KOSTENLOSE HOTLINE +49 (0) 800-4252150

Bestell-Hotline von 08:00 - 18:00 Uhr

VERSAND KOSTENLOS SCHON AB 20,- €*

*außerhalb DE ab 100,- € kostenlos

GRATIS GESCHENK*

*bei jeder Bestellung über 100,- €

Form-Check mit Figurathletin Katrin Rose - Warum das Maßband besser als die Waage ist

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Katrin Rose Miss FIBO Power Beauty 2015der ein oder andere von uns hat sicher schon mal den Vorsatz gefasst, im Rahmen einer Diät etwas Gewicht zu verlieren, sich sommerfit zu machen oder sich sogar für einen Bodybuildingwettkampf vorzubereiten, wie ich es im Moment tue. Meist geht der Blick zuerst auf die Waage, um die Fortschritte zu verfolgen. Aber was ist, wenn das Gewicht nur ganz langsam runter geht und dieser Fakt uns mental verrückt macht?

Wisst Ihr, ich hatte jüngst erst das Erlebnis mit einer Freundin. Sie springt buchstäblich täglich auf die Waage und überprüft ihr Gewicht. Ihr Gewicht schwankt dabei plus minus 1 kg und das macht sie verrückt. Ich empfinde dieses Verhalten als sehr ungesund. Ich habe versucht, mit ihr über dieses Verhalten zu sprechen, aber bei manchen Leuten kämpft man gegen Windmühlen. Sie halten gern hartnäckig an ihren Gewohnheiten fest, egal wie nutzlos diese sind. Könnt Ihr euch vorstellen, dass sogar ihre Stimmung von der Zahl auf der Waage abhängig ist? Warum glaubt man, dass diese Zahl ausschlaggebend ist, für das eigene Wohlbefinden? Keinem von uns steht  per digitaler Anzeige auf der Stirn geschrieben, wieviel wir wiegen. Warum sich also von einer schnöden Zahl so verrückt machen lassen, auf dem Weg zu einem gesunden Körper?

Wie geeignet ist die Waage zur Beurteilung der körperlichen Fortschritte?

Klar, zurzeit weiß ich ganz genau, wie viel ich wiege. Das liegt an dem Umstand, da ich kurz vor meinen Wettkämpfen stehe und der Erste, die Wahl zur Miss FIBO Power Beauty 2015,  sogar schon hinter mir liegt.  Wenn Ihr mich aber in meiner Off-Season fragen würdet, wie viel ich wiege, dann würde ich Euch irgendetwas um die 60 kg antworten. Mein Coach Holger Gugg hatte mich in meiner Aufbauphase regelrecht auffordern müssen, auf die Waage zu springen. Denn in dieser Zeit ist es mir egal, ob ein Kilo mehr oder weniger angezeigt wird, denn die Wahrheit ist, die Zahl auf der Waage ist nicht so wichtig. Sie wechselt eh von Tag zu Tag wie ein Jojo, das nach oben und unten schnellt. Schon allein eine salzige Mahlzeit kann das Ergebnis am nächsten Tag in die Höhe ausschlagen lassen. Das liegt daran, dass der Körper mal mehr, mal weniger Wasser im Gewebe speichert. Daher würde ich empfehlen, das Gewicht nur alle 1-2 Wochen zu gleichen Wiegevoraussetzungen (zum Beispiel am Morgen auf nüchternen Magen) zu kontrollieren, um lediglich die Tendenz zu verfolgen.

Katrin Rose Miss FIBO Power Beauty 2015

Das Maßband als effektive Form-Check Methode

Damit die Traumfigur kein Traum bleibt, rate ich neben einer Ernährungsumstellung auch immer zu dem Turbo Sport zu greifen. Dabei wird man mit Sicherheit Muskeln aufbauen bzw. erhalten, welche dichter als Fett sind. Das heißt, dass möglicherweise das Gewicht ansteigt bzw. gleich bleibt, während man tatsächlich visuell schlanker wirkt. Wenn Du wissen möchtest, wie sich Deine Form entwickelt, dann ist es effizienter, ein Maßband zu verwenden. Das Maßband ist der beste Weg, um kleine Problemzonen zu überprüfen. Es zeigt uns Millimeter genau an, wie sich Oberschenkel, Hüften oder Fettpölsterchen entwickeln.

Wenn Du ein Maßband verwendest, dann miss immer die gleichen Stellen am Körper. Angenommen Du vermisst Deinen Oberschenkel, dann miss immer in der Mitte des Oberschenkels. Sonst würdest Du zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und es könnte für Dich sehr verwirrend sein, wenn Du zum Beispiel an einem Tag den oberen Teil des Schenkels misst und 7 Tage später über dem Knie vermisst. Ich denke, Ihr wisst, was ich meine und Euch damit sagen möchte. Notiert Euch nicht nur die Messergebnisse, sondern schreibt Euch auch immer den genauen Teil des Körpers mit auf Euren Zettel. Also Oberschenkel links, Oberschenkel rechts ;).  Wenn Du den Bizeps (angespannt), die Oberschenkel und Waden misst, dann lege das Maßband um die Mitte des Muskels. Die Taille sollte gerade über dem Bauchnabel gemessen werden und die Hüften um den Hüftknochen. Mein letzter Rat an Euch ist, macht Euch nicht verrückt und seht nicht alles zu verbissen. Der Körper braucht Zeit. Gebt ihm diese. Wenn Ihr alle 1 – 2 Wochen das Maßband schwingt, um Euren Fortschritt zu überprüfen, dann ist das mehr als genug! Und jetzt wünsche ich allen viel Erfolg auf dem Weg zu den gesteckten Zielen.

Liebe und sportliche Grüße

Eure Katrin

Lesen Sie auch...