KOSTENLOSE HOTLINE +49 (0) 800-4252150

Bestell-Hotline von 07:00 - 18:00 Uhr

VERSAND KOSTENLOS SCHON AB 20,- €*

*außerhalb DE ab 100,- € kostenlos

GRATIS GESCHENK*

*bei jeder Bestellung über 100,- €

Ammoniak - Verbesserte Kraftleistungen durch Citrullin Malat

Ammoniak Citrullin MalatLiebe BLOG-Leserinnen und -Leser, liebe PEAK-Kundinnen und -Kunden,

 

ich selbst war schon immer von der umfangreichen Sortierung bei PEAK angetan, da hier eine Fülle an unterschiedlichen Nahrungsergänzungen und Einzelsubstanzen für die unterschiedlichsten Zielsetzungen angeboten werden.

Citrullin Malat gehört schon seit einiger Zeit zum Sortiment der Fa. PEAK.

Da es leider ein recht unbekanntes Supplement ist, fehlt es den meisten Sportlern an Informationen bezüglich der Wirkung. Auch die Forschung kommt immer wieder zu neuen Ergebnissen, was dessen Vorteile für den Sport anbelangt.

Um für etwas Aufklärung zu sorgen, möchte ich mich heute mit dem Potential von Citrullin Malat auf den Abbau von Ammoniak im Muskel und den damit verbundenen Erhalt der Kraftleistung im Training befassen.

Im Allgemeinen möchte ich mich mit der Thematik Ammoniak befassen, um auch die im Hintergrund des Stoffwechsels dieser Substanz stattfindenden Vorgänge näher zu erläutern.

 

Was ist Ammoniak?

Ammoniak ist eine Verbindung aus Stickstoff und 3 Wasserstoffatomen. In der Chemie wird es als NH3 bezeichnet.

Ammoniak entsteht hauptsächlich bei Fäulnisprozessen stickstoffhaltiger Verbindungen wie z.B. Eiweiß oder Harnstoff, aber auch im Muskel bei intensiver Belastung. Da Ammoniak toxische Eigenschaften besitzt, ist dieser bestrebt, die Ammoniakkonzentration in den Zellen und Körperflüssigkeiten möglichst gering zu halten. Die normale Ammoniakkonzentration liegt bei ca. 0,05 mg/100 ml.

Um Ammoniak zu beseitigen, wandeln wir es zum Großteil in der Leber zu Harnstoff um und scheiden es über den Urin aus.

 

Leicht erhöhte Ammoniakspiegel im Blut führen zu Entspannung der Muskeln und Müdigkeit des Sportlers. Beträchtlich erhöhte Spiegel können ernste Schädigungen des Gehirns und Zentralnervensystems verursachen!

 

Wo wird Ammoniak hauptsächlich gebildet?

Im Dünndarm entsteht Ammoniak beim Abbau der Aminosäure Glutamin, einer Hauptenergiequelle der Schleimhautzellen. Hauptsächlich entsteht Ammoniak im Dickdarm. Bakterien leiten hier bei nicht verdauten Eiweißen, die vom Dünndarm ankommen, einen Fäulnisvorgang ein. Hierbei entsteht Ammoniak.

 

Im gesunden Organismus besteht ein Gleichgewicht zwischen Ammoniakbildung und -entgiftung!

 

Wo wird Ammoniak noch gebildet

Muskulatur

Ammoniak entsteht in der Muskulatur und zwar proportional zur geleisteten Arbeit. Hiermit befassen wir uns später noch näher.

 

Niere

Die Ammoniakproduktion in der Niere ist gering. Sie kann jedoch durch Einnahme von Diuretika und bei einer bestehenden Hypokaliämie (Kaliummangel) erheblich gesteigert werden.

 

Entgiftung von Ammoniak

Entgiftungsvorgänge

Zur Entgiftung bzw. Überführung in eine organische Verbindung stehen dem Körper mehrere Reaktionen zur Verfügung. Die bedeutendste ist dabei die Synthese von Glutaminsäure aus α-Ketoglutarsäure. Außerdem hat der Körper die Möglichkeit, Ammoniak im Rahmen der Glutaminsynthetase-Reaktion als Säureamidgruppe des Glutamins einzubauen. Auch über Harnstoff wird Ammoniak entgiftet. Die Harnstoffkonzentration ist dazu um etwa das 400-fache höher als die des Ammoniaks.

 

Die Leber

Ist die Leber funktionsfähig, übernimmt Sie die Aufnahme und Entgiftung von Ammoniak aus dem Pfortaderblut. Die hepatische (durch die Leber vorgenommene) Ammoniakentgiftung erfolgt hauptsächlich durch die Bildung von Harnstoff und Glutamin.

