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Studie: Blumenkohl, Brokkoli & Bodybuilder

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Blumenkohl, Brokkoli & Bodybuilderdas Protein in Form von Fleisch und Fisch für die Proteinsynthese förderlich ist, ist hinlänglich bekannt.

Doch jetzt könnten Bodybuilder, Powerlifter und andere Kraftsportler in der Lage sein, noch mehr Muskeln aufzubauen, wenn sie täglich eine Portion eines Kohlgemüses zu sich nehmen. Gemüse wie Blumenkohl, Brokkoli und Rosenkohl enthalten alle den Inhaltsstoff Sulforaphan.

Molekularwissenschaftler an der Universität Bonn haben herausgefunden, dass dieser Hemmstoff das Myostatin in den Satellitenzellen deaktiviert, was wiederum eine anabole Wirkung begünstigen kann.

Sulforaphan & Muskeln

Es ist nicht neues, dass Sulforaphan das Interesse von Kraftsportlern weckt. Italienische Forscher hatten bereits vor einiger Zeit herausgefunden, dass Sulforaphan die Überlebenschancen von bestimmten Stammzellen verbesserte, die in der Lage sind, sich Muskelzellen in umzuwandeln.

Die Entdeckungen der italienischen Forscher kamen allerdings unterwartet. Ernährungswissenschaftler hatten nämlich schon eine ganze Weile ein Auge auf Sulforaphan geworfen, allerdings hatten sie sich auf andere Aspekte konzentriert, wie z. B. die Steigerung der Entgiftung und die möglichen antikarzinogenen Auswirkungen.

Studie

Die Forscher in Bonn machten Experimente mit Satellitenzellen, die sie aus der Muskulatur von Schweinen extrahierten. Denn die Zellen von Schweinen sind denen der Menschen sehr ähnlich. Werden die Satellitenzellen im Muskelgewebe einem bestimmten Reiz ausgesetzt, werden sie gefunden und sie entwickeln sich zu erwachsenen Zellen.

Blumenkohl, Brokkoli & Bodybuilder

Die Ergebnisse der Studie

Die mit Schweinesatellitenzellen [SFN] befüllten Reagenzgläser wurden mit dem Sulforaphan behandelt, dabei wurden sie Konzentrationen von 5, 10 und 15 Mikromol ausgesetzt. Sie stellten dabei fest, dass schon die niedrigste Dosierung (SNF 5) die Vitalität der Zellen erhöhte und die Synthese der Selbstmordproteine, wie Caspase-3 und Caspase-9, reduzierte. Das überraschte, weil in den Krebszellen hat Sulforaphan eine völlig entgegengesetzte Wirkung. Das ist interessant, denn Sulforaphan reduziert in den Krebszellen die Vitalität und aktiviert dabei den Selbstmordmechanismus.

Die Forscher konnten anhand ihrer Auswertungen (Grafiken) erkennen, dass Sulforaphan die Produktion von Myostatin [MSTN] in den Muskelzellen drastisch reduziert. Allerdings konnten sie nicht sagen, woran es lag. Sie untersuchten, ob Sulforaphan die Synthese von Follistatin (FST) ankurbeln könnte, was zu einer Deaktivierung von Myostatin führt, aber das war nicht der Fall.

Das Fazit

Bezüglich des möglichen muskelstärkenden Effekts haben die Forscher hohe Erwartungen an das Sulforaphan. Wenn die bisherigen Ergebnisse bestätigt werden können, schreiben die Forscher, dass sie einen möglichen therapeutischen Vorteil bei der Behandlung von Skelettmuskelerkrankungen sehen.

Zusätzlich könnte Sulforaphan einen praktischen Mehrwert in der Fleischproduktion bieten.

Die besten natürlichen Quellen für Sulforaphan sind frischer Brokkoli und Rosenkohl. Konservierter und zubereiteter Kohl enthält keine großen Mengen an Sulforaphan. Bodybuilder, die mit Sulforaphan experimentieren möchten, können natürlich auch Supplemente verwenden.

Genau genommen enthält Kohlgemüse gar kein Sulforaphan, sie enthält dafür Glucoraphinin, welches beim Kauen und Verdauen zu Sulforaphan umgewandelt wird.

Mit sportlichen Grüßen

Dein PEAK-Team

 

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Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23092945

 

Bildquelle: M.studio/Fotolia.com