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Neuer Peak-Athlet Fabian Buchert holt den WM-Titel

Liebe Blog-Leser und treue Peak-Kunden,
wir freuen uns hier im Blog bekannt geben zu dürfen, dass das Natural-Ausnahmetalent Fabian Buchert jetzt ein offizieller Peak-Athlet ist.
Er selber nutzt schon länger Peak Supplements und ist von diesen auch überzeugt und so lag es nahe, dass eine richtige Zusammenarbeit zwischen Fabian Buchert und Peak zustande kommt.
Für alle die von Fabian Buchert noch nichts gehört haben: Er ist 21 Jahre alt und ist Deutscher Natural Juniormeister 2008, 2009, 2010 sowie INBF Weltmeister im Light Heavy Weight 2010, welche kürzlich in New York stattfand. Damit sicherte er sich übrigens auch die Profi-Lizenz.
Fabian ist seit 5 Jahren am Eisen und war vorher schon sportlich, er spielte Basketball und hat Judo betrieben. Er ist 1,81 m groß und hat ein Off-Season Gewicht von 95 Kilo und ein On-Season Gewicht von 85 Kilo. Ich denke jedem Natural-Bodybuilding-Begeisterten ist Fabian kein Fremder.

Bilder vom Wettkampf in New York :

Persönlicher Bericht von Fabian Buchert zur WM in New York:

New York-JFK Airport:  15.11.2010

Es geht Richtung Heimat. Das Abenteuer der großen WM-Bühne in New York ist vorbei. Abenteuer? Noch fühlt es sich eher wie ein Traum an, irgendwie unwirklich und unglaublich. Von der Bühne in Brunsbüttel zur Bühne in New York war es ein großer Schritt. Doch beginnen wir von  vorne.

Heidelberg: 10.11.2010 4:00 Uhr

Der Wecker reißt mich aus einer weiteren, fast schlaflosen Diät-Nacht und es ist kalt. Das Schlimme in dieser Diät war nie der Hunger, das morgendliche Gestrampel auf dem Ergometer oder das eintönige Essen, sondern das ständige Frieren. Da helfen 2 Paar Socken, 2 Pullis und eine voll aufgedrehte Heizung wenig. Nun ist es soweit – Destination New York nach 20 Wochen Vorbereitung. Die Arbeit ist getan. Jetzt gilt es das hart erarbeitete Paket auf die Bühne zu bringen.

Meine Gedanken in diesem Moment: Kommt der Schritt zu früh? Der Einstand in den Männerklassen gleich auf einer WM? 3 Juniorentitel hören sich auf dem Papier gut an, aber wie werde ich gegen die Besten der Welten aussehen? Egal – hier kann ich nur gewinnen, auch wenn es am Ende nur an Erfahrung sein sollte.

New York City: 10.11.2010

Ca. 9 h Flug, 1 h Sicherheitskontrolle, 45 min Taxifahrt und 2 Kg Fisch mit Gemüse später steht unser kleines WM-Team (Coach Nico, Papa und ich) in unserem „Appartement“ in Manhattan, das man auch als schäbiges Loch mit undichten Fenstern bezeichnen könnte (...als ob ich nicht schon genug frieren würde). In der Beschreibung hörte sich das irgendwie anders an und der stolze Preis hatte etwas anderes erwarten lassen.

Die Entladung scheint zu funktionieren: Ich bin schwach, fühle mich ausgelaugt und bekomme natürlich Zweifel an der Form: Zu flach? Zu dünn? Entladen ist eine Sache, aber entladen in Kombination mit Schlaflosigkeit, Reisestress, fremder Umgebung und Jetlag ist doppelt hart. Jetzt heißt es durchhalten und kämpfen.

Martin Luther King High-School: 13.11.2010 – Das pure Chaos

Die Organisation und Durchführung des Wettkampfes war milde ausgedrückt eine mittlere Katastrophe: Um 9 Uhr war der Athleten-Check-in mit Einwiegen der Amateure geplant. Doch auf einmal hieß es, dass ich schon gestern hätte eingewogen werden sollen.  Nur blöd, dass ich das erst jetzt erfahre, nachdem mir vorher versichert wurde, dass ich erst am Wettkampftag erscheinen muss. Zum Glück wurde ich nachgewogen.

Backstage traf mich der Schlag: Neben den Schwergewichtsprofis der WNBF fühlt man sich einfach nur dünn – da helfen 2 Ladetage mit geschätzten 1000 Reiswaffeln wenig.

