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Synephrin

Synephrin

Die Vorteile auf einen Blick:

Ideales Substrat für Diät-Supplements

Optimal geeignet im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät

Hervorragend geeignetes Substrat für stagnierende Diätphasen

Ideales Kombinationssubstrat für Diät-Stacks

Geeignet für den Einsatz in Pre-Workout-Produkten

 




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  • Hochkonzentrierte Formel aus Koffein, Aminosäuren und Pflanzenextrakten sowie Synergiesubstraten in Kapselform

    • 400 mg Koffein
    • Jeweils 500 mg L-Tyrosin und Taurin
    • Extrakte aus Bitterorange (enthält Synephrin), Panax-Ginseng und Ingwer
    • Inklusive dem Co-Substrat Naringin
    • Ideal zur Einnahme vor dem Training oder vor geistigen Belastungen
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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Synephrin

Allgemeine Informationen und Geschichte

Der Begriff Synephrin wurde erstmals in späten 20er Jahren des 19. Jahrhunderts in Europa unter der synthetischen Droge Sympatol bekannt. Der Wissenschaftler Lasch war der Erste, der auch die pharmakologischen und toxikologischen Eigenschaften von dem industriell hergestellten Synephrin unter der Leitung der Wiener Firma Syngala notierte. Die Firma Boheringer beschrieb das Synephrin bis 1930 als ihr Sympatol und patentierte es auch daraufhin. Es wurde im gleichen Jahr von der American Medical Association als „Neues und Nicht-Amtsheilmmittel“ zugelassen. Es wurde für z. B. Husten, Heuschnupfen und Krämpfe eingesetzt. Einige Zeit später, nämlich im Jahre 1966, wurde das „Lehrbuch der biomedizinischen pharmazeutischen Chemie“ herausgebracht. In diesem Fachwerk wurde das synthetische Synephrin erstmals als Sympathomimetika betitelt. Allerdings wurde auch klargestellt, dass es nicht die Potenz von Adrenalin aufweist. Ein weiteres Lehrbuch, welches im Jahr 1972 erschien, erklärte das Synephrin als Medikament für Schockzustände, welches im chirurgischen Bereich eingesetzt wurde.

Natürliches Synephrin
Der Ursprung von natürlichem Synephrin ist ein Obstbaum, der als Frucht die Pomeranze trägt. Dieser Baum ist auch unter dem Namen Citrus-Aurantium-Baum bekannt. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieses Baumes befindet sich zwar in Vietnam, aber er wird inzwischen auf der ganzen Welt angebaut. Dieser weltweite Anbau wird aufgrund der Frucht des Baumes der Pomeranze durchgeführt. Von ihr gewinnt man neben Synephrin noch viele weitere Inhaltsstoffe, welche in der Medizin und in Nahrungsergänzungen ihren Einsatz finden. Durch spezielle industrielle Verfahren wird dann der Inhaltsstoff mit dem Namen Synephrin aus der Frucht (Pomeranze) gewonnen. Dieses Obst kann selbst als Laie schnell am Geschmack erkannt werden. Denn im Gegensatz zu den anderen Zitrusfrüchten, die eigentlich immer einen süßlichen Geschmack aufweisen, schmeckt die Frucht (Pomeranze) des Citrus-Aurantium-Baumes eher bitter.

Bei Synephrin handelt es sich um den Hauptwirkstoff von Citrus Aurantium, der in den Zitruspflanzen enthalten ist. Es ist auch unter folgenden Namen bekannt:

  • Bitterorange - Bitter Orange - Pomeranze
  • Citrus Aurantium
  • Grüne Orange
  • M-Synephrin - Metasynephrine - Meta-Synephrin
  • O-Synephrin – Orthosynephrine - Ortho-Synephrin
  • P-hydroxy-α-(methylaminomethyl)benzylalcohol
  • P-Synephrin -, P-Synphrine -, Parasynephrine Para-Synephrin
  • Zhi Shi