 

Leberschäden und Ammoniakentgiftung

Leberschäden haben eine sog. Ammoniaktoxikation zur Folge. Die Leber wirkt in diesem Falle nicht entgiftend. Das im Darm gebildete Ammoniak wird zum einen durch portosystemische Kreisläufe an der Leber vorbeigeleitet; zum anderen ist die Umwandlung von Ammoniak in Harnstoff und Glutamin durch die Leber um etwa 80 % reduziert. Es resultiert daraus eine Hyperammoniämie (Ammoniaküberschuss), die neurotoxisch wirken kann.

Das weiterhin mit Ammoniak versetzte Pfortaderblut gelangt direkt in den großen Herz-Kreislauf. Die neurotoxischen Wirkungen betreffen vorwiegend das ZNS (zentrales Nervensystem). Es kommt im Falle einer akuten Vergiftung zu Desorientiertheit und Krämpfen in der Hirnregion.

 

Wie entsteht Ammoniak bei Muskelaktivität?

Der Purinnukleotidzyklus (PNC)

Intensive Belastungen führen zu höheren ATP-Umsatzraten. Das hierfür benötigte ATP (AdenosintriPhosphat) wird aus ADP (AdenosindiPhosphat) gebildet. Im Laufe der Resynthese entsteht über die Myokinase-Reaktion und das Enzym AMP-Desaminase zunehmend AMP (Adenosinmonophosphat) und IMP (Inosinmonophosphat). Der Umwandlungsvorgang endet mit der irreversiblen Entstehung von Ammoniak (NH3).

Purinnukleotidzyklus

 

Ammoniak und Laktat

Ammoniak und Laktat treten beide bei Belastung im Muskel auf. Unter physiologischen Bedingungen liegt Ammoniak im Vergleich zu Laktat in einer wesentlich geringeren Konzentration vor (Faktor 20-50).

 

Ammoniakaufkommen im Sport

Ammoniak wird ab einer Belastungsintensität von etwa 50% der bearbeiteten Muskulatur freigesetzt. Kurzzeitige Maximalbelastungen haben einen Anstieg bei Ammoniak von 150-250 μmol/l, in Einzelfällen bis über 300 μmol/l zur Folge.

Bei der prozentual gleichen Maximalleistung weisen Frauen eine geringere Ammoniakkonzentration auf, welche auf Unterschiede in der Elimination zurückzuführen sind. Die Bildung über die Aktivität des AMP-Desaminase-Enzyms ist bei beiden Geschlechtern die Selbe.

 

Auffällige Blutwerte bei Ammoniak und Laktat

Ausbleibender Anstieg

Ein fehlender Anstieg von Laktat oder Ammoniak bei deutlichem Anstieg des jeweils anderen Metaboliten deutet auf eine Störung der Muskelarbeit hin. Ein ausbleibender Laktatanstieg weist auf einen Defekt von der Glykogenolyse/Glykolyse hin. Ein ausbleibender Ammoniakanstieg deutet auf einen möglichen Myoadenylatdesaminase-Mangel hin. Hierbei handelt es sich um den häufigsten erblichen Stoffwechseldefekt der Skelettmuskulatur.

 

Deutlicher Anstieg

Ein deutlicher Anstieg bei Laktat tritt bei Erkrankungen der mitochondrialen Atmungskette auf. Hier sind bereits im Ruhezustand erhöhte Werte messbar. Im Allgemeinen treten unphysiologisch erhöhte Laktatwerte bei Muskeldystrophie (primär degenerative Muskelerkrankungen) oder bei einem sehr schlechten Trainingszustand der Skelettmuskulatur auf.

 

Ammoniak steady-state

Ein steady-state bezeichnet die Situation, in der entstehendes Ammoniak noch rechtzeitig wieder abtransportiert bzw. abgebaut wird, ohne sich im Gewebe zu akkumulieren (anzusammeln).

Dieses ist bei einer Dauerbelastung eines Muskels mit Mittel bei 60% der Maximalleistung (etwas unter dem steady state bei Laktat) gegeben.

 

Es existiert also ein Belastungsbereich, in dem Ammoniak bereits akkumuliert, während sich das Laktat noch im steady-state befindet.

 

Bildung unter Belastung

Sowohl Ammoniak als auch Laktat steigen in Abhängigkeit vom Belastungsanstieg, der Pausendauer und einer Vorbelastung im Training an.

Gleiche Belastungsintensität, aber ein schnellerer Belastungsanstieg, führt zu einer erhöhten  Ammoniakkonzentration im Plasma. Vorbelastungen durch z.B. ein Aufwärmprogramm wirken sich nur dann nicht signifikant auf das Ammoniakverhalten aus, wenn die Belastungsintensität unterhalb von 3mmol/l Laktat und die Belastungsdauer unterhalb von 15 min liegt, was einer aeroben Vorbelastung entspricht.

Das Ammoniakverhalten ist außerdem abhängig von der Belastungsform. So ist bei gleicher Sauerstoffaufnahme die Ammoniakkonzentration bei einer Fahrradergometerbelastung signifikant höher als bei einer Laufbandbelastung, was sich durch den höheren statischen Krafteinsatz bei der Fahrradbelastung erklären lässt.

 

Fazit

Bei körperlicher Belastung werden sowohl Laktat als auch Ammoniak gebildet. Obwohl es leichte Abweichungen der Konzentrationen in Abhängigkeit verschiedener Belastungsparameter und der Vorbelastung gibt, kann man festhalten, dass sich ab einer Belastungsintensität von 50% der Maximalleistung Ammoniak im Muskel bildet.

Bis zu einer Belastung von 60% der Maximalleistung kann das gebildete Ammoniak jedoch noch in der gleichen Menge wieder aus dem Muskel abtransportiert werden, ohne zu akkumulieren.

Statische Krafteinsätze produzieren immer etwas mehr Ammoniak als konzentrische und exzentrische Arbeit. Es gibt einen Belastungsbereich bei dem sich Ammoniak bereits akkumuliert, während Laktat noch entsprechend dem Aufbau abgebaut wird.

 

 

Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass Ammoniak bei intensiven Belastungen ein bedeutenderer leistungslimitierender Faktor ist als Laktat.

 

Interessant:

Ein niedriges Glykogenaufkommen steigert die Ammoniakbildung. Eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit reduziert die Ammoniakbildung.

 

Darstellung: Ammoniak, Laktat, Glykogen bei Ausdauertraining

 

Wozu führt Ammoniak im Muskel?

Im Allgemeinen führt die Akkumulation von Ammoniak (ähnlich einer Laktatakkumulation) zum vorzeitigen Einsetzen einer Ermüdung der belasteten Muskulatur.

Ermüdung ist ein Zustand des Organismus, bei dem die Leistungsfähigkeit im körperlichen bzw. psychischen Bereich geschwächt ist. Wahrscheinlich ist das der Grund, dass es in unserem Fall durch das Ammoniak und dessen Wirkung auf das Nervensystem zu einer gestörten Funktion der motorischen Einheiten im Muskel kommt. Außerdem liegt nahe, dass der Muskelstoffwechsel bei der ATP-Resynthese gehemmt wird. Auch ein Anstieg der Plasma-Harnsäure kann sich in unserem Falle leistungsmindernd auswirken.

 

Sowohl bei einer Laktat- als auch bei einer Ammoniakakkumulation im Muskel kommt es zu Leistungseinbußen bis hin zu  einem Leistungseinbruch.

 

Citrullin Malat-Supplementation

Citrullin

Citrullin ist eine Aminosäure. Ursprünglich wurde Sie aus Wassermelonen extrahiert. Im Körper wird Sie durch die Umwandlung oder Kombination anderer Aminosäuren hergestellt. Ein allgemeiner Stoffwechselweg der Citrullin Produktion ist die Umwandlung von L-Arginin in NO (Stickstoffmonoxid). Durch das Enzym NO-Synthase wird L-Arginin zu NO und Citrullin katalysiert. Citrullin spielt eine wichtige Rolle im Harnstoffzyklus und ist somit am Ammoniakabbau beteiligt.

 

Malat

Malat (Apfelsäure) kommt in Früchten wie grünen Äpfeln und Weintrauben vor. Malat ist ein wichtiges Zwischenprodukt im Krebszyklus (Zitronensäurezyklus), wodurch es entscheidend an der ATP-Produktion beteiligt ist.

 

Citrullin Malat

Durch die chemische Anbindung von Citrullin an Malat entsteht eine Kombination mit signifikanten Auswirkungen auf die Kraftleistung und Regeneration.

 

Studien

Studien mit einem 1RM-Training kamen bereits zu positiven Ergebnissen. Die 1RM Leistung konnte mit 8g. Citrullin Malat pro Tag innerhalb weniger Wochen um 53% gesteigert werden.

Der gefühlte Muskelkater verringerte sich laut der Probanden um 40% binnen 24-48 Stunden nach dem Training.

 

Das alles nur mit einer einmaligen Gabe von 8g Citrullin Malat pro Tag

peak citrullin malat juice

 

Weitere Studien zeigten, dass besonders mit dem Fortschreiten eines intensiven Krafttrainings ein signifikanter Erhalt des Leistungsniveaus unter Einnahme von Citrullin Malat möglich ist.

Es tritt eine Ermüdungshemmende Wirkung der Muskulatur ein. Verwendete Dosierungen waren hier 12g pro Tag.

Tabelle mit Ammoniak Werten

Darstellung: Ammoniakwerte

 

Wie begründen sich die positiven Auswirkungen in Bezug auf Ammoniak?

Der Anti-Ermüdungseffekt bei Citrullin Malat lässt sich darauf zurückführen, dass diese Wirkstoffkombination es vermag, die Beseitigung von Ammoniak aus der Muskulatur zu erleichtern. Offenbar kommt es zu einer Rückresorption des Bicarbonat-Puffers durch die Nieren. Der Bicarbonat Puffer ist das wichtigste Säurepuffersystem des Blutes. Im Blut befindet sich eine hohe Konzentration (ca. 24mmol/l). Er reguliert in entscheidender Weise den Säure-Basenhaushalt des Blutes und vermeidet eine Azidose.

 

Durch ein hohes Bicarbonat-Puffer Aufkommen wird Ammoniak besser abgebaut und somit bleibt die Kraftleistung länger erhalten, Ermüdung tritt später ein!

 

TIPP:

BCAAs üben ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Beseitigung von peripherem Ammoniak aus. Sie fördern dessen Abbau!

peak bcaa tst dose

 

Weitere Wirkungswege von Citrullin Malat

NO-Synthese

In bestimmten Ernährungssituationen profitiert man über eine Citrullin Malat Supplementation auch von einer verstärkten NO-Synthese und damit von einer verbesserten Durchblutung der Muskulatur. Citrullin wird im Körper in Arginin umgewandelt. Arginin wird über das NO-Synthase-Enzym zu NO.

Diese Wirkung in Verbindung mit der Auswirkung auf den Bicarbonat-Puffer potenziert das Ausmaß an Krafterhalt und beschleunigter Regeneration.

 

Laktatabbau

Neben dem Ammoniak-Abbau wirkt sich Citrullin Malat auch auf den Laktat-Abbau in der Muskulatur aus, einem weiteren leistungslimitierenden Faktor beim Krafttraining. Durch Citrullin Malat kann im Muskel gebildetes Laktat abtransportiert und erneut der Energiegewinnung in nicht direkt belasteten Regionen (Muskeln) im Rahmen der oxidativen ATP-Synthese zugeführt werden.

 

ATP-Resynthese

In Bezug auf die Energiebereitstellung ist Citrullin in der Lage, die Resynthese von ATP in der belasteten Muskulatur zu verbessern. Offensichtlich sorgt Citrullin während der Belastung für eine gesteigerte Plasmakonzentration an BCAA, Arginin, Ornitin und Creatin. Mehr ATP bedeutet mehr Schnellkraftleistung, was sich positiv auf den Muskelaufbau auswirkt.

creatin alpha ketoglutarat dose

 

Zusammenfassung

Bei Ammoniak handelt es sich um ein Stoffwechselendprodukt, welches in vielen Bereichen des Körpers anfällt und toxische Eigenschaften aufweist. Besonders von Bedeutung für jeden Sportler ist die Ammoniakentstehung im Muskel. Diese tritt erst ab einer bestimmten Intensität auf. Sobald ein steady state nicht mehr gegeben ist, akkumuliert (wie auch Laktat) Ammoniak im Muskel und führt zu einem Leistungsabfall.

Mit Citrullin Malat gibt es ein Supplement, welches einer Akkumulation von Ammoniak im Muskel den Kampf angesagt hat. Es sorgt für einen vermehrten Abbau dieses Leistungshemmers und somit für Verbesserungen bei Kraftleistung und der Regeneration. Erst wenn Stoffwechselendprodukte wie Laktat und Ammoniak nach einem harten Workout vollständig aus dem Muskel entfernt wurden, können regenerative Maßnahmen eingeleitet werden, die den Muskel hypertrophieren lassen.

Die Tatsache, dass Citrullin Malat noch über weitere Wege positiv wirkt, macht es durchaus zu einem interessanten Supplement.

Ich bin gespannt was Studien der Zukunft noch über Cirtullin Malat herausfinden. Bereits jetzt kann ich jedoch jenen Athleten, die mit hoher Intensität und hoher Satzzahl trainieren, ans Herz legen, diesem Supplement eine Chance zu geben.

 

Ich wünsche allen Sportlern viel Erfolg!!

 

Bizeps Brustpose von Peak Blogger Holger GuggSportliche Grüße

Euer

Holger Gugg

www.body-coaches.de

 

 

 

Hinterlasse eine Antwort

Um einen Kommentar zu hinterlassen, musst du angemeldet sein.