Laut Plan waren die Amateure um 12 dran. Also ab in den Schlafsack, Beine hoch und ab und an ein paar trockene Reiswaffeln oder Haferkekse gesponsert von meinem Kumpel Armin Memic, der seine Profi Debüt geben durfte. Der Mund ist durch die 24 Stunden ohne Wasser vollkommen ausgetrocknet und dank der schweren Jungs der WNBF, die Backstage eingeschmiert werden, fühle ich mich irgendwie deplatziert. Doch mein Coach beruhigt mich: Du bist hart wie nie und Fingerdicke Adern auf den Oberschenkeln geben ihm Recht.

Backstage herrscht das pure Chaos. Keiner weiß, wann wer auf die Bühne und die grob geschätzten 500 Fitness-, Figur-, Swimsuite- und Bodyfit-Mädels lassen Zweifel aufkommen, dass ich überhaupt noch irgendwann dran komme. Mittlerweile sind alle im Team tierisch genervt und mir ist kotzübel und ich habe Kopfschmerzen, da ich mich ca. 1 Stunde zu früh warm gemacht habe.

Letztendlich ging es um 16 Uhr auf die Bühne – jetzt heißt es Lächeln und Selbstsicherheit ausstrahlen, was angesichts der Riesen, die da vor und hinter mir am Bühneneingang stehen, kein allzu leichtes Unterfangen ist. Egal – ich bin definitiv der Härteste von allen.

Dank meiner Startnummer, stehe ich relativ weit am Rand. Jetzt kommt die Symmetrierunde. Mit jeder Vierteldrehung fühle ich mich stärker und Adrenalin schießt durch den ganzen Körper – ein geiles Gefühl. Plötzlich ruft der Hauptkampfrichter: „No. 4 – step into the middle“ Ich schaue ungläubig an mir runter und merke, dass ich gemeint bin. Die Rufe meines Coaches, von Armin und seiner Schwester lassen mich förmlich explodieren. Jetzt bin ich in meiner Welt. Die 20 Minuten auf der Bühne verlangen mir alles ab. Aber genau für diese Momente liebe ich diesen Sport. Nach der Vorwahl meint mein Trainer, dass es gut aussieht, andere sprechen schon vom Titel. Aber ich kann kaum glauben, was gerade passiert ist und sage nur: „Abwarten“. Ein ganz besonderer Moment war als Dr. Joe „The Diet Doc“ (WNBF-PRO)  mir zu meiner Form gratulierte: „You looked tariffic on stage“

Die Zeit bis zum Finale zog sich bis ins Unendliche: Geplant war 18 Uhr. Die Realität sah aber so aus, dass ich nachts um kurz vor halb 2 meine Kür vor 20 verbliebenen Zuschauern inklusive Jury zeigen durfte und ich kann es keinem verübeln, der nicht länger durchgehalten hat. Dann kommt das Zittern. Es werden Namen aufgerufen und ich merke, irgendwann, dass nur noch ein weiterer Athlet neben mir verblieben ist. „And the second place goes to No.1 Harry Vhalos from Melbourne, Australia“.

Ich Weltmeister? Ungläubig nehme ich den Pokal entgegen – vielleicht aber auch einfach zu müde, um mich richtig zu freuen. Ich bin mit dem Ziel in den Flieger gestiegen das Finale zu erreichen und jetzt der Titel? WOW!

So richtig realisieren werde ich es wohl erst in ein paar Wochen. Ich habe hart gearbeitet und in jeder Minute Bodybuilding gelebt.  Der Lohn ist nicht der Titel, sondern der Spaß, den ich auf der Bühne hatte und die Leute, die ich durch den Sport kennenlernen durfte.  Unser Lifestyle ist großartig.

Mein Dank geht an meinen Trainer Nicolas Rojas, der immer seine eigene Vorbereitung hinten angestellt hat und mich im richtigen Moment auf den richtigen Weg gebracht hat. Weiterer Dank geht an meine liebe Mutter, die nach dieser Diät wohl den Weltrekord im Fisch zubereiten hält, und an alle anderen die hinter mir stehen. Ohne euch wäre das nie möglich gewesen.

Meine Ziele? Ich bin zwar Weltmeister, aber noch lange nicht am Maximum. Es gibt noch sehr viele Baustellen, an denen hart gearbeitet werden muss. Der Masterplan für die Zukunft wird in den nächsten Wochen ausgearbeitet. Aber jetzt gibt es erst mal eine Pause, um Kraft zu tanken.

Ich verspreche euch, dass ihr das Beste von mir noch sehen werdet.

Fabian Buchert

Wir danken Fabian für diesen tollen Bericht und freuen uns sehr, dass Fabian jetzt ein Teil des Peak Team's ist und wir ihn heute offiziell hier als Peak-Athlet bekannt geben durften. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und glauben fest dran, dass er seinen Weg gehen wird und noch einige Erfolge verzeichnen kann.

Mit sportlichem Gruß

Das Peak-Team

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