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Die Hormone

Liebe Blog-Leser und treue Peak-Kunden, lesen sie heute den Blog in dem sie einiges über Hormone erfahren.

Hormone steuern das Leben des Menschen auf sehr geheimnisvolle Weise und die kaum vorstellbare Winzigkeit von einem milliardstel Gramm eines bestimmten Hormones kann darüber entscheiden, ob wir hässlich oder schön, gut gelaunt oder depressiv sind, ob wir lieben oder hassen, ob wir groß sind oder klein. Mit einem Wort, Hormone beherrschen, obwohl sie so winzig sind, den Menschen.

Was Herbert von Karajan für sein Sinfonieorchester, das ist die Hypophyse, die Hirnanhangsdrüse, für den menschlichen Körper. Sie ist etwa erbsengroß, wiegt weniger als ein Gramm und dirigiert alle Hormondrüsen des Körpers und gibt die Einsatzkommandos, sie ist also der Steuermann des Hormonsystems, oder, wie man auch sagt, der Dirigent der endokrinen Drüsen. Endokrinen heißt hier "endo = innen" und "krinen = absondern", also Drüsen, die ihr Sekret im Körperinneren abgeben. Diese Drüsen leiten etwa 20 verschiedene Hormone direkt ins Blut, welches sie an ihren Bestimmungsort transportiert. Deshalb sollten Sie einmal daran denken, dass jeder Blutstropfen, den Sie verlieren, Spuren hormonaler Substanzen enthält.

Die Hypophyse erhält ihre Einsatzkommandos wiederum von einer übergeordneten Zentrale und zwar vom über ihr im Zwischenhirn liegenden Hypothalamus (Abb.) Das ist die komplizierte Schaltstelle, wo Nervenimpulse in hormonale Reize umgewandelt werden. Hypophyse und Hypothalamus sind also gewissermaßen der Computer, der den unübertrefflich perfekten Steuermechanismus der Hormone befehligt. Angetrieben vom Hypothalamus, gibt die Hypophyse mehrere Hormone ins Blut, welche dann die Schilddrüse, die Nebennieren und die Geschlechtsdrüsen bei Mann und Frau veranlassen, ihrerseits Hormone zu produzieren. Als wäre das alles nicht schon kompliziert

genug, hat sich die Natur noch einen Trick einfallen lassen, so führt jedes dieser Sekrete einen Schlüssel mit sich, der nur an der Stelle ins Schloss passt, wo dieses Hormon wirken soll.

Ein Beispiel: Das Hypophysen-Hormon, welches die Geschlechtsdrüsen zur Aktivität anregen soll, kann weder bei der Schilddrüse, noch bei der Nebenniere etwas bewirken, weil sein Schlüssel eben dort nicht paßt. Die Perfektion des Hormonsystemsgeht sogar noch weiter. Haben die Drüsen genügend Hormone produziert, bringen dieselben Hormone die Botschaft, die Produktion der Hypophysen-Hormone zu drosseln, an den Hypothalamus und die Hypophyse zurück. Der Mediziner spricht hier von einer Rückkoppelung.

Man kann die Hormone auch als flüssiges Nervensystem bezeichnen, welches die Blutgefäße als Rohrpost benutzt. Eines der größten Wunder ist, dass die Hormonproduktion bei den meisten Menschen völlig reibungslos und ohne Komplikationen abläuft, denn sie müssen bedenken, eine kaum vorstellbare winzige Abweichung von der Norm und es kommt zu großen Veränderungen im Organismus, was am Beispiel der Schilddrüse, als einer der wichtigsten Drüsen, verdeutlicht werden soll.

Die Schilddrüse

Die Schilddrüse ist etwa 25 Gramm schwer und sitzt (siehe Grafik) auf der Luftröhre. Sie produziert zwei Hormone, die den gesamten Stoffwechsel des Organismus steuern, also die vielen chemischen Umsetzungen, die notwendig sind, um beispielsweise die Atmung und die Verdauung in Gang zu halten. Die Schilddrüse benötigt Jod, wenn sie genügend Hormone bilden soll. Fehlt nun dieses Jod, kommt es durch Unterfunktion zum Anschwellen der Schilddrüse, zum sogenannten Kropf, der Betroffene friert ständig, hat einen niedrigen Puls und ist ständig müde.

