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Die Transformation von Naturalbodybuilder Fabrice Labako

von Naturalbodybuilder Fabrice Labako

Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser, liebe Bodybuildingfreunde,

Fabrice Labakodas FIBO-Wochenende ist mittlerweile schon wieder einige Wochen her. Obwohl ich nun seit knapp 2 Jahren ernsthaft Bodybuilding betreibe, habe ich bisher nie die Gelegenheit gehabt, so viele Gleichgesinnte an einem Platz anzutreffen.

An dem FIBO Wochenende waren natürlich auch viele IFBB Bodybuilding Profis anzutreffen. So auch mein Peak International Teamkollege Alexey Lesukov, den ich im Jahr 2012 bereits kennenlernen durfte. Für mich war es etwas besonderes, da ich unbedingt mal Profis wie Phil Heath, Ronnie Coleman oder Dennis Wolf treffen wollte.

Während ich meine Runden durch die Hallen zog, fiel mir auf, dass sich viele junge Leute auf der FIBO befanden, die meisten kaum älter als 16 Jahre waren. Da in den letzten Jahren ein regelrechter Fitness-Boom ausgebrochen ist - ein Grund dafür dürften viele YouTuber sein - war es so voll, dass man schon 20 Minuten benötigte, um von einer Halle in die Nächste zu gelangen.

Als ich die vielen jungen Leute sah, erinnerte ich mich an meine Anfänge zurück und meinen Weg zum Bodybuilding fand. Davon wird mein heutiger Blog handeln.

Da ich oft von Leuten auf mein früheres Aussehen angesprochen werde, will ich den Lesern, denen es vielleicht auch mal so wie mir erging, einen Einblick in meine Vergangenheit geben.

Zack King Khan

Warum ich mit dem Bodybuilding angefangen habe

Für diese Frage gibt es zwei Antworten. Meine Bodybuildingaktivitäten begannen erst zwei Jahre nach meinem ersten Besuch im Fitnessstudio.

Zu diesem Zeitpunkt ging ich aufgrund meines hohen Übergewichts trainieren. Damals brachte ich bei einer Körpergröße von 1,83m rund 105kg auf die Waage. In erster Linie ging es mir weder darum Gewicht zu verlieren. Ich wollte also nicht besonders muskulös werden oder gar richtiges Bodybuilding betreiben. Da ich keinerlei Wissen darüber hatte, habe ich verschiedene Diäten probiert, um mein Gewicht zu verringern.

Ich war sehr unzufrieden mit mir selbst und wusste, dass mein Übergewicht viele Probleme mit sich bringen könnte, sowohl äußerlich, als auch gesundheitlich. Da ich durch meine Eltern genetisch  mit Diabetes vorbelastet bin, wollte ich es niemals soweit kommen lassen.

Also begab ich mich im Frühjahr 2010 in ein nahgelegenes Fitnessstudio, um endlich etwas in meinem Leben zu ändern. Ich habe auch damals schon Sport betrieben und spielte parallel dazu American Football. Also kam es dazu, dass ich dreimal wöchentlich ins Fitnessstudio ging und zweimal ins Football-Training. Für den einen oder anderen mag dies etwas viel sein, aber da ich immer ein Ziel vor Augen hatte, verspürte ich dennoch viel Freude dabei. Gesteigert wurde diese Freude durch die nach einigen wenigen Monaten sichtbaren Erfolge.

Ein Bild, welches vor meinem Beginn im Fitnessstudio entstanden ist, sagt denke ich mehr als viele Worte:

Fabrice Labako

Die ersten Erfolge

Oft wird mir gesagt, dass es viel zu lange dauert, bis man irgendwelche Erfolge sieht. Obwohl viele Leute an diesem Punkt bereits aufgeben, kann ich bestätigen, dass man in den ersten Monaten die schnellsten und besten Erfolge erzielen kann. Doch dachte ich mir damals schon, dass man ein Jahr voller Völlerei nicht in wenigen Monaten, geschweige denn Wochen, wieder gut machen könne. Das gilt nicht nur für den Gewichtsverlust, sondern auch für die Zunahme an Muskelmasse. Manchmal erschien es mir so, dass der Mensch sich zu sehr daran gewöhnt hat, alles wie bestellt zu erhalten, ohne viel Arbeit dafür leisten zu müssen. Doch kann man nicht erst recht stolz auf sich sein, wenn man für etwas mehr Zeit aufgebracht hat, um sein Ziel zu erreichen? Sei es nun im Sport, Studium oder auch am Arbeitsplatz. Wirklich bemerkt habe ich meinen Gewichtsverlust erst nach knapp 2 Monaten. Allein das war für mich motivierend genug, um weiter daran festzuhalten. Nur hatte ich keinerlei Ahnung von adäquater Ernährung und da ich damals niemanden hatte, der mich aufklärt, habe ich so weiter gemacht. Da meine Ernährung aber damals schon sehr proteinreich und kohlenhydratlastig war, baute ich zusätzlich zu meinem Fettverlust auch Muskelmasse auf. Das war nicht meine Absicht, dennoch störte ich mich auch nicht daran.

Meine Kraft stieg von Monat zu Monat, bereits nach 6 Monaten Training war ich um 10 kg leichter (95kg).

Man kann sich vorstellen, wie glücklich ich zu diesem Zeitpunkt war. Das erste Mal seit rund acht Jahren war ich wieder halbwegs schlank.

Doch nach einiger Weile durfte ich lernen, dass der Erfolg nicht fortwährend ist und man irgendwann stagniert. Es ging nur noch schleichend voran. Doch es ging voran. Ich verlor weiter an Fett und baute mehr Muskelmasse auf. Was ich mir in meinen kühnsten Träumen selber nicht vorstellen konnte.

Die Reaktion von Außenstehenden auf meine Entwicklung

Meine Verwandlung machte sich gerade in meinem Studio schnell bemerkbar. Es gab positive und auch negative Bemerkungen. Viele meiner Freunde waren davon begeistert, doch gab es auch einige Leute, die meine Entwicklung als anormal empfanden. So wurde ich des Steroidmissbrauchs beschuldigt. Diesen Begriff habe ich bis zu diesem Zeitpunkt nur beiläufig im Fernsehen gehört und habe mich nie mit diesem Thema ernsthaft auseinandergesetzt. Auch heute gibt es immer noch Skeptiker. Doch meistens sind dies Menschen, die sich mit dieser Materie sehr wenig auskennen. Anfangs hat es mich gestört, dass ich mir diese Beschuldigungen anhören musste, da es auch einen Imageschaden mit sich trug. Doch mittlerweile kümmert es mich nicht mehr. Ich habe gelernt damit umzugehen und egal wie sehr man jemanden vom Gegenteil überzeugen will, diese Personen dennoch weiterhin auf ihrer Meinung beharren werden. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass solche Behauptungen aus der Unzufriedenheit und dem Misserfolg dieser Menschen entstehen, also sollte man einfach weiterhin sein Ding machen und sich nicht fertig machen lassen.

Der Wunsch nach (mehr) Ästhetik

Obwohl ich mehr durch Zufall zum Bodybuilding gekommen bin, hat es mich nicht gestört, muskulöser zu werden. Es gefiel mir von Tag zu Tag mehr. Selbstverständlich hätte es mich auch nicht gestört, einfach nur schlank zu werden, da man um glücklich zu sein, keinen durchtrainierten Körper braucht. Doch irgendwann bin ich an einen Punkt angelangt, an dem mein derzeitiger Zustand nicht mehr ausgereicht hat. Ich wollte die letzten Fettpolster loswerden, nur wie ich das anstellen sollte, wusste ich nicht. Also fing ich an, mich immer mehr und mehr über Ernährungsformen zu informieren. Ich begann zu realisieren, dass man ohne das nötige Wissen nicht weiterkommen würde.  Deshalb verbrachte ich viele Abende in Bodybuilding-Foren und las mich durch einige Lektüren. Zuerst probierte ich die „Anabole Diät“, doch schon nach einer Woche habe ich diese beendet, da ich sie falsch angegangen bin. Doch hielt es mich nicht ab, es weiterhin zu probieren. Motiviert haben mich Bilder von diversen Fitnessmodels wie Christian Engel, Gregg Plitt und Lazar Angelov. Diese dienten mir oft als Vorbilder. Umso mehr wollte ich ihnen nacheifern. Doch muss man sich immer vor Augen halten, dass es Grenzen gibt, bspw. genetische Grenzen, die man nicht überwinden kann. Doch sollte man sich nicht deshalb von irgendwas abbringen lassen.
Als ich dann nach etlichen Versuchen probiert habe, schaffte ich es im April 2012 eine halbwegs anständige Diät durchzuziehen. Erst dann wurde mir bewusst, dass ich die zwei Jahre davor vieles falsch gemacht habe und auch Zeit verloren habe. Immerhin schaffte ich es weitere Kilos zu verlieren und wog nach ca. sechs Monaten Diät 90kg.

Fabrice Labako Transformation

Ich würde dies als den Beginn meiner Bodybuilding-Karriere bezeichnen.

Mein erster Bodybuilding Wettkampf steht bevor (Deutsche Meisterschaft der GNBF e.V.)

Momentan befinde ich mich in der Vorbereitung für meinen ersten Wettkampf, die deutsche Meisterschaft der GNBF im Oktober diesen Jahres. Bereits vor zwei Jahren wollte ich daran teilnehmen, doch war ich mit mir selber nicht zufrieden. 2013 zog ich mir einige Monate vor dem Wettkampf eine Verletzung zu, sodass ich auch damals nicht teilgenommen habe. Seit Ende März habe ich einen Betreuer, den Body Coach Holger Gugg, der auch kürzlich sein eigenes Ernährungskonzept HBN (Human-Based-Nutrition) herausgebracht hat. Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit, denn ich habe mir für den Wettkampf, obgleich ich Newcomer bin, viel vorgenommen. Ob ich danach weiterhin Wettkämpfe bestreiten werde? Das bleibt offen. Ich werde es wie bisher einfach auf mich zukommen lassen und wir werden sehen, was passieren wird.

Fabrice Labako

Schlussendlich kann ich gerade Anfängern noch etwas mitgeben, lasst Euch von nichts abbringen und bleibt immer am Ball. Erwartet keine rasanten Erfolge, denn dieser Sport erfordert eine Menge Disziplin und Geduld. Gebt Euch auch mal eine Auszeit und lasst das Bodybuilding nur ein Teil Eures Lebens sein und gibt dem Sport nicht immer und überall die erste Priorität.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die erst seit kurzem ein Fitnessstudio besuchen oder vorhaben eins zu besuchen, viel Erfolg und gutes Gelingen.

Mit sportlichen Grüßen

Fabrice Labako