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Studie: Länger leben durch Muskulatur?

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Bodybuildinghaben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob Sie durch regelmäßigen Sport vielleicht Ihre Lebenserwartung erhöhen können? Der Botenstoff Irisin könnte der Schlüssel dazu sein.

Überschwälliges Training verursacht mikroskopische Verletzungen in den Muskeln, woraufhin die Muskulatur das Protein Irisin in den Blutpool abgibt. Die Menge des ausgeschütteten Irisins ist dabei von der Intensität der physischen Aktivität abhängig. Das heißt, je höher die physische Intensität im Training, desto mehr Irisin wird sezerniert. Irisin gehört zu den Zytokinen (Botenstoffen), welche unter anderem die Krebszellenwucherung unterbinden kann.

Im American Journal of Medicine berichten spanische Wissenschaftler darüber, das sie der Meinung sind, dass dieser Botenstoff zusätzlich auch die Lebensspanne verlängern kann.

Länger leben durch Muskulatur

Eine gut durchtrainierte Muskulatur und auch aktive körperliche Bewegung ist gesund. Es sollte also jedem bewusst sein, das körperliche aktive (trainierende) Menschen im Normalfall länger leben, als nicht aktive (kein Sport) Personen. Die Statistiken häufen sich dazu immer mehr. Diese besagen, dass Muskelmasse die Lebenserwartung positiv beeinflussen kann. Man könnte also sagen, dass Bodybuilding möglicherweise der gesündeste Sport der Welt ist. Damit ist allerdings ausschließlich das Natural Bodybuilding gemeint.

In der Tat gibt es eine große Anzahl von Bodybuildern (überwiegend Wettkampfbodybuilder), die tatsächliche beinahe jedes Mittel, egal ob verboten oder illegal zu sich nehmen, um Muskulatur aufzubauen. Bis dato gibt es aber keine eindeutigen Beweise dafür, dass die Verwendung solcher pharmakologischen Mittel zu einem früheren Ableben führt.

Es besteht die Möglichkeit, dass gerade Bodybuilder aufgrund ihres gesunden Lebensstils besser geschützt sind (Medikamente außer Acht gelassen) als der Durchschnittsmensch. Es kann aber auch möglich sein, dass Athleten, die anabolen Steroide, Wachstumshormone, Insulin, IGF-1 oder andere Substanzen nehmen, viel länger leben als normal. Viele bekannte Bodybuilder, Gewichtheber und Strongmen aus der Zeit, bevor es Steroide gab, erfreuten sich nicht nur bester Gesundheit, sondern sie waren auch bis ins hohe Alter körperlich aktiv.

Georg Hackenschmidt (1877 – 1968) beispielsweise wurde über 90 Jahre alt. Er absolvierte bis zu einem stattlichen Alter von über 80 Jahren nahezu täglich Krafttraining und lief mehrere Male pro Woche elf Kilometer am Stück.

Bodybuilding

Irisin und die Ergebnisse der Studie

Im Jahre 2015 beschrieben spanische Wissenschaftler im American Journal of Medicine, dass sie möglicherweise herausgefunden hätten, wie physische Aktivität und Muskulatur die Lebensspanne verlängern könne. In der Studie untersuchten die Wissenschaftler eine Gruppe von 79 gesunden Männern und Frauen im Alter zwischen 100 und 104 (Healthy centenarians = gesunde Hundertjährige) und verglichen diese mit einer Gruppe von gesunden jungen Menschen im Alter zwischen 27 und 39 Jahren und einer Gruppe, die erst gerade einen Herzinfarkt erlitten hatten (Young, acute myocardial infarction).

Es wurde dabei festgestellt, dass die älteren Probanden mehr Irisin im Blut hatten als die jungen, gesunden Erwachsenen und im Vergleich zu der herzkranken Gruppe. Der Unterschied zu den jungen Erwachsenen war sogar noch viel höher. Die untere Grafik veranschaulicht die Ergebnisse nochmals.

Ergebnisse der Irisinstudie

Quelle: Serum irisin levels, precocious myocardial infarction, and healthy exceptional longevity.

 

Das Fazit

Nach Aussagen der Forscher zeigte ihre Studie, das gesunde Hundertjährige sich durch ihre erhöhten Irisinwerte im Blutpool positiv hervorhoben, während die Menge dieses Botenstoffes im Serum junger Patienten mit einem Herzinfarkt wesentlich geringer ausfiel. Insgesamt zeigen die Daten der Wissenschaftler, dass Irisin mit dem erfolgreichen Altern in Verbindung gebracht werden könnte. Dies könnte möglicherweise als potenzieller Risikomarker für Blutgefäßerkrankungen dienen.  Die Wissenschaftler betonten aber, dass weitere Studien in dieser Richtung vonnöten seien, um zu beweisen, ob Irisin als schützender Faktor für die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen oder altersbedingten Störungen eine entscheidende Rolle tragen könnte.

Ob nun Irisin Ihr Leben verlängert oder nicht, ist nicht klar darzustellen, allerdings scheint ein regelmäßiges Krafttraining die Irisinwerte signifikant zu steigern. Die Wissenschaftler raten deshalb jedem, körperlich aktiv zu bleiben.

Mit sportlichen Grüßen

Dein PEAK-Team

 

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Quelle:

Bildquelle: Restyler/Fotolia.com