HGH, das Wachstumshormon

Das Wachstumshormon HGH (Human Growth Hormone) ist ein Polypeptidhormon. Es ist eine, in einer bestimmten Struktur verknüpfte Sequenz von Aminosäuren, die von Peptidbindungen zusammengehalten werden. In HGH befinden sich 191! solcher Aminosäuren. Es wird in der Hypophyse gebildet und gespeichert, ist eines der stärksten Hormone überhaupt und wirkt auf fast alle Gewebe des Körpers. Es wird vom Körper freigesetzt als Reaktion auf Fasten, niedrigen Blutzuckerspiegel, Schlaf und bestimmte körperliche Belastungen. Rezeptoren für HGH wurden in Muskeln, Knochen, Bindegewebe, Fettgewebe, sowie auch im Darm, in der Leber und in den Nieren festgestellt. Das heißt, dass eben all diese Gewebe bzw. Organe und Strukturen dem unmittelbaren Einfluss von HGH ausgesetzt sind.

HGH macht etwa 8-10% des Trockengewichtes der Hypophyse aus, das sind etwa 5-10mg. Seine Bildung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, so z. B. vom Alter, vom Geschlecht und der Körperbeschaffenheit. Das bedeutet: die Produktion ist bei Jugendlichen am höchsten, Frauen bilden mehr als Männer und Übergewichtige haben eine schwächere Ausschüttung. Ein Fettanteil von über 15% bei Männern und über 25% bei Frauen führt zu einer negativen Beeinflussung der HGH-Bildung, Studien in den USA belegen diese These. Das bedeutet, je höher der Fettanteil des Körpers ist, umso schlechter reagiert er auf Zustände, welche die HGH-Ausschüttung anregen.

Man schätzt die durchschnittliche HGH-Produktion bei Männern auf etwa 0,4-1,0 mg pro Tag. Das HGH wird nach der Ausschüttung durch die Hypophyse in der Leber metabolisiert (umgewandelt), wobei die Leber sogenannte Somatomedine produziert, und hält sich noch ca. 40 - 90 Minuten im Blutplasma.

Die Auswirkungen von HGH, dem Wachstumshormon

  1. In der Jugend ist HGH für das Längenwachstum des Körpers verantwortlich. Ist die erblich festgelegte Größe erreicht, hat es darauf jedoch keinen Einfluss mehr.
  2. HGH verstärkt die Bildung von RNS (Ribonukleinsäure) und regt den Transkriptionsprozess in den Zellkernen an, das heißt, es werden größere Mengen von Messenger RNA, der sogenannten Botenribonukleinsäuren, produziert, welche für die Weitergabe der Erbinformationen zuständig sind. Der Prozess der Proteinsynthese wird dadurch beschleunigt und zwar in diesem Fall unabhängig von verstärkter Aminosäurenaufnahme.
  3. Das HGH veranlasst weiterhin die Zellen, mehr Aminosäuren aufzunehmen, die dann zur Proteinsynthese zur Verfügung stehen, was wiederum mehr Muskelgewebe bedeutet.
  4. Durch das HGH wird ein verstärkter Transport von Aminosäuren durch die Zellmembranen bewirkt. Die dadurch entstehenden höheren Konzentrationen von Aminosäuren in den Muskelzellen erlauben eine verstärkte Proteinsynthese. Viele Einflüsse von HGH auf das Körperwachstum sind jedoch nicht unmittelbar auf das HGH selbst zurückzuführen, sondern auf eine Species von Polypeptiden, welche unter dem Einfluss von HGH in der Leber gebildet werden, die eben genannten Somatomedine. Das wirksamste Somatomedin hat die Bezeichnung Somatomedine C bzw. insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1. Die Konzentration von Somatomedinen ist im Alter von etwa 6 Jahren am höchsten und nimmt dann langsam ab. Somatomedine bezeichnet man als insulinähnlich, weil sie, wie Insulin, die zelluläre Aufnahme wie auch den Transport von Glucose und Aminosäuren fördern, was sich dann wieder in verstärkter Glykogen- und Proteinsynthese im Muskelgewebe auswirkt, ein anaboler Effekt also.
  5. HGH bewirkt einen verringerten Proteinabbau und erhöht gleichzeitig die Mobilisierung freier Fettsäuren aus den körpereigenen Fettdepots zur Energiegewinnung. Es verändert also den oxidativen Stoffwechsel (Oxidation = Verbrennung) so, dass Fett anstatt von Glucose (Zucker) oder Protein verbrannt wird (oxidiert). Dadurch gilt HGH als antikatabol, da es fettfreies Gewebe (Muskulatur) schont, den Abbau von Muskelprotein also verringert. Aus diesem Grund regen Fasten und Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel) die Ausschüttung von HGH an. Diese verstärkte Heranziehung von Fett zur Energiegewinnung ist wahrscheinlich auch für das Gerücht verantwortlich, man könne bei Einnahme von Wachstumshormon riesige Kalorienmengen zu sich nehmen, was jedoch falsch ist, wie Untersuchungen bestätigt haben.

