KOSTENLOSE HOTLINE +49 (0) 800-4252150

Bestell-Hotline von 08:00 - 18:00 Uhr

VERSAND KOSTENLOS SCHON AB 20,- €*

*außerhalb DE ab 100,- € kostenlos

GRATIS GESCHENK*

*bei jeder Bestellung über 100,- €

Vitamin K

Vitamin K

Die Vorteile auf einen Blick:

Es trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei

Liefert einen Beitrag zur Erhaltung normaler Knochen bei

 


Mehr zum Thema erfahren >>

2 Artikel

pro Seite
  • Multivitamin-Formel mit Mineralien, Spurenelementen, Traubenkern- & Grünteeextrakt

    • 13 Mineralien & Spurenelemente
    • Vitamin-Komplex mit 14 Vitaminen
    • Vitamin C & E besonders hochdosiert
    • Extrakte aus Traubenkern und Grüntee
    • Tabletten mit Depotwirkung
    • Ideal zur Grundversorgung
    Mehr erfahren
    9,90 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

    Lieferzeit: 2 – 5 Tage

    Verfügbarkeit:Auf Lager

  • Formel mit 27 Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen

    • Vitamin-Komplex mit 14 Vitaminen
    • Mit 13 Mineralien & Spurenelementen
    • Enthält Piperin aus Pfeffer
    • Tabletten mit Depotwirkung
    • Ideal zur Grundversorgung
    Mehr erfahren
    6,90 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

    Lieferzeit: 2 – 5 Tage

    Verfügbarkeit:Auf Lager

2 Artikel

pro Seite

Inhaltsverzeichnis

Alles zum Thema Vitamin K

Allgemeine Informationen

Vitamin K hat seinen Namen Henrik Dam zu verdanken, der es entdeckte und aufgrund seiner koagulatorischen* Eigenschaft Vitamin K nannte. Vitamin K, auch als „Menaquinon“ bekannt, ist keine einzelne Substanz. Es ist eine Gruppe bestehend aus zwei Unterarten. Von Vitamin K existiert in der Natur das Phyllochinon (Vitamin K1), das ausschließlich in Pflanzen vorkommt. Des Weiteren gibt es das Menachinon (Vitamin K2), welches nur durch Bakterien des Darms gebildet werden kann. Es existiert auch eine dritte Art, diese ist allerdings ein künstlich erzeugtes Vitamin, das den Namen Menadion (Vitamin K3) trägt. Allen gemein ist ihre biologische Wirksamkeit beim Menschen. Vitamin K1 und Vitamin K2 sind fettlöslich. Vitamin K3 dagegen ist nur wasserlöslich. Wenn es um die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin K geht, dürfen nur die beiden natürlichen Varianten (Phyllochinon und das Menachinon) verwendet werden.

*koagulatorisch(en) = Ist ein Begriff aus der Medizin und beschreibt die Gerinnung (Verklebung einzelner Bausteine zu einer Einheit) von Proteinen. Dieser Vorgang ist z.B. bei Heilung einer Wunde gut nachzuvollziehen.

Natürliches Vorkommen

  • Grünes Blattgemüse
  • Milchprodukte
  • Fleisch
  • Fette und Öle
  • Eier

Die genannten Lebensmittel sind exemplarisch genannt.

Vitamin K im Sport

Gerade im Sport, wo verstärkt die Makronährstoffe Protein, Kohlenhydrate und Fette zu sich genommen werden, ist eine zusätzliche Ergänzung mit Vitamin-Supplementen sinnvoll. Die Verstoffwechslung der Makronährstoffe fordert einen Mehrbedarf an Vitaminen. Ein Athlet, der regelmäßig Sport treibt, schwitzt auch mehr als ein Nichtsportler, den daraus resultierenden Verlust an Mineralstoffen und Vitaminen gilt es rechtzeitig auszugleichen. Im Sport werden zu Zwecken der Leistungsförderung und Schmerzminderung oft Medikamente eingesetzt. Als Beispiel könnte man hier Aspirin anbringen, welches die Thrombozytenaggregation* herabsetzt, um die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern. Dieser Vorgang kann aber auch bereits innerlich bestehende Blutungen vergrößern. Hier hat sich der präventive Einsatz von Vitamin K bewährt, da es die dementsprechende Blutgerinnung erhöht. Daneben gibt es auch viele Supplemente, welche mit Vitamin E angereichert sind, da es als Antioxidans fungiert und diese dadurch länger haltbar macht. Das Problem daran ist, dass gewisse Mengen an Vitamin E Blutgerinnungsstörungen verursachen können. Hier kann sich der Einsatz von Vitamin K ebenfalls als sinnvoll erweisen, um zu einer normalen Blutgerinnung beizutragen.

*Thrombozytenaggregation = Ist ein aus der Medizin stammender Begriff, der die Überlagerung von Thrombozyten (Blutplättchen) zu einem Segment beschreibt, um eine Wunde zu verschließen.

Wirkungsweise von Vitamin K

Vitamin K ist wie alle anderen Vitamine an unzähligen Aufgaben im menschlichen Körper beteiligt, eine klare Abgrenzung gibt es diesbezüglich nicht. Aber die für den Bodybuilding- und Kraft-Sportler elementaren Wirkungsweisen, werden hier dargestellt und näher erläutert.

