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Eine Reise nach Brunsbüttel – Meine erste GNBF Meisterschaft - Teil II

plakat deutsche natural bodybuilding meisterschaft gnbf von Stefan Rajewski

Liebe Natural Bodybuilding Freunde,

in dem zweiten Teil meines Erfahrungsberichtes über meine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der GNBF im Natural Bodybuilding berichte ich, was in den Stunden unmittelber vor dem Wettkampf so alles passiert ist - über die ein oder andere Anekdote kann ich bereits mehr als schmunzeln...

Freitag, 15.10.2010 (1 Tag vor dem Wettkampf)

Perfekt ausgestattet mit transportabler Herdplatte sowie Kochtopf war ich mehrmals am Freitag damit beschäftigt mir meine „Ladeportionen“ weißen Reis zuzubereiten. 350g Putenbrust standen ebenfalls auf dem Plan, welche ich mir ebenfalls in meinem Kochtopf, mit etwas Olivenöl, anbriet…

Während das Fleisch so vor sich hinbruzelte, stand ich vor dem großen Spiegel im Vorraum meines Hotelzimmers und ging die Pflichtposen noch einmal durch. Völlig konzentriert & fokussiert auf mein Spiegelbild vergaß ich aber dummerweise das Fleisch auf der Herdplatte…

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Ein irrsinnig lautes Piepen brachte mich dann plötzlich aus meiner Konzentration und erinnerte mich an mein Essen – es war der Rauchmelder :-)

Panisch flitzte ich zum Putenfleisch, in das völlig verqualmte Zimmer. Da ich mich bisher nicht mit Rauchmeldern beschäftigt hatte, versuchte ich alles, um das Ding auszubekommen. Auf die einfachste Variante, das Ding einfach abschrauben und die Batterie entfernen, kam ich in der Hektik gar nicht…

So dauerte es auch nicht lange und es klopfte an meiner Zimmertür, ich öffnete und bevor die Tür schon auf war, sagte ich bereits, dass nichts Schlimmes passiert sei, ich würde „nur“ kochen. Die Dame von der Rezeption schlug die Hände über den Kopf zusammen, es muss ein lustiger Anblick gewesen sein - ich mich rechtfertigend in dem völlig verrauchten Hotelzimmer.

Später hatte ich dann noch den Geschäftsführer zu Besuch auf meinem Zimmer, der mich ziemlich energisch zusammenstauchte und mich fast des Hotels verweisen wollte. Ich versprach ihm, mit dem Kochen im Hotelzimmer aufzuhören und entschuldigte mich tausendmal. Da ich aber noch eine Portion Reis für diesen Tag ausstehen hatte und ich auch noch für den Wettkampftag vorkochen musste, könnt ihr euch denken, dass ich mein Versprechen leider nicht einhalten konnte… diesmal nahm ich aber die Batterie aus dem Rauchmelder… Aus Fehlern lernt man schließlich :-)

Langsam kam der Durst, schließlich hatte ich seit kurz nach elf am Morgen nichts mehr trinken dürfen, um „trocken“ für die Bühne zu sein. Die Ganzkörperrasur lenkte mich dann noch ein bisschen ab, ein langwieriges Prozedere für einen Mann…

Ich war eigentlich guten Mutes schlafen zu können und ging recht früh gegen 21Uhr ins Bett. Schlafen konnte ich aber natürlich überhaupt nicht, weniger aus Nervosität, sondern viel mehr aus Durst und Vorfreude auf den morgigen Samstag.

Samstag, 16.10. 2010 (Wettkampftag)

Die Nacht und den frühen Samstagmorgen schlug ich mir mit Schlafversuchen, dem Fernsehprogramm, Internet auf dem Handy sowie ein paar Posingsessions vor dem Spiegel um die Ohren. Die Form war richtig gut und sogar meine Beine waren mal ansatzweise trocken, so das man Konturen erkennen konnte, die man sonst nichtmals erahnen konnte.

Minute für Minute verstrich und immer wieder blickte ich ungeduldig zur Uhr… Dann war es endlich soweit und ich begann meine letzten Vorbereitungen. Die morgendliche Dusche mit einem Peeling, um die Haut zu glätten, so dass die Bräunungscreme optisch möglichst perfekt wirkt und es keine Flecken durch abgestorbene Hautreste gibt.

Bewaffnet mit Athletenausweis, Betreuer sowie Pressausweisen für mein Team, einer Tupperdose voll Reis, einigen Proteinriegeln sowie diversem Kleinkram verließen wir gegen kurz nach sieben in der Früh das Hotel und machten uns an diesem kalten Oktobermorgen auf den Fußmarsch in Richtung Elbeforum Brunsbüttel. Der Tag, auf den ich über ein Jahr hingearbeitet hatte, war nun endlich da, mental gar nicht zu greifen, eine völlig realitätsfremde Vorstellung – aber es war tatsächlich soweit…

Meine Erlebnisse in Vorbereitung auf den Auftritt, was auf der Bühne passierte sowie Details über das abendliche „diätfremde“ Dinner erfahrt ihr in den nächsten Tagen…

Sportliche Grüße

Euer

Naturalathlet

Stefan!

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