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Vitamin A

Vitamin A

Die Vorteile auf einen Blick:

Vitamin A trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei

Trägt zu einem normalen Eisenstoffwechsel bei

Es trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute, zur Erhaltung normaler Haut und zur Erhaltung normaler Sehkraft bei

Vitamin A hat eine Funktion bei der Zellteilung




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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Vitamin A

Allgemeine Informationen

Vitamin A/Retinol gehört zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine, welches der menschliche Organismus nicht selbst synthetisieren kann und ist ein Sammelbegriff für die unterschiedlichen chemischen Verbindungen, die eine Reihe verwandter Substanzen, wie All-trans-Retinol und dessen Estern besitzen. Zu ihnen werden das Retinal und die Retinylester dazugezählt. Daneben gehören zu der Vitamin-A-Gruppe ca. 50 weitere Carotinoide, von denen etwa 12 Vitamin-A-aktiv sind. Die Carotinoide zählen auch zu den für den Menschen lebensnotwendigen Substanzen, welche genauso wie das Vitamin-A/Retinol täglich mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Sie sind dort überall vertreten, wo eine gelbe bis rötliche Färbung in der Natur vorzufinden ist, wie z. B. bei Karotten, Bananen, Flamingos, etc. Carotine werden auch Provitamin A genannt, womit sich hier der Kreis zum Vitamin-A/Retinol wieder schließt. Es ist als Provitamin A klassifiziert, da der menschliche Organismus daraus Vitamin A bilden kann. Vorausgesetzt das Essen liefert genug Fett, dann wird von dem aufgenommenen Vitamin A bis zu ca. 80 % resorbiert. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Mensch Vitamin A aus Retinol, Retinylester wie auch aus Provitamin A synthetisieren kann.

Die Menge der Lebensmittel, die Vitamin A/Retinol enthalten, sind zahlreich, die unten abgebildete Liste zeigt eine mögliche Auswahl:

Natürliches Vorkommen von Vitamin A/Retinol in Lebensmitteln

Nahrungsmittelnµg pro 100g
Geflügel und Innereien
Kalb: Niere 210
Suppenhuhn 260
Huhn: Leber 12800
Schwein: Leber 39100
Rind: Leber 7744
Wurst
Leberwurst 1460
Leberwurst, mager 1700
Gemüse 
Kopfsalat 245
Möhrensaft 437
Chicorée 572
Mangold, roh 588
Feldsalat 663
Spinat, roh 549
Grünkohl, roh 1447
Paprika, gedünstet 200
Kürbis, roh 833
Karotten, roh 800 - 850
Karottensaft 950
Karotten gekocht 500 - 800
Tomate 200
Endivie 200
Käse
Mascarpone 520
Camembert 60 % Fett i. Tr. 551
Obst
Aprikosen, getrocknet 5790
Aprikosennektar (40 % Frucht) 105
Aprikosen in Dosen 131
Mango 201
Honigmelone 783
Kaki 260
Fisch
Dorsch, roh 10
Dorsch, gebraten 10
Lachs, je nach Zubereitung 17 - 64
Aal 980
Thunfisch 450
Fette und Öle 
Palmöl 3500
Butterschmalz 900
Butter/Margarine 600
Rapsöl 500
Sojaöl 500
Vitamin A 157

Umrechnung:

1 IE = 0,3 µg Retinol

Wie an der obigen Tabelle klar zu erkennen ist, sind die Leber von Huhn, Schwein und Rind die Spitzenreiter, wenn es um den Retinolnanteil pro 100 g geht. Gefolgt von den getrockneten Aprikosen und dem Palmöl. Aber die oben aufgeführten Lebensmittel beinhalten fast alle ausreichend Vitamin A. Somit ist es egal, ob man ein Allesesser oder Veganer ist, denn der nötige Tagesbedarf an Vitamin A/Retinol lässt sich durch diese Lebensmittel mehr als abdecken. Wenn es um den täglichen Bedarf von Vitamin A/Retinol geht, gibt die unten dargestellte Tabelle die nötigen Zufuhrempfehlungen für alle Altersklassen an (DGE/ÖGE/SGE/SVE, 2000). Hier ist allerdings zu berücksichtigen, dass diese Empfehlungen für alle Vitamin-A-Varianten zutreffen (präformiertes Vitamin A sowie Vitamin-A-aktive Carotinoide).