Der durch Einnahme von HGH erwirkte Muskelzuwachs ist aber nicht automatisch gleichbedeutend mit Kraftzuwachs. In Tierversuchen hat man nachgewiesen, dass ein großer Teil des Muskelzuwachses nach der Zuführung von HGH nicht auf kontraktile Proteine, sondern auf die verstärkte Bildung von Kollagen in den Muskeln zurückzuführen war. Die Folge ist dann zwar ein größerer Muskel, aber kein stärkerer, denn Kollagen ist ein Bestandteil des Bindegewebes.

Anregung der Bildung von HGH

Bis zum Alter von etwa 20 Jahren sind wir alle gut mit HGH, dem starken anabolen Stimulus, versorgt, dann lässt die Ausschüttung nach, was auch die Ursache dafür ist, das ältere Bodybuilder wesentlich schwerer massige Muskeln aufbauen können als jüngere. Ab etwa dem 40. Lebensjahr wird bei Männern nur noch eine winzige Menge HGH und bei Frauen noch weniger ausgeschüttet. Aber das heißt nicht, dass kein HGH vorhanden ist, im Gegenteil, jeder Erwachsene verfügt über einen guten Vorrat an HGH, bei Männern im Alter zwischen 30 und 45 Jahren ca. 10 000 Mikrogramm. Darüber hinaus produziert der Körper täglich neues HGH von etwa 250-500 Mikrogramm (1 Mikrogramm = 0,000001 Gramm, 250 Mikrogramm = 0,0025 Gramm, 10000 Mikrogramm = 0,1 Gramm). Dieser Vorrat könnte für etwa 60 Tage erhöhter Ausschüttung reichen.

Das heißt: gelänge es einem Bodybuilder dieses Alters, eine erhöhte HGH-Ausschüttung anzuregen, könnte er 8 Wochen lang hart trainieren und in dieser Zeit theoretisch die Muskelmasse von etwa 1.4 kg aufbauen.

Grundsätzlich ist es für einen funktionierenden HGH-Kreislauf eminent wichtig, dass genügend Vitamine des B-Komplexes vorhanden sind und auch hier wieder insbesondere B6, dem hier eine Sonderstellung zukommt. Ein Mangel an Vitamin B6 reduziert die Sekretion von HGH um bis zu 50%. Zusätzlich spielt dieses Vitamin eine wichtige Rolle bei der Sekretion von Insulin. Man kann die Ausschüttung von Wachstumshormon auch anregen, ohne das Hormon selbst zu verabreichen. Zur Ausschüttung von HGH gehören Interaktionen zwischen der Hypophyse und dem Hypothalamus mittels Neurotransmittern, das sind Nervenreize weiterleitende chemisch Substanzen. Das bedeutet: erhöhte Konzentrationen von Neurotransmittern rufen eine erhöhte Ausschüttung von Wachstumshormonen hervor. Werden nun die richtigen Aminosäuren in der richtigen Menge zugeführt, führt das zu erhöhten Konzentrationen dieser Neurotransmitter.

Zu den spezifischen, an der Ausschüttung von HGH beteiligten Transmittern gehören Dopamin, Serotonin, Acetylcholin und Noradrenalin. Diese Neurotransmitter nun können durch bestimmte Substanzen modifiziert (verändert, beeinflusst) werden, um die Freisetzung von HGH anzuregen.

Zu den wichtigsten dieser Substanzen gehören die Aminosäuren Arginin, Glycin, Histidin, Lysin, Leucin, Methionin, Phenylalanin, Ornithin, Tryptophan, Tyrosin, und Valin. Ein bis zwei Stunden nach der Zufuhr von 15-30 Gramm Arginin steigt die Konzentration von HGH im Blutplasma auf das 50 bis 100fache! an. Man vermutet, dass die Ausschüttung von HGH als Reaktion auf Arginin über die Neurotransmitter Noradrenalin und Acethylcholin ausgelöst und durch Östrogen noch verstärkt wird. Abgeschwächt wird diese Reaktion durch Endorphine, hohen Blutzuckerspiegel und hohe Blutfettwerte.

Hier muss insbesondere darauf hingewiesen werden, dass es auf die richtige, das heißt hier vor allem ausreichend hohe Dosierung und das richtige Verfahren ankommt. Um effektiv zu sein, muss die Dosierung entsprechend hoch sein.

