KOSTENLOSE HOTLINE +49 (0) 800-4252150

Bestell-Hotline von 07:00 - 18:00 Uhr

VERSAND KOSTENLOS SCHON AB 20,- €*

*außerhalb DE ab 100,- € kostenlos

GRATIS GESCHENK*

*bei jeder Bestellung über 100,- €

Grundzüge der Anabolen Diät - Teil II

Grundzüge der Anabolen Diät - Teil IINachdem die Funktionsweise eine der populärsten Bodybuilding-Diäten - der Anabole Diät - charakterisiert wurde, werden im Folgenden die Auswirkungen auf das Hormonsystem beschrieben. Im dritten Teil der Serie "Grundzüge der Anabolen Diät" werden Lebensmittel und ergänzende Supplements zur Optimierung der Sportnahrung im Rahmen der Anabolen Diät genannt.

Was bewirkt die Anabole Diät für das Hormonsystem?

Neben der Ketose (siehe Teil I) sind die möglichen Auswirkungen der Anabolen Diät auf das Hormonsystem ein Hauptgrund für die Popularität der Diät.

Die kohlenhydratarmen Tage der Anabolen Diät sind gekennzeichnet durch extrem niedrige Insulinausschüttungen. Insulin ist das anabolste Hormon überhaupt. Es wird auch „Speicherhormon“ genannt, weil es die Speicherung von Fett, Kohlenhydraten und Protein in den Körperzellen fördert. Die Unterdrückung von Insulin geht mit hohen Ausschüttungen an Glucagon und Wachstumshormonen (HGH) einher. Glucagon ist der Gegenspieler von Insulin und wird auch als "Freisetzungshormon" bezeichnet. Es hat die Aufgabe, Fettsäuren aus den Körperfettdepots zur Energiegewinnung freizusetzen. HGH ist ein sehr anaboles Hormon, das sowohl für Muskel- und Kraftaufbau, aber auch den Fettabbau sehr förderlich ist. Insofern sind die Hormonlevel während der Anabolen Diät an 5-6 Tagen pro Woche sehr förderlich für den Fettabbau.

An den 1-2 kohlenhydratreichen Tagen pro Woche kommt es hingegen zu hohen Ausschüttungen an Insulin. Dadurch, dass die Muskelglykogenspeicher sowie die Leber nach den kohlenhydratarmen Tagen zuerst wieder mit Kohlenhydraten aufgefüllt werden müssen, besteht dabei – anders als sonst - kaum die Gefahr, dass die vielen Kohlenhydrate zum Fettaufbau genutzt werden. Insofern werden die anabolen Eigenschaften des Insulins auf den Muskelaufbau forciert, während die Gefahren auf den Fettaufbau minimiert werden. Entgegen der anfänglichen Empfehlungen der Anabolen Diät ist es ratsam, viele komplexe unverarbeitete Kohlenhydrate zu konsumieren (Vollkornprodukte, Gemüse und Obst) und hochglykämische Kohlenhydrate nur zu Beginn des "Refeeds" zu verzehren.

Durch den hohen Verzehr von Nahrungsfett während der Anabolen Diät soll - so die Befürworter der Diät - der Testosteronspiegel angehoben werden. Und tatsächlich ist die Produktion von Testosteron abhängig von einer gewissen Zufuhr an Nahrungsfett, wobei diese möglichst ausgeglichen auf gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (v.a. Omega-3-Fettsäuren) verteilt werden sollte. Gute Fettquellen sind ganze Eier, Fleisch, kaltgepresste Öle (Leinöl, Olivenöl, Rapsöl), Nüsse, Avocados, Oliven und fettreicher Fisch (Lachs, Hering, Aal).

Insgesamt ist die Anabole Diät ein Versuch, die Hormone Insulin, Glucagon, Testosteron und HGH gezielt so zu modulieren, dass Muskelwachstum bei gleichzeitigem Abbau von Körperfett möglich ist. Alternativ soll auch massiv Fett abgebaut werden können, ohne viel Muskelmasse zu verlieren, oder massiv Muskulatur aufgebaut werden können, ohne viel an Körperfett anzusetzen.

Mit sportlichem Gruß

Ihr Peak-Team

Hinterlasse eine Antwort

Um einen Kommentar zu hinterlassen, musst du angemeldet sein.