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Kolostrum – Geeignet für Sportler? – Teil 2

Liebe BLOG-Leserinnen und Leser, Liebe PEAK-Kundinnen und Kunden,

Kolostrum Sportlerin Teil 1 habe ich mich mit den Grundlagen in Hinblick auf Eigenschaften und Unterschiede zwischen Kuhmilch, Muttermilch und Kolostrum (der sog. Vormilch) befasst und konnte hier bereits einige interessante Informationen herausfinden. Der Gehalt an Substanzen aller Art in Kolostrum ist enorm und es muss davon ausgegangen werden, dass ein großer Teil davon den Verdauungstrakt unbeschadet übersteht, weshalb es heute um so interessanter wird, wenn wir uns mit den möglichen positiven Effekten auf Erwachsene und insbesondere Sportler befassen.

Viel Spaß

Einsatz von Kolostrum bei Erwachsenen

In der Tat häufen sich die Hinweise darauf, dass Kolostrum nicht nur bei Säuglingen, sondern auch bei Erwachsenen hervorragende Dienste leisten kann. Im Handel erhältliches Kolostrum als Pulver, Kapsel oder Tablette wird aus der Milch von Ziegen oder Kühen gewonnen.

Die nutritiven Unterschiede beider Varianten lassen sich in beigefügter Tabelle ersehen:

Kolostrum

Kolostrum ist nicht gleich Milch!

Wer denkt, er könne sich über eine größere Menge Milch mit denselben Inhaltstoffen des zugegeben sehr teurem Kolostrum versorgen, ist leider falsch gewickelt.

Im Vergleich zu Kuhmilch:

  • enthält Kolostrum mehr Mineralstoffe und Vitamine
  • enthält Kolostrum weniger Zucker und Fett
  • enthält Kolostrum eine bedeutsame Menge an Immunfaktoren und Antikörper (wie bereits vorgestellt)
  • enthält Kolostrum mehr Protein (20% statt 4% in Milch)

 

Wirkungen beim Erwachsenen

Gut belegt ist der Einsatz von Kuh-Kolostrum zum Schutz vor Infektionskrankheiten, zur Wundheilung und zur Regeneration einer geschädigten Darmschleimhaut, weshalb Kolostrum besonders bei Menschen mit angegriffenem Immunsystem, bei Krankheit, vermehrtem Stressaufkommen, Unterernährung oder eben mit dem Alter häufiger zum Einsatz kommt.

Hinweise deuten auf einen Schutz vor Autoimmunkrankheiten (Starocscik 1983)  wie Arthritis, Allergien (Vassilev 1996), Asthma oder Multipler Sklerose (Ebina 1985) sowie auf eine Regulierungsfunktion entzündlicher Vorgänge (Goldmann 1990 / Murphey 1993) hin. Kolostrum wird als Alternative zu Antibiotika gehandelt (Ho 1978 / Goldblum 1990/Theodore 1982 / Kohl 1978 / Ebina 1984 / Kim 1984) und soll dank des enthaltenen TgF (Tokuyama 1989) und dem Anteil an Laktoferin (Bezault 1984 / Bezault 1994) sogar das Wachstum von Krebszellen hemmen.

Interessant

Lebensmittelrechtlich muss Kolostrum als diätisches Lebensmittel angeboten werden. In Zuge der Health-Claim-Verordnung ist es untersagt, Aussagen zu besonderen Wirkungen von Kolostrum zu treffen, da deren Vorhandensein anscheinend noch nicht hinreichend belegt zu sein scheint.

Fazit

In der Tat finden sich etliche Hinweise, die auf Vorteile beim Einsatz von Kolostrum auch für Erwachsene schließen lassen, ganz besonders, wenn das Immunsystem schwach ist, Probleme mit dem Verdauungssystem oder überschwelligen Entzündungsreaktionen bestehen.

 

Jetzt wird es aber nochmals interessant: Wie sieht es nun aber mit einem Einsatz im Sport aus?

