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Aminosäure Leucin: Der anabole Schalter

blogbild_aminosBodybuilder sollten sich proteinreich ernähren. 2 g besser 2,5 g pro kg Körpergewicht ist ein vernünftiges Maß, manch einer schwört auf mehr, obwohl  wissenschaftliche Studien hier keinen Zusatznutzen nachweisen können. Soweit nichts Neues.

Aber wenn man einmal rechnet, wird schnell klar, dass die Menge an zugeführtem Protein allein nicht die Hauptsache ist. Denn wie viel von den vielleicht 200 g pro Tag, von den hochgerechnet 75 kg im Jahr an zugeführtem Protein pro Jahr in körpereigene Muskelmasse umgewandelt werden kann, das ist die entscheidende Frage!

Im letzten Blogpost vom 3. November wurde mit β-Ecdysteron eine Substanz vorgestellt, die diese Proteinassimilations-Rate steigern kann, ohne -- und das ist auch sehr wichtig -- die üblichen Steroidnebenwirkungen zu haben, da Ecdysteron zu keiner Suppression der körpereigenen Testosteronproduktion führt und außerdem völlig ungiftig, ja sogar gesund für die Leber ist.
Heute möchte ich auf die Aminosäure Leucin hinweisen, die dies auch vermag und die -- richtig eingesetzt -- eine ausgesprochen starke (und völlig natürliche!) anabole Wirkung entfalten kann.

Vereinfacht gesagt ist fungiert nämlich der intrazelluläre Konzentrationsanstieg von Leucin als Startsignal für die Muskelproteinsynthese. Das resultiert dann bei gleichzeitiger Anwesenheit von ausreichenden Mengen anderer essenzieller Aminosäuren (EAAs) in einer massiv gesteigerten Muskelproteinsynthese. Der Einstrom der Aminosäuren überhaupt ja wird durch Insulin erheblich gesteigert.
Nebenbei kann Leucin vor dem Training außerdem Wachheit und Konzentration verbessern, was seinen Grund darin hat, dass Leucin Tryptophan (eine für die Ermüdung verantwortliche Aminosäure)  am Durchdringen der Blut-Hirn-Schranke behindert.

Eine außerdem stark antikatabole Wirkung kommt in einer Verringerung des trainingsbedingten Muskelabbaus zum Tragen und wird durch geringeren Muskelkater auch subjektiv deutlich erlebbar.

Insgesamt kann man mit Leucin dank diesen Mehrfacheffektes die katabole Trainingswirkung begrenzen und den Umschlag in die anabole Phase nach Beendigung des Trainings deutlich beschleunigen.

Ich persönlich (HIT-praktizierender Hardgainer mit begleitend viel Ausdauertraining)  habe hervorragende Erfahrungen mit 10-15 g Leusteron vor dem Training und auch mit 10 g Leusteron + 30 g Whey + 60 g Glucofast als anabolen Drink zusätzlich zu einer proteinreichen Mahlzeit während der Erholungsphase zu einem beliebigen Zeitpunkt am Tag gemacht. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist die Kombination mit EAAs wie im Supplementberater ausführlich beschrieben.

Experimentieren Sie ruhig ein wenig mit den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten, um maximal von den natürlichen anabolen Wirkungen dieser besonderen Aminosäure zu profitieren!

 

leusteron_glucofast_blog

 

von runningmuscleyoda

 

 

Quellen:

[1] Norton LE; Layman DK: Leucine regulates translation initiation of protein synthesis in skeletal muscle after exercise (The Journal of nutrition; VOL: 136 (2); p. 533S - 537S / 200602)

[2] René Koopman, Anton J. M. Wagenmakers, Ralph J. F. Manders, Antoine H. G. Zorenc, Joan M. G. Senden, Marchel Gorselink, Hans A. Keizer, and Luc J. C. van Loon: Combined ingestion of protein and free leucine with carbohydrate increases postexercise muscle protein synthesis in vivo in male subjects (Am J Physiol Endocrinol Metab 288: E645-E653, 2005. First published November 23, 2004; doi:10.1152/ajpendo.00413.2004 0193-1849/05)

[3] Peter J. Garlick: The Role of Leucine in the Regulation of Protein Metabolism (4th Amino Acid Assessment Workshop veröffentlicht in The American Society for Nutritional Sciences J. Nutr. 135:1553S-1556S, June 2005)

 

 

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