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Figurathletin Katrin Rose - Wie ich mit Kraftsport einen Bandscheibenvorfall in den Griff bekomme

von Figurathletin Katrin Rose

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Katrin Rose Peak Football-TrikotBandscheibenvorfall?! Ich? Ja, genau. Ich hatte einen Bandscheibenvorfall. Mich erwischte es 2010 und zwar zu einem Zeitpunkt, als ich sehr stark beruflich eingebunden war. Mein Umfeld konnte es damals gar nicht glauben. Die Reaktionen waren typisch. Sätze wie „Du bist doch viel zu jung für sowas“ oder „Du machst doch so viel Sport, wie kann das sein?“ klingelten nur so in meinem Ohr. Eine Antwort darauf hatte ich damals nicht. Ich weiß noch wie heute, wie eine ganze Welt für mich zusammengebrochen ist. Die Schmerzen kamen schleichend. Erst bemerkte ich ein Stechen im unteren Rücken. Tat das aber lapidar ab. „Was kommt, geht auch wieder.“ Nur leider war das eine Wunschvorstellung. Nach einiger Zeit wurde das Leiden deutlich schlimmer. Auch wenn es jetzt komisch klingt, spätestens wenn man einmal vor Schmerzen nicht mehr aus dem Auto aussteigen kann, man Angst vor jedem Niesanfall hat und sich schon im Vorfeld verkrampft, dann weiß man, hier läuft ordentlich was schief. Letztendlich kam der Tag X, an dem ich bewegungsunfähig im Bett lag und der Notarzt mir Spritzen in den Rücken jagte, damit ich mich irgendwie mit einer Zeitlupentempo-Hechtrolle von der Matratze rollen konnte. Das war der Moment, an dem ich endlich den Arzt aufsuchte. Die MRT brachte Licht ins Dunkle. Bandscheibenvorfall L4 und L5. Na prima, auch noch ein Doppelter.

Die Gründe für einen Bandscheibenvorfall

Aber wie entsteht denn ein Bandscheibenvorfall überhaupt? Er kann durch Verschleiß entstehen. Einige Menschen haben diese Abnutzungserscheinungen früher, die anderen später. Übergewicht spielt ebenso eine Rolle, da ein ordentliches zu viel auf den Hüften den Bewegungsapparat um einiges in Mittleidenschaft zieht. Gut, diese Ursache schließe ich ganz grob einfach mal bei mir aus. Eine weitere Ursache kann ein Haltungsfehler sein. Ich sitze den ganzen Tag am PC und meiner Haltung schenkte ich während der Arbeit keine Beachtung. Der menschliche Körper ist eben einfach nicht dafür gemacht, 8 oder mehr Stunden am Tag regungslos in einer Position zu verharren.

Maßnahmen gegen einen Bandscheibenvorfall

So, das waren jetzt also die Tatsachen. Aber gibt es Heilung? Die Antwort ist JA. Und bei mir hieß die Lösung nicht etwa OP, sondern Rückenmuskulatur aufbauen. Es war ein harter Weg. Über ein Jahr hatte ich mit höllischen Schmerzen zu kämpfen, die aber zum Glück, und umso mehr ich meine Muskulatur gestärkt habe, schließlich komplett verschwunden sind. Meine Physiotherapeutin zeigte mir diverse Übungen, die ich täglich ausgeführt habe. Zum Beispiel legt man sich mit dem Bauch auf den Boden und drückt sich ganz langsam mit den Händen und Unterarmen vom Boden ab. Ich glaube, beim Yoga heißt diese Übung „Kobra“. Dies macht man so weit, wie der Rücken es zulässt. Mit der Zeit wurde mein Rücken immer stärker, es kamen weitere Übungen dazu, die Schmerztabletten wurden immer weniger, bis ich am Ende tatsächlich schmerzfrei war. Heute gehört Kreuzheben und Co. zu meinem ganz normalen Übungsrepertoire. Dabei achte ich auf Technik, Technik, Technik!!! Denn wer einmal durch die Bandscheibenvorfallhöhle gegangen ist, der weiß, auf sich zu achten!

Was ich für mich felsenfest verinnerlicht habe, ist, dass der Körper nicht grundlos Bewegungsapparat genannt wird. Der Körper muss gepflegt und bewegt, die Muskulatur erhalten bzw. aufgebaut werden, damit man lebenslang gesund und fit bleibt. Dabei habe ich mit ernsthaftem Krafttraining, mit einer bewussten Haltung im Alltag und mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung einen wunderbaren Weg gefunden, trotz Bandscheibenvorfall, schmerzfrei durch das Leben zu gehen.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass alle Maßnahmen gegen einen Bandscheibenvorfall selbstverständlich mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden sollten.

Katrin Rose Peak Football-Trikot

In diesem Sinn - Stay fit, stay strong, stay healthy.

Eure Katrin
 

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Foto:

Daniel Huppmann (Facebook)