 

Einsatz von Kolostrum im Sport

Kolostrum Muskelaufbau

Einleitung

Immer wieder hört und liest man vom Einsatz von Kolostrum auch bei Sportlern. Australische Sportler verwenden Kolostrum beispielsweise Wikipedia zur Folge als Doping-Alternative, da sie die vermehrte Ausschüttung von Wachshormon durch deren Einsatz vermuten. Etliche Leistungssportler aus allen Disziplinen berichten einerseits über Leistungsschübe, anderseits auch von einer beschleunigten Regeneration, weniger muskulären Problemen und einer verringerten Infektanfälligkeit. Sportverletzungen sollen mit dem Einsatz von Kolostrum schneller heilen und die Verletzungsanfälligkeit sinken.

In der Tat gibt es etliche Studien, die auf einen positiven Einfluss von Kolostrum auf die Leistungsfähigkeit schließen lassen. Belegt sind ursächlich kurzfristige Erhöhungen des Plasma-IGF-1 Werts oder erhöhte IgA-Werte im Speichel während sportlicher Tätigkeit. (Mero et al) Sowohl von Ausdauersportlern als auch von Kraftsportlern weiß man um die Effekte von Kolostrum auf die Immunfunktion und zu Zeiten hoher Belastung, wenn es darum geht, einen Abfall der IgG2-Konzentration zu verhindern und die Infektanfälligkeit zu senken. Leider rücken auch einige widersprüchliche Daten zu Kolostrum die anfängliche Euphorie wieder etwas gerade.

Das sagen Studien

Bereits 1988 belegte Francis, das menschliches Kolostrum und Kolostrum von Rindern aufgrund der enthaltenen Wachstumsfaktoren die Proteinsynthese stimulieren und den Proteinabbau hemmen. Rinder-Kolostrum liefert nach Passage des Verdauungstraktes IgF-1 mit einer vollständig identischen Aminosäure-Sequenz zu menschlichem IgF-1 und gerade in Rinder-Kolostrum finden sich eher große Mengen IgF-1.

Anderson zeigte 1994 an olympischen Skifahrern verbesserte Leistungswerte und ein verbessertes Wohlbefinden mit dem Einsatz von Kolostrum und führt dies ebenfalls auf enthaltenes IgF-1 zurück, welches eine schnellere Regeneration nach intensiver Belastung ermöglicht.

Interessant

Obwohl Kolostrum IGF-1 enthält, steht es nicht auf dem Doping-Index.

 

Studien zeigen Vorteile in Sachen Leistung, Proteinstoffwechsel sowie Regeneration und vermuten enthaltenes IgF-1 als hauptsächlichen Auslöser.

Der Einfluss von Rinder-Kolostrum auf die Körperzusammensetzung und Trainingsleistung wurde über 8 Wochen an aktiven Frauen und Männern untersucht. Jose Antonio et al verabreichten deren Probanden entweder 20g Kolostrum pro Tag oder ein Placebo, das aus Molkenprotein bestand. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sowohl ein aerobes Training am Laufband als auch ein anaerobes Krafttraining mit Leistungstests im maximalen und submaximalen Bereich bei Bankdrücken ausführen. Neben Leistungstests wurden zudem Veränderungen der Körperzusammensetzung gemessen. Im Ergebnis verzeichnete die Molkenprotein-Gruppe einen Anstieg beim Körpergewicht von durchschnittlich 2,11kg, während die Kolostrum-Gruppe im Mittel 1,49kg reine Muskelmasse zunahm. Alle sonstigen Parameter blieben unberührt.

Die Studie belegt einen Zuwachs fettfreier Masse mit Kolostrum und Widerstandstraining.

Brinkworth et al untersuchten den Einfluss von Rinder-Kolostrum im Rahmen eines 8-wöchigen Krafttrainings des Bizeps auf die Gewebszusammensetzung an trainierten und untrainierten Probanden, während einer Kontrollgruppe Molkenprotein statt Kolostrum verabreicht wurde. Die Makronährstoffversorgung beider Gruppen war exakt angeglichen. Interessanterweise beobachteten die Forscher nur in der Gruppe der trainierten Probanden einen Querschnittsanstieg, der den Untersuchungen zur Folge aus einer Zunahme an subkutanem Fett und einer dickeren Haut resultierte. Bei den untrainierten Probanden ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen.

Die Studie belegt einen Querschnittsanstieg im Bizeps trainierter Probanden unter Einfluss von Kolostrum, der allerdings nicht aus einem Zuwachs an Muskelmasse resultiert.