 Insgesamt enthält diese Frucht aber mehr als nur das Synephrin. Bis heute konnten daraus fünf Alkaloide identifiziert und extrahiert werden:

  • Synephrin
  • N-Methyl-Tyramin
  • Hordenine
  • Octopamin
  • Tyramin

Wie bereits oben angedeutet, ist Synephrin ein Protoalkaloid und Spurenamin, das der menschliche Körper auch selbst synthetisieren kann. Es existieren vom Synephrin zwei verschiedene Arten:

  • M-Synehprin
  • O-Synehprin

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird die Pomeranze (Bitterorange) in Kombination mit weiteren Kräutern und Gewürzen als Kreislaufmittel eingesetzt. Für den Verzehr der Pomeranze werden in China bei der (TCM) verschieden Darreichungsformen verwendet (Traversier, R.). Zu diesen gehören z. B.:

  • Tees
  • Fruchtschalenkaltauszüge
  • Tinkturen
  • Extrakte
  • ätherische Öle

Gewinnung von Synephrin und Kauftipp

Bei der Gewinnung von Synephrin aus Extrakten kommt es immer auf den Rohstoff an, wie hoch dieser standardisiert ist, sprich, wie viel man aus dem jeweiligen Stoff pro 100g/100 ml erzielen kann. Zum Verständnis: Wenn ein Extrakt auf 90 % standardisiert ist, heißt dies, dass wenn auf der Packung steht 100 mg Synephrin auf 90 % standardisiert, dass der reine Wirkstoff ca. 90 mg entspricht. Dies sollte beim Kauf von synephrinhaltigen Produkten beachtet werden, wenn es um die Dosierung des jeweiligen Produktes geht. Der menschliche Organismus ist allerdings selbst dazu in der Lage, Synephrin herzustellen. Dies geschieht im Tyramin Stoffwechsel. Da dies ein biochemisch recht aufwendiger Prozess ist, werden die Prozesse unten vereinfacht dargestellt.

Tyramin -> Synephrin -> Octopamin

Die unten dargestellte Liste zeigt Nahrungsmittel, welche natürliches Synephrin enthalten. Es muss allerdings dazu gesagt werden, dass es sich hier um Schätzwerte handelt, bei denen eine hohe Fehlerquote nicht ausgeschlossen werden kann. Die Ergebnisse stammen von verschiedenen Studien, die am Ende in der Quellenangabe einzusehen sind. In der Tabelle sind sie mit einer Zahl und einem Stern versehen.


Tab. 1: Übersicht unterschiedlicher Synephrinkonzentrationen in verschiedenen Lebensmitteln/Zitrusfrüchten

Lebensmittel Werte umgerechnet auf g/kg
  Minimum Mittelwert Maximum
Orangensaft verschiedener Sorten *1 0,015 g/kg / 0,027 g/kg
Orangensaft verschiedener Sorten
C. sinensis *2   
0,0103 g/kg / 0,033 g/kg
Orangensaft verschiedener Sorten
(auch C. aurantium) *3
0,00365 g/kg   0,06065 g/kg
Orangensaft, C.sinensis (Valencina) *4 / 0,0233 g/kg /
Orangensaft C. sinensis (Marrs sweet orange) *5 / 0,08517 g/kg /
Mandarinensaft C. reticulata (Cleopatra) *1 / 0,280 g/kg /
Satsumasaft C. unshiu Mikan *4  / 0,0355 g/kg   
Mandarinensaft C. unshiu *6  0,0545 g/kg 0,1602 g/kg 
Clementinensaft C. clementina tan. *5  / 0,114 g/kg 
Tangerinensaft *3  / 0,0606 g/kg 
Mandarinen C. reticulate *5 / 0,078 g/kg /
Satsumafrucht C. unshiu (reif) *4 / 0,03 g/kg /
Mandarinenfrucht C. deliciosa *7 0,77 g/kg   1,97 g/kg
Satsumamarmelade C. unshiu *4  / 0,121 g/kg   
Bitterorangenmarmelade C. aurantium *3  0,0009 g/kg 0,051 g/kg 
Orangenfrucht C. sinsensis (nicht reif) *8 0,62 g/kg 0,99 g/kg 
Orangenfrucht C. sinsensis (reif) *2 0,013 g/kg 0,035 g/kg 
Zitronensaft C. limon (nicht reif) *8 0,37 g/kg 0,45 g/kg 
Zitronensaft, (Meyer) *1  / 0,002 g/kg 
Zitronensaft *3  /        0 g/kg 
Zitronensaft (Meyer Lemon) *5  / 0,0275 g/kg  /