Die unten abgebildete Tabelle zeigt die bisher anerkannten Zufuhrempfehlungen:

Zufuhrempfehlungen für Vitamin A

Alter Schätzwert (µg/Tag)
Kinder männlich weiblich
1 -3    600
4 -6    700
7 -9    800
10 -12    900
13 - 14  1100  1000
15 - 18  1100  900
>19  1000  800
Schwangere (ab 4. Monat    1100
Stillende    1500

Vitamin A/Retinol im Sport

Vitamine (lat, “vita”: das Leben und “amin”, welches in der Chemie für sticksoffhaltige Verbindungen steht) sind organische Verbindungen, die für eine große Anzahl verschiedenster biochemischer Stoffwechselprozesse und Funktionen benötigt werden. Dabei können sie gegenüber den Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten nicht als Energieträger verwendet werden. Und dazu zählt auch das Vitamin A/Retinol. Vitamin A/Retinol gehört neben Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K zu den fettlöslichen und für den menschlichen Organismus essentiellen Vitaminen. Diese kleinen Helfer sind neben den Mineralstoffen und Co-Substraten für einen reibungslosen Ablauf im menschlichen Körper unabdingbar. Aufgrund dessen, dass Sportler wie z. B. Bodybuilder einen wesentlich höheren Bedarf an diesen Mikronährstoffen haben als der hauptsächlich normale Bürger, ist es für diese noch wichtiger, diese kleinen Helfer regelmäßig und in der richtigen Dosierung einzunehmen. Lange Zeit galten Mikronährstoffe als nicht sonderlich wichtig, wenn es um den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse ging. Dies hat sich inzwischen eindeutig geändert. Kraftsportler und Bodybuilder kaufen nicht mehr einfach das billigste Protein oder den optisch vielversprechendsten Booster. Nein, haben doch einschlägige wissenschaftliche Studien bewiesen, dass es gerade die Mikronährstoffe sind, die einen neben den Makronährstoffen nach vorne bringen. Dies blieb nicht ohne Beachtung in der Bodybuildingszene, heutzutage wird die Zutatenliste eines auserwählten Produktes von den Athleten vor einem Kauf genauestens analysiert. Vitamin A wirkt wie seine Kollegen (Vitamin B, C, D, E….etc.) am besten, wenn es im Verbund in einem Multivitaminsupplement eingenommen wird. Natürlich kann auch ein reines Vitamin A/Retinol-Monosupplement erstanden werden. Allerdings sollte hier ein Arzt wegen der Dosierung hinzugezogen werden, da eine Überdosierung mit diesem Präparat zu ernsthaften Nebenwirkungen führen kann. Ist der Kauf eines Vitamin-A-haltigen Multivitaminpräparats in greifbare Nähe gerückt, ist darauf zu achten, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt. Hochwertige Multivitaminsupplemente haben ein ideales Verhältnis der Vitamine und Mineralstoffe zueinander und die Mengen der einzelnen Substanzen sind detailliert aufgelistet.

Multivitaminpräparate bzw. Vitamin-A-Monopräparate werden in den unterschiedlichsten Darreichungsformen hergestellt. Die Unterschiede sind inzwischen recht vielfältig und dazu gehören:

  • Brausetabletten
  • Dragees
  • Fertiggetränke
  • Kapseln
  • Kautabletten
  • Lutschpastillen
  • Pulver zum Anrühren eines Fertiggetränkes
  • Tabletten
  • Tropfen
  • etc.

Wirkungsweise von Vitamin A/Retinol

Vitamin A/Retinol spielt in der menschlichen Biochemie eine entscheidende und vor allem mannigfaltige Rolle. Neben den Vitaminen E, C und D gehört dieses Vitamin zu den Stoffen, welche zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen. Daneben spielt es auch noch eine wichtige Rolle bei den Metallen im menschlichen Körper, da es zu einem normalen Eisenstoffwechsel beiträgt. Außerdem trägt es zur Erhaltung normaler Schleimhäute, zur Erhaltung normaler Haut und zur Erhaltung normaler Sehkraft bei. Somit hat der Sportler/Bodybuilder ein Vitamin zur Verfügung, welches nicht nur das Immunsystem unterstützt, sondern auch etwas für die Haut und die Augen tut. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt das Vitamin A bei den menschlichen Zellen, da es eine Funktion bei der Zellspezialisierung einnimmt.

Die Verwendung von Multivitaminpräparaten, in denen auch Vitamin A/Retinol im Verbund enthalten ist, ist inzwischen nicht nur im Bereich des Bodybuilding- und Kraftsports anzutreffen. Auch Hobbysportler anderer Sportarten ergänzen ihre tägliche Ernährung mit Multivitaminsupplementen.

Zu diesen Sportarten gehören unter anderem:

  • Aikido
  • Turnen
  • Bouldern/Klettern an Felsblöcken
  • Baseball
  • Eishockey
  • Karate
  • Rugby
  • Windsurfen
  • etc.

