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Kathrin Hollmann - Ein Rückblick auf meine erste Saison als PEAK-Athletin

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Kathrin Hollmannmit der Weltmeisterschaft in Kanada endete für Kathrin Hollmann ihre erste Saison als PEAK-Athletin, die durch den ersten internationalen Titel, dem Sieg bei der Nicole Wilkins Championships, gekrönt wurde. Ein erneuter Podestplatz auf der Arnold Classic Europe und die erfolgreiche Weltmeisterschaftsqualifikation, auf die ein sehr gutes WM-Debüt folgte, runden eine erfolgreiche Herbstsaison 2014 ab.

Wie die junge Bikini Athletin den weltweiten Wettkampfmarathon, dem die längste Vorbereitung ihrer bisherigen Laufbahn vorausging, erlebt hat, schildert sie nun selbst in ihrem nachfolgenden Blogbericht.

 

Das war meine erste Saison als PEAK-Athletin

von IFBB Bikini Kathrin Hollmann

Hallo Ihr Lieben,

ich schreibe Euch aus einem süßen, kleinen Café im West Village, NYC. Meine Wettkampfsaison ist nun vorüber und mit etwas Abstand möchte ich Euch nun von den Geschehnissen der letzten Wochen berichten.

Zwei Wochen nach der Arnold Classic, über die ich in meinem letzten Blog berichtete, ging es nach Finnland zu den Nicole Wilkins Championships. Bei der Vorbereitung auf diesen Wettkampf bekam ich Hilfe von Coach Burak Olgun. Nach einem sehr interessanten und aufschlussreichen Gespräch in Madrid beschlossen wir spontan einen ganz neuen Weg zu gehen und ich bekam von Burak einen Plan für die kommenden zwei Wochen. Zunächst hatte ich Angst, blind einen ganz anderen Ansatz der Wettkampfvorbereitung zu versuchen. Gerade in der wichtigen Endphase sollte man eigentlich nicht experimentieren, aber Burak und ich befanden meine Form von der ACE für eindeutig verbesserungswürdig. Da ich Buraks Arbeit schon länger verfolge und seine wissenschaftlichen Ansätze bezüglich Training und Ernährung schätze, fiel es mir nicht schwer, ihm zu vertrauen. Ich sah Finnland als eine Art Probelauf für die WM und hielt mich strikt an Buraks Plan.

In den 14 Tagen zwischen Madrid und Finnland konnten wir mit einem angepassten Trainings- und Ernährungsplan eine signifikante Formverbesserung erreichen. Nachdem die Anreise nach Finnland reibungslos verlief und mir Nicole Wilkins selbst im Vorfeld viel Erfolg wünschte, sollte der Wettkampf ein für mich unerwartetes, aber überragendes Ergebnis bringen. Ich konnte mich im Finale gegen fünf Finninnen durchsetzen und gewann meine Klasse. Den Pokal für den 1. Platz bekam ich von Nicole Wilkins überreicht und kurz darauf durfte ich im Gesamtsiegerstechen um die Procard kämpfen. Leider konnte ich den Gesamtsieg nicht für mich entscheiden, aber mit dem sofortigen Profi Status wäre eine Teilnahme an der WM in Canada nicht mehr möglich gewesen.

Kathrin Hollmann Nicole Wilkins Championships

Die Weltmeisterschaft in Kanada

Zu dieser besagten WM ging es nur wenige Tage später. Es begann also die absolute Endphase meiner Wettkampfvorbereitung. Mit wenig Essen und noch weniger Trinken begab ich mich schon am Donnerstag vor der WM auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Von dort aus ging es am Freitagmorgen nach Montreal. Kaum angekommen, ging es schon zur Registrierung (¨Waage¨) und anschließend absolvierte ich eine letzte Trainingseinheit. Zeitdifferenz von sechs Stunden, Langstreckenflug, Schlafmangel, Hunger und Durst sind alles Faktoren, die die Reise sicherlich nicht angenehmer machten, aber nichts konnte mich nun von meinem Ziel abbringen. Ich konnte mir jetzt keine Fehler erlauben und stand in ständigem Kontakt mit Burak, der mich trotz Zeitdifferenz und tausenden Kilometern Entfernung unglaublich gut unterstützte, was mir ein Gefühl von Sicherheit gab. Samstag ging es recht früh zur Vorwahl. Der Backstagebereich war wie erwartet überfüllt mit Athleten. Bikini-, Figur-, Fitness-, Physiqueathleten und Athletinnen lagen, standen, liefen durcheinander. Gerüche von Farbe und Öl mischten sich und die Aufregung stieg langsam. Wie mit Burak besprochen machte ich mich fertig, wärmte mich auf. Dann ging es auf die Bühne. Meine Nummer wurde aufgerufen, ich war im ersten Vergleich. Finale! Jetzt ¨nur¨ noch die Form halten bis zum nächsten Tag. Das bedeutete einen weiteren Tag mit reduzierter Flüssigkeitszufuhr. Mit dem Ziel vor Augen hieß es durchhalten. Zurück im Hotel gab es eine letzte Trainingseinheit und am Sonntagmorgen bekam ich den letzten Farbanstrich von Guido Falk verpasst. Burak, mit dem ich über Skype in Kontakt stand, und Guido waren mit meiner Form sehr zufrieden und stellten fest, dass sie sich nochmals im Vergleich zum Vortag verbessert hatte. Ich war selbst sehr zufrieden, was eher selten vorkommt.

Kathrin Hollmann

Das Finale sollte laut Plan um 15:30 Uhr Ortszeit beginnen. Gegen 18 Uhr stand ich auf der Bühne. Kurz vor dem Auftritt wurde uns Athletinnen nochmal ein komplett anderer Ablauf genannt. ¨I-walk¨ statt ¨T-walk¨ und eine andere Reihenfolge als besprochen. Schon vor dem Betreten der Bühne hatte ich das Gefühl, dass meine Form etwas gelitten hatte. Leider ist es mir nicht gelungen, die Form vom morgen zu halten. Ich erreichte den 5. Platz und war zunächst ein wenig enttäuscht. So endete meine Saison. Ich gewann die Qualifikation zur WM in Canada, erreichte dann den 3. Platz bei der Arnold Classic Europe, in Finnland folgte mein erster internationaler Sieg und abschließend Platz 5. bei der Weltmeisterschaft. Mit diesen Gedanken stand ich am Morgen nach der WM um 6 Uhr bereits wieder im Hotelgym. Auspowern, den Kopf frei kriegen. Es war eine tolle Zeit mit dem deutschen Team in Montreal! Schöne Erfahrungen und Erinnerungen, die bleiben werden!

Mit etwas Abstand kann ich aber sagen, dass ich für die Erfahrungen dieser Vorbereitung sehr dankbar bin. Es war eine der längsten Vorbereitungen, die ich bisher in vier Wettkampfjahren hatte und sicherlich die härteste. Dank meinem Sponsor PEAK war es möglich, diesen ¨Marathon¨ durchzuziehen und 16 Wochen Vorbereitung mit insgesamt vier Wettkämpfen in Angriff zu nehmen.

Ich möchte mich auch bei Burak Olgun für seinen überragenden Einsatz bedanken und darf mit Stolz sagen, dass wir auch in Zukunft zusammenarbeiten werden. Meine Familie und Freunde haben mich zu jedem Zeitpunkt der Vorbereitung bestärkt und unterstützt.

New York - Der perfekte Ort, um die Strapazen der Wettkampfsaison hinter sich zu lassen

Nun ist diese ¨Reise¨ zu Ende und ich genieße die Zeit hier in New York. Nach der WM hatte ich zunächst ein Fotoshooting mit einem großartigen Fotografen und Künstler Kai York, der Fitnessfotografie ganz neu definiert und großartige Fotos kreiert. Es hat unglaublich Spaß gemacht und wir sind mit den Ergebnissen beide sehr zufrieden. Meine Trainingsroutine hat sich hier in NYC kaum verändert. Der New York Sports Club hat mir freundlicherweise eine kostenlose Mitgliedschaft für die Dauer meines Aufenthaltes ausgestellt.

Kathrin Hollmann New York Sports Club

Kathrin Hollmann

Derzeit trainiere ich fünfmal pro Woche und Cardiotraining ist nach wie vor ein fester Bestandteil. Meine Ernährung enthält, anders als in der Vorbereitung, viel Obst und eine größere Vielfalt an Gemüse, was mir in den letzten Monaten etwas gefehlt hat. Auch habe ich langsam wieder begonnen Milchprodukte zu essen. Hauptsächlich Griechischer, fettfreier Joghurt, den es in Deutschland leider nicht gibt. Meine Ernährung ist sehr ¨sauber¨ und ich achte hier, wie auch in Deutschland, auf die Herkunft von Produkten wie Eiern, Fleisch, etc. Eingekauft wird soweit möglich Organic. Natürlich gibt es auch ab und zu ein Eis, Sushi oder andere Leckereien! :) Folgt mir auf Facebook, um einen kleinen Einblick in (kulinarische) Erlebnisse und meine ¨Post-Competition Ernährung¨ zu bekommen. In Kürze werde ich ein Fotoalbum online stellen.

Kathrin Hollmann IFBB Bikini

Bis bald,

Eure Katie

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