 

Synephrin im Sport

Diät-Supplements gehören neben den Proteinen zu den beliebtesten Nahrungsergänzungen, die im Kraftsport eingesetzt werden. Fragt man die Sportler in der Szene, welche Diät-Supplements die meistverwendeten sind, wird man sagen, es sind die Stimulanzien, zu denen auch Synephrin gehört. Aufgrund ihrer Eigenschaften sind sie vielfältig einsetzbar:

  • als Monosupplement
  • als Teil eines Pre-Workout Supplements
  • als Teil eines aus mehreren Inhaltsstoffen bestehenden Diät-Stacks

Die Nachfrage nach guten Stimulanzien ist in der Bodybuilding- und Kraftsportgemeinde sowie in anderen Sportarten in den letzten Jahren stetig gewachsen. So auch das Angebot an neuen Produkten, die die Nachfrage nach einem diätunterstützenden Produkt abdecken. In der Definitions- oder in der Massephase ist Synephrin in Stacks oder in Pre-Workout- Supplementen aller Art zu einem sehr beliebten Produkt geworden. Mittlerweile beschäftigt sich sogar die Medizin mit Synephrin und hat bereits eine hohe Anzahl von vielversprechenden Studien dazu veröffentlicht.

Wirkungsweise
Synephrin ist in seinem chemischen Aufbau dem inzwischen verbotenen Ephedrin sehr ähnlich, was auch erklärt, warum es oftmals als dessen Nachfolger als Diät-Supplement auf dem Markt angepriesen wird. Sprach man vor Kurzem noch von dem "Heiligen Gral", wenn es um das effektivste Diät-Supplement schlechthin ging, war die Aussage immer, dass es sich dabei um den Stack aus Ephedrin-Koffein-Aspirin (ECA) handelt. Bei Synephrin handelt es sich um einen Artverwandten von Ephedrin. Synephrin wird nach Aussage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BFR) genau wie das Ephedrin in die Gruppe der Sympathomimetika* eingereiht. Einige dieser Sympathomimetika wirken mittels eines biochemischen Vorganges auf die Adrenorezeptoren, genauer gesagt auf die Alpha- und die Betarezeptoren. Genau auf diesem Weg kommen auch die körpereigenen Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin zum Einsatz. Diese Neurotransmitter haben eine stark erregende Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Aufgrund dieser Erregung sendet das sympathische System efferente Signale an alle möglichen Organsysteme, die mit dem Sympathikus verbunden sind, dabei kommt es dann zu den verschiedensten physischen und psychischen Wirkungen:

* Sympathomimetika sind Stoffe, die auf den Sympathikus (aktivierendes Nervensystem) wirken. Durch die Aktivierung des Sympathikus werden an den jeweiligen Zielorganen bestimmte Effekte ausgelöst. Die untere Tabelle zeigt den möglichen Einfluss auf die jeweiligen Bereiche und Organe.

