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Das vegane Experiment mit IFBB Bikini Athletin Kathrin Hollmann

von IFBB Bikini Athletin Kathrin Hollmann

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Kathrin Hollmann vegan„ich bin Veganer“, dieser Satz lässt viele Menschen bedauernd mit dem Kopf schütteln. Mir geht dies genauso. Ich kann die Hintergründe einer veganen Ernährung durchaus verstehen, seien es ethische oder physiologische. Vegan, was bedeutet das eigentlich? Veganer verzichten komplett auf tierische Produkte. Häufig beschränkt sich dieser Verzicht nicht nur auf die Ernährung, sondern auch auf Kleidung, Kosmetika, Gebrauchsgegenstände, etc.

12 Jahre lang habe ich selbst vegetarisch gelebt und auf totes Tier freiwillig verzichtet. Unter diese Sparte fallen für mich sowohl Fleisch, Geflügel als auch Fisch. Mit 18 Jahren beschloss ich, dem Fleisch wieder eine Chance zu geben und ernähre mich seither ausgewogen. Ich esse ab und zu mal ein Steak und eher selten Geflügel. Fisch esse ich dagegen als eine meiner Hauptquellen tierischen Eiweißes fast täglich.

Mein veganes Experiment

In Sachen Ernährung habe ich schon viel experimentiert und stand einem veganen Tag natürlich aufgeschlossen gegenüber. Meiner Meinung nach sollte man keine Kritik an etwas üben, ohne es wirklich ausprobiert zu haben. Die eigentliche Herausforderung an dem veganen Tag bestand nicht einfach daraus, satt zu werden, ohne dabei jegliche tierische Produkte zu konsumieren, sondern darin, meinen Eiweißbedarf von etwa 150g mit rein pflanzlichen Quellen zu decken, ohne weit über 2000 Kalorien zu mir zu nehmen. Eine zusätzliche Einschränkung gab es noch dadurch, dass ich keine Sojaprodukte esse.

Im Vorfeld überlegte ich, welche pflanzlichen Eiweißquellen für mich am geeignetsten erscheinen. Folgende Lebensmittel fielen mir sofort als hervorragende vegane Haupteiweißquellen für meine Zwecke ein (Werte je für 100g Trockenprodukt):

  • Lupinen Samen (371 kcal, 36g Protein, 40g Kohlenhydrate, 10g Fett)
  • Rote Linsen (337 kcal, 26g Protein, 49g Kohlenhydrate, 1,4g Fett)
  • Kichererbsen (364 kcal, 19g Protein, 61g Kohlenhydrate, 6g Fett)
  • Broccoli (38 kcal, 4,4g Protein, 1,7g Kohlenhydrate, 0,9g Fett)
  • Vegan Protein Fusion (398 kcal, 81g Protein, 13g Kohlenhydrate, 2,6g Fett)

Damit lässt sich arbeiten.

Ich bin absoluter Fan von einer Ernährung, die möglichst wenige verarbeitete Lebensmittel enthält. Vegane Würstchen, Schnitzel und ähnliches finde ich nicht nur optisch eher unappetitlich, sondern auch von den Inhaltsstoffen her oftmals sehr fragwürdig. Wie bereits erwähnt, konsumiere ich keinerlei Sojaprodukte, was die Auswahl an veganen Fertiggerichten zusätzlich stark minimiert. Das neutrale Vegan Protein Fusion besteht lediglich aus drei Zutaten, im Geschmack Schoko sind es fünf, da stark entölter Kakao und Stevia für die Schokonote sorgen. Meist gilt ja bei Lebensmitteln, je kürzer die Zutatenliste auf einem Produkt, desto unverarbeiteter, natürlicher und besser ist das Produkt!

Mein veganer Tag bestand aus den folgenden fünf Mahlzeiten:

Mahlzeit 1

50g Haferflocken

30g Vegan Protein Fusion Schoko

10g Sonnenblumenkerne
(354kcal, ca. 33g Eiweiß)

Mahlzeit 2

150g rote Linsen mit 400g Broccoli

(642 kcal, 53g Eiweiß)

Kathrin Hollmann vegan Experiment

Mahlzeit 3

40g Vegan Protein Fusion Schoko

350ml Mandelmilch ungesüßt

Banane

(368kcal, 34g Eiweiß)

Mahlzeit 4

Kichererbsen Curry mit Avocado

(ca. 500 kcal, 25g Eiweiß)

Mahlzeit 5

Lupinen Samen (im Ofen geröstet)

(ca. 250kcal, 20g Eiweiß)

Kathrin Hollmann veganes Experiment

Fazit

Da ich mein halbes Leben vegetarisch gelebt habe, fällt mir der Verzicht auf Fleisch und Fisch nicht schwer. Ich kenne genug Alternativen und brauche nicht zwingend karnivore Eiweißquellen. Ein streng veganer Lebensstil verlangt allerdings mehr als den Verzicht auf totes Tier. Lederschuhe und Taschen dürften nicht gekauft werden. Ebenso Kosmetika, die tierische Bestandteile enthalten, und sei es nur Honig, fallen weg. Produkte, die mit Hilfe von Tierversuchen entwickelt wurden, sowieso. Kapseln (zum Beispiel Vitamine) bestehen oft aus einer Gelatine Hülle. Gummibärchen und viele andere gummiartige Süßigkeiten enthalten ebenfalls Gelatine. Die Deutsche Bahn verwendet ein Schmiermittel für die Gleise, das tierische Bestandteile enthält. Darf ein Veganer also nicht Bahn fahren?!

Sicherlich kann man über Veganismus lange diskutieren, über Pro und Contra, richtig und falsch streiten. Für mich stehen bei Ernährungsfragen lediglich drei Aspekte im Vordergrund: Gesundheit, Wohlfühlen und Funktionalität. Ich persönlich fühle mich mit einer ausgewogenen Ernährung mit geringem bis moderatem Fleischkonsum sehr wohl und suche meine Eiweißquellen nicht nur nach Geschmack, sondern auch nach biologischer Wertigkeit aus. Als Athletin ist eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß für mich essentiell und zumindest auf Dauer nicht mit einem veganen Lebensstil zu vereinbaren. Während einer Wettkampfdiät schränke ich meine Ernährung in vielerlei Hinsicht ein und die Funktionalität des Essens steht besonders im Vordergrund. Eine vegane Wettkampfvorbereitung kann ich mir nicht vorstellen. Off-Season sieht dies allerdings anders aus. Ganz unabhängig von meinem Vegan Experiment esse ich aber öfter rein pflanzliche Mahlzeiten. Gerade Linsen und Lupinen sind meiner Meinung nach tolle Eiweißquellen und sehr einfach und lecker zuzubereiten. Das Vegan Protein Fusion ist eine optimale Ergänzung für alle, die eine vegane Alternative zu herkömmlichen Eiweißprodukten suchen. Besonders gefällt mir, dass es soja- und glutenfrei ist, lediglich mit Stevia gesüßt wird und nur natürliche Zutaten enthält.

Vegan Protein Fusion

Der vegane Tag hat mir wieder ins Bewusstsein gerufen, wie viele tierische Produkte wir täglich gebrauchen und konsumieren. Ich denke, es ist nicht verkehrt, ab und zu den Konsum einzuschränken und öfter mal einen veganen Tag einzulegen.

Bikini Athletin Kathrin Hollmann

Viele Grüße und bis bald

Eure Kathrin Hollmann

 

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