst groß durchgeführte Studien von Biesalski et al., 1997 und Yang et al., 1989 kamen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Die Verantwortlichen der „ Scientific Committee for Foods- European Commision“ (SCF), wissenschaftlicher Lebensmittelausschuss bei der EG, gaben deshalb Richtwerte raus, die zur Orientierung dienen. Die anderen Institutionen wie (DGE, ÖGE, SGE und SVE) richten sich ebenfalls nach diesen Werten.

Die unten abgebildete Tabelle zeigt die bisher anerkannten Schätzwerte:

Schätzwerte für eine angemessene Selenzufuhr

AlterSchätzwert (µg/Tag)
Kinder 
1 – 3 10 – 40
4 - 6 15 – 45
7 – 9 20 – 50
10 – 12 25 – 60
13 – 14 25 – 60
  
Jugendliche und Erwachsene  
15 – 18 30 – 70
> 19 30 – 70
  
Schwangere 30 – 70
   
Stillende 30 - 70

 

Selen im Sport

Selen gehört neben Bor, Calcium, Chlor, Chrom, Eisen, Jod, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium, Phosphor und Zink zu den Mineralstoffen und Spurenelementen. All diese Mineralstoffe haben viele verschiedene und sehr wichtige Funktionen im menschlichen Körper. Aufgrund dessen, dass der Körper keine Mineralstoffe selbst bilden kann, sind sie absolut essentiell und müssen täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Der Vorteil an Mineralstoffen und Spurenelementen ist, dass bereits kleinste Mengen ausreichen, um die nötigen Systeme im menschlichen Körper zu versorgen und somit am Laufen zu halten. So verhält es sich auch mit Selen, welches einen entscheidenden Einfluss im Immunsystem als Bestandteil des Enzyms Gluthationperoxidase (GSHPx) einnimmt. Es gehört zu den Peroxidasen (Enzyme, welche die Eigenschaft von Peroxiden mittels Katalyse verändern→ sie übertragen Wasserstoffatome), welche einen entscheidenden Schutz gegen die aggressiven Sauerstoffradikale darstellen (Hojo Y 1987). Das GSHPx spielt somit eine sehr wichtige Rolle für das antioxidative Abwehrsystem des Körpers. Jedem ernsthaft trainierenden Bodybuilder und Sportler ist inzwischen die Wichtigkeit von einem einwandfrei funktionierenden Immunsystem bewusst geworden. Kann doch das primäre Ziel des Muskelaufbaus nur optimal stattfinden, wenn man gesund ist. Fragt man die Sportler in der Bodybuilding- und Kraftsportszene nach ihren Supplementen, hört man immer wieder Proteine und Kohlenhydrate. Doch es hat ein Wandel bei den Athleten stattgefunden, denn inzwischen werden die Vitamine und Mineralstoffe in einem Atemzug mit den Standard-Supplements genannt.

Bei der Auswahl eines geeigneten selenhaltigen Supplements ist darauf zu achten, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt. Hochwertige Multivitaminsupplemente haben ein ideales Verhältnis der Vitamine und Mineralstoffe zueinander und die Mengen der einzelnen Substanzen sind detailliert aufgelistet.

Selenhaltige Multivitaminpräparate werden in den verschiedensten Darreichungsformen hergestellt.

Die Unterschiede sind groß und dazu gehören:

  • Brausetabletten
  • Dragees
  • Fertiggetränk
  • Kapseln
  • Kautabletten
  • Lutschpastillen
  • Pulver zum Anrühren eines Fertiggetränkes
  • Tabletten
  • Tropfen
  • etc.