Sympathikus
Betroffenes Organ und Bereiche  Ausgelöste Effekte
Herz
  • Einfluss auf die Herzfrequenz
  • Kontraktionsfähigkeit
  • Erregungsleitung des Herzens (AV-Knoten)
Blutgefäße Verengung/Zusammenziehen (Konstriktion)
Bronchien Entspannung, Weitung
Gebärmutter Verringerung der Wehentätigkeit (Tokolyse)
Augen, Pupillen Weitung der Pupillen (Mydriasis)
Speicheldrüsen Unterdrückung der Absonderung von Flüssigkeiten
Prostata Zusammenziehen der glatten Muskulatur (Kontraktion)
Nieren Ausschüttung des Hormons Renin
Fettgewebe Spaltung der Lipide (Fette) für den Fettabbau (Lipolyse)
Leber Abbau von Leberglykogen (Glykogen ist die Speicherform von Kohlenhydraten)

 
Wissenschaftlich bewiesene und gesicherte Daten von Katecholaminen:

  • Vermehrte Wachsamkeit und gesteigerte Aufmerksamkeit

Durch die ausgeschütteten Katecholamine Adrenalin* und Noradrenalin* kommt es zu einer Stimulierung des zentralen Nervensystems. Das Noradrenalin ist ein Katecholamin und ein Neurotransmitter zugleich, was es ihm im ZNS* ermöglicht, sich positiv auf die Stimmung auszuwirken. Das Endresultat sind gesteigerte Aufmerksamkeit sowie eine erhöhte Leistungsbereitschaft.

*Adrenalin ist auch unter dem Namen Epinephrin bekannt und gehört zu den Katecholaminen und ist zugleich auch ein Neurotransmitter.
*Noradrenalin ist auch unter dem Namen Norepinehphrin bekannt, es gehört wie das Adrenalin zu den Katecholaminen und ist ebenfalls auch ein Neurotransmitter. Des Weiteren ist es die Vorstufe zum Adrenalin.
*ZNS ist die Abkürzung für das zentrale Nervensystem, welches bei Wirbeltieren (auch Menschen) aus dem Gehirn und dem Rückenmark besteht.

  • Verminderte Empfindung des Hungergefühls

Das Adrenalin erhöht nicht nur bestimmte Reaktionen des menschlichen Organismus, es hemmt auch die Darmbewegungen und unterdrückt das Hungergefühl, indem es sich im ZNS an die Rezeptoren anheftet, welche für die Auslösung des Hungergefühls verantwortlich sind. Die für den Hunger zuständigen Hormone können dann nicht mehr andocken, wodurch vorübergehend kein Hungergefühl im ZNS entstehen kann.

  • Erhöhung des Kalorienverbrauchs

Adrenalin und Noradrenalin vermitteln als Stresshormone eine Steigerung der Herzfrequenz, eine Erweiterung der Bronchien und eine schnelle Bereitstellung der Energiereserven durch den Fettabbau (Lipolyse) sowie die Freisetzung von den gespeicherten Kohlenhydraten. Somit kommt es zu einem vermehrten Verbrauch der Energiereserven, was nichts anderes als einen erhöhten Kalorienverbrauch darstellt.

Abb. 1:  Das Schaubild zeigt nochmal die Wirkungen von den Katecholaminen Adrenalin und Noradrenalin auf die Alpha-1, Alpha-2 und Betarezeptoren. Diese werden auch Adrenorezeptoren genannt, da diese von den Katecholaminen Adrenalin und Noradrenalin aktiviert werden. (Bildquelle: Wikipedia.org / Sven Jähnichen ; GNU Free Lizenz)

Anwendung und Nebenwirkungen

Nach den neuesten wissenschaftlichen Studien (siehe unten: „Wissenschaftliche Studien zu Synephrin, die gerade für den Bodybuilder und Kraftsportler interessant sein könnten“,) hat sich die Kombination aus Synehprin und weiteren Co-Substanzen als geradezu optimales Diät-Supplement herausgestellt. Bei der Dosishöhe sollte man auf die Standardisierung des Bitter-Orangen-Extraktes achten, da dieser einem die Menge des enthaltenen Synephrins angibt. Als möglicher ECA-Stack-Nachfolger kann die Kombination aus Synephrin-Hesperidin und Naringin angesehen werden, die in einer Studie ihre beeindruckenden Ergebnisse bewiesen hat. In der Praxis wird Synephrin mit den verschiedensten Co-Substraten und anderen Stimulanzien kombiniert, da man sich hier eine synergistische Wirkung erhofft. Zu den beliebten Kombinationssupplementen gehören:

