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„Bewegungstraining völlig nutzlos!“ - Rückenschmerz muss an die Kraftmaschine

rueckenschmerrzen

ULM – Bewegung, Bewegung, Bewegung – so lautet die Devise bei chronischen Rückenschmerzen. Aber damit allein ist noch nicht viel gewonnen. Denn das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung deutet an, dass sich die gewünschten Effekte erst einstellen, wenn die Patienten an Geräten ihre Kraft trainieren.

Für die Studie wurden 44 Männer mit chronischen Rückenschmerzen im Alter von 42 bis 57 Jahren ausgesucht. Jeweils ein Drittel nahm an einem Krafttraining oder an einem reinen Bewegungstraining teil, die Übrigen dienten als Kontrolle. Zweimal wöchentlich absolvierten die Aktiven ihre Einheiten zwischen 45 und 60 Minuten.

Nach zehn Wochen hatten die Schmerzen in der Krafttrainingsgruppe deutlich abgenommen, im Bewegungskollektiv dagegen nur geringfügig, berichtete Bernd Bader, Sportwissenschaftler von der Universitätsklinik Tübingen, und seine Kollegen im Rahmen einer Posterpräsentation auf dem 41. Deutschen Sportärztekongress.

Muskelkraft, gesundheitsbezogene Lebensqualität und die subjektive Einschätzung der Gesundheit besserten sich ausschließlich nach den Übungen an den Maschinen. Die Autoren ziehen daraus den Schluss, dass Bewegungstraining chronische Rückenschmerzen nicht lindern kann.

 

Übers Turnen lachen die Muskeln nur

"Der günstige Effekt eines maschinengesteuerten Trainings wurde durch zwei weitere Studien der Tübinger Sportmediziner untermauert, die Professor Dr. Hans-Christian Heitkamp vorstellte. An einer nahmen 35 Frauen mit chronischen Rückenschmerzen teil, an der anderen 15 Patienten und zehn Kontrollpersonen. In beiden Untersuchungen zeigte sich unter den Geräten ein deutlicher Zuwachs an Kraft und Beweglichkeit sowie eine deutliche Schmerzreduktion.“

(Zitiert aus der Medical Tribune Deutschland, Ausgabe 41 / 2009 S.20)
 

Diesen Artikel habe ich gestern gelesen und er zitiert nur eine von vielen Studien, die den Nachweis des hohen Gesundheitsnutzens von Krafttraining überzeugend geführt haben.

Das Problem, dem mit Krafttraining effektiv begegnet werden kann,  trägt den medizinischen Begriff Sarkopenie: Muskelabbau im Alter, wobei „Alter“ in dem Fall bedeutet: Schon ab 30 Jahren geht es los. Ohne Training beträgt der Abbau gemäß einer allgemeinen Faustregel  ca. 5% alle 10 Jahre.

Die Auswirkungen sind fatal und mindern die Lebensqualität ganz enorm: Mit 45 chronisch-funktionelle Rückenschmerzen, bis 65 wird das Alltagsleben durch den Kraftverlust immer mühsamer, was die Bewegungsunlust immer mehr anwachsen lässt. Ab 70 werden dann erst gelegentlich, dann immer öfter Gehhilfen benötigt, ab 75 kommt dann oft schon der „Rollator“ zum Einsatz. Der Endpunkt ist Pflegebedürftigkeit und Unfähigkeit, die Wohnung oder das irgendwann nötig gewordene Heim ohne fremde Hilfe verlassen zu können.

Ich habe beruflich immer wieder mit alten Leuten zu tun gehabt und habe in den Semesterferien früher auch immer wieder mal in Altenheimen gejobbt. Im Wesentlichen gibt es zwei Hauptgründe für Pflegebedürftigkeit im Alter: Einmal Demenzen, zum Zweiten ist es eben jene körperliche Schwäche, die durch die Sarkopenie kommt. Es ist mir immer wieder ein Jammer gewesen zu sehen, wie ein geistig regsamer Mensch aus diesem Grund pflegebedürftig wird und aus Angst zu stürzen gar nicht mehr das Zimmer, geschweige denn das Haus verlässt.

Aber auch schon in der Frühphase der Sarkopenie sind funktionelle Rückenschmerzen etwas, das einem das Leben ziemlich vergällen kann.

Die gute Nachricht wird in der Studie auf den Punkt gebracht: Gezieltes Krafttraining kann dieser Entwicklung vorbeugen. Die Muskulatur reagiert bis ins hohe Alter auf Krafttrainingsreize mit den entsprechenden Anpassungen.

Flankierend ist allerdings etwas wichtig, was Senioren oft allgemein nicht berücksichtigen: Der gealterte Organismus benötigt schon ohne Training einen höheren Proteinanteil in der Ernährung.

Da es, je älter man ist, umso schwerer fällt, Ernährungsgewohnheiten umzustellen, bieten sich hier Proteinsupplemente zur Ergänzung an.

Und rund ums Training steigt der Erfolg natürlich deutlich, wenn Creatin, Createston und evtl. auch das besonders anabole Leusteron eingesetzt werden. Der niedrigere Testosteronwert ist überhaupt kein Grund zu glauben, das Training werde sowieso nicht anschlagen. Und bei etwaigem Untergewicht kann ein guter Weight Gainer eine echte Hilfe sein.

blog_30-11-2009 
Schützen Sie sich vor lebensqualitätsgefährdender Sarkopenie und ermutigen sie ihre Angehörigen, etwas für sich zu tun. Denn es ist nie zu spät!

Von runningmuscleyoda

 

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