Mero et al untersuchten die Auswirkungen von 20g Rinder-Kolostrum auf Veränderungen bei Muskelprotein, Serumaminosäurespiegel und die Leistung an körperlich aktiven Probanden über 2 x 2 Wochen. Eine zufällig ausgewähte Kontrollgruppe erhielt statt Kolostrum Maltodextrin. Eine “E-Exercise”-Gruppe führte im Rahmen der Untersuchung eine intensive Trainingseinheit durch, eine “R”-Rest-Gruppe nicht. In keiner der Gruppen wurden signifikante Veränderungen bei Leistungswerten festgestellt. Was sich in der Kolostrum-Gruppe erhöhte, war der Serum-Aminosäurespiegel nach der Verabreichung, dies hatte aber weder eine Auswirkung auf die Leistung, noch auf die Proteinsynthese nach der Trainingseinheit.

Diese Studie belegt lediglich, das vermehrt Aminosäuren nach der Einnahme von Kolostrum im Plasma vorliegen.

Im Tierversuch wurde der Einfluss von 50mg Kolostrum pro Kilogramm Körpergewicht auf oxidativen Stress in der Skelettmuskulatur in Zusammenhang mit körperlicher Belastung getestet. Im Vergleich zur Placebo-Gruppe reduzierte die Einnahme von Kolostrum die oxidativen Marker Lipidhydroperoxiden und Xanthinoxidase signifikant und reduzierte so oxidative Schäden der Skelettmuskulatur

Die Studie belegt an Versuchstieren ein reduziertes Aufkommen an oxidativem Stress in Zusammenhang mit Widerstandstraining.

Kerksick et al untersuchten den Einfluss unterschiedlicher Proteinquellen und Kreatin auf die Körperzusammensetzung, Muskelkraft, Ausdauerleistung und die anaerobe Leistung während eines Krafttrainings. Die 49 Probanden wurden hierzu in mehrere Gruppen aufgeteilt:

  • Protein/Kolostrum (P/K)
  • Protein/ Creatin (P/C)
  • Kolostrum/Creatin (C/K)
  • Protein-Kontrollgruppe (60g pro Tag bestehend aus Whey/Casein) (P)

Jeweils zu Beginn, nach Woche acht und nach Woche zwölf wurde die Körperzusammensetzung mittels DXA-Messung bestimmt, es mussten 1RM-Maximalkraft-Tests bei Bankdrücken sowie an der Beinpresse und Ausdauer-Sprint-Tests ausgeführt werden. Im Ergebnis erhöhte sich in allen drei Gruppen die 1-RM-Leistung, Kraftausdauer und anaerobe Sprintfähigkeit gleichermaßen. Keine Veränderungen zeigten sich in Sachen Körperfettgehalt, Fettmasse und Knochenmasse. In der P/C, P/K und C/K-Gruppe konnten signifikant höheren Mengen an Gesamt-Körpermasse festgestellt werden, während sich mehr fettfreie Masse nur in den P/C und K/C-Gruppen feststellen lies.

Die Studie belegt einen Anstieg fettfreier Körpermasse mit Kolostrum, jedoch nur in Verbindung mit der Aufnahme von Creatin.

Hofman et al verabreichten 17 weiblichen und 18 männlichen professionellen Hockeyspielern über 8 Wochen je 60g Rinder-Kolostrum oder ein Molkenprotein-Placebo und untersuchten in diesem Zusammenhang Veränderungen der Körperzusammensetzung und der Trainingsleistung bei Sprints, Sprüngen und Shuttle-Run. Im Ergebnis zeigten sich signifikant bessere Leistungen bei Sprints und nicht signifikante Verbesserungen bei Vertikalsprüngen. Körperzusammensetzung und Ausdauerleistung zeigten keinerlei Veränderungen mit der Aufnahme von Kolostrum

Die Studie belegt verbesserte Leistungswerte bei Explosivkraft und Sprints, jedoch keine Veränderungen der Körperzusammensetzung oder Ausdauer.

