• KOSTENLOSE HOTLINE +49 (0) 800-4252150
  • VERSANDKOSTENFREI INNERHALB DE AB 20€
  • GRATIS PEAK T-SHIRT AB 100€

Natural Bodybuilding World Champion Fabian Buchert - Meine Top Lebensmittel aus amerikanischen Supermärkten

Liebe Bodybuildingfreunde und treue Peak Kunden,

in den vergangenen Peak Blogs habe ich über die amerikanischen Fitnessstudios geschwärmt, die ihre deutschen Gegenstücke sowohl qualitativ als auch quantitativ übertreffen.  Die amerikanischen Supermärkte haben für Fitnessbegeisterte, die an Muskelaufbau und Fettabbau interessiert sind, auch einiges zu bieten.

Heute möchte ich Ihnen einige meiner Lieblingsprodukte aus amerikanischen Supermärkten vorstellen. Lassen Sie sich dabei durch die eigenartigen Mengenangaben nicht verwirren. Amerikaner messen ihr Essen in Unzen (=28,4g) und Pfund (=0,453 kg oder 16 Unzen).

 

Ungesüßte Kokosmilch

Zugegeben, Kokosmilch ist auch in deutschen Supermärkten (wenn auch oft nur im Asiashop oder Bioladen) zu finden. Die amerikanische Kokosmilch ist mit 2 Dollar pro 2 Litern jedoch deutlich preiswerter. Kokosmilch bietet pro 250 ml 5g Fett, 0,5g Kohlenhydrate und in etwa 50kcal und ist damit eine deutlich kalorienärmere Alternative zu fettarmer Kuhmilch, die in etwa pro 250ml 125 kcal, verteilt auf 3,8 g Fett, 12,5g Kohlenhydrate und 8g Eiweiß, hat. Kokosmilch ist reich an so genannten MCT Fetten, die sich hervorragend zur Energiebereitstellung eignen und ist insbesondere für lactoseintolerante Athleten sowie für Low-carb Verfechter interessant, da sie dem morgendlichen Kaffee oder dem Proteinshake die gewünscht cremige Konsistenz ohne jeglichen Milchzucker verleiht. Ich persönlich trinke jeden morgen 500ml zusammen mit Whey Isolat Schoko und Kaffee.

cracked coconut with splash

Tipp: Wer noch weniger Kalorien möchte, der kann auf ungesüßte Mandelmilch umsteigen. Diese hat pro 250 ml in etwa 30 kcal verteilt auf 2,5g Fett, 1 g Kohlenhydrate und 1g Eiweiß.

Kale

Kale stammt aus der Familie der Kohlgemüse. Mein deutsches online Lexikon setzt es mit Grünkohl gleich, was ich aber rein geschmacklich und auch optisch nicht bestätigen kann. Kale kann sowohl gekocht als auch als Rohkost verzehrt werden und hat eine ganz leicht süßliche Note. Kale ist extrem reich an Vitamin C, A und K sowie an Ballaststoffen. Für mich bietet Kale eine willkommene Alternative zu den gängigen Gemüsesorten wie Brokkoli oder Spinat.

Tipp: Wer einen Mixer zur Verfügung hat, kann sich mit Kale, etwas Süßstoff oder Stevia einen Gemüseshake machen, der erstaunlicherweise hervorragend schmeckt.

Mashed Sweetpotatoes („Süßkartoffelbrei“)

Wie Sie aus meinen früheren Blogs wissen, sind Süßkartoffeln meine bevorzugte Kohlenhydratquelle nach dem Training. Da ich jedoch hier in Kalifornien nur begrenzt Zugang zu einer Küche habe und oft unter Zeitdruck stehe, muss ich im Ofen gebackene Süßkartoffeln meist vom Speiseplan streichen. Trader Joe’s bietet eine willkommene Alternative: Tiefgefrorener Süßkartoffelstampf ohne jegliche Zusätze, der innerhalb von 3 min in der Mikrowelle aufgewärmt werden kann.

Süßkartoffel

Griechischer Joghurt

Eigentlich bin ich kein Freund von Milchprodukten, da diese mir geschmacklich nicht zusagen und ich oft mit einem aufgeblähten Bauch nach dem Konsum von Quark, Milch oder Hüttenkäse zu kämpfen habe. Griechischer Joghurt ist eine interessante Alternative: Pro 220 ml bietet er 24g Eiweiß und 6g Kohlenhydrate und ist fettfrei. Damit kann er von den Nährwerten mit Magerquark oder Hüttenkäse mithalten (fettarmer Joghurt hat gewöhnlich etwa ein Protein-Kohlenhydratverhältnis von 1:1), hat jedoch Geschmack und Konsistenz von Joghurt. Griechischem Joghurt werden zudem probiotische Kulturen beigefügt, was die Verdauung unterstützen kann. Bei mir persönlich bleiben Völlegefühl oder Blähungen nach dem Konsum von griechischem Joghurt aus. Geschmacklich lässt sich griechischer Joghurt in Kombination mit Beeren zu einem süßen Snack kombinieren, eignet sich jedoch auch hervorragend zur Zubereitung von herzhaften Gerichten wie Thunfischsalat.

Griechischer Joghurt

Mageres Rinderhack

In deutschen Supermärkten ist mageres Rinderhack eher selten. Mit etwas Glück findet man es beim Metzger des Vertrauens in Form von Tartar, was jedoch alles andere als preiswert ist. In den USA bietet fast jeder Supermärkt fettarmes Rinderhack, welches in etwa 21g Eiweiß und 3g Fett auf 112 g hat und damit mit Pute oder Huhn vergleichbar ist und auch etwa in derselben Preiskategorie liegt. Ich persönlich bin hier in den USA komplett  von Huhn auf mageres Rinderhack als Proteinquelle umgestiegen.

Tipp: Wer noch fettärmeres Hackfleisch sucht, der kann auf mageres Truthahnhack zurückgreifen, welches nur 1% Fett enthält, jedoch geschmacklich nicht mit magerem Rinderhack mithalten kann.

Convenience Produkte

Convenience Produkte erfreuen sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit, sind jedoch für Fitnessbewusste aufgrund von hohen Mengen an Zucker, Geschmacksverstärkern und anderen Zusätzen eher ungeeignet. Amerikanische Supermärkte dagegen bieten neben den aus Deutschland bekannten Fertiglasagnen, Fertigpizzen und Konsorten auch Produkte, die für Fitnessbewusste ansprechend sind. Beispielsweise gibt es gegrillten Lachs, gegrillte Hähnchenbrust oder Putenbruststreifen, die lediglich mit Pfeffer, Knoblauch oder anderen Gewürzen sowie Salz gewürzt wurden. Diese finden sich entweder in der Tiefkühltruhe oder im Kühlregal und lassen sich einfach in der Mikrowelle aufwärmen. Mit etwas Glück findet man sogar Sashimi (rohen Sushi-Fisch) im Kühlregal. Der Faktor Zeit dient somit nicht mehr als Ausrede.

Chicken

Sollten Sie einen Urlaub in den USA planen, suchen Sie vorher in Ihrer Umgebung einen „Trader Joe’s“ oder einen „Wholefoods“, wobei letzterer etwas teurer ist. Diese bieten alle genannten Produkte. In anderen Supermarktketten wie Walmart werden Sie anstatt jener Produkte eher XXL Packungen von Süßigkeiten finden.

Bis bald,

Fabian Buchert