  • Guarana-Extrakt
  • Ginsengextrakt
  • Koffein
  • Grüntee-Extrakt
  • Hesperidin
  • Naringin
  • Yerba-Mate-Extrakt
  • Quercetin
  • Evodiamine
  • Cocoa-Extract
  • Raspberry Ketones

Neben diesen Mono-Substraten sind natürlich noch viele weitere Stoffe erhältlich. Diese Liste soll lediglich einen Einblick in die möglichen Varianten und Kombinationsmöglichkeiten geben. Der Zusammenstellung eines Diät-Supplements, welches den Wünschen des Einzelnen entspricht, ist somit keine Grenze gesetzt. In der vereinfachten Variante kann auch auf einen fertigen nutritiven Diät-Stack mit Synephrin zurückgegriffen werden. Die Auswahl an solchen Diät-Supplements ist inzwischen groß genug.

Zu den effektivsten Einnahmezeitpunkten von Synehprin zählen:

  • ca. 45 Minuten vor dem Training als Pre-Workout Supplement
  • Direkt morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen sowie 5 Stunden später als  Diät-Supplement. Zusätzlich sollten nach der Einnahme für 1 Stunde keine Nahrung oder Getränke mit Kohlenhydraten verzehrt werden.


Bei dem Kauf eines synephrinhaltigen Diät-Supplementes hat man sprichwörtlich die Qual der Wahl. Der Supplementmarkt wird regelrecht überschwemmt von sogenannten „Fatburnern“, welche Synephrin enthalten.
Das Diät-Supplement Speed aus dem Sortiment von Peak Performance Products liefert Ihnen die folgende Zusammensetzung:

Speed:

Inhaltsstoffe Pro Portion 2 Kapseln
L-Tyrosin 500 mg
Taurin 500 mg
Koffein gesamt 400 mg
Panax Ginsengextrakt 100 mg
Bitterorangenextrakt 100 mg
davon Synephrin 6.00 mg
Naringin 50 mg
Ingwer-Extrakt 25 mg

Nebenwirkungen

Auch wenn es sich um das natürliche Synephrin handelt, sollte man bei der Einnahme Vorsicht walten lassen. In den vorgegebenen Dosierungen für die Unterstützung einer Diät treten meist nur schwache Nebenwirkungen auf, wie:

  • Mundtrockenheit
  • Durstgefühl
  • vermehrtes Schwitzen

Wird das Synephrin jedoch höher dosiert als es auf der Verzehrempfehlung des jeweiligen Produktes steht und es wird als Bestandteil eines Pre-Workout-Stacks verwendet, können weitaus stärkere Nebenwirkungen auftreten, diese äußern sich z. B. in:

  • Tremor (Fingerzittern)
  • Schlafstörungen
  • innere Unruhe
  • Miktionsbeschwerden (erschwertes und schmerzhaftes Wasserlassen)
  • Zittern

Wissenschaftliche Studien zu Synephrin, die gerade für den Bodybuilder und Kraftsportler interessant sein könnten

Die nun folgenden Studien zeigen, welche Studienergebnisse zu Synephrin vorliegen. Diese Studienergebnisse gelten jedoch als wissenschaftlich nicht anerkannt. Daher darf anhand dieser Studienergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf tatsächlich eintretende Wirkungen geschlossen und hingewiesen werden.

Studie 1: Synephrin mit Naringin und Hesperidin

Im Jahre 2011 veröffentliche das International Journal of Medical Sciences eine Studie, die sich damit beschäftigte, ob bestimmte Stoffkombinationen mit Synephrin die Thermogenese beeinflussen könnte. Der Versuchsaufbau sah 5 Gruppen vor, die insgesamt aus 10 Probanden pro Gruppe bestand. Dabei erhielten nur die Gruppen 2-5 aktive Stoffe, die Gruppe 1 erhielt lediglich ein Placebo. Der Versuchsaufbau war folgendermaßen gestaltet.