Wirkungsweise von Selen

Die Funktionen, die Selen im menschlichen Organismus ausübt, sind vielfältig. Als Bestandteil von Proteinen (Schätzanteil 30-50 Selenproteine beim Säugetier) arbeitet es überwiegend im Immunsystem. Selen als Mineralstoff gehört neben den Vitaminen C, E und D zu den Substanzen, welche am Funktionsablauf des Immunsystems beteiligt sind. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Selen zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt und die Zellen vor oxidativem Stress schützt. Diese Eigenschaft macht es für das Bodybuilding unverzichtbar, denn oxidativer Stress ist kontraproduktiv, wenn es um den Aufbau von Muskelmasse geht (Powers SK et al 2005). Des Weiteren unterstützt Selen noch weitere wichtige Bereiche, die den Stoffwechsel betreffen, denn es trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Dazu kommt noch, dass es zu einer normalen Spermabildung beiträgt. Neben den biochemischen Prozessen tut Selen auch etwas für das äußere Erscheinungsbild, denn es trägt zur Erhaltung normaler Haare und normaler Nägel bei.

Die Verwendung von Multivitaminpräparaten, in denen auch Selen im Verbund enthalten ist, ist inzwischen nicht nur im Bereich des Bodybuilding und Kraftsports anzutreffen. Sogar Hobbysportler ergänzen ihre tägliche Ernährung mit Multivitamin- Supplementen.

Zu diesen Sportarten gehören unter anderem:

  • Aikido
  • Allgemeines Turnen
  • Bouldern/Klettern an Felsblöcken
  • Baseball
  • Eishockey
  • Handball
  • Fußball
  • Karate
  • Rugby
  • Windsurfen
  • etc.

Anwendung und Nebenwirkungen

Vitamine und Mineralstoffe fristeten in den letzten Jahren im Arsenal von Kraftsportlern und Bodybuildern ein wahres Schattendasein. Mal wurden sie genommen, mal wurden sie nicht genommen, je nachdem, ob man glaubte sie nehmen zu müssen oder nicht. Inzwischen hat sich dies aufgrund von langjährigen und intensiven wissenschaftlichen Studien geändert. Konnte die Wissenschaft doch eindeutig klarstellen, dass ohne diese kleinen Helfer nichts im menschlichen Körper so laufen würde, wie es sollte. Um die Vorteile von den Mineralstoffen und Vitaminen optimal nutzen zu können, gilt auch hier das gleiche Prinzip wie bei den Proteinen oder Kohlenhydraten: Sie müssen zur richtigen Zeit in der richtigen Dosierung eingenommen werden. Wie es auch bei vielen anderen Mineralstoffen und Vitaminen ist, so ist auch die Einnahme von Selen am optimalsten, wenn es im Verbund mit weiteren Mineralstoffen im richtigen Mengenverhältnis eingenommen wird. Eine besondere Bindung geht es mit dem Vitamin E ein. Beide Stoffe zur gleichen Zeit eingenommen bewirken einen Synergismus beim Schutz vor der Lipidoxidation (Henning und Zidek, 1998; DGE/ÖGE/SGE/SVE, 2000), was wissenschaftlich jedoch nicht zweifelsfrei anerkannt ist.

Zu den besten Zeitpunkten zählen:

  • Nehmen Sie den Mineralstoff Selen immer als Multivitaminsupplement zu den Mahlzeiten ein.

 Die Menge und Varianten der Multivitaminkomplexe auf dem Supplementmarkt ist doch sehr zahlreich und deren Zusammensetzung auch sehr unterschiedlich.

Das Ultra A-Z aus dem Sortiment von Peak Performance Products liefert Ihnen die folgende Zusammensetzung:

Multivitamin-Formel Ultra A-Z

VitamineTagesportion (2 Tabletten)
Vitamin A 800 µg
Vitamin D 5,0 µg
Vitamin E 60 mg
Vitamin K 75 µg
Vitamin C 200 mg
Thiamin 1,1 mg
Riboflavin 1,4 mg
Niacin 16 mg
VitaminB6 1,4 mg
Folsäure 200 µg
Vitamin B12 2,5 µg
Biotin 50 µg
Pantothensäure 6,0 mg
ß-Carotin 20 µg
Mineralien 
Kalium 50 mg
Chlorid 45,6 mg
Calcium 120 mg
Phosphor 53 mg
Magnesium 75 mg
Eisen 4,0 mg
Zink 5,0 mg
Kupfer 1,0 mg
Mangan 2,0 mg
Jod 75 µg
Selen 55 µg
Chrom 40 µg
Molybdän 50 µg
Silicium 25 µg
Besondere Inhaltsstoffe 
Epigallocatechingallat (EGCG) 200 mg
Proanthocyanidine (OPC) 100 mg