Anwendung und Nebenwirkungen

Wie bereits unter dem Punkt „Vitamin A/Retinol im Sport“ dargestellt wurde, sollte Vitamin A/Retinol wenn möglich immer als Multivitaminpräparat verwendet werden. Der Einsatz solcher Nahrungsergänzungen hat neben seinem verstärkten Einsatz im Sport/Bodybuilding noch einen weiteren Vorteil, den viele Sportler ohne es zu wissen nutzen. Dies hat folgenden Grund: In den letzten Jahren verwendet die Industrie immer mehr und mehr Pestizide, welche dafür benutzt werden, Obst und Gemüse zu bespritzen. Zusätzlich wird es mittels Gentechnik verändert, damit es größer wird und die Farbe des jeweiligen Lebensmittels intensiver ausgeprägt ist. Die durch den Menschen verursachte Luftverschmutzung tut ihr Übriges. Aufgrund dieser Punkte verlieren u. a. das Obst und Gemüse immer mehr an Nährstoffen. So waren doch die Lebensmittel in den 80ern um einiges reicher an Vitaminen und Mineralstoffen als sie es heute sind. Die untere Tabelle zeigt die Werte einer Studie von 1985, welche mit Werten aus dem Jahre 1996 verglichen worden sind. Diese Werte wurden in einem Lebensmittellabor für Obst und Gemüse ermittelt.

Lebensmittel je 100 gUntersuchte InhaltsstoffeErgebnis 1985Ergebnis 1996Differenz
Brokkoli Calcium 103 33 - 68 %
  Folsäure 47 23 - 52 %
  Magnesium 24 18 - 25 %
 
Bohnen Calcium 56 34 - 38 %
  Folsäure 39 34 - 12 %
  Magnesium 26 22 - 15 %
  Vitamin B 6 140 55 - 61 %
 
Kartoffeln Calcium 14 4 - 70 %
  Magnesium 27 18 - 33 %
 
Möhren Calcium 37 31 - 17 %
  Magnesium 21 9 - 57 %
 
Spinat Magnesium 62 19 - 68
  Vitamin C 51 1 - 58
 
Apfel Vitamin C 5 1 - 80 %
 
Banane Calcium 8 7 - 12 %
  Folsäure 23 3 - 84 %
  Magnesium 31 27 - 13 %
  Vitamin B 6 330 22 - 92 %
  Kalium 420 327 - 24 %
 
Erdbeeren Calcium 21 18 - 14 %
  Vitamin C 60 13 - 67 %

Quelle: 1985 Pharmakonzern Geigy. 1996 Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal

Wie an der Tabelle gut zu erkennen ist, sind die Werte der Mineralien und Vitamine aller dargestellten Lebensmittel von 1985 bis zum Jahre 1996 teilweise rapide (bis zu 92 %) gesunken. Dies sollte jedem Sportler zu denken geben. Somit ist die Ergänzung mit Multivitaminpräparaten für einen Sportler nicht nur sinnvoll, sondern es gleicht auch einen möglichen Nährstoffverlust bei dem heutigen Obst und Gemüse aus.

Zu den besten Einnahmezeitpunkten von Multivitamin-Supplements zählen:

  • Nehmen Sie den Mineralstoff Vitamin A/Retinol immer als Multivitaminsupplement zu den Mahlzeiten ein.

Das Multivitamin-Supplement Ultra A-Z aus dem Sortiment von Peak Performance Products liefert Ihnen die folgende Zusammensetzung:

Multivitamin-Formel Ultra A-Z

VitamineTagesportion (2 Tabletten)
Vitamin A 800 µg
Vitamin D 5,0 µg
Vitamin E 60 mg
Vitamin K 75 µg
Vitamin C 200 mg
Thiamin 1,1 mg
Riboflavin 1,4 mg
Niacin 16 mg
VitaminB6 1,4 mg
Folsäure 200 µg
Vitamin B12 2,5 µg
Biotin 50 µg
Pantothensäure 6,0 mg
ß-Carotin 20 µg
Mineralien 
Kalium 50 mg
Chlorid 45,6 mg
Calcium 120 mg
Phosphor 53 mg
Magnesium 75 mg
Eisen 4,0 mg
Zink 5,0 mg
Kupfer 1,0 mg
Mangan 2,0 mg
Jod 75 µg
Selen 55 µg
Chrom 40 µg
Molybdän 50 µg
Silicium 25 µg
Besondere Inhaltsstoffe 
Epigallocatechingallat (EGCG) 200 mg
Proanthocyanidine (OPC) 100 mg

 

Nebenwirkungen und Überdosierung (Hypervitaminose)

Bei Vitamin A/Retinol handelt es sich um ein Vitamin, welches nicht in seiner ursprünglichen Form im menschlichen Körper gespeichert werden kann. Es durchläuft einen Prozess der Umwandlung und wird danach als Retinylester gespeichert. Eine weitere Möglichkeit der Zuführung ist über die Ernährung als Beta-Carotin. Eine Überdosierung mit Vitamin A ist über eine normale Mischkost normalerweise nicht möglich. Es ist in der Geschichte bisher nur ein Fall bekannt, wo ein Mann aufgrund eines Ernährungsnotstandes sich über einen längeren Zeitraum von geschlachteten Grönlandhunden und ihrer Leber ernährte, was schließlich zum Tod führte. Um in den Bereich der Überdosierung zu kommen, muss mindestens das Hundertfache des Tagesbedarfs verzehrt werden, was entweder nur durch hochdosierte Präparate oder mehrere Kilogramm Leber möglich wäre.

