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Eine Reise nach Brunsbüttel... Meine erste GNBF Meisterschaft - Teil I

Deutsche Meisterschaft Natural Bodybuilding Erfahrungsbericht von Stefan Rajewski

Mittwoch (13.10.2010) vor dem Wettkampf:

Eigentlich sollte es ja zwei Entladetrainingseinheiten vor meinem großen Tag geben, am Abend der ersten war jedoch klar, dass die zweite Einheit aus zeitlichen Gründen nicht mehr stattfinden werden könnte. Ich als Perfektionist packte etwas verärgert meine Sachen und verließ um kurz vor 22Uhr mein Studio in Trier - zum letzten Mal vor der Deutschen Meisterschaft im Natural Bodybuilding des GNBF in Brunsbüttel. Hinter mir lagen 45 Minuten Ganzkörpertraining, Beine ausgenommen, 30 Sätze mit hohen Wiederholungszahlen.

Natural Bodybuilding Athlet Stefan INatural Bodybuilding Athlet Stefan II

Ich ging früh zu Bett, doch schlafen konnte ich nicht. Vor großen Reisen ereilte mich aber regelmäßig dieses Phänomen, so dass ich mich aufs Sofa legte und mir das nächtliche Fernsehprogramm reinzog…

Donnerstag (14.10.2010) vor dem Wettkampf:

Morgens um halb sechs dann verließ ich das Sofa und eilte in die Küche, um mein Frühstück zuzubereiten. 325g Putenbrust ungesalzen, aber mit Pfeffer, sowie 40g Vollkornreis und einige Cocktailtomaten. Supplemente gab es auch noch ein paar, 2 Ultra A/Z hier, 2 Vitamin B da und 4 EPA/DLA/GLA. Heute warteten auf mich 10 Liter Flüssigkeitszufuhr während einer Reise quer durch Deutschland mit Auto, Flugzeug, Bus und Bahn… das konnte ja heiter werden…

Bis wir in Frankfurt am Flughafen ankamen, hatte ich bereits 3 Liter weg, clever getimt, um ja nicht auf der Autofahrt dringend auf Toilette zu müssen. Am Flughafen selbst dann schnell noch eine Flasche geleert und meine Portion ungesalzenen Pangasius mit Cocktailtomaten verdrückt. Das alles zwischen Gepäckabgabe und der Sicherheitskontrolle…

Im Flugzeug dann drückte die Blase enorm, und wie es dann so ist, zog sich die Startphase schier unendlich in die Länge, das Abheben des Fliegers war auch nicht gerade förderlich, um den Druck aus der Körpermitte zurückzuhalten. Endlich auf Reisehöhe eilte ich zur Toilette…

In Hamburg angekommen waren die nächsten Flaschen fällig… An der S-Bahnstation besorgte ich mir Nachschub und leerte diesen zeitnah. Ich bedachte nur nicht, dass die S-Bahn über keine Toilette verfügt und so quälte ich mich 50 Minuten bis zur nächsten Regionalbahn, wo ich panisch in Richtung Toilette eilte… Da uns noch eine längere Busfahrt bevor stand und ich langsam die Nase voll hatte, und auch fast die Hose, beschloss ich, bis in Brunsbüttel nichts mehr zu trinken, um mir dann die restliche Liter abends noch vorzunehmen. Etwas über die Hälfte der 10 Liter war geschafft…

In Brunsbüttel angekommen – das nächste Problem. Der Supermarkt war geschätzte 3 km vom Hotel entfernt und nur zu Fuß zu erreichen, da einem dort oben im Norden die Busse an der Nase vorbeifahren, wenn man an den Haltestellen steht… So bestellte ich mir Abends im Hotel 400g salzfreies Hähnchenbrustfilet mit etwas Gurken und Tomatenaufschnitt für "preiswerte" 17,50€… In welchem Öl das Hähnchen gebraten wurde wollte ich gar nicht wissen…

Anschließend ging es ins Bett und ich konnte bestens schlafen, wahrscheinlich, weil ich mich auf den nächsten, den ersten Ladetag freute.

Freitag (15.10.2010) vor dem Wettkampf:

Heute durfte ich Proteinriegel und ungesalzenen weißen Reis essen zum Frühstück. Ihr glaubt gar nicht, wie geil das war!!! Im Anschluß an das echt gelungene Frühstück - das mein ich ernst - ging es zum Athletenmeeting. Hier wurden die Startnummern vergeben, die Posingmusik unsererseits abgegeben sowie der Dopingtest, in Form eines Lügendetektortests durch Fachleute aus den USA, stand an. Diese Fachleute arbeiten nicht nur im Sportbereich, sondern auch an den amerikanischen Gerichten, wo Lügendetektortests teils Teil der Verhandlungen sind. Also schon eine ernstzunehmende Angelegenheit…

Hierfür wurden wir am ganzen Körper verkabelt, auf über 30 Reaktionen des Körpers wurde getestet während mir 10 Fragen vorgelesen wurden, welche ich nur mit "Ja" oder "Nein" beantworten durfte. Glaubt mir, auch wenn man sich nichts vorzuwerfen hat, ist man schon etwas nervös und angespannt hierbei…

Nichts desto trotz, bestand ich den Test natürlich, den außer Peak-Produkte und Lebensmitteln kommt nichts in meinen Körper!

Der restliche Tag diente der Entspannung und dem Kohlenhydratladen. Ein im Nachhinein recht lustiges Missgeschick & wie ich die letzte Nacht vor dem großen Tag rumbekommen habe verrate ich euch in meinem nächsten Blog, der nicht lange auf sich warten lassen wird!

Sportliche Grüße und bis dahin

Euer Naturalathlet

Stefan!

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