 

Nebenwirkungen und Überdosierung (Hypervitaminose)

Wenn es um eine Toxizität geht, besitzt Selen eine Sonderstellung unter den Vitaminen und Mineralstoffen. Denn aufgrund seiner chemischen Ähnlichkeit mit Schwefel ergibt sich auch der Grad der Giftigkeit des im Schwefel enthaltenen Selens. Ein weiterer Punkt, ob es zu einer Selenvergiftung kommt, hängt von der Aufnahmefähigkeit des Magen-Darm-Traktes ab, da Selenit, Selenat und Selenaminosäuren relativ gut absorbiert werden. Selenvergiftungen sind zwar selten, treten aber unter den Vitaminen und Mineralstoffen mit Abstand am häufigsten auf. Die bisher bekanntesten Fälle einer Vergiftung stammen aus der Industrie. Dies geschieht vor allem dort, wo zur Herstellung von Lacken und Elektroartikeln im Übermaß giftige Selendämpfe entstehen. Daneben existieren allerdings noch Landabschnitte (vorwiegend im chinesischen Raum (z. B. Hubel-Provinz in China)), wo eine extrem hohe Selenkonzentration im Erdreich gemessen werden konnte. Es wurden Messungen an Personen vorgenommen, die einen Wert von 3000 bis 6000 ug Selen aufwiesen. In diesem Gebiet konnte Schrauzer GN, et al mit seinen Kollegen über einen Zeitraum von 3 Monaten bei besagten Personen eindeutige Nebenwirkungen wie z. B. Haarausfall, Hautschwellungen etc. feststellen. Abgesehen von diesen Gebieten, ist eine Vergiftung mit Selen über eine normale Mischkost nicht möglich, da die Selenmengen, die in Lebensmitteln vorkommen, einen viel zu geringen Wert aufweisen. Bei Versuchen mit Probanden, die kurzfristig hochdosiertes Selen bekamen, ergab sich eine Toxikationsschwelle ab 3000 µg/Tag. Bei einer chronischen Einnahme wurde die Toxikation bei 800 µg /Tag erreicht.

Zu den markantesten Symptomen einer Selenintoxikation gehören:

  • Erschöpfung
  • Gewichtsabnahme
  • Haarausfall
  • Hautschwellungen
  • Inappetenz/Anorexie (Appetitlosigkeit)
  • Knoblauchartiger Atem und Körpergeruch
  • Leberfunktionsstörungen
  • Magen-Darm-Ulverationen (Geschwüre)
  • Nagelveränderungen (Flecken und weiße Streifen)
  • Periphere Neuropathien (Erkrankung des peripheren Nervensystems → komplettes Nervengeflecht außerhalb des Gehirns und Rückenmarkes, welches die Signale des Gehirns an die jeweiligen Endpunkte, wie z. B. Organe, etc. weiterleitet.)
  • Selenrhinitis (Selenbedingte Entzündung der Nasenschleimhäute)

Mangel an Selen

Selbst bei den Mangelerscheinungen stellt Selen eine Ausnahme dar, denn bei Selen gibt es verschiedene Arten/Stufen des Selenmangels, diese werden wie folgt unterschieden:

  • Milder Selenmangel
  • Absoluter/Extremer Selenmangel

Hierbei ist der milde Selenmangel nicht zu unterschätzen, denn es können die verschiedenartigsten Symptome auftreten:

  • kardiovaskuläre Erkrankungen mit Apoplex (Durchblutungsstörungen)
  • koronare Herzerkrankungen oder gar ein Herzinfarkt

