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Krankheitsbedingte Rückschläge

…sollte man nicht versuchen, durch falschen Ehrgeiz zu überspielen.

Wer kennt das nicht. Gerade jetzt in der unbeständigen Jahreszeit, wo sich Frost, Kälte, Schnee und Regen abwechseln, passiert es, auch uns hat eine Erkältung oder gar eine Grippe erwischt.

Der Frust sitzt tief, bereitet man sich doch schon jetzt auf das Frühjahr vor. Evtl. hat man sogar alles genau ausgerechnet und Training und Ernährung für Monate, Wochen und Tage bis zum Wettkampf genau getimt.

Und gerade jetzt, wo man es überhaupt nicht brauchen kann, legt uns so eine Erkältung oder eine grippaler Infekt für 5-10 Tage außer Gefecht. Unser Körper, von dem wir ja das ganze Jahr über Höchstleistung fordern, den wir immer bis aufs Äußerste reizen, kann einfach nicht mehr, wird mit den Bakterien nicht mehr fertig, hat nicht mehr genügend Antikörper, um sich zu schützen. Was nun?

Der gesunde Menschenverstand sollte uns in dieser Situation eigentlich sagen, jetzt ist es Zeit für eine Pause. Doch was tun die Meisten von uns? Sie gehen weiterhin ins Studio, überspielen die ersten Symptome und denken es wird schon nicht so schlimm sein.

Falsch gedacht!! Denn bei den ersten ernsten Anzeichen einer Erkrankung sollten bei jedem Sportler die Alarmsirenen angehen, um nicht alles noch schlimmer zu machen. Jetzt sollte jeder in sich gehen und auf seinen Körper hören, die Warnsignale wahrnehmen und sich eine kurze Auszeit nehmen.

Jetzt, wo der Körper geschwächt ist, wo er mit sich kämpft, alle seine Reserven selbst benötigt, gilt es ihn zu unterstützen und ihm zu helfen anstatt noch mehr Raubau mit ihm zu treiben.

Ein gesunder Körper wird nicht so schnell anfällig gegen Viren und Bakterien, ein bis aufs äußerste gestresster Körper ist dagegen sehr anfällig und benötigt Ruhe und Zeit zur Regeneration.

Ich habe in den letzten Wochen wieder viele meiner Sportsfreunde im Studio gesehen, denen es so erging. Sie hatten sich eine Erkältung bzw. eine Grippe eingefangen und sind trotzdem zum Training gekommen. Man sah es ihnen an wie elend es ihnen ging, die kalten Schweißperlen auf der Stirn.

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Meiner Meinung nach ist das die falsche Einstellung zu sich und dem Sport. Es ist nicht schlimm, mal mit Husten oder Schnupfen ins Training zu gehen, aber wenn man Antibiotika nehmen muss, sollte man wirklich zu Hause im Bett liegen und sich eine Auszeit gönnen.

Ich denke, es ist sinnvoller und auf lange Sicht effektiver mal 10-12 Tage nicht zu trainieren, als seinen Körper so zu peinigen, dass man am Ende dann für 3 Monate pausieren muss. Das kann nämlich dann passieren, wenn man sich nicht rechtzeitig eine Erholungsphase gönnt.

Ich weiß wovon ich rede. Hätte ich in jüngeren Jahren diesen Ratschlag befolgt, hätte ich heute kein Asthma. Denn ich ging trotz Antibiotika und Fieber trainieren.

Wenn ich heute eine fiebrige Erkältung bekomme, gebe ich mir diese Auszeit und verwöhne meinen Körper und meine Seele. Weiß ich doch, die jetzt gegönnte Ruhe wird mir und meinem Körper nicht schaden. Im Gegenteil, rechtzeitig erkannt, kann sie sogar später für neue Energie und einen besseren Schub helfen.

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Ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang ist die Einnahme von Supplements. Auch wenn wir mal 5 Tage oder mehr nicht trainieren können, sollten wir weiterhin unsere Supplements regelmäßig einnehmen. Das Eiweiß gehört auch in diesen Tagen zu unseren Hauptmahlzeiten.  Das ist sehr wichtig, um auch in einer Zeit, in der unser Körper sowieso geschwächt ist, ihm die wichtigen Aminosäuren für Muskeln und Immunsystem zu liefern.

Zur Vorbeugung von Erkältungen und grippalen Infekten gilt es vor allem das Immunsystem zu stärken. Dazu gehören eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung, eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sowie viel Bewegung an der frischen Luft mit witterungsangemessener Kleidung, um Unterkühlungen zu vermeiden. Auch die Aminosäure Glutamin und der Mineralstoff Zink helfen zur Vorbeugung und, weshalb Glutamin und Zink neben dem täglichen Eiweiß eingenommen werden sollten.

In diesem Sinne,

lieber mal eine kurze Auszeit, Zeit zur Regeneration einräumen und danach mit neuer Kraft und frischer Energie starten. Und wenn einer meint, er komme ohne Sport für ein paar Tage nicht aus, der sollte einmal daran denken, wie es wäre, durch diesen Leichtsinn nie mehr Sport machen zu können.

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Bis die Tage

Mit sportlichem Gruß

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Uschi Walzer

(Vizemeisterin – Deutsche Meisterschaft Frauenklasse 1)

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