Buckley et al wagten sich an dreißig sportlich aktive Männer und verabreichten ihnen über 8 Wochen je 60g Kolostrum oder Molkenproteinpulver als Placebo und untersuchten Veränderungen beim IgF-1-Aufkommen, die Ausdauerleistung im Laufbandtest und die Zeit zur aktiven Erholung. Im Ergebnis konnte kein Anstieg der IgF-1-Konzentration und auch keine Leistungsverbesserung in einem einmaligen Laufbandtest festgestellt werden, während sich die Leistung eines zweiten Leistungstests um 5,2% steigerte, was auf eine verbesserte Regeneration schließen lässt.

Die Studie geht lediglich von einer verbesserten Regenerationsfähigkeit durch Kolostrum aus, schreibt diesen Effekt aber nicht enthaltenem IgF-1 zu.

Fazit

Ein klares Urteil lässt zum Einfluss von Kolostrum auf sportliche Leistung und Körperzusammensetzung lässt sich anhand der mehr als uneinheitlichen Studienlage nicht fällen. Unklar ist und bleibt, ob sich unterschiedliche Ergebnisse auf eine unterschiedliche Produktqualität, die Studienaufbauten oder sonstige Gegebenheiten zurückführen lassen. Wie bei vielen anderen Ergänzungen auch, müsste eine individuelle Wirksamkeit nochmals im Rahmen eines Selbstversuchs auf die Probe gestellt werden. Am ehesten lassen sich aus den Studien ansonsten mögliche regenerationsfördernde Effekte ableiten.

 

Auf was ist bei der Einnahme zu achten

Sicher ein Knackpunkt beim Einsatz von Kolostrum ist die richtige Produktqualität. Hier sind die Unterschiede wahrlich enorm und in der Tat könnte das die Ursache für das oben dargelegte Studien-Wirr-Warr sein, weshalb man bei künftigen Studien immer auf zusätzliche Angaben bzgl. Herkunft und Bioverfügbarkeit des verwendeten Produkts achten muss. Wer sich dennoch dazu entschließt, Kolostrum eine Chance zu geben, der sollte darauf achten, ein Produkt zu erwerben, welches über das Verfahren der Kaltsterilfiltrierung hergestellt wurde. Das Produkt wird so einerseits keimfrei gemacht, andererseits treten aber hitzebedingt keine Verluste wichtiger Bestandteile auf.

Die besten Erfahrungen wurden in der Praxis bis dato mit deutschem BIO-Kolostrum gemacht, welches als Pulver oder Flüssigextrakt erhältlich ist. Empfohlen werden hier täglich 20ml Flüssigextrakt, oder 22 mg Kolostrum Pulver pro kg Körpergewicht. In Extremsituationen  werden bis zu 125ml Flüssigextrakt pro Tag für kurze Zeiträume verwendet. Wer eher auf Pulver setzt, der muss für 10ml Flüssigextrakt ca. 720mg Pulver einrechnen.

Überdosierungen sind bei Kolostrum nicht möglich und auch Unverträglichkeiten treten sehr selten auf, auch nicht bei Personen mit Laktoseintoleranz.

Fazit

Wer Kolostrum einem Selbstversuch unterziehen möchte, der sollte nicht an der Produktqualität sparen und die empfohlene Dosierung in jedem Falle einhalten.

 

Resümee

Während sich im gesundheitlichen Bereich einige Vorteile von Kolostrum auch für Erwachsene zweifelsfrei zeigen, ist sich die Wissenschaft beim Einsatz für Sportler noch relativ uneinig. Weitere Untersuchungen mit standardisierter Produktqualität müssen für eindeutigere Ergebnisse sorgen, um zweifelsfreie Aussagen zur Wirksamkeit und Effekten auf sportliche Leistung, Regenerationsfähigkeit und eine Veränderung der Körperzusammensetzung zuzulassen. Für alle Experimentierfreudigen liegt es also daran, Kolostrum einem Selbstversuch zu unterziehen und individuelle Effekte kritisch zu bewerten. Teure Anschaffungspreise machen einen derartigen Test sicher zu einer Luxusunternehmung.

Blogger Holger GuggSportlicher Gruß

Holger Gugg

www.body-coaches.de

 

 

 

 

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Quellen

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The effects of bovine colostrum supplementation on body composition and exercise performance in active men and women1