Bei einem schweren Selenmangel sind die klinischen Symptome anders ausgeprägt. In Regionen, wo dieser Mangel verstärkt hervortritt, ist oft die Keshan- bzw. Beck Krankheit bei Menschen (Yang GQ, 1984) wie auch die Weißmuskel-Krankheit bei den Tieren anzutreffen (Schrauzer GN, 1998 in Selen pp77 – 77) Sokoloff L, 1985). Der Großteil der Keshan-Patienten waren dabei Kinder und junge Frauen in selenarmen Gebieten Chinas. Bei dieser Krankheit tritt eine Osteoarthropathie mit Zwergwuchs auf. Bei der Osteoarthropathie handelt es sich um eine Deformierung der Gelenke der Extremitäten (Arme und Beine). Eine weitere Gruppe, welche von Selenmangel betroffen werden kann, sind die Veganer. Der stetige Verzicht auf tierische Lebensmittel kann zu einem möglichen Selenmangel führen. Ein Ausgleich ist dann nur noch mit einer künstlichen Ernährung möglich. Ein weiterer betroffener Kreis sind Menschen mit psychologischen Störungen, die sich dann auf die Essgewohnheiten auswirken (Aneroxia nervosa → Magersucht, Bulimie → Ess-Brechsucht, Binge Eating → Essstörung mit Heißhungeranfällen die in Fressorgien umschlagen). Personen, welche eine Sonderform der Ernährung aufgrund äußerer Umstände z. B. durch einen Unfall einhalten müssen, können ebenfalls in den Zustand einer Selenunterversorgung kommen.

Sonderstatus genetischer Defekt:

Nach dem derzeitigen medizinischen Stand scheint es eine kleine Gruppe von Betroffenen zu geben, welche einen genetischen Defekt bei den selenabhängigen Enzymen besitzen und diese somit nicht richtig verstoffwechseln können. Dieser Betroffenkreis muss unter stetiger medizinischer Aufsicht betreut werden und wird hier nur aufgrund der Vollständigkeit erwähnt.

Allgemeine Symptome bei einem Selenmangel ohne spezifische Krankheiten:

  • Aufhellung der Haare
  • Erkrankung der Muskulatur
  • Gelenkbeschwerden
  • Hautveränderungen (dünn, schuppig, verstärkte Blässe)
  • Herzmuskelschwäche
  • Leberfunktionsstörungen
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Schwächung des Immunsystems
  • Unfruchtbarkeit bei Männern
  • Veränderungen des Nagelbildes (weiße Flecken)
  • Wachstumsstörungen

 Spezifische Selenmangelkrankheiten:

  • Epidemische Neuropathie des Menschen
  • Kaschin-Beck-Krankheit
  • Keshan-Krankheit

 

 

Quellen:

  • Barceloux, D. G. (1999). "Selenium." J Toxicol Clin Toxicol 37(2): 145-72. 115
  • Henning BF, Zidek W (1998) Störungen im Spurenelementhaushalt. Internist 39: 831-839.
  • Hojo Y (1987) Selenium and glutathione peroxidase in human saliva and other human body fluids. Sci Total Environ 65:85-94.
  • Powers SK, Kavazis AN, DeRuisseau KC.: Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol. 2005 Feb;288(2):R337-44.
  • Schrauzer GN (1998): Selen: neue Entwicklungen aus Biologie, Biochemie und Medizin, 3rd Ed. Johann Ambrosius Barth Verlag, Heidelberg.
  • Sokoloff L (1985): Kashin-Beck disease: current status. Nutr. Rev. 46, 113-119.
  • Yang GQ, Chen JS, Wen ZM, Ge KY, Zhu LZ, Chen XC, Chen XS (1984): The role of selenium in Keshan disease. Adv. Res. 6, 201-231.

 

Internetquellen:

  • http://dgk.de/gesundheit/mikronaehrstoffebiosubstanzen/lexikon/mineralien/selen.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Peripheres_Nervensystem
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Selen
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Kaschin-Beck-Krankheit
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bulimie
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Anorexia_nervosa
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Binge_Eating