Zu den akuten Vergiftungserscheinungen gehören:

  • Appetitlosigkeit
  • Doppelbilder
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • gesteigerter intrakranieller Druck bis hin zu Todesfällen
  • Haarausfall
  • Hautschäden (z. B. Mundwinkelrhagaden), die sich auf den gesamten Körper ausbreiten können
  • Kopfschmerzen
  • Lethargie
  • Muskelkoordinationsstörungen
  • Nachtschweiß
  • Schlafstörungen
  • Schleimhautblutungen
  • Schwindel
  • Übelkeit

Chronische Vergiftungserscheinungen

Sollte Vitamin A/Retinol über einen längeren Zeitraum (Monat/Jahre) mit einer wesentlich höheren Dosierung verzehrt werden, als es dem Tagesbedarf entspricht, können sogenannte chronische Vergiftungserscheinungen auftreten:

  • Ausbleiben der Menstruation
  • Gesteigerter intrakranieller Druck (Druck innerhalb des Schädels)
  • Haarausfall bis zur Alopezie (kreisrunder Haarausfall)
  • Hyperkalcämie (erhöhter Calciumspiegel)
  • Hyperlipidämie (abnormal erhöhter Lipid und/oder Lipoproteinspiegel im Blut)
  • Knochen- und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Lebervergrößerung bis hin zur Leberfibrose (krankhafte Umwandlung von Lebergewebe zu Bindegewebe) mit portaler Hypertension (abnormal erhöhter Druck an der Pfortader)
  • Lymphknotenvergrößerungen
  • Mundwinkelrhagaden (mit Blutungen)
  • Schwellung der Unterhaut der Gliedmaßen
  • „Symptome“ einer Hypothyreose (Unterversorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen)
  • Trockenheit und Jucken der Kopfhaut wie auch der gesamten übrigen Haut
  • Trockene und schuppige Lippen
  • Vermutlich langfristig höheres Lungenkrebs-Risiko bei Rauchern

Mangel an Vitamin A/Retinol

Grundsätzlich ist es so, dass eine Unterversorgung mit Vitamin A/Retinol in Deutschland nicht vorkommt, dennoch gibt es bestimmte Ausnahmen und Situationen, die einen Mangel an Vitamin A/Retinol verursachen können. Der Hauptspeicherort für das Vitamin A/Retinol ist dabei die Leber, die ca. 50 – 80 % des Gesamtvorrats beherbergt, dabei liegt es zu 98 % in den Kupfer-Sternzellen der Leber als Ester in Lipidtröpfchen vor. Kommt es jetzt aufgrund von bestimmten Umständen zu einer längeren Unterversorgung mit diesem Vitamin, führt dies zu einer Entleerung des Vitamin-A-Speichers in der Leber. Als Folge davon treten dann die ersten Mangelsymptome auf. Diese bestimmten Umstände können unter anderem eine einseitige Ernährung sein. Eine falsche Lagerung und Zubereitung von Vitamin A-/Retinol-haltigen Lebensmitteln kann das Vitamin zunichtemachen, da dieses sehr empfindlich gegen Hitze, Licht und Luftsauerstoff reagiert. Außerdem können chronische Erkrankungen (Morbus Crohn und Sprue) des Magen-Darm-Traktes zu einem Defizit von Vitamin A/Retinol in der Leber führen. Daneben gibt es noch besonders gefährdete Personengruppen, die einer kurzen Aufzählung bedürfen.

Besonders gefährdete Personengruppen:

  • Personen, die aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit am Magen-Darm-Trakt operiert worden sind z. B. ileoanalem (Hüftdarm, Anus) Bypass.
  • Personen mit Pankreaserkrankungen aller Art
  • Medizinisch bedingte parenterale Ernährung über einen längeren Zeitraum
  • Diabetiker
  • Menschen mit einem Schilddrüsenleiden
  • Menschen die auf Schlafmittel angewiesen sind
  • Alkoholiker
  • Schwangere und Stillende

 

 

Internetquellen:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Hypervitaminose
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_A
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Mundwinkelrhagade
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Haarausfall
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperkalz%C3%A4mie
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperlipoprotein%C3%A4mie
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Portale_Hypertension
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Hypothyreose