Zu den bis heute definitiv wissenschaftlich bewiesenen Wirkungen gehört, dass es zu einer normalen Blutgerinnung beiträgt. Dies geschieht folgendermaßen: Vitamin K fungiert bei der Blutgerinnung selbst als Co-Enzym. Dabei ist zu erwähnen, dass es sich hier um das Vitamin K1 handelt, welche den Blutgerinnungsprozess unterstützt. Das Vitamin K2 ist für den Schutz der Arterien verantwortlich. Es sorgt dafür, dass diese nicht verkalken. Durch einen biochemischen Prozess entstehen die Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X. Diese werden dann an die Reste von Carboxyglutamat im Beisein von Calciumionen an die Phospholipid-Membran gebunden. Dieser ganze Vorgang nennt sich auch „die intakte sekundäre Hämostase“ (= plasmatische Gerinnung). Seine zweite wissenschaftlich bewiesene Wirkung ist, dass es einen Beitrag zur Erhaltung normaler Knochen liefert. Vitamin K ist maßgeblich für die Herstellung von Osteocalcin verantwortlich. Hierbei handelt es sich um das mit Abstand bedeutendste Protein, welches für eine Knochenneubildung notwendig ist. Einen eindeutigen Beweis für die elementare Wichtigkeit des Vitamin K im Knochenstoffwechsel konnte durch eine Studie, durchgeführt von Booth et al. (2003), erbracht werden. An der Studie nahmen 1112 Männer und 1479 Frauen teil. Es wurde dabei festgestellt, dass bei allen Frauen mit einem Vitamin-K-Mangel eine niedrigere Knochendichte vorhanden war, als vergleichsweise bei Frauen mit einem ausreichend hohen Vitamin K-Spiegel. Der Vorgang der Knochenverdichtung findet unter anderem durch einen mechanischen Einfluss von außen statt, wie z.B. durch Krafttraining. Durch die erhöhte mechanische Belastung durch das Training wird der Knochen angehalten, wesentlich mehr Calcium zu produzieren. Vitamin K sorgt dann für eine erhebliche Verdichtung (Knochenmineralisierung) des Knochens durch mehr Osteocalcin. Was dann im Endeffekt in einer höheren Knochenmineraldichte resultiert. Eine weitere Eigenschaft von Vitamin K2 ist es, eine Ablagerung des austretenden Calciums in die Arterien zu verhindern, da es sonst zu Arterienverkalkung kommen kann. Somit sorgt das Vitamin K2 dafür, dass die lebenswichtigen Arterien, die unter anderem zu unserem Herzen führen, frei von Kalziumablagerungen sind (Cockayne et al. 2006; Vermeer et al. 2004).

Abgesehen davon, ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K nicht nur auf den Kraftsportsektor allein bezogen. Seine Verwendung findet auch in folgenden Sportarten statt:

  • Downhill (Mountainbiking)
  • Skydiving
  • Houserunning
  • Freeletics
  • Parkour
  • Schwimmen
  • Inlineskaten
  • u.v.m

Anwendung und Nebenwirkungen

Ein spezielles Hauptanwendungsgebiet (Sportart) gibt es bei Vitamin K nicht. Da das Zusammenspiel aller Vitamine in einem idealen Gleichgewicht sein muss, um optimal zu funktionieren. Dennoch wird es meist bei Sportarten eingesetzt, welche extrem lange Anforderungen (Downhill, Marathon) im Bereich der Ausdauer und Kraftausdauer von einem Athleten abfordern.
Zu den effektivsten Einnahmezeitpunkten von Vitamin K zählen:

  • Immer mit einer Mahlzeit einnehmen
  • 30  -  45 Minuten vor schweren körperlichen Belastungen mit etwas Fett

Nebenwirkungen und Überdosierung

Da Vitamin K hauptsächlich einen Einfluss auf die Gerinnungsfähigkeit des Blutes ausübt, sollte man mit der Dosierung sehr vorsichtig umgehen. Eine Überdosierung kann die Wirkung blutverdünnender Mittel erheblich abschwächen. Was wiederum deren Wirksamkeit nach unten reduziert. Vor allem Verwender von Cumarinen* sollten hier besondere Vorsicht walten lassen.

*Cumarine = Sind blutgerinnende Arzneistoffe und somit die Gegenstücke zu Vitamin K.

Mangel an Vitamin K

Bei einer vollwertigen und abwechslungsreichen Ernährung sollte es normalerweise zu keinem Vitamin-K-Mangel kommen. Ausschließen kann man diesen Umstand jedoch nicht.

Folgende Symptome können bei einem Vitamin-K-Mangel auftreten:

  • Blutungen jeglicher Art
  • Magenbluten
  • Nasenbluten
  • Blutungen im Bereich der Geschlechtsorgane
  • Keine Gerinnung bei offenen Wunden → im Extremfall bei großen Wunden Gefahr des Verblutens mit Todesfolge

 

Quellen:

  • Booth SL, Broe KE, Gagnon DR et al. (2003) Vitamin K intake and bone mineral density in women and men. Am J Clin Nutr 77: 512-516.
  • Cockayne et al. (2006): Vitamin K and the prevention of fractures: systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials.
  • Vermeer et al. (2004): Beyond deficiency: potential benefits of increased intakes of vitamin K for bone and vascular health.