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Natural Bodybuilderin Birthe Mack - Meine Top 3 Mythen des Fitnesssports

von Natural Bodybuilderin Birthe Mack

Liebe Bodybuilding-Freunde und treue Peak-Kunden,

Birthe Mack Bizepsheute möchte ich Euch eine kleine Anekdote erzählen. Als junge Frau vermutet man vieles, doch noch nie hat mein Gegenüber auf Anhieb erraten, welchen Leistungssport ich betreibe.

Ein ganz normaler Arbeitstag, ein ganz normaler Small-Talk am Tresen meines Fitnessstudios, in dem ich gearbeitet habe. Als ich mit einem Mitglied über meine Leidenschaft zum Bodybuilding gesprochen habe, wurden seine Augen groß: „Wie? Du machst Bodybuilding? Ich hätte jetzt auf viele Sportarten getippt, aber Bodybuilding? Ich dachte immer, dass wären solche mutierten „Mannsweiber“ mit verzerrten Gesichtszügen und einer tiefen Stimme?! Du hingegen wirkst in Deiner Arbeitskleidung ja eher zierlich und vor allem noch weiblich und doof bist Du ja auch nicht … .“

In solchen Momenten weiß ich nie, ob ich lachen oder weinen soll. Soeben wurde ich in den sozialen Medien aufgrund eines Trainingsbildes noch als „ekelig“ bezeichnet und „dass an mir nichts mehr fraulich“ wäre und jetzt wird mir indirekt mitgeteilt, ich sähe aus wie eine studierte Ballett-Elfe?

Fakt Nr.1: Nein! Frauen, die Bodybuilding betreiben, sehen nicht automatisch aus wie Männer!

Das Krafttraining bewirkt zwar einen Muskelaufbau, doch ist dies ein sehr langwieriger Prozess. Eines der hauptverantwortlichen Hormone für die Bildung von Muskulatur ist das männliche Hormon Testosteron. Frauen haben ca. 4-fach weniger Testosteron als Männer, weshalb Frauen der Muskelaufbau noch schwerer fällt. In meinem Fall: Ich betreibe nun seit fast 5 Jahren Bodybuilding und nein, ich habe immer noch keinen 40er Bizeps.wink

Fakt Nr.2: Bodybuilding bedeutet nicht automatisch „Doping“!

Meine Definition von der „Körperkulturistik“ ist, dass mithilfe von Krafttraining eine aktive Körpergestaltung erstrebt wird, genauer: Ein maximales Muskelwachstum soll erreicht werden. Ich lese in dieser Definition nichts von der Einnahme illegaler, leistungssteigernden Substanzen.

Ich möchte nicht leugnen, dass manche Sportler zum Erreichen eines maximalen Muskelwachstum u.U. leistungssteigernde Präparate verwenden. Allerdings ist dies eine Angelegenheit jedes einzelnen Sportlers und darf nicht gleichgestellt werden mit: „Nur wer dopt, betreibt Bodybuilding“.

Diese Faszination von „mehr Leistung und Muskeln“, d.h. mithilfe von Dopingmitteln über seine körperlichen Grenzen zu gelangen, ist kein „Problem“ des Bodybuildings, sondern ein Problem des Leistungssports.

Fakt Nr.3: Nicht alle sind dumm, die Bodybuilding betreiben!

Ein schönes Zitat besagt: „Dumm ist der, der Dummes tut.“ Das sind in diesem Fall diejenigen, die behaupten, „alle Bodybuilder seien dumm“. Dieser Irrglaube in der Bevölkerung ist und bleibt für mich ein Rätsel. Hier möchte ich aufgrund der Gefahr, dass diese Personen mit ihrer stark eingeschränkten Denkweise wohl sowieso meine Erklärung nicht verstehen werden, nur auf meine klugen PEAK-Teammitglieder hinweisen (Studenten, Geschäftsführerin, Ingenieur …) wink

 Birthe Mack Dips Ketten

Fazit

Vorurteile, Gerüchte und unwahre Behauptungen prägen unsere leistungsorientierte Gesellschaft, doch darf man sich nicht von dieser einschüchtern lassen. Die Leute werden Dich immer so sehen, wie sie Dich sehen wollen! Wichtig ist, dass man einen Weg findet, der einem selbst gefällt. Und ja, ich als – für dieses Mitglied – ehemals studierte Ballett-Elfe befürworte doch den Bodybuilding Lifestyle und bin nun für ihn über Nacht vielleicht ein „dummes, mutiertes Mannesweib“ geworden, aber: „Who cares what others think? I am happy with me, that's all that matters.“

Aus diesem Grund startet ab Ende Januar auch meine Wettkampf-Diät für die Frühjahrssaison 2016 (Figurklasse NAC). Wie die Meinung meines Coaches bzgl. der Ausgangsform ist und wie ich in eine solche Diät einsteige, erfahrt Ihr in meinem nächsten Blog.

Bis dahin verbleibe ich mit sportlichen Grüßen

Eure Birthe Mack

 

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