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Vitamin B

Vitamin B

Beim Vitamin-B handelt es sich um einen Verbund mehrerer B-Vitamine, welche alle als Coenzyme im menschlichen Stoffwechsel an allen biochemischen und enzymatischen Vorgängen beteiligt sind. Dazu gehören auch die Regulation des Makronährstoffwechsels und viele andere Stoffwechselvorgänge. Inzwischen gibt es viele wissenschaftlich belegten Wirkungen von Vitamin-B, von denen ein paar der wichtigsten kurz aufgelistet werden. Die weiteren Wirkungen werden dann bei den jeweiligen Vitaminen gesondert dargestellt.

Die Vorteile auf einen Blick:

Tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei

Tragen zu einem normalen Eiweiß- und Glycogenstoffwechsel bei

Tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei

Tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei




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Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Vitamin B

Allgemeine Informationen

Wenn man von Vitaminen spricht, handelt es sich um essentielle (lebenswichtige) organische Stoffe, welche aus der Kategorie der Mikronährstoffe stammen. Der menschliche Körper benötigt diese für lebenswichtige Funktionen, die aber keine Energieträger sind und in der Regel nicht von ihm selbst synthetisiert werden können. Dies ist auch der entscheidende Unterschied zu den Makronährstoffen wie z. B. den Fetten, die der menschliche Organismus auch selbst endogen herstellen kann. Das ist auch der Grund, warum sie als essentielle Wirkstoffe bezeichnet werden. Essentiell heißt in diesem Zusammenhang, dass sie zur Aufrechterhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus unabdingbar (lebensnotwendig) sind. Wird die tägliche Zufuhr von ausreichend Vitaminen über eine längere Zeit nicht mit der Nahrung verzehrt, können Mangelzustände, die sich im schlimmsten Fall in ernstzunehmenden Krankheiten bemerkbar machen, auftreten. Denn nur bestimmte Vitamine sind in der Lage, gespeichert zu werden, andere wiederum nicht. Einer der bekanntesten Vitaminmängel war der von Seereisenden vor einigen hundert Jahren, als die Krankheit Skorbut vermehrt auftrat. Bei den Seeleuten konnte ein Vitamin-C-Mangel festgestellt werden, der dann zu Skorbut führte. Erhielten die Seeleute ausreichend Vitamin C, verschwand der Skorbut gänzlich. Eigentlich benötigt der menschliche Körper nur geringe Mengen an Vitaminen. Dennoch sollte immer darauf geachtet werden, dass die tägliche Ernährung ausreichend Vitamine und Mineralstoffe enthält.

Unterscheidung von Vitamingruppen

Vitamine müssen in 2 Gruppen unterschieden werden. Dazu gehören die wasserlöslichen (hydrophilen) und die fettlöslichen (lipophilen) Vitamine. Bei den wasserlöslichen Vitaminen gilt es zu berücksichtigen, dass diese nicht gespeichert werden können. Ein Überschuss an diesen Vitaminen wird mit dem Urin wieder ausgeschieden. Dennoch gibt es bei jeder Regel eine Ausnahme. Diese Ausnahme ist das Vitamin B12, welches zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört, aber trotzdem vom menschlichen Organismus in der Leber zwischen 3 und 5 Jahre gespeichert werden kann. Die fettlöslichen Vitamine werden grundsätzlich im körpereigenen Fettgewebe gespeichert. Bei der Messung der Zufuhrmenge der Vitamine gibt es auch gravierende Unterschiede. Die wasserlöslichen Vitamine werden im Bereich von Milligramm (0,001 g) oder Mikrogramm (0,000001 g) gemessen. Dagegen werden die fettlöslichen Vitamine in internationale Einheiten (I.E.) angegeben. Zusätzlich existiert noch die Gruppe der Provitamine. Ein Provitamin bezeichnet die biologische Vorstufe eines Vitamins, dies durch biochemische Prozesse vom Körper in das eigentliche Vitamin erst umgewandelt werden muss. Das ß-Carotin ist so ein Provitamin, das im Körper zu Vitamin A umgeformt wird. Die untere Abbildung zeigt nochmal die Unterteilung der Vitamine anhand ihrer wasserlöslichen und fettlöslichen Eigenschaften.

Abb. 1: Unterteilung der 13 essenziellen Vitamin in wasserlöslich und fettlöslich

Wasserlöslich (hydrophil)

Bezeichnung

Chemischer Name

Vitamin B1

Thiamin

Vitamin B2

Riboflavin

Vitamin B3

Niacin

Vitamin B5

Pantothensäure

Vitamin B6

Pyridoxin

Vitamin B9

Folsäure

Vitamin B12

Cobalamin

Vitamin C

Ascorbinsäure

Fettlöslich (lipophil)

Bezeichnung

Chemischer Name

Vitamin A

Retinol

Vitamin D

Calciferol

Vitamin E

Tocopherol

Vitamin K

Phyllochinon

 

Die Aufgaben, welche die Vitamine im menschlichen Körper erfüllen, sind vielfältig und komplex. Sie sind an sämtlichen biochemischen Funktionen des menschlichen Stoffwechsels beteiligt. Dabei hat jedes Vitamin seine eigenen ganz speziellen Aufgaben im System. Eine tragende Rolle spielen hierbei die B-Vitamine.

B-Vitamine

Wenn man von B-Vitaminen spricht, handelt es sich hier um einen Verbund von insgesamt 8 B-Vitaminen, die sich aus folgenden B-Vitaminen zusammensetzen:

Vitamin-B-Arten

  • Vitamin B1  /Thiamin
  • Vitamin B/Riboflavin
  • Vitamin B/Niacin
  • Vitamin B/Pantothensäure
  • Vitamin B/Pyridoxin
  • Vitamin B/Folsäure
  • Vitamin B12 /Cobalamin

All diese B-Vitamine haben ihre ganz speziellen Aufgaben und Funktionen im menschlichen Organismus. Dennoch arbeiten sie miteinander und untereinander, um einen reibungslosen Ablauf im menschlichen System zu garantieren. Welche Aufgaben, Funktionen, Eigenschaften und weitere Merkmale die einzelnen B-Vitamine haben, werden nun weiter unten dargestellt.

Vitamin B1 – Thiamin

Allgemein/Wissenschaftlich belegt: Als wasserlösliches Coenzym spielt das Thiamin eine erhebliche Rolle im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, denn Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Außerdem trägt es zu einer normalen Funktion des Herzens bei. Dazu kommt noch, dass es zu einer normalen Funktion des Nervensystems und einer normalen psychischen Funktion beiträgt.

Natürliches Vorkommen: Große Mengen von Thiamin sind in Schweinefleisch, Schweineleber, Kartoffeln, Linsen und Vollkornbrot vorzufinden.

Mangelsymptome: Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Depressionen, Muskelschwäche, Haarausfall, Muskelschmerzen und Muskellähmungserscheinungen.

Nebenwirkungen/Überdosierung: Nebenwirkungen von Thiamin oder gar Überdosierungen sind kaum bekannt, da dieses Vitamin in der Natur nie in seiner Reinform vorkommt. Zu den möglichen Symptomen einer Überdosierung zählen: Reizbarkeit, Schlafstörungen und gesteigerte Herztätigkeit.

Anwendung: Thiamin sollte wie alle B-Vitamine immer in einem Verbund mit anderen B-Vitaminen eingenommen werden, da diese synergistisch miteinander wirken. Die Dosierung sollte sich nach den Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei ca. 1,4 mg/Tag einpendeln. Die Einnahme sollte immer zu einer Mahlzeit mit viel Flüssigkeit stattfinden.

Vitamin B2 – Riboflavin:

Allgemein/Wissenschaftlich belegt:  Vitamin B2 zählt ebenfalls zu den wasserlöslichen Vitaminen und fungiert unter anderem als Co-Enzym im menschlichen Körper. Dabei ist es für eine Reihe von Stoffwechselgeschehen im menschlichen System mitverantwortlich, denn es trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und einem normalen Eisenstoffwechsel bei. Es übt auch eine Funktion im Nervensystem aus, indem es dessen normale Funktion unterstützt. Des Weiteren trägt es zur Erhaltung normaler Schleimhäute, normaler Haut und normaler Sehkraft bei. Aber das ist noch nicht alles, denn es liefert außerdem noch einen Beitrag zur Erhaltung normaler roter Blutkörperchen und leistet einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Zuletzt ist es im Immunsystem tätig, indem es dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Natürliches Vorkommen: Riboflavin ist vorzufinden in Milch und Milchprodukten, Fleisch, Leber (Rind und Schwein), Fische (Makrele, Hering etc.), Vollkornprodukten, Gemüse und Obst.

Mangelsymptome: Hauterkrankungen, Erbrechen, Durchfall und psychischen Störungen, massive Beeinträchtigung der Eiweißsynthese (bis zum vollständigen Erliegen).

Nebenwirkungen/Überdosierung: Jucken, Kribbeln, Akne

Anwendung: Vorzugsweise sollte Riboflavin mit weiteren B-Vitaminen zu einer fetthaltigen Mahlzeit mit viel Flüssigkeit eingenommen werden. Die Verzehrsmenge sollte bei 1,7 mg pro Tag liegen.

Vitamin B3 – Niacin/Nikotinsäure

Allgemein/Wissenschaftlich belegt:  Als drittes Vitamin im Bunde der Vitamin-B-Familie kommt jetzt das Niacin, welches eigentlich aus der Nicotinsäure und Nicotinsäureamid sowie aus deren Cosubstrat Nicotinamid-adenin-dinukleotid (NAD) und Nicotinamid-adenin-dinukleotid-phosphat (NADP) besteht. Sie gehören ebenfalls zu den wasserlöslichen B-Vitaminen. Niacin ist in allen menschlichen Zellen vorzufinden und Bestandteil von über 200 Enzymen. Dies ist auch ein Grund für seine Hauptwirkung, der darin besteht, dass es zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt. Daneben ist es auch in der Lage, zu einer normalen psychischen Funktion und zu einer normalen Funktion des Nervensystems beizutragen. Ein weiterer Bereich, zu dem das Niacin Zugang hat, sind die Schleimhäute, dort trägt es zur Erhaltung der Schleimhäute bei. Durch seine Beteiligung an der Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen liefert es einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Es sei noch angemerkt, dass Niacin auch einen Beitrag zur Erhaltung normaler Haut leistet.

Natürliches Vorkommen: Niacin ist vorzufinden in Fleisch, Eiern, Kartoffeln, Bierhefe, Champignons, Vollkornreis, Thunfisch, Sardinen, Hühnchen, Erdnüsse, Rinderleber und Sardellen.

Mangelsymptome: Schlaflosigkeit, Zungenbrennen, Durchfall, Blutarmut und Gehirnentzündungen.

Nebenwirkungen/Überdosierung: Darunter sind Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Sodbrennen, Sehschwäche, Hitzewallungen und der Flush (Medizinischer Fachbegriff für das Erröten der Haut, speziell des Gesichtes und des Halsbereiches durch schlagartige Ausdehnung der Blutgefäße).

Anwendung: Als B-Vitamin sollte Niacin bevorzugt mit anderen B-Vitaminen verzehrt werden. Die DGE empfiehlt hier eine Menge von 13 - 17 mg pro Tag. Eine Einnahme nach einer Mahlzeit wäre empfehlenswert.

Vitamin B5 Pantothensäure

Allgemein/Wissenschaftlich belegt:  Die Pantothensäure, welche auch als Vitamin B5 bezeichnet wird, existiert in zwei Formen. Da wäre die D- und die L-Pantothensäure. Als wasserlösliches B-Vitamin spielt es als Bestandteil des Coenzyms-A eine wichtige Rolle im Zitronensäurezyklus, denn Pantothensäure trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Außerdem hat es eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der Steroidhormone, denn es trägt zu einer normalen Synthese und zu einem normalen Stoffwechsel von Steroidhormonen, Vitamin D und einigen Neurotransmittern bei. Des Weiteren liefert es einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, was für einen Sportler ein willkommener Vorteil ist, um seine volle Leistung abrufen zu können. Zu guter Letzt unterstützt das Vitamin B5 nicht nur den Körper, sondern auch den Geist, denn es trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei.

Natürliches Vorkommen: Große Mengen davon befinden sich in Innereien und Bierhefe. Sonst ist Vitamin B5 in beinahe jedem Lebensmittel enthalten.

Mangelsymptome:  Dazu gehören rissige Haut, spröde Nägel und Veränderungen der Schleimhaut.

Nebenwirkungen/Überdosierung: Durchfall und möglicher Vitamin B1-Mangel.

Anwendung: Bei der Einnahme von Pantothensäure sollte darauf geachtet werde, dass es im Verbund mit anderen B-Vitaminen eingenommen wird. Die Dosierung sollte laut DGE bei ca. 6 mg/Tag liegen. Der Einnahmezeitpunkt sollte kurz nach einer Mahlzeit stattfinden.

Vitamin B6 Pyridoxin

Allgemein/Wissenschaftlich belegt:  Das Vitamin B6, auch „Pyridoxin“ genannt, gehört wie seine Brüder in die Gruppe der wasserlöslichen B-Vitamine. Eine tägliche Zufuhr ist absolut zwingend. Es ist an über 60 enzymatischen Reaktionen mitbeteiligt, die vor allem die eiweißumbauenden Stoffwechselvorgänge betreffen, denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es zu einem normalen Eiweiß- und Glycogenstoffwechsel beiträgt. Es ist ebenfalls ein Baustein der Botenstoffe, welche für die Reizübertragung zwischen den Millionen Nervenzellen verantwortlich sind. Zusätzlich liefert es einen Beitrag zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion. Bei der Hormonentwicklung ist es ebenfalls mitbeteiligt, da es zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt. Jeder Sportler benötigt Energie, um seinen Sport ausüben zu können. Genau hier hilft das Vitamin B6, indem es zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt. Jede sportliche Betätigung ist eine gewisse Belastung für den Körper und das Immunsystem, was das Vitamin B6 wieder auf den Plan ruft, denn es trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Auch wenn es um die Müdigkeit geht, ist das Vitamin B6 ein bewährter Helfer, weil es einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung liefert. Außerdem trägt es neben der Hormonregulierung auch zur normalen Bildung roter Blutkörperchen bei. Zuletzt ist das Vitamin B6 wie schon erwähnt am Immunsystem mitbeteiligt, indem es zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel und zu einer normalen Cystein-Synthese beiträgt.

Natürliches Vorkommen:  Es ist zu finden in Fleisch, Leber, Innereien, Bananen, Avocado, Lachs, Kartoffeln und Getreide.

Mangelsymptome: Dazu gehören Gehirn- und Nervenfunktionsstörungen, Appetitlosigkeit, Hautentzündungen, Blutarmut in Form zu kleiner Blutzellen und Gewichtsverlust.

Nebenwirkungen/Überdosierung: Schäden am peripheren Nervensystem.

Anwendung: Es hat sich herausgestellt, dass Pyridoxin im Verbund mit anderen B-Vitaminen am besten einzunehmen ist. Bei der Einnahme sollte etwas Fetthaltiges mitverzehrt werden. Die tägliche Verzehrsmenge liegt bei ca. 1,2 – 1,6 mg pro Tag.

Vitamin B9 Folsäure -Folat

Allgemein/Wissenschaftlich belegt:  Vitamin B9, auch „Folsäure“ genannt, gehört ebenfalls zu der Gruppe der wasserlöslichen B-Vitamine und muss deshalb täglich über die Nahrung eingenommen werden. Werden jetzt Vitamin B9, Vitamin B12 und Vitamin C kombiniert, wirken sie als Co-Enzym im menschlichen Stoffwechsel. Daneben besitzt es noch viele weitere wissenschaftlich belegte Wirkungen wie seine Teilnahme am Proteinstoffwechsel, da es zu einer normalen Aminosäuresynthese beiträgt. Außerdem hat es eine Funktion bei der Zellteilung und Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei. Zudem ist es ein wichtiger Faktor bei der Reifung der roten Blutkörperchen, da es zu einer normalen Blutbildung beiträgt. Bei der Ausführung von Sport kommt es unweigerlich zu einer Belastung von Körper und Geist. Auch hier kann Vitamin B9 seinen Beitrag leisten, indem es zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt. Einen nicht unerheblichen Beitrag leistet das Vitamin B9 beim menschlichen Immunsystem, indem es zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel beiträgt.

Natürliches Vorkommen:  Folsäure ist vor allem in Gemüse wie Tomaten, Gurken, Kohl, Kartoffeln und Salat vorzufinden.

Mangelsymptome: Ein Mangel an Vitamin B9 kann zu schweren Symptomen wie Blutarmut, Mangel an weißen Blutkörperchen und Blutplättchen führen. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko bei Schwangeren, dass ein Neuralrohrdefekt („offener Rücken“) bei einem Neugeborenen auftreten kann.

Nebenwirkungen/Überdosierung: Dazu gehören verstärkter Abbau von Vitamin B12 → mögliche Lähmungserscheinungen, Schlafstörungen und Depressionen.

Anwendung: Wenn es um die Einnahme von Vitaminen geht, ist die Folsäure wie das Vitamin B12 eine Ausnahme. Der Sonderfall bezieht sich hier auf Schwangere und Stillende, welche je nach Anweisung des Arztes bis zu 800 mcg/täglich verzehren sollen. Grundsätzlich ist aber die Einnahme eines Vitamin-B-Komplexes, welches Folsäure enthält, vorzuziehen. Bei der Einnahme sollte ausreichend Flüssigkeit und etwas fetthaltigem verzehrt werden.

Vitamin B12 Dibencozid, Cobalamin

Allgemein/Wissenschaftlich belegt: Die Bezeichnung Vitamin B12 ist ein Sammelbegriff für eine Menge unterschiedlicher Cobalamine (Corrinoide = Ringstruktur aufgebautes Vitamin). Obwohl Vitamin B12 zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört, kann es jedoch in der Leber in ausreichenden Mengen gespeichert werden. Allerdings sollte es trotzdem täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Der Speicherzeitraum für dieses Vitamin kann bis zu 5 Jahre in der Leber betragen. Wird Vitamin B12 im menschlichen Organismus zu seiner Coenzymform 5-Desoxyadenosylcobalamin und Methylcobalamin umgewandelt, ist es an den verschiedensten biochemischen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Allen voran trägt Vitamin B12 zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Eine weitere wichtige Funktion hat es bei der Zellteilung und es trägt ferner zu einer normalen Bildung roter Blutkörperchen bei. Körperliche Anstrengung, sei es im Sport oder in der Arbeit, sind eine Belastung für das Nerven- und Immunsystem. Genau hier liefert Vitamin B12 einen Beitrag zu einer normalen Funktion des Nervensystems und trägt zur normalen psychischen Funktion bei. Zusätzlich unterstützt es das Immunsystem, indem es zu dessen normaler Funktion beiträgt. Jeder Kraftsportler kennt dieses Gefühl von Müdigkeit. Vitamin B12 leistet einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Des Weiteren trägt es zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei.

Natürliches Vorkommen:  Vitamin B12 ist vor allem in Leber, Niere, Herz, Fleisch, Fisch und Milchprodukten zu finden.

Mangelsymptome: Aufgrund der Fähigkeit des menschlichen Körpers, Vitamin B12 über mehrere Jahre zu speichern, ist ein Mangel extrem selten. Dennoch können folgende Symptome bei einem vorherrschenden Mangel auftreten: Blutarmut, Haut- und Schleimhauterkrankungen, Rückenmarkschädigungen und eine Zungenentzündung.

Nebenwirkungen/Überdosierung: Sollte eine zusätzliche Zufuhr mit Vitamin B12 erwogen werden, können folgende Symptome auftreten: schwere Akne und Hauterkrankungen.

Anwendung: Bezüglich der Einnahme stellt Vitamin B12 eine Ausnahme dar. Es kann neben einem Vitamin-B-Komplex auch als Monosupplement eingenommen werden, um die jeweiligen erhofften Wirkungen siehe „Wissenschaftlich belegt“ zu erhalten. Die Dosierung sollte sich nach den Angaben der DGE beim Normalbürger bei 3 µg/Tag einpendeln. Die Einnahme sollte immer mit viel Flüssigkeit stattfinden.

Zum Schluss stellen wir Ihnen noch einen Vitamin-B-Komplex aus dem Sortiment der Firma Peak Performance Products vor, welcher Ihnen folgende Zusammensetzung liefert.

Vitamin-B-Komplex

Nährwerte

Pro 100 g

Pro Portion (6 Tabl.)

 

Brennwert

322 kcal/1363 KJ

9,7 Kcal/41 KJ

 

Eiweiß

50,1 g

1,5 g

 

Kohlenhydrate

18,6

0,6

 

Fett

5,2

0,2

 

Vitamine

Pro 100 g

Pro Portion (6 Tabl.)

NRV*

Vitamin B1

140 mg

4,2 mg

300 %

Vitamin B2

160 mg

4,8 mg

300 %

Vitamin B3

1800 mg

54 mg

300 %

Vitamin B5

600 mg

18 mg

300 %

Vitamin B6

200 mg

6 mg

300 %

Vitamin B9

20,0 mg

600 µg

300 %

Vitamin B12

100 µg

3 µg

300 %

Biotin (Vitamin H)

74 µg

2,2 µg

1,5 %

Mineralien

Pro 100 g

Pro Portion (6 Tabl.)

NRV*

Calcium

454 mg

13,6 mg

1,7 %

Magnesium

272 mg

8,16 mg

2,7 ´%

Phosphor

860 mg

25,8 mg

3,2 %

Kalium

1481 mg

44,4 mg

**

Natrium

430 mg

12,9 mg

**

Eisen

49,7 mg

1,47 mg

10,5 %

Zink

4,3 mg

0,13 mg

0,9 %

Kupfer

0,8 mg

0,02 mg

**

Mangan

2,6 mg

0,008 mg

**

Selen

48 µg

1,44 mg

**

Chromium

119 µg

3,57 µg

**

Nährstoffbezugswerte/ ** no recommended allowances.

The values stated are subject to the usual fluctuations found with natural products.

Besondere Inhaltsstoffe

Pro 100 g

Pro Portion (6 Tabl.)

 

Chlorophyll

478 mg

14,3 mg

 

Inositol

28,7 mg

0,86 mg

 

Phycocianin

6686 mg

201 mg

 

GLA (Gamma-Linolensäure)

645 mg

19,3 mg

 

R.N.A.

2741 mg

82,2 mg

 

D.N.A.

1519 mg

45,6 mg

 

Carotinoide

177 mg

5,3 mg

 

 

Internetquellen:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Thiamin
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Riboflavin
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Nicotins%C3%A4ure
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Pantothens%C3%A4ure
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Pyridoxin
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Fols%C3%A4ure
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Cobalamine
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Skorbut