  • Gruppe 1: Placebo (nur Gemüsesaft)
  • Gruppe 2: Gemüsesaft + 50 mg p-Synephrin
  • Gruppe 3: Gemüsesaft + 50 mg p-Synephrin + 0 mg Hesperidin und 600 mg Naringin
  • Gruppe 4: Gemüsesaft + 50 mg p-Synephrin + 100 mg Hesperidin und 600 mg Naringin
  • Gruppe 5: Gemüsesaft + 50 mg p-Synephrin + 1.000 mg Hesperidin und 600 mg Naringin

Bei der Auswertung der Ergebnisse konnten folgende Daten notiert werden:

  • Gruppe 1: Wie erwartet kein Effekt.
  • Gruppe 2: Das Synephrin als Mono-Supplement steigerte die Stoffwechselrate.
  • Gruppe 3 + 4: Die Kombination aus Synephrin, Naringin und Hesperidin führte zu einem schlagartigen Stoffwechselanstieg.
  • Gruppe 5: Die Erhöhung des Hesperidins führte zu einem gegenteiligen Effekt und die Stoffwechselrate nahm ab. Die untere Abbildung zeigt nochmals die Veränderung des Stoffwechsels.

Abb. 2: Ergebnisse der Gruppen auf die Stoffwechselrate; Quelle: Int J Med Sci 2011; 8 (4).

Obwohl die Synephrin-, Hesperidin-, Naringin-Kombination eine Erhöhung der Stoffwechselrate zur Folge hatte, war der Einfluss auf den Blutdruck und die Herzfrequenz nur minimal. Die Ergebnisse gibt die untere Grafik wieder.


 
Abb. 3: Ergebnisse von Ruhepuls und Blutdruck; Int J Med Sci 2011; 8 (4).

Studie 2: Synephrin als Pre-Workout Booster?

Ratamess et al und seine Kollegen führten im Jahre 2015 eine Studie durch, bei der sie herausfinden wollten, ob die kombinierte Einnahme von Synephrin und Koffein eine Leistungssteigerung hervorrufen könnte.
An der Studie nahmen 12 junge Männer teil. Die Studie war wie folgt aufgebaut.

  • Probanden: 12 junge Männer
  • Trainingszeit: 3 Wochen
  • Trainingseinheiten: 1-mal wöchentlich
  • Übungen in jeder Trainingseinheit: 6 Sätze Kniebeugen mit 80 % der Maximalkraft.
  • Supplemente: Die Probanden erhielten entweder ein Placebo oder 100 mg Synephrin, oder eine Kombination aus 100 mg Koffein und 100 mg Synephrin.

Allerdings wusste keiner der Probanden, was er erhalten hatte.

Bei der Auswertung der Ergebnisse konnten folgende Daten notiert werden:

  • Placebo: keine Effekte
  • Synephrin pur: Verzögerte die Ermüdung, dadurch resultierten mehr Wiederholungen.
  • Synephrin + Koffein: Gleiche Wiederholungszahl wie Synephrin pur, allerdings höhere Geschwindigkeit bei der Ausführung der Übung.          

Abb. 4: Darstellung der Wiederholungen, mit einem Placebo, mit Synephrin oder einer Synephrin-Koffein Kombination

 

Quellen:

  • *7 - Arbo MD, Franco MT, Larentis ER, Garcia SC, Sebben VC, Leal MB, Dallegrave E, Limberger RP (2009a) Screening for in vivo (anti)estrogenic activity of ephedrine and p-synephrine and their natural sources Ephedra sinica Stapf. (Ephedraceae) and Citrus aurantium L. (Rutaceae) in rats. Arch Toxicol 83:95-99
  • *7 - Arbo MD, Schmitt GC, Limberger MF, Charao MF, Moro AM, Ribeiro GL, Dallegrave E, Garcia SC, Leal MB, Limberger RP (2009b) Subchronic toxicity of Citrus aurantium L. (Rutaceae) extract and p-synephrine in mice. Regul Toxicol Pharmacol 54:114-117
  • *3 - Avula B, Upparapalli SK, Khan IA (2007) Simultaneous analysis of adrenergic amines and flavonoids in citrus peel jams and fruit juices by liquid chromatography: part 2. J AOAC Int 90:633-640
  • Boulton, AA. / Wu, PH. (1972): Biosynthesis of cerebral phenolic amines. I. In vivo formation of p-tyramine, octopamine, and synephrine. In: Can J Biochem.
  • *6 - Dragull K, Breska Ap, Cain B (2008): Synephrine Content of Juice from Satsuma Mandarins (Citrus unshiu Marcovitch). J. Agric. Food Chem. 56,8874-8878
  • FLash (1927). "On the pharmacology of Sympathols, a new adrenaline-like substance. (At the same, time a contribution to the question of the chemical constitution and pharmacodynamics EFFECT). Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Experimental Pathology and Pharmacology 124231-244.
  • Kakimoto, Y. / Armstrong, MD. (1962): The phenolic amines of human urine. In: J Biol Chem.
  • *4 - Kusu F., Matsumoto K., Arai K., Takamura K. (1996): Determination of Synephrine Enantiomers in Food and Conjugated Synephrine in Urine by High-Performance Liquid Chromatography with Electrochemical Detection. Analytical Biochemistry 235, 191–194
  • *2 - Matolli L, Cangi F, Maidecchi A, Ghiara C, Tubaro M, Traldi P: (2005): A Rapid Liquid Chromatography Electrospray Ionization Mass Spectrometry Method for Evaluation of Synephrine in Citrus aurantium L. Samples. J. Agric. Food Chem. 53, 9860-9866
  • M. Hochrein and J. Keller (1930). "About EFFECT of adrenaline and adrenaline-related bodies (Sympatol and Ephetonin) on the circuit. Dying" Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Experimental Pathology and Pharmacology. 156 37-63.
  • *5 - Uckoo RM, Jayaprakasha GK, Nelson SD, Patil BS (2011): Rapid simultaneous determination of amines and organic acids in citrus using high-performance liquid chromatography. Talanta. 2011 Jan 15;83(3):948-54
  • Ratamess, N.A.1, Bush, Kang, J, Kraemer, WJ, Stohs, SJ, Nocera, VG, Leise, MD,  Diamond, KB, Faigenbaum, AD. (2015) The effects of supplementation with P-Synephrine alone and in combination with caffeine on resistance exercise performance. Journal of the International Society of Sports Nutrition. 12:35
  • Sidney J. Stohs 1, Harry Preuss G 2 Entsprechende Adresse , Samuel C. Keith 3, Patti L. Keith 3, 4 Howard Miller, Gilbert R. Kaats 3 - Auswirkungen von p-Synephrine allein und in Kombination mit ausgewählten Bioflavonoide auf Ruhemetabolismus, Blutdruck, Herzfrequenz und Self-Reported Stimmungsschwankungen - Int J Med Sci 2011; 8 (4) :295-301. doi: 10.7150/ijms.8.295.
  • Traversier, R. (2014): Westliche Pflanzen und ihre Wirkungen in der TCM. Georg Thieme Verlag.
  • *1 - Wheaton T. A. and Stewart I. (1965): Quantitative Analysis of Phenolic Amines Using Ion-Exchange Chromatography1. Analytical Biochemistry 12, 585-592
  • Wilson, O. Gisvold, and RF Doerge (Eds.) (1966). Textbook of Organic Medicinal and Pharmaceutical Chemistry, 5th ed., p.438, Lippincott, Philadelphia.


Internetquellen:

  • https://www.google.com/search?q=Miktionsbeschwerden&ie=utf-8&oe=utf-8
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Tremor
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Adrenozeptor
  • https://en.wikipedia.org/wiki/File:Adrenoceptor-Signal_transduktion.PNG
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Katecholamine
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Sympathikus
  • https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/18/Das_vegetative_Nervensystem.jpg
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Mydriasis
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Wehe
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Glykogenolyse
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Tokolyse
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralnervensystem