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IFBB Athlet Tobias Gerblinger plant seine Teilnahme beim Mr. Olympia der Amateure

von IFBB Athlet Tobias Gerblinger

Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Tobias Gerblingerich melde mich heute 10 weeks out vom Mr. Olympia Amateur in Prag!

Dieser Satz sagt schon aus, welches Ziel ich mir gesteckt habe. Da ich als Vielstarter bekannt bin und bereits im letzten Blog erwähnt habe, dass die DM in Wiesloch nicht mein letzter Wettkampf in diesem Jahr gewesen sein sollte, ist nun der Start beim Mr. Olympia fix.

Allein bei dem Wort Mr. Olympia bekomme ich eine Gänsehaut, denn somit gerät ein kleiner Traum in Erfüllung. Die Teilnahmeberechtigung habe ich durch bisher erreichte Top – Ergebnisse in den letzten Jahren erlangt. Dies führt einem das Erreichte wieder gut vor Augen. Unter dem Leistungsdruck und dem Druck, den man sich selbst macht, kommt das Gefühl für Zufriedenheit oft zu kurz.

Gerade aus dieser Situation versuche ich, die kommende Herausforderung mit dem Ziel, ein Top Ergebnis zu erreichen, zu meistern und mit Stolz anzugehen.

Dass die Motivation alles bisherige übersteigt, bleibt außer Frage. Ich kann es kaum erwarten, morgens um 6 Uhr wieder auf dem Crosstrainer zu stehen und meine erste Cardioeinheit von 30 Minuten zu absolvieren.

Zum Zeitpunkt des letzten Blogs stand zwar fest, dass es weitergeht in diesem Jahr, aber noch nicht, wie und welche Meisterschaften. Die Entscheidung pendelte zwischen den Arnold Classics in Madrid vom 24. Bis 28. September und eben dem Mr. Olympia in Prag vom 1. Bis 3. Oktober.

Ursprünglich wollte ich beide Wettkämpfe mitmachen, da die Zeitspanne zwischen den Wettkämpfen (nur 3 Tage) aber einfach zu gering wäre, musste die Entscheidung fallen. Nach Beratung mit meinem Team fiel der Fokus schließlich auf den Mr. Olympia, da eine Teilnahme einfach organisatorisch leichter zu handhaben ist.

Hierbei ist vielleicht zu erwähnen, dass jeder als Einzelperson an den Start geht. Dies ist anders als bei einer WM oder EM, wo man im National Team die Reise antritt. In diesem Falle muss der Athlet sich um alles selbst kümmern. Dies beinhaltet Buchung des Hotels, Anreise, Transfer, Einhaltung der offiziellen Termine wie Anmeldung oder Wiegen, etc.

Prag ist in meinem Falle, im Gegensatz zu Madrid, mit dem Auto gut zu erreichen und somit für Mitglieder meines Teams und Bekannte auch interessant, um mich zu begleiten, zudem dort auch der Profi Wettkampf an diesem Wochenende stattfinden wird.

Die gute Arbeit der letzten Wochen und die erstaunlich positive Entwicklung durch den Rebound Effekt nach der DM im Mai machten mich Woche um Woche hungriger auf mehr. Die geplatzten Teilnahmen auf internationaler Ebene hatte ich ständig im Hinterkopf. Gleichermaßen der noch unerfüllte Traum, endlich Deutscher Meister zu werden. Dies ließ mich in der letzten Zeit fokussiert und zielstrebig arbeiten.

Dabei versuchte ich, viele Dinge einfach anders zu machen wie zuvor, um dem Körper neue Reize zu geben. Dies galt für das Training, die Ernährung sowie auch für die mentale Einstellung.

Mein Training in den letzten Wochen

Im Training blieb ich dem Prinzip der letzten Phase der Diät treu, wo ich mit eher leichten Gewichten und höheren Wiederholungszahlen 15 – 20 gearbeitet habe. Zwar gingen die Widerholungen nun schon auch auf 12, aber nie darunter, denn mein Hauptziel war und ist es, die Qualität zu verbessern, nicht utopische Masse in 3 Monaten aufzubauen.

Ich habe herausgefunden, dass ich bei etwas höheren Wiederholungszahlen meinen Muskel einfach besser spüre und einen deutlich besseren Pump bekomme.

Auch vom Volumen her wählte ich in letzter Zeit eine etwas geringere Anzahl von Gesamtsätzen pro Muskelgruppe, diese lag meist bei 12 – 15. In der Vergangenheit hingegen habe ich bis zu 20 Sätze absolviert. Durch die höheren Wiederholungszahlen war die Erschöpfung allerdings keineswegs zu unterschätzen.

Auch vom Trainingssplit versuchte ich diesmal, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören, daher verfolgte ich keinen strikten Plan.

Trotzdem versuchte ich, jeden Muskel spätestens alle 8 Tage zu treffen. Schwachstellen (z.B. den Rücken, Rückendichte) nahm ich hingegen zweimalig in der Woche in die Mangel.

Tobias Gerblinger Most Muscular

Die Ernährung der letzten Wochen

Auch in Sachen Ernährung versuchte ich, meine Denkweise etwas zu ändern und neue Dinge auszuprobieren (Stichwort: Kohlenhydrate). Von diesen nahm ich untypischerweise jede Menge zu mir.

Und dies auch mehrmals am Tag: Früh, Mittag, Nachmittag, Pre- und Post Workout.

Allerdings verwendete ich dabei nur Kohlenhydratquellen, die für mich sinnvoll und clean sind. Hier meine ich Haferflocken, Vollkornnudeln, Vollkornreis, Vollkornbrot, Dinkelmehl und Früchte. Um das Training herum, nahm ich natürlich auch schnelle Kohlenhydrate in Form von weißem Reis, normalen Nudeln und Einfachzucker zu mir.

Auch bei dem Ernährungsthema ließ ich mich von meinem Gefühl leiten. Ich aß einfach von diesen für mich sauberen Lebensmitteln wie ich Hunger hatte und wollte. Beispielsweise war ein Eis nach dem Training für mich sinnvoll. Die Ernährung gestaltete sich somit sehr ausgewogen, denn neben den notwendigen Bausteinen, war man auch in der Lage, kleine Naschereien zu genießen und gleichermaßen sinnvoll zu nutzen.

Mein Start – Körpergewicht liegt somit bei 93kg mit sehr ansehnlicher Form und einem guten KFA-Gehalt. Dies im Gegensatz zum Januar, wo die Backen mit einem Körpergewicht von 98 kg doch recht dick waren.

Auch meine positive mentale Einstellung ließ eine dementsprechende gute Entwicklung des Körpers in den letzten Wochen zu. Denn neben dem Gefühl, qualitativ besser zu werden und etwas zu wachsen, war immer der sogenannte Wohlfühlfaktor gegeben. Für mich ist es sehr wichtig, das Gefühl zu haben, immer eine entsprechende Form zu haben. Dieses positive Gefühl gibt mir einen zusätzlichen Antrieb und dadurch macht auch das Training zunehmend Spaß.

Jeder, der unseren Sport betreibt weiß, wie wichtig es ist, sich selbst im eigenen Körper wohlzufühlen.

Ein Spiegelbild mit prallen Muskeln und dicken Adern spricht einen verständlicherweise positiver an, als der Anblick, der einem sagt, „hey, jetzt wird es aber Zeit, dass die Diät losgeht.“

Mein Fazit dieser kleinen Zwischen-Saison, so will ich sie einmal nennen, ist das Folgende:

Das Vorhaben war, eine gewisse Menge an Muskulatur an den richtigen Stellen aufzubauen, die Qualität der Muskeln weiter zu verbessern und dies bei konstant bleibender, guter Form und einem kontrolliertem Körperfettanteil.

Zu meinem Start der Vorbereitung kann ich sagen, dass ich diese Ziele sehr gut umgesetzt habe.

Nun gehe ich mit der besten Ausgangsposition ever in eine 10 Wochen Diät, die an dem Tag endet, wenn das große Ziel vor der Tür steht: Der Mr. Olympia Amateur in Prag!

Wie schon anfangs erwähnt, mehr Motivation als diesen Ausdruck gibt es eigentlich kaum.

Ich bin gespannt, wie die kommenden Wochen laufen werden und werde härter denn je für diesen Traum arbeiten.

Der Masterplan wurde mit Holger Gugg erstellt und jetzt heißt es : Let`s do it !!!

In meinem nächsten Blog werde ich Euch berichten, wie die erste Phase meiner Vorbereitung läuft!

Tobias Gerblinger Most Muscular

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Bis bald

Euer Tobi

 

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