Dr. M. Colgan empfiehlt folgende Mengen pro Tag:

L-Tryptophan etwa 3-6 Gramm
L-Tyrosin etwa 2-3 Gramm
L-Ornithin etwa 6-8 Gramm
L-Arginin etwa 12-20 Gramm
L-Glycin etwa 15-20 Gramm

Wenn Sie sich nun die Etiketten vieler derzeit angebotener Konzentrate ansehen, werden Sie feststellen, dass die Dosierung viel zu niedrig ist, um wirksam sein zu können. Das geschieht teilweise absichtlich, da man immer noch nicht weiß, ob diese Produkte auch auf lange Sicht unschädlich sind.

Bei der Zuführung dieser Aminosäuren ergibt sich allerdings ein Problem. Um effektiv sein zu können, müssen große Mengen dieser Aminosäuren über das Blut ins Gehirn gelangen und für diesen Transport stehen vier Systeme zur Verfügung, wobei jedes System für eine bestimmte Klasse von Aminosäuren zuständig ist. Diese Transportsysteme sind jedoch relativ schnell gesättigt, was eine Begrenzung der in einem bestimmten Zeitraum transportierbaren Aminosäurenmenge bedeutet. Da über diese vier Systeme außer den genannten Aminosäuren auch noch alle anderen transportiert werden müssen, wird es noch enger.

Es wäre also völlig unsinnig, große Mengen der oben aufgeführten Aminosäuren auf einmal zuzuführen, um dadurch die Ausschüttung von HGH anzuregen. Sie sollten daher zumindest abgestuft eingenommen werden. Laut Dr. Michael Colgan ist es jedoch wahrscheinlich, dass auch eine Kombination dieser Aminosäuren in kleineren Mengen im Sinne einer erhöhten Ausschüttung von HGH effektiv ist. Er weist aber auch daraufhin, dass noch keine Studie zum Nachweis dieser These durchgeführt worden ist. Das hier gesagte scheint in einem Widerspruch zu dem unter "Die Aminosäuren" gesagten zu stehen, aber dieser Widerspruch besteht eben nur scheinbar. Während es dort um die grundsätzlich erforderliche Menge und Vielfalt an Aminosäuren zur optimalen Entwicklung ging, geht es hier um die Zuführung erhöhter Dosierungen, um den Körper zu einer höheren HGH Ausschüttung zu bewegen, als er es normalerweise tun würde. Auch hier wird wieder einmal deutlich, wie wunderbar und einmalig unser Organismus ist, wie perfekt alles abgesichert und abgestimmt ist, und wie schwer es dem zufolge auch ist, diesen Organismus zu überlisten bzw. zu manipulieren.

Das meiste HGH wird in den ersten Stunden des Tiefschlafes ausgeschüttet. Man vermutet, dass dies durch Neuronen ausgelöst wird, die auf Serotonin angewiesen sind. Das würde dann auch erklären, warum die Aminosäure L-Tryptophan die Ausschüttung von HGH anregt, denn sie wird in zwei enzymatischen Schritten im Gehirn zu Serotonin umgewandelt. Da sich die Ausschüttung bei durchtrainierten Sportlern erhöht, wird auch empfohlen, Aminosäurenpräparate zur Anregung der HGH-Ausschüttung kurz vor dem Schlafen gehen einzunehmen. Das darf aber nicht in Verbindung mit einer kohlenhydratreichen Mahlzeit geschehen, denn die hebt den Blutzuckerspiegel an und der hat wieder großen Einfluss auf die HGH-Ausschüttung, wenn er auf 50% des normalen Wertes absinkt, erhöht sich die HGH-Ausschüttung auf das 5fache. Hierin liegt auch der oben genannte Einfluss vom "Fasten" begründet, denn beim Fasten sinkt allgemein der Blutzuckerspiegel.

Anregung der Bildung von HGH durch Training

Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Training und HGH-Ausschüttung hat ergeben, dass Training bei maximaler Intensität die Ausschüttung erhöht, wobei die höchsten Werte schon nach etwa 30 Minuten registriert wurden. Mit zunehmender Trainingszeit nimmt der Wert dann wieder ab. Hierbei gilt im besonderen:

  1. Unterbrochenes Training, wie z. B. Gewichtstraining löst eine stärkere HGH-Reaktion aus als kontinuierliche Aktivität, wie z. B. aerobes Training.
  2. Armtraining löst eine stärkere HGH-Reaktion aus als Beintraining.
  3. Nur Training mit schweren Gewichten und niedrigen Wiederholungen löst eine HGH-Reaktion aus, leichte Gewichte mit hohen Wiederholungen dagegen nicht.
  4. Bei Frauen ist bei sportlicher Aktivität die HGH-Reaktion stärker als bei Männern.
  5. Training bei niedrigen Temperaturen stoppt die HGH-Ausschüttung, das ist bei einer Diät unter Einbezug der Thermogenese zu berücksichtigen.
  6. Konsum von Zucker kurz vor dem Training reduziert die resultierende Ausschüttung von HGH.

Bildung von HGH durch pharmazeutische Erzeugnisse

Man weiß von mehreren pharmazeutischen Erzeugnissen, dass sie die HGH-Ausschüttung anregen, so z. B. von Clonidin, Bromocriptin, vor allem aber L-Dopa. Gerade das letztere wird häufig von Bodybuildern genommen, sein Name taucht immer wieder auf. Aber die Einnahme ist nicht ganz ungefährlich. Zu den möglichen Nebenwirkungen dieses Medikamentes gehören Herz-Rhythmusstörungen, niedriger Blutdruck, psychotische Störungen, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Mattigkeit und Erschöpfung, um nur einige zu nennen. Sie sollten also sehr behutsam damit umgehen!

Synthetisches Wachstumshormon

Vor einiger Zeit ist es mit Hilfe gentechnischer Mittel gelungen, eine synthetische Form von Wachstumshormon herzustellen. Danach haben viele Bodybuilder geglaubt, die sehr hohen Preise für eine Hormonbehandlung würden fallen, aber dem war und ist nicht so. Wachstumshormon ist nach wie vor extrem teuer und die Kosten füreine Behandlung für muskelbildende Zwecke schätzt man in Amerika z. Z. auf immerhin rund 10 000$ (Dollar) und mehr, was einem Preis von rund 9800 Euro(derzeitiger Kurs) entspricht! Dieser hohe Preis ist in den enormen Mengen an HGH begründet, die für eine erfolgreiche Behandlung erforderlich ist, was immer wieder unterschätzt wird. Hier ist auch anzumerken, dass bei den auf dem Schwarzmarkt angebotenen Hormonen äußerste Wachsamkeit angebracht ist, denn häufig bestehen diese Hormone, wenn überhaupt, nur aus anabolen Steroiden. Hinzu kommt noch, dass laut Dr. Mauro Di Pasquale, Sportmediziner aus Ontario in Kanada, synthetisches Wachstumshormon ständig in Kühlhäusern gelagert werden muss, damit es seine Wirkung nicht verliert. Der Großteil der auf dem Schwarzmarkt gehandelten Hormone kommt jedoch nicht aus Kühlhäusern und ihre Wirkung ist damit generell zweifelhaft. Dr. William N. Taylor aus Gulf Breeze in Florida, ein weiterer Sportmediziner, hat kürzlich in einer US-Zeitschrift gefordert, synthetisches Wachstumshormon zur registrierungspflichtigen Substanz zu erklären. "In meinen Augen", so schreibt Taylor, "ist die verbreitete Verwendung von synthetischem HGH wie eine Büchse der Pandora, die nur schwer zu schließen sein wird."

Wachstumshormon steht übrigens auf der Liste der verbotenen Substanzen des Internationalen Olympischen Komitees.

Nebenwirkungen bei der Einnahme von HGH

Größere Mengen von injiziertem Wachstumshormon können unangenehme Nebenwirkungen haben. Bei erwachsenen Menschen führt die übermäßige Einnahme von HGH zur sogenannten Akromegalie. Wenn die genetisch festgelegte Körpergröße erreicht ist, verhärten die Knochenenden und stabilisieren sich. Wird nun zusätzliches HGH zugeführt, kann das zu einem abnormen Wachstum an den Knochenenden an Händen und Füßen sowie der Schädelknochen bzw. der Stirn und Wangenknochen führen. Wegen der dadurch entstehenden Veränderungen der Gesichtszüge wird es als das Frankenstein-Syndrom bezeichnet.

Zusammenfassung

Wenn von Hormonen die Rede ist, denken die meisten Menschen zunächst an Sexualität, Liebespaare und Frühling. Von der beherrschenden Funktion der Hormone auf jede Sekunde unseres Daseins, auf jeden Atemzug und jeden Gedanken wissen offensichtlich nur wenige. Bei der Einnahme erhöhter Dosen von Aminosäuren zur Anregung der HGH Ausschüttung ist laut Dr. Michael Colgan darauf zu achten, dass die Wirkung nur etwa 8 Wochen anhält. Dann sind die Vorräte an HGH erschöpft und der Organismus benötigt weitere 8 bis 10 Wochen, um diese Vorräte wieder aufzufüllen, was dem zufolge einen 8 bis 10 Wochen-Anwendungsrhythmus